Nach seiner Auszeichnung mit dem Ehrenteller des Deutschen Schachbundes für seine Verdienste um den Schachsport als Spieler und Sportfunktionär auf regionaler, Landes- , Bundes- und internationaler Ebene wurde dem Calbenser Dr. Georg Hamm im Januar 2012 die Ehrennadel in Gold durch den Präsidenten des Deutschen Fernschachbundes, Dr. Uwe Staroske, verliehen. Hervorgehoben wurden insbesondere seine Erfolge vor der Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten (6.Platz bei den DDRFernschachmeisterschaften, Einsätzen bei Länderwettkämpfen und sein Vordringen ins Dreiviertelfinale der Fernschachweltmeisterschaften). Auch sein Wirken als Mitautor mehrer Fernschachbücher (Kommentierung von Fernschachpartien zu Lehrzwecken) war Anlass der Würdigung. ( von K.-H. Ulrich )
Aufbau Elbe Magdeburg hat den Bezirksmannschaftspokal des Schachbezirks Magdeburg gewonnen. Im Finale setzte sich der Favorit mit 3,5:0,5 gegen den Schönebecker SV ebenso sicher durch wie zuvor im Halbfinale gegen die TSG Calbe. Platz drei für Gastgeber TuS 1860 Magdeburg. Die TSG Calbe hatte diesmal kein Losglück, traf bereits im Halbfinale auf die mit drei Oberligaspielern angetretenen Landeshauptstädter und hatte erwartungsgemäß wenig zu bestellen. Nur Joachim Breitfeld erreichte ein Remis gegen David Rickmann, Thomas Mühlen, Karl-Heinz Ulrich und Ralf Dahlke unterlagen. Der Schönebecker SV setzte sich im zweiten Halbfinale mit 2,5:1,5 gegen TuS 1860 Magdeburg durch. Aufbau Elbe Magdeburg und der Schönebecker SV haben sich somit für die Pokalrunde auf Landesebene qualifiziert.( von K.-H. Ulrich )
Im Viertelfinale des Kreispokals unterlag Titelverteidiger Karl-Heinz Ulrich dem Bernburger Peter Lehmann. Es hatte sich ein für den Lb5-Sizilianer typischer Kampf entwickelt. Lehmann lies den König in der Mitte und griff am Königsflügel an. Ulrich öffnete im Gegenzug Linien im Zentrum, verlor dann aber in besserer Stellung den Faden und geriet in eine ungünstige Endspielsituation, die Lehmann schnell mit entscheidendem Angriff für sich entschied. Weiter spielten: Bernd Winnig - Erik Radonz 1:0, Prof. Jörg Schmidt - Sebastian Böhme 1:0. Die Partie Thomas Mühlen gegen Otfried Zerfass wird nachgeholt.( von K.-H. Ulrich )
Mit einem deutlichen 6:2 Sieg bei Aufsteiger SK Oschersleben bleibt die TSG Calbe weiter auf Erfolgskurs in der Landesliga und festigte ihren dritten Tabellenplatz. Mit dem Abstieg dürfte die TSG, auch wegen der stattlichen Brettpunktausbeute, dieses Jahr nichts (mehr) zu tun haben. An der Spitze bleibt alles beim Alten. Der Burger SC verlustpunktfrei vorneweg, gefolgt von Aufbau Bernburg, die Schlusslicht VfB Lettin die fünfte Niederlage beibrachten, und Calbe je zwei Punkte dahinter. Dabei sah es zu Beginn und über weite Strecken der Begegnung eher nach einer knappen Angelegenheit aus. Calbe erneut mit Erik Wandsleb und Lars Saretzki als Ersatz für Alfred Weigelt. Saretzki spielte Königsgambit und es entwickelte sich eine muntere Partie mit Bauerngewinn und Vorteil für den Oscherslebener. Allerdings hatte sich Saretzki das Läuferpaar gesichert, welches ihm Gegenspiel garantierte. Sein Gegenangriff hätte zum Turmgewinn und sicherlich zur Aufgabe geführt, doch Saretzki lies die Möglichkeit aus und wickelte in ein schwierigeres Endspiel mit zwei Läufern und Bauern gegen den Turm und Bauern ab, dass er schließlich zum Gewinn führte. Kurz darauf Remis am Spitzenbrett durch Hartmut Backe. Beide Seiten hatten wenig riskiert und die Linien geschlossen gehalten, so dass Remis vereinbart wurde. Ein weiteres, allerdings schmeichelhaftes Remis für Calbe folgte an Brett fünf durch Joachim Breitfeld. In der Orang- Utan-Eröffnung kam Breitfelds Angriff nicht zum Tragen und führte in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Breitfeld opferte dann allerdings seinen Läufer gegen zwei Bauern, ohne dass allerdings ein Bauerndurchbruch zu erzwingen war und hatte dann große Mühe, die Partie noch Remis zu halten. Thomas Mühlen erhöhte dann mit seinem Sieg an Brett 4 auf 3:1. Im Damengambit hatte er seinen Entwicklungsvorsprung zum Flankenangriff und Aufreißen der schwarzen Königsstellung genutzt. Während Mühlens König sicher stand, geriet dessen Widerpart auf den offenen Linien und Diagonalen unter Schach und entscheidenden Mattangriff für Mühlen. Kapitän Ralf Dahlke einigte sich angesichts dieser Führung mit seinem Gegner ebenfalls auf Remis. In der ausgeglichenen Stellung war für keinen eine aussichtsreiche Fortsetzung zu sehen. Erik Wandsleb sicherte dann wie schon in der vorhergehenden Runde den Mannschaftssieg für Calbe. In einer geschlossenen Stellung, in der bis zum 30. Zug kein einziger Bauer getauscht worden war, hatte Wandsleb seinen Königsflügel durch eine stabile Bauernkette abgeriegelt, dafür aber am Damenflügel Druck entfacht. Schulmäßig eroberte er die offene A-Linie und drang unter entscheidendem Materialgewinn in die gegnerische Stellung ein. Nachdem der Sieg der Gäste feststand, wollte dann auch der Gegner von Karl-Heinz Ulrich in der zu diesem Zeitpunkt ausgeglichenen Stellung nicht mehr nach Gewinnwegen forschen und reichte die Hand zum Friedensschluss. Dr. Georg Hamm setzte dann mit seinem hart erkämpften Sieg den Schlusspunkt. Hamm, der sich zunächst einem Bauernansturm ausgesetzt sah, musste jedoch einige Hürden umschiffen, bis er schließlich im Endspiel die Partie für sich entschied. Die zweite Mannschaft der TSG Calbe unterlag in der Bezirksliga Süd-Ost ersatzgeschwächt der Reserve von SV Lok Aschersleben mit 1,5:4,5. Die Gäste hatten an allen Brettern höhere Wertzahlen aufzuweisen und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. An Brett 1 einigte sich Hannes Krausholz mit seinem knapp 200 Punkten besseren Spieler recht schnell auf ein Unentschieden. Kurz darauf geriet jedoch Georg Mollwitz am Brett 6 in eine Verluststellung. Frank Brock am Brett 5 stellte einen Bauern ein und anschließend noch die Qualität. Daraufhin gab er die Partie auf. Nun mussten die restlichen Partien erfolgreich gestaltet werden, wenn wenigstens noch ein Mannschaftspunkt gesichert werden wollte. Doch wie so oft lassen sich ausgeglichene Stellungen selten gewinnen, wird die Stellung überzogen und die Partie wendet sich ins Gegenteil. Kapitän Klaus Krausholz unterschätzte am Königsflügel einen Bauernangriff und verlor dabei drei Bauern. In Zeitnot übersah er dann noch den möglichen Gewinnzug und gab wenig später dann auf. Damit war der Mannschaftskampf entschieden. Christian Krausholz und Steffen Sacher gaben daher nach vergeblichen Angriffbemühungen ihre Partien remis.( von K.-H. Ulrich )
Das traditionelle Weihnachtsblitzturnier, mit dem das Schachjahr traditionell seinen Abschluss findet, hatte die Schachabteilung der TSG Calbe aus terminlichen Gründen auf den Dreikönigstag gelegt. Und es wurde ein voller Erfolg. Mit 20 Teilnehmern, darunter auch vier ehemalige Jugendspieler, konnte die stärksten Beteiligung seit Jahren verzeichnet werden. Mit dem Turnier wurde zugleich die zweite Halbserie der Schachsaison eröffnet. Die beiden stärksten Blitzspieler der vergangenen Saison, der amtierende Vereinsblitzmeister Thomas Mühlen und der amtierende Kreisblitzmeister des Salzlandkreises Hartmut Backe zeigten auch diesmal ihr ganzes Können. Beide hatten nach insgesamt 9 Runden im Schweizer System mit je 8 Punkten das Turnier fast unter sich ausgemacht. Die Feinwertung entschied hauchdünn zugunsten von Mühlen. Auf Platz 3 folgte mit respektablem Abstand von 1,5 Punkten Karl-Heinz Ulrich. Vierter wurde Dr. Georg Hamm vor Joachim Breitfeld. Besonders erfreulich war, dass auch vier ehemalige Jugendspieler den Weg ins Spiellokal fanden. Und sie zeigten eindrucksvoll, dass sie trotz jahrelanger Pause nichts verlernt haben. Besonders Markus Weidel lehrte die etablierten Blitzer das Fürchten und errang stolze 4,5 Punkte, was ihm Platz 6 in der Abschlusstabelle eintrug. So verband denn auch Abteilungsleiter Klaus Krausholz im Rahmen der Siegerehrung seine Neujahrsansprache mit dem Wunsch, die Gäste wieder in den Spielbetrieb einzugliedern. Alle Teilnehmer des Blitzturniers durften mit einem Präsent, gestiftet von der Schachabteilung und mit freundlicher Unterstützung von Lotto-Toto Frank Hain, den Heimweg antreten. Besonderer Dank auch an die Volksstimme, die für die Teilnehmer attraktive Jahreskalender bereit gestellt hatte.( von K.-H. Ulrich )
Bei der Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft des Salzlandkreises errang die TSG Calbe in der Besetzung Hartmut Backe, Thomas Mühlen, Karl-Heinz Ulrich und Joachim Breitfeld Titel und Pokal vor Aufbau Bernburg und Gastgeber Einheit Staßfurt. Die Gastgeber und Bernburg waren mit je zwei Teams vertreten, Calbe stellte eine Mannschaft. Gegenüber den Vorjahren wurde der Modus leicht verändert. Es sollten am Ende nur die erzielten Brettpunkte gewertet werden. Calbe startete gegen die Reserve der Gastgeber mit einem klaren 8:0, kam dann aber gegen die Reserve aus Bernburg nur zu 3,5 weiteren Punkten. Zeitgleich unterlag aber auch der weitere Favorit Bernburg I gegen Staßfurt I, so dass das direkte Aufeinandertreffen der Favoriten die Entscheidung bringen musste. Die anschließende Spielpause tat den Calbensern aber gut, Bernburg I und Staßfurt I wurden jeweils mit 6:2 besiegt und damit der Titel für die TSG Calbe gesichert. Allerdings täuschen die klaren Siege etwas darüber hinweg, dass die beiden Begegnungen durchgehend sehr eng waren und Calbe auch das notwendige Quäntchen Glück hatte.( von K.-H. Ulrich )
Im Rahmen der Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft wurden die Paarungen für das Viertelfinale im Kreispokal ausgelost. Thomas Mühlen trifft auch Otfried Zerfass, Karl-Heinz Ulrich trifft auf Peter Lehmann. Die anderen zwei Paarungen lauten Bernd Winnig – Erik Radonz und Prof. Jörg Schmidt - Sebastian Böhme. Das Viertelfinale findet am 19. Januar in Bernburg statt.( von K.-H. Ulrich )
Am 4. Spieltag der Salzlandliga rang die 3. Mannschaft dem bisher verlustpunktfreien Tabellenführer der Salzlandliga Lok Aschersleben III beim 2:2 einen Mannschaftspunkt ab. Thomas Wieske am Spitzenbrett und Tim Wandsleb mit seinem zweiten Sieg im dritten Einsatz siegten für Calbe. Dominik Bauermeister und Georg Mollwitz unterlagen. Calbe III bleibt auf Platz 5, vorne hat Einheit Staßfurt II mit Aschersleben III gleichgezogen.( von K.-H. Ulrich )
Die TSG Calbe hat gegen die Reserve von Rochade Magdeburg knapp, aber nicht unverdient einen weiteren doppelten Punktgewinn in der Landesliga A eingefahren. Calbe, das die Saison mit dem Ziel Klassenerhalt begonnen hatte, befindet sich damit unerwartet im Vorderfeld der Tabelle wieder. Vorne weiter verlustpunktfrei der Burger SC, gefolgt von Aufbau Bernburg und Calbe, beide zwei Punkte dahinter. Überraschend die Niederlage von Lok Aschersleben gegen Quedlinburg, die Harzer mit neuer Hoffnung im Abstiegskampf. Lettin bleibt weiter ohne Punkte. Die Begegnung in Calbe war ein Duell auf Augenhöhe, lange ausgeglichen. Schon nach wenigen Zügen einigte sich Hartmut Backe am Spitzenbrett auf Remis, dem wenig später bereits Remis Nummer 2 durch Joachim Breitfeld folgte. Kein Durchkommen für beide Seiten. Remis Nummer drei und vier folgten dann auch bei Thomas Mühlen und Dr. Georg Hamm. Pech dann für Lars Saretzki, der für Alfred Weigelt ins Team gerückt war, als er im Bauernendspiel danebengriff und die remis geglaubte Partie noch abgeben musste. Doch Erik Wandsleb, der ebenfalls für Andreas Ernst zum Einsatz kam, glich postwendend aus. In einem schwierigen Match gegen Routinier Dr. Knoche, der nahezu 500 DWZ-Punkte mehr als Wandsleb vorzuweisen hat, kam die Königsindische Verteidigung aufs Brett. Wandsleb hatte diverse Gegendrohungen durch den starken Fiancetto-Läufer des Gegners zu beachten, als Knoche gefährlich Linien auf Wandsleb König öffnete. Doch Wandsleb verteidigte sich geschickt, wehrte den Angriff ab und konterte seinerseits mit entscheidenden Bauerngewinn zur umjubelten Führung für die Rolandstädter. Ein Zeitnotduell bahnte sich dann an bei Kapitän Ralf Dahlke, der die bessere Stellung erspielt hatte. Dahlke behielt die Nerven und gewann schließlich mit dem Kontrollzug nach Springergabel die Qualität. Der Gästespieler gab darum die Partie auf. Es folgte schließlich ein weiteres Remis durch Karl-Heinz Ulrich, der zunächst eher schlechter stehend mit einem Bauernhebel Gegenspiel erlangte und einen Turm des Gegners auf a6 einsperrte, aber dann nicht folgerichtig abwickelte, so dass der Gegner zum Dauerschach und Remis kam. ( von K.-H. Ulrich )
Die TSG Calbe hat mit einem 2,5:1,5 Sieg bei Stahl Blankenburg zum dritten Mal in Folge das Halbfinale im Bezirksmannschaftspokal erreicht. Die Begegnung war lange hart umkämpft, erst die letzte Partie des Tages zwischen Joachim Walther und Dr. Georg Hamm, die der Calbenser gewann, stellte den Gästesieg sicher. Dabei hatte sich der Blankenburger zunächst äußerst geschickt verteidigt und alle Drohungen abgewehrt, verlor dann aber die Qualität. Hamm spielte das entstandene Endspiel sicher nach Hause. Die Möglichkeit zur Führung hatte zuvor Thomas Mühlen gegen Tino Gudrian verpasst, als er nach Qualitätsgewinn schon wie der sichere Sieger aussah. Dann aber übersah er einen Gegenschlag, der die Qualität zurück eroberte. Die Partie stand damit wieder ausgeglichen und wurde Remis gegeben. Ralf Dahlke hatte mit den schwarzen Steinen gegen Lars Perkampus einen Mehrbauern ergattert, stand dafür aber im Dame und Turmendspiel passiv, so dass der minimale Materialvorteil nicht zu verwerten war. Karl-Heinz Ulrich schließlich hatte gegen Heinz Tiebe zwar Raumvorteil und Angriff auf die gegnerische Königsstellung, fand aber kein Durchkommen, so dass auch diese Partie Remis endete.Neben Calbe damit der Schönebecker SV, Aufbau Elbe Magdeburg und TuS 1860 Magdeburg in der nächsten Runde. Halbfinale und Finale finden am 21. Januar 2012 im Spiellokal des TuS 1860 Magdeburg statt. Die Paarungen werden vor Ort ausgelost. ( von K.-H. Ulrich )
Der für die Sportfreunde Katernberg 1913 startende Großmeister Klaus Bischoff gewann die 38. Auflage der Deutschen Meisterschaft im Blitzschach. Bei seinem insgesamt 12. Titelgewinn verwies er Großmeister Robert Rabiega (SK König Tegel 1949) und den Internationalen Meister Hagen Poetsch (Wiesbadener SV 1885) auf die weiteren Plätze. 28 qualifizierte Spieler kämpften im Friedrich-Schiller Gymnasium in Calbe (Saale) um den Titel. Es war der erwartete Zweikampf der beiden einzigen Großmeister im Starterfeld. Allerdings blieb der Internationale Meister Hagen Poetsch (Wiesbadener SV) den Favoriten lange dicht auf den Fersen, lag drei Runden vor Schluss nur einen halben Punkt hinter dem späteren Sieger und sogar ganze 1,5 Punkte vor Rabiega. Zwei Niederlagen hintereinander ließen Poetsch aber auf Rang drei zurückfallen. Bischoff gab sich keine Blöße mehr und Rabiega zog noch an Poetsch vorbei. Platz 4 ging an den Internationalen Meister Ilja Schneider (Sfrd. Berlin 1903) vor dem Internationalen Meister Andreas Heimann (OSG Baden-Baden). Der Ausrichter konnte zwei Spieler ins Rennen schicken.. Neben Hartmut Backe, der die dem Gastgeber zustehende „wild card“ erhalten hatte, durfte auch Thomas Mühlen ins Geschehen eingreifen. Die kurzfristige Absage eines qualifizierten Spielers und eine sonst ungerade Anzahl von Startern machten es möglich. Beide hatten den erwartet schweren Stand und kamen auf den letzten beiden Plätzen ein. Erst in Runde 11 gewann Hartmut Backe seine erste Partie gegen Michael Schenderowitsch (TSV Schott Mainz). In Runde 12 dann auch der erste halbe Punkt für Thomas Mühlen, friedlich geteilt mit Backe. Sein zweites Remis glückte ihm gleich darauf gegen den amtierenden Landesblitzmeister Gordon Andre (Aufbau Elbe Magdeburg), der sich sicher mehr erhofft hatte und mit 4 Punkten auf Platz 26 landete. In Runde 15 Sieg Nummer 2 für Backe über FM Paul Zwahr (SG Grün Weiß Dresden). Runde 17 sah dann den ersten und einzigen Erfolg von Thomas Mühlen über Raiko Siebarth (SG Blau-Weiss Stadtilm). Backe gewann ein drittes Mal gegen Gordon in Runde 19. Die Organisatoren um Abteilungsleiter Klaus Krausholz, Vorstandsmitglied Dr. Georg Hamm und Kassenwart Frank Hain haben erneut ganze Arbeit geleistet. Wie schon im Jahr 2007 verliefen die Vorbereitungen auf die Titelkämpfe reibungslos, blieb für die Spieler kein Wunsch offen, so dass sie sich ganz auf den Wettkampf konzentrieren konnten. Der Innen- und Sportminister des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Holger Stahlknecht, hatte die Schirmherrschaft übernommen, konnte aber selbst nicht anwesend sein. Kreisrat und Stadtrat Dr.Georg Hamm begrüßte in seiner Eröffnungsrede den Vertreter des Ministers, Herrn Ministerialrat Liebau, den Landrat des Salzlandkreises, Herr Ulrich Gerster, den Bürgermeister der Stadt Calbe(Saale), Herrn Dieter Tischmeyer, das Mitglied des Landtages, Herrn Kay Barthel, den Stadtratsvorsitzenden Alexander Berlin, Vertreter der Sponsoren und dankbar die zahlreich erschienenen Besucher, die sich auch am Anblick der anwesenden Calbenser Bollenkönigin und Bollenprinzessin erfreuten. Die Turnierleitung lag wie immer in den bewährten Händen von Ralph Alt, dem Bundesturnierdirektor des Deutschen Schachbundes, der mit seinen beiden Schiedsrichtern,Stefan Gröger aus Halle und Sven Baumgarten aus Leipzig problemlos die Meisterschaft begleiten konnte. Die Siegerehrung fand am frühen Abend in der Gaststätte Nordmann, dem Spiellokal der Abteilung Schach der TSG Calbe, statt. Der Präsident des Landesschachverbandes,Dr. Günter Reinemann dankte den Organisatoren und betonte die gewohnte hervorragende Ausrichtung der Meisterschaft mit der nicht nur Werbung für den Schachsport ,sondern auch die Bedeutung der Stadt Calbe(Saale) als Sportstadt durch die Calbenser Schachspieler zum Ausdruck kommt. Er übernahm die Preisverleihung gemeinsam mit dem Bundesturnierdirektor, der Bollenkönigin und den Vertretern der Abteilung Schach. Dabei überreichte der Präsident die Schachchronik des Landes Sachsen-Anhalt an seinen Schachfreund Dr. Georg Hamm, der diese dem Bürgermeister, Herrn Dieter Tischmeyer, für das Stadtarchiv zur Verfügung stellen wird. Mit einem gemeinsamem Abendessen und den Dankesworten der Teilnehmer klang die sehr gelungene Veranstaltung aus. ( von K.-H. Ulrich )
Die TSG Calbe hat sich von der Niederlage beim Staffelmitfavoriten Burg gut erholt und siegte bei Schlusslicht Quedlinburg am Ende deutlich mit 6,5:1,5. Im Salzlandkreisderby kam Aufbau Bernburg gegen den SV Lok Aschersleben dagegen nicht über ein 4:4-Remis hinaus und liegt nun bereits zwei Zähler hinter Spitzenreiter Burger SC zurück. Die Rolandstädter haben sich unterdessen ein beruhigendes Polster auf die Abstiegsränge geschaffen und können sich ganz den Vorbereitungen auf die Ausrichtung der Deutschen Blitzeinzelmeisterschaften am kommenden Samstag in Calbe, Friedrich-Schiller-Gymnasium, widmen. Beginn ist gegen 13:00 Uhr. Calbe ebenso wie Quedlinburg nicht mit der Stammacht. Nach gut einer Stunde Spielzeit war noch nicht abzusehen, dass die TSG am Ende so deutlich gewinnen würde. Vorteile waren lediglich bei Joachim Breitfeld zu erkennen, der dieses Mal die Orang-Utan- Eröffnung druckvoll spielte und zunächst einen Bauern und danach eine Figur eroberte, Calbe damit in Führung brachte. Hartmut Backe, der die Calbenser Farben am kommenden Samstag bei der Meisterschaft vertritt, erhöhte dann auf 2:0. Backe hatte immer positionellen Druck auf seinen Gegner ausgeübt, auch wenn materiell zunächst nur ein Mehrbauer heraussprang. Der Gegner verbrauchte aber zur Verteidigung zu viel Zeit und überschritt im 34. Zug die Bedenkzeit. Lars Saretzki stellte dann auf 3:0. In komplizierter Stellung hatte er eine Mehrfigur ergattert und spielte den Vorteil sicher nach Hause. Wenig später war dann bereits ein Mannschaftspunkt für Calbe sicher, als Andreas Ernst am Königsflügel Linien öffnete und mit seinem Springer entscheidend in die gegnerische Stellung eindrang. Nachdem auch Dr. Georg Hamm nach Bauerngewinn im Zentrum eine überlegene Stellung herausgespielt hatte und ihm der Gegner nach einer Umwandlungskombination die Hand zur Gratulation reichte, dann noch etwas Zittern bei Thomas Mühlen. Mühlen hatte zunächst einen Mehrbauern, sah sich aber am Königsflügel durch das gegnerische Läuferpaar unter Druck. Allerdings übersah der Gegner einen Zwischenzug, der Figurengewinn und Sieg für Mühlen bedeutete. Den Ehrenpunkt gab es dann für die Gastgeber an Brett 2. Ulrich hatte eine zermürbende Abwehrschlacht geliefert, die dem Gegner drei Bauern für eine Figur bei fortwährendem Angriff einbrachte. Ein Fehlzug führte zum Springerverlust und zur Aufgabe.( von K.-H. Ulrich )
18 Teilnehmer bei der Auftaktrunde des Kreispokals des Salzlandkreises in Calbe. Mit Torsten Kriegler (SK Oschersleben) startete zum ersten Mal ein Spieler, der zwar keinem Verein des Salzlandkreises angehört, dafür aber im Salzlandkreis wohnt und deshalb ebenfalls startberechtigt war. Um auf die für das Achtelfinale erforderliche Anzahl von 16 Spielern zu kommen, mussten vier Spieler eine Vorrunde bestreiten, während die anderen sogleich ihre Achtelfinalpartien ausspielten. Dabei setzten sich Bernd Winnig (Aufbau Bernburg) und Torsten Kriegler in ihren Duellen durch und müssen nun noch im direkten Duell den letzten freien Platz für das Viertelfinale ausspielen. Bei den Gastgebern erreichten Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich die nächste Runde, Klaus Krausholz dagegen unterlag in der längsten Partie des Tages dem favorisierten Peter Lehmann (Aufbau Bernburg). Im Schönebecker Vereinsduell gewann Otfried Zerfass gegen Dr. Andreas Kalusche. Das Viertelfinale findet am 20./21. Januar 2011 statt. Der Spielort wird bei der Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft am 07. Januar 2012 festgelegt. ( von K.-H. Ulrich )
Der Deutsche Schachbund hat die Ausrichtung der Deutschen Einzelmeisterschaft im Blitzschach nach 2007 zum zweiten Mal an unsere Heimatstadt Calbe(Saale) vergeben. Ein Vertrauensbeweis und eine Würdigung auch der überregionalen Arbeit und der erworbenen Position der Abteilung Schach der TSG Calbe unter der Leitung von Klaus Krausholz. Anlass für die erneute erfolgreiche Bewerbung um die Ausrichtung dieser Meisterschaft waren die Feierlichkeiten zu „1075 Jahre Stadt Calbe (Saale)“. Alte und demnächst vielleicht auch neue Schachfreunde dürfen sich auf eine spannende Meisterschaft der schnellen Denksportler freuen. Bei der letzten in Calbe ausgetragenen Meisterschaft in 2007 waren nicht weniger als 22 nationale und internationale Titelträger am Start. Auch diesmal wird ein erlesenes Teilnehmerfeld erwartet. Unter den qualifizierten Teilnehmern sind mehrere Großmeister, Internationale Meister und Fide-Meister. Der amtierende Landesblitzmeister von Sachsen- Anhalt, Gordon Andre (Aufbau Elbe Magdeburg), und auch ein Vertreter der TSG Calbe werden das Feld komplettieren. Zu den Favoriten zählen der Großmeister Robert Rabiega und der Internationale Meister Ilja Schneider aus Berlin sowie die Internationalen Meister Andreas Heimann ( Baden-Baden) und Thies Heinemann(Hamburg). Aber die Schachgöttin Caissa ist launisch! Dieser schachliche Höhepunkt von bundesweiter Bedeutung findet am 26.November 2011 ab 13:00 Uhr im „Friedrich-Schiller-Gymnasium“ in Calbe statt. Der Minister des Innern des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Holger Stahlknecht, hat die Schirmherrschaft übernommen. Ein Vertreter des Deutschen Schachbundes, der Präsident des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt, Dr .Günter Reinemann, der Landrat des Salzlandkreises, Ulrich Gerstner, sowie Landes- und Kommunalpolitiker haben ihr Kommen zugesagt. Die Schachabteilung der TSG Calbe hat sich auf die Fahne geschrieben, die alte Rolandstadt erneut für einen Tag zum Mekka des rasanten, kurzlebigen Blitzspieles (5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie) werden zu lassen. Ermöglicht wurde dies vor allem durch eine Reihe von Sponsoren, die alle in dem zur Meisterschaft aufgelegten Flyer registriert sind und bei denen sich die Schachspieler ganz besonders herzlich bedanken. Damit ist es der Abteilung Schach der TSG Calbe, einem von wenigen Schachvereinen in Sachsen- Anhalt, der bereits älter als 80 Jahre ist, erneut gelungen, eine der bedeutendsten Meisterschaften des Deutschen Schachverbandes in die Rolandstadt zu holen. Die TSG Calbe ist seit ca. 20 Jahren für über die Region Calbe/Magdeburg und das Bundesland Sachsen- Anhalt hinausgehende Initiativen für die Übernahme und Organisation bedeutender Schachveranstaltungen bekannt. Die Kontakte zwischen dem Schachverein, den dortigen Politikern und mittelständischen Unternehmen haben in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, das eigentliche Ziel zu erreichen, nämlich Schach als Spiel und Sport in der Gesellschaft zu verankern. So findet sich bei der TSG Calbe ein solides Vereinsleben, gepaart mit schachlichen Leistungszielen. Ergebnis dessen ist unter anderem, dass die erste Mannschaft der TSG Calbe seit vielen Jahren in der zweithöchsten Spielklasse des Landes vertreten ist. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Vorstand der Abteilung Schach unter Leitung von Herrn Klaus Krausholz gemeinsam mit Herrn Dr. Georg Hamm, der als Stadtratvorsitzender und Kreisrat sowie auch als ehemaliges Mitglied des Präsidiums des Deutschen Schachbundes für viele Initiativen verantwortlich zeichnete, der die guten Kontakte zu den regionalen Politikern und der mittelständischen Wirtschaft hergestellt hat und sie kontinuierlich pflegt. Darüber hinaus ist er selbst ein national bekannter,starker Schachspieler. Die Organisatoren wollen den Schachsport mit seinen einmaligen Möglichkeiten zur Förderung der geistigen Fähigkeiten und der körperlich, konditionellen Eigenschaften ,den hoffentlich vielen Zuschauern der Deutschen Meisterschaft näher bringen. ( von K.-H. Ulrich )
In der entscheidenden Schlussrunde im November war Thomas Mühlen nicht zu stoppen. Mit 6 Punkten aus sieben Runden siegte er mit einem halben Punkt Vorsprung vor Dr. Georg Hamm und Joachim Breitfeld. Karl-Heinz Ulrich, der vor der Runde in der Gesamtwertung noch knapp vorne lag, kam mit 4 Punkten lediglich auf Platz 4 ein. Mühlen verteidigte damit seinen Titel des Vereinsmeisters im Blitzschach erfolgreich und machte zugleich nach dem bereits vorzeitig feststehenden Gewinn der Vereinsmeisterschaft im Turnierschach das Double perfekt.. Platz 2 mit drei Punkten Rückstand kam Karl-Heinz Ulrich. Dritter wurde Jöachim Breitfeld. ( von K.-H. Ulrich )
Endstand Rd 8 I Gesamtstand 2011
Im Achtelfinale des Bezirksmannschaftspokals trennte sich der Schönebecker SV mit 2:2 von der TSG Calbe. Die Berliner Wertung (6:4), wonach Siege an den vorderen Brettern mehr zählen, gab den Ausschlag für die Gäste aus Calbe, die an Brett 1 und 3 siegten, dagegen an Brett 2 und 4 unterlagen. Calbe ging zunächst an Brett 3 durch Andreas Ernst in Führung. Gegner Dr. Andreas Kalusche hatte schon früh einen Springer geopfert in der Hoffnung, seinerseits den gegnerischen Turm zu erobern. Mit einem Zwischenschach drängte Ernst indessen den gegnerischen König auf ein weißes Feld und sperrte die gegnerische Dame ein. Der Befreiungsversuch scheiterte an einem weiteren Zwischenschach mit Dameverlust. Doch die Freude über die Führung währte nicht lange, da Otfried Zerfass mit zunehmender Spieldauer Stellungsvorteile gegen Georg Mollwitz erspielte, die dann zunächst zu Materialvorteil und schließlich zu entscheidendem Königsangriff für den Schönebecker führten. Die Entscheidung fiel an Brett 1. Dr. Georg Hamm am Spitzenbrett hatte zunächst eher verhalten begonnen, was Gegner Detlef Germer zu Bauernvorstößen an beiden Flügeln veranlasste, währen der König in der Mitte verblieben war. Hamm öffnete dann Linien in der Brettmitte und eroberte schließlich nach Zwischenschach eine Figur. Germer gab darum die Partie auf. Aufgrund der Berliner Wertung stand damit der Sieg der Gäste fest. Die Partie zwischen Michael Görgens und Karl-Heinz Ulrich, die der Schönebecker gewann, hatte nur noch statistischen Wert. Ulrich hielt lange dem gegnerischen Druck stand, musste dabei aber positionell das eine oder andere Zugeständnis machen. Beim Versuch, den Druck durch Stellungsöffnung unter mehrfachem Figurentausch abzufangen, nutzte Görgens die Löcher in der Königsstellung zu entscheidendem Bauerngewinn.( von K.-H. Ulrich )
Hartmut Backe gewinnt die Kreisblitzeinzelmeisterschaft des Salzlandkreises. Der Calbenser setzte sich in einem bis zum Schluss engen Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem halben Punkt Vorsprung gegen Vorjahressieger Prof. Jörg Schmidt von Ausrichter Aufbau Bernburg durch. Platz drei belegte dessen Vereinskamerad Burkhard Bauer vor einem weiteren Calbenser, Thomas Mühlen, der allerdings aufgrund des verlorenen direkten Duells mit Bauer auf Rang vier einkam. Aus Sicht der TSG Calbe ein sehr gutes Ergebnis. Allerdings waren nur 12 Teilnehmer aus drei Vereinen in der Alten Molkerei in Bernburg am Start. Die hervorragenden Bedingungen dort hätten eine bessere Beteiligung verdient gehabt. 5 Vereine stellten gar keine Teilnehmer. Für Calbe waren auch Joachim Breitfeld und Karl- Heinz Ulrich dabei, die beide jedoch schon früh aus dem Titelrennen draußen waren und lediglich Mittelfeldplätze belegten.( von K.-H. Ulrich )
In der zweiten Runde der Landesliga A wurde die TSG Calbe bei der deutlichen 1,5:6,5 Niederlage beim Burger SC unsanft auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die TSG, die mit Lars Saretzki und Steffen Sacher anstelle von Alfred Weigelt und Andreas Ernst angereist war, traf auf einen gut vorbereiteten Gegner, der keine Schwächen zeigte, dafür diejenigen der Gäste umso deutlicher aufzeigte. Bei Calbe war schon vor dem Spiel die Luft raus: Direkt vor dem Spiellokal erwischte Hartmut Backe beim Einparken einen Nagel, so dass noch vor dem Spiel der Reifen gewechselt werden musste. Immerhin lies sich Backe davon nicht irritieren, erzielte am Spitzenbrett nach gut einer Stunde ein Remis. Es sollte lange der einzige Lichtblick für die Calbenser sein, denn zunehmend erspielten sich die Gastgeber Vorteile an den anderen Brettern. Karl-Heinz Ulrich hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, streckte bereits nach 20 Zügen in hoffnungsloser Stellung die Waffen. Das Matt war nicht mehr zu vermeiden. Kurz davor hatte auch Thomas Mühlen dem Gegner zum Sieg gratulieren müssen, nachdem er im Turm- und Bauernendspiel eine wohl remis zu haltende Stellung gewinnen wollte, dabei überzog und verlor. Joachim Breitfeld´s Flankenangriff wurde sicher geblockt, woraufhin Breitfeld Remis bot. Der Gegner erspähte aber eine Kombination mit Damenopfer, die ihm in der Abwicklung Materialvorteil brachte, so dass auch er aufgeben musste. Auch Lars Saretzki geriet mit zunehmender Spieldauer in Stellungsnachteil. Trotz geschlossener Bauernstruktur erwies sich der gegnerische Läufer dem Springer als überlegen. Den Ehrentreffer für die TSG erzielte dann Dr. Georg Hamm. Beide Spieler hatten zu unterschiedlichen Seiten hin rochiert, was immer interessantes Spiel garantiert, nachdem es darauf ankommt, wer zuerst seinen Angriff organisieren kann. Hamm hatte die A-Linie geöffnet und den gegnerischen König wieder zur Mitte hin vertrieben. Ein Scheinturmopfer veranlasste den Burger Kapitän zur Aufgabe, hätte die Annahme des Opfers doch zum Damenverlust geführt. Steffen Sacher hielt lange den Druck, musste dafür aber positionelle Zugeständnisse machen, die der Gegner dann dank seines im Hintergrund lauernden Läuferpaares zu entscheidendem Materialgewinn verwertete. Ralf Dahlke schließlich hatte im Bemühen, wenigstens eine Ergebnisverbesserung zu erzielen, eine Figur für Angriff geopfert, drang aber nicht durch, weil der Gegner alles parierte und der Materialvorteil den Ausschlag für den Burger gab. Calbe II trat stark ersatzgeschwächt an traf aber auf einen Gegner mit dem gleichen Problem. Ottersleben II konnte nur mit 5 Mann antreten, somit führte Calbe bereits mit einem Punkt. Georg Mollwitz konnte schon schnell die Dame gewinnen und damit seine Partie erfolgreich gestalten. Alle anderen einigten sich dann relativ schnell auf ein Unentschieden, wobei die Partie am Brett 1 Hannes Krausholz gegen Ritzmann mit 200 Wertpunkte mehr mit leichten Vorteilen für Calbe abgeschlossen wurden. ( von K.-H. Ulrich )
Der Deutsche Schachbund hat die Ausrichtung der Deutschen Einzelmeisterschaft im Blitzschach wieder an unsere Heimatstadt Calbe(Saale) vergeben; ein Vertrauensbeweis und Würdigung auch der überregionalen Arbeit und erworbenen Position der Abteilung Schach der TSG Calbe unter der Leitung von Klaus Krausholz. Dieser schachliche Höhepunkt von bundesweiter Bedeutung findet am 26.November 2011 ab 13:00 Uhr im „Friedrich-Schiller- Gymnasium“ in Calbe statt. Der Minister des Innern des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Holger Stahlknecht, hat die Schirmherrschaft übernommen. Die hochmotivierten Schachspieler der TSG Calbe haben sich auf die Fahne geschrieben, die alte Rolandstadt für einen Tag zum Mekka des rasanten, kurzlebigen Blitzspieles (5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie) werden zu lassen. Die Organisatoren bitten um große Zuschauerresonanz. ( von Dr. Georg Hamm )
Karl-Heinz Ulrich gewann die 7. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft vor Joachim Breitfeld und Thomas Mühlen. Bei acht Teilnehmern wurden sieben Runden gespielt, Ulrich gab nur ein Remis gegen Weigelt ab, Breitfeld und Mühlen einen Punkt dahinter auch mit gleicher Feinwertung auf dem geteilten zweiten Platz. Damit hat sich Ulrich in der Gesamtwertung wieder die Führung erobert, zwei Punkte vor Thomas Mühlen. Einer von beiden wird sich in der Schlussrunde den Titel holen, Breitfeld dagegen ist schon zu weit weg, um nochmals angreifen zu können. ( von K.-H. Ulrich )
Endstand Runde 7 I Gesamtstand Blitz 2011
Die dritte Mannschaft unterlag im Derby gegen den SSV Blau Weiß Barby mit 0,5:3,5. Lediglich Thomas Wieske holte am Spitzenbrett ein Remis. Georg Mollwitz, Rainer Irrgang und Tim Wandsleb unterlagen. Bemerkenswert die Anmerkung des Staffelleiters Walter Görgens in seinem Rundenbericht zum ersten Spieltag, Zitat: „Wir sind offen für alle, insbesondere für Anfänger jeden Alters…Starke Spieler höherer Mannschaften sollten da die Ausnahme sein“ (Zitat Ende). Das kann von hier nur unterstrichen werden. Aus Sicht der TSG Calbe ist die Salzlandliga in erster Linie dazu gedacht, Reservespielern Spielpraxis zu geben oder Spielanfängern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen zu sammeln. ( von K.-H. Ulrich )
in Gladenbach/Hessen hatte mit 26 Auswahlmannschaften aus 13 Landesverbänden, 150 Spielern mit 7 Internationalen Meistern und 26 Fide-Meistern ein hohes Leistungsniveau. Titelfavoriten nach Rangliste des Deutschen Schachbundes waren die Teams aus Hessen ( mit 2 Nationalspielern), Nordrhein-Westfalen, Baden, Berlin und Bayern. Keine der anderen Landesvertreter konnte in ihre Phalanx eindringen.Aber erst in der letzten Runde konnte sich Hessen von seinen Verfolgern lösen und den Titel wieder erringen. Leider fehlten bei Sachsen-Anhalt Spitzenspieler. So startete die 1.Mannschafz von Platz 11 der Rangliste, spielte nach erfolgreichem Start 4 Runden in der Spitzengruppe. Die Konzentration reichte aber nicht, um dieses Niveau zu halten. Trotzdem wurde der 11.Rang erreicht (punktgleich mit dem 5.Platz). Sachsen-Anhalt II ,gesetzt auf Rang 20.,erreichte den 18.Platz(punktgleich mit dem 15.). Nach langer gesundheitlich bedingter Spielpause konnte Dr.Georg Hamm 50% der möglichen Punkte erreichen und wurde damit zehntbester Spieler am 1.Brett. Anlässlich des Landesschachtages 2011 würdigte der Vizepräsident des Deutschen Schachbundes ,Herr Michael S.Langer, in seiner Laudatio die Verdienste von Dr.Georg Hamm als Bundesseniorenreferenten.:“ Er vermochte bleibende Akzente zu setzen. Er hat sich in vielen Diskussionen, die die aktuelle Lage und die Zukunft des Deutschen Schachs betrafen, mit großem Engagement eingebracht. Als leidenschaftlicher Schachspieler und in der Kommunalpolitik erfahren, hatte er stets den Blick für größere Zusammenhänge, die er rhetorisch geschickt und überzeugend darzustellen wusste. In Anerkennung seiner Verdienste für den internationale und deutschen Schachsport verleihe ich Dr. Georg Hamm den Ehrenteller des Deutschen Schachbundes.“ ( Vizepräsident des Deutschen Schachbundes Michael S.Langer )
Die TSG Calbe hat mit einem in der Höhe nicht erwarteten 7,5:0,5 gegen den VfB Lettin einen erfolgreichen Saisonstart in der Landesliga A hingelegt. Die Gäste, die im Sommer bereits ihren stärksten Spieler abgeben mussten und insgesamt nur 13 Spieler überhaupt im Kader haben, hatten bereits im Vorfeld Aufstellungsprobleme signalisiert und traten denn auch nur mit 6 Spielern in der Rolandstadt an. Die TSG Calbe, die in Bestbesetzung ins Spiel gegangen war, damit bereits von Beginn an den Brettern drei und vier (Dr. Georg Hamm, Joachim Breitfeld) mit 2:0 in der Vorhand. Nach gut 2,5 Stunden erhöhte Thomas Mühlen, der nahtlos an seine gute Form aus der letzten Saison anknüpfte, auf 3:0. Mühlen lies seinen Gegner nicht ins Spiel kommen, baute seinerseits einen Flügelangriff auf den gegnerischen König auf, der zum Matt führte. Wenig später bereits das 4:0 durch Alfred Weigelt, der die reifere Spielanlage hatte, die ihm Positionsvorteil und schließlich entscheidenden Materialvorteil verschaffte. Den Deckel drauf auf den ersten Saisonsieg machte Hartmut Backe mit seinem Sieg am Spitzenbrett. Das Bauernopfer seines Gegners in der Eröffnung brachte diesem zwar Spiel, Backe schuf aber immer wieder Gegendrohungen und hielt den Mehrbauer bis ins Endspiel, bei dem Backes Springer dann dem gegnerischen Läufer überlegen war. Andreas Ernst stellte dann auf 6:0. Der Ersatzspieler der Gäste hielt trotz deutlichem DWZ-Vorteil für Ernst gut dagegen, so dass Ernst erst im Turm- und Bauernendspiel die Oberhand gewann. Den halben Ehrenpunkt holten die Gäste dann an Bett 2. Karl-Heinz Ulrich hielt gegen das Wolgagambit lange den Mehrbauern, verbrauchte dafür aber viel Zeit, so dass er den zwischenzeitlichen Qualitätsgewinn nicht zum Sieg verwerten konnte. Kapitän Ralf Dahlke setzte mit seinem Sieg den Schlusspunkt unter eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nachdem er früh eine Figur gewonnen hatte, war die Abwicklung zum Sieg jedoch hürdenreich. Nach einem weiteren Fehler verlor der Gästespieler noch einen Turm für einen Läufer und gab auf. Die zweite Mannschaft der TSG Calbe kam im Derby beim favorisierten SSV Barby zu einem knappen 3,5:2,5 Sieg. Der erste Sieg der zweiten Mannschaft überhaupt gegen den Nachbarn war verdient und hätte sogar noch höher ausfallen können. Denn Steffen Sacher hatte einen Mehrbauern ergattert, fand aber nicht den möglichen Gewinnzug, so dass Remis gegeben wurde. Zuvor waren an den Brettern 1 und 5 (Hannes Krausholz, Frank Brock) schnelle Punkteteilungen vereinbart worden. Daraufhin gab auch Lars Saretzki an Brett 4 seine Partie Remis, in der Hoffnung, dass Klaus Krausholz seinen erspielten Vorteil in einen Sieg umsetzen kann. Krausholz hatte in der Eröffnung einen Bauern gewonnen und verteidigte diesen erfolgreich. Durch Besetzung des Zentrums musste der Gegner seine Figuren zurück ziehen und verschlechterte seine Stellung dadurch zusehends. Im 36. Zug gab er dann in hoffnungsloser Stellung auf, so dass Calbe nun in Führung lag. Erik Wandsleb musste sich einem starken Druck wiedersetzen und erreichte dann Gleichwertigkeit. Auf Grund der Calbenser Führung nahm er dann das Remis an und sicherte den ersten Sieg von Calbe II gegen Barby I. ( von K.-H. Ulrich )
Am kommenden Sonntag startet die Landesliga A in die neue Spielsaison. Die TSG Calbe empfängt an heimischen Brettern den Quereinsteiger aus der Landesliga B, den VfB Lettin. Für die TSG eine unbekannte Größe. Im letzten Jahr immerhin Platz 5 in der B-Staffel, hat das Team jedoch den Weggang seines Spitzenspielers zu verkraften. Geht man nach dem DWZ-Schnitt, wird Lettin ebenso wie die TSG in erster Linie den Klassenverbleib anstreben. Insofern kann das Spiel am Sonntag richtungweisend für beide Teams werden. Wer wird Meister der Landesliga A? Eine Umfrage unter den Mannschaftsführern hebt Verbandsligaabsteiger Aufbau Bernburg auf den Favoritenschild. Vier Mannschaftsführer nannten die Bernburger als Staffelfavorit. Daneben werden der Burger SC, der USC Magdeburg II und Rochade Magdeburg II als Mitfavoriten genannt. Aufbau Bernburg will natürlich so schnell wie möglich zurück in die Beletage des Landes, ein Selbstläufer wird es aber nicht. Das musste im letzten Jahr auch Favorit Aufbau Elbe Magdeburg II erkennen, erst man letzten Spieltag erklomm man zum ersten Mal die Spitze. Das reicht aber auch, denn am Ende wird abgerechnet (5 Euro ins Phrasenschwein). Aber auch den SV Lok Aschersleben sollte man nicht unterschätzen, dafür spielte das Team in der letzten Saison konstant auf hohem Niveau. Für die TSG Calbe wird es in erster Linie darum gehen, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Aufsteiger Oschersleben verfolgt das gleiche Ziel. Bei Rochade Magdeburg muss man abwarten, wie sich die personellen Fluktuationen in beiden Mannschaften auswirken. Um das Phrasenschwein noch etwas weiter zu füllen: Es wird auch davon abhängen, ob die Teams in konstanter Besetzung durchspielen können. Das Brett ist eckig und das Spielfeld hat 64 Felder. Wünschen wir uns allen einen sportlich fairen Wettkampf!( von K.-H. Ulrich )
Bei der 6. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft holte Hartmut Backe ebenso wie zuvor Thomas Mühlen seinen zweiten Turniersieg und macht damit ebenfalls Ambitionen auf den Blitztitel geltend. Platz 2 an Thomas Mühlen, punktgleich dahinter mit der etwas schlechteren zweiten Wertung. Platz 3 ging an Karl-Heinz Ulrich. Damit ist die Spitze in der Gesamtwertung noch dichter zusammen gerückt, Spannung pur also vor den nächsten Runden.( von K.-H. Ulrich )
Ergebnis Runde 6 I Gesamtstand Blitz 2011
Der für Nickelhütte Aue startende Gunter Spieß gewann die 17. Auflage des Calbenser Schnellschach Opens mit 8,5 Punkten aus neun Runden souverän. Der DWZ-Favorit hatte das Spitzenbrett von Beginn an für sich gepachtet, gab lediglich in Runde 4 gegen Martin Schuster (SG Löberitz) ein Remis ab. Schuster wurde Zweiter mit 6,5 Punkten dank der besseren Feinwertung vor seinem Vereinskameraden Norman Schütze. Platz 4 ging an Prof. Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg), der damit die beste Platzierung für den Salzlandkreis erreichte. Nur 36 Teilnehmer waren diesmal am Start. Abteilungsleiter Klau Krausholz, der zugleich als Turnierleiter fungierte, zeigte sich denn bei der Begrüßung der Spieler auch etwas enttäuscht, hatte das Turnier doch schon erheblich mehr Teilnehmer gesehen. Dem spannenden Wettkampf tat das jedoch keinen Abbruch, der erneut sehr sportlich und ohne Proteste verlaufen war. In der Mannschaftswertung (vier Spieler eines Vereins) war die SG Löberitz natürlich der klare Favorit, gewann diese deutlich mit 24,0 Punkten. Die Calbenser rechneten sich dahinter aber gute Chancen auf Platz 2 aus, wobei Aufbau Bernburg dem Gastgeber bis zur Schlussrunde einen harten und engen Kampf lieferte. Calbe schaffte dann auch Platz 2 mit 20,5 Punkten vor Bernburg mit 19,5. Einen starken Auftritt hatten in dieser Wertung drei Spieler aus Tangerhütte, die trotz dieses Handicaps dennoch knapp Platz 4 vor Salzland Staßfurt erreichten. Den Preis für den besten Senior errang Arno Funke (Aufbau Bernburg), der ein starkes Turnier spielte und einige der Favoriten das Fürchten lehrte. Bester Jugendlicher war Fridolin Mertens (SG Löberitz). Bei den Gastgebern erzielte Senior Alfred Weigelt mit 5,5 Punkten das beste Ergebnis. Mit lediglich einem Remis nach vier Runden drehte er nach der Mittagspause mächtig auf und schob sich mit 5 Siegen am Stück noch auf Platz 10 nach vorne. Dagegen stotterte der Motor beim frischgebackenen Schnellschach- Bezirksmeister Thomas Mühlen, nur 3,5 Punkte standen am Ende zu Buche. ( von K.-H. Ulrich )
Thomas Mühlen bleibt auch nach Runde 5 weiterhin verlustpunktfrei, setzte sich gegen Georg Mollwitz sicher durch und führt das Feld jetzt bereits mit 1,5 Punkten Vorsprung an. Denn Karl-Heinz Ulrich kam im Verfolgerduell gegen Ralf Dahlke nicht über ein glückliches Remis hinaus. Mit einem Sieg in Runde 6 gegen Lars Saretzki kann Mühlen den Meistertitel bereits perfekt machen. Dahinter tobt der Kampf um Platz 2, Ulrich hat mit 3,5 Punkten einen halben Punkt Vorsprung vor Ralf Dahlke, Lars Saretzki und Georg Mollwitz. ( von K.H. Ulrich )
Ergebnisse Vereinsmeisterschaft 2011
In Gardelegen fand in diesem Jahr die Bezirkeinzelmeisterschaft im Schnellschach des Schachbezirks Magdeburg statt. Sehr gute Bedingungen wurden durch dem Turnierleiter Maik Schumacher geschaffen. Ein großes Lob an dieser Stelle!!! Leider fanden nur 22 Schachspieler den Weg dort hin. Dennis Abel von den Schachfreunden Berlins gewann souverän und hochverdient mit 8,5 aus 9 das Turnier. Mit Thomas Mühlen und Joachim Breitfeld gingen gleich zwei Calbenser Schachspieler an den Start. Joachim zeigte eine solide Leistung und belegte am Ende mit 5,5 Punkten einen guten 10. Platz. Ein klasse Turnier spielte Thomas. In Runde 2 noch mit ein wenig Glück im Vereinsduell gegen Joachim zum Sieg, konnte er den darauf folgenden Partien fließig weiter Punkte sammeln. Am Ende reichte es mit 6 Punkten zum geteilten 2. Platz. Denn auch der Wolfsburger Schachfreund Wladimir Degen hatte 6 Punkte zu Buche stehen.Auch beide Feinwertungen waren gleich.Was natürlich sehr selten vorkommt. Aber die Schachspieler teilten sich den Platz. Somit war auch klar, dass Thomas Mühlen der neue Bezirksmeister im Schnellschach ist ! ( von Th. Mühlen )
Die vierte Runde der Vereinsschnellschachmeisterschaft gewann Dr. Georg Hamm mit optimaler Punkteausbeute und fünf Siegen. Platz 2, einen Punkt dahinter ging an Thomas Mühlen, der damit die Chance verpasste, in der Gesamtwertung mit Hartmut Backe gleich zu ziehen. Dritter Karl-Heinz Ulrich. Damit ist Hartmut Backe neuer Schnellschachmeister der TSG Calbe für 2011. Glückwunsch an den Sieger! Dicht dahinter Thomas Mühlen auf Rang 2, punktgleich auf Rang 3 sind Karl-Heinz Ulrich und Dr. Georg Hamm. ( von K.-H. Ulrich )
Endstand Runde 4 I Gesamtstand Schnellschach 2011
Hartmut Backe gewann auch die dritte Runde der Vereinsschnellschachmeisterschaft. Er kam ebenso wie der Zweite Thomas Mühlen auf vier Siege und ein Remis, hatte aber in der Feinwertung hauchdünn die Nase vorn. Titelverteidiger Karl-Heinz Ulrich dagegen nach Platz 3 aus dem Titelrennen draußen. Backe hat als Führender in der Gesamtwertung zwei Turniersiege und einen zweiten Platz, kann aber bei der letzten Runde nicht starten. Thomas Mühlen hat in der Gesamtwertung einen Sieg und einen zweiten Platz vorzuweisen und somit als einziger noch die Möglichkeit, mit einem Sieg in der Schlussrunde am kommenden Freitag mit Backe gleichzuziehen. Eine große Überraschung war als Thomas Behlau zum Schachabend kam. Er macht zur Zeit Urlaub in Deutschland. Mal sehen ,wann er sein nächsten Punktspiel gestreitet? ( von K.-H. Ulrich )
Hartmut Backe gewann die 2. Runde letztlich souverän mit vier Siegen und einem Remis. Zweiter Karl-Heinz Ulrich mit einem Punkt Rückstand vor Dr. Georg Hamm. Nur sieben Teilnehmer waren es diesmal. Backe damit in der Gesamtwertung in Front. Höchstspannung also vor der dritten Runde am kommenden Freitag, wenn es bereits zu Vorentscheidungen kommen kann. ( von K.-H. Ulrich )
Neun Teilnehmer traten zur ersten Runde der Vereinsschnellschachmeisterschaft an. Thomas Mühlen kam am besten aus den Startlöchern, siegte viermal und konnte sich in der Schlussrunde dann sogar den Luxus leisten, gegen Alfred Weigelt zu remisieren. Dieser belegte mit dem Remis Rang drei. Zweiter wurde Hartmut Backe, der Mühlen in der Runde zuvor beinahe gestoppt hätte, dann aber die Dame einstellte und aufgab. Titelverteidiger Karl-Heinz Ulrich mit Problemen, es reichte für ihn nur zu Platz vier. Runde zwei folgt bereits am kommenden Freitag. ( von K.-H. Ulrich )
Das Sommergrillfest fand bei kühlem Wetter, immerhin aber trocken von oben, im Jugendhof in Calbe statt. Trotz Urlaubszeit waren zahlreiche aktuelle und ehemalige Schachfreunde erschienen, um sich die leckeren Grillsachen schmecken zu lassen. Ein besonderer Dank an Familie Nordmann für die Organisation sowie an den Leiter des Jugendhofes Georg Mollwitz, der auch den Schachdamen jeden Wunsch erfüllte. Gut gestärkt traten dann neun Spieler zur 5. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft an. Thomas Mühlen spielte in bestechender Form, wenn auch zum Auftakt mit etwas Glück gegen Dr. Georg Hamm, und gewann alle 8 Runden. Damit brachte er als erster einen zweiten Turnersieg in die Gesamtwertung ein und schob sich wieder dichter an den in der Gesamtwertung knapp vorne liegenden Karl-Heinz Ulrich heran. Ulrich wurde diesmal mit sechs Punkten Zweiter, einen halben Punkt vor Hartmut Backe und Joachim Breitfeld, die beide im Schlussspurt noch Punkte liegen ließen, so dass Ulrich noch vorbei ziehen konnte. ( von K.-H. Ulrich )
Ergebnis Runde 5 I Gesamtstand Blitz 2011
Die Abteilungsversammlung am 29. Juli stand wesentlich im Zeichen der nahenden Deutschen Blitzmeisterschaft in Calbe. Abteilungsleiter Klaus Krausholz berichtete über den Stand der Vorbereitungen. Die Hausaufgaben sind gemacht, so dass einer spannenden Meisterschaft nichts mehr im Wege steht. Wer die Farben der TSG Calbe vertritt, soll in einem Turnier ausgespielt werden. Der Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest. Für den 21. Januar 2012 ist in diesem Zusammenhang eine Dankesveranstaltung mit allen Sponsoren und Mitgliedern geplant. Der Termin für das Weihnachtsblitzturnier wurde diskutiert, es kamen zwei alternative Termine zur Abstimmung. Am Ende erhielt der Termin am 06. Januar 2012 knapp die Mehrheit. Danach wurden die Mannschaften für die nächste Saison gebildet. Die TSG tritt wieder mit drei Mannschaften an. Mannschaftskapitäne bleiben in der ersten Mannschaft Ralf Dahlke und Klaus Krausholz in der der zweiten Mannschaft. Die dritte Mannschaft wird neu von Thomas Wieske angeführt, nochmals ein besonderer Dank für Dominik Bauermeister für seinen Einsatz im letzten Jahr. ( von K.-H. Ulrich )