Deutsche Senioren Einzel Meisterschaft 2010
Strategie,Taktik und Kampf im Schachmekka Berlin

v.l. FM Willy Rosen , Werner Wiesner, WFM Eveline Nünchert, FM Clemens Werner , Dr.Georg Hamm

In Berlin-Spandau kämpften 300 Teilnehmer ,darunter 15 Damen und 21 FIDE-Titelträger, neun Tage bis zu sechs Stunden pro Match bei der 22.Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft um Titel und Platzierungen. Der mitspielende Seniorenreferent des Deutschen Schachbundes, Dr.Georg Hamm, eröffnete die Meisterschaft im Namen des Präsidenten, Prof. Robert Freiherr von Weizsäcker, und freute sich mit "OST und West" und dem Ausrichter ,dem Berliner Schachverband, über das erstmalige Treffen in der gemeinsamen Hauptstadt. Nach der sechsten Runde lag der Internationale Meister Boris Khanukov mit einem Punkt vor einem dicht gedrängten Verfolgerfeld und sah wie der sichere Turniersieger aus. Doch verlor er den Kampf am Spitzenbrett gegen den FIDE-Meister Clemens Werner aus Karlsruhe der die Führung nicht wieder abgab. Er wurde Deutscher Seniorenmeister mit 7,5 Punkten vor dem Berliner Altmeister Werner Reichenbach mit ebenfalls 7,5 Punkten und FIDE-Meister Willy Rosen aus Katernberg mit 7,0 Punkten, der gleichzeitig Nestorenmeister wurde. Beste Dame und damit Deutsche Seniorenmeisterin wurde die FIDE-Meisterin Eveline Nünchert aus Potsdam ungeschlagen mit 2 Siegen und 7 Remis( 52.Platz im Turnier).Der Deutsche Meister 2009,Prof. Christian Clemens aus Braunschweig, belegte mit 6,5 Punkten einen für ihn enttäuschenden 21. Rang. Er erzielte damit einen halben Punkt mehr als Dr.Georg Hamm aus Calbe(Saale),der mit 6,0 Punkten ungeschlagen mit 3 Siegen und 6 Remis den 50.Platz erreichte. Durch die wenige Spielpraxis fehlt es ihm natürlich an Turnierhärte und braucht er sechs Wettkämpfe ,um den ersten Sieg zu verbuchen . Mit einem nicht mehr erwarteten Endspurt mit 3,5 Punkte aus den letzten vier Runden wurde er noch bester Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt. Bei der Siegerehrung konnte der Verantwortliche des Deutschen Schachbundes, SR Dr.Georg Hamm zufrieden auf eine sehr gelungene Meisterschaft mit einem guten Rahmenprogramm für die mitgereisten Damen und Herren zurückblicken. Er bedankte sich beim dem Berliner Schachverband mit seinem Organisationsteam als Ausrichter und betonte ,dass diese Meisterschaft nicht die letzte in Berlin war. Symbolisch, per Handschlag ,übergab "Berlin" den Staffelstab an "Sachsen-Anhalt", wo 2011 die Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaften stattfinden werden. ( von Dr. G. Hamm )


20. Staßfurter Schnellturnier
Mühlen und Backe auf Tuchfühlung zur Spitze

Turniersaal Spitzenbretter

Das 20. Jubiläum des Staßfurter Schnellschachturniers verlief für die Calbenser Teilnehmer durchwachsen. Thomas Mühlen spielte stark auf, erreichte 4 Siege und 4 Remis, musste sich einzig dem späteren zweitplatzierten Thomas Frotscher ( TuS 1860 MD )geschlagen geben. Der Lohn war ein ausgezeichneter 4. Platz, nur die Feinwertung verhinderte den Sprung aufs Treppchen. Die bessere Feinwertung hatte nämlich Heinrich Bedürftig (SK Lehrte), der allerdings nach Wertzahl rund 350 Punkte besser als Mühlen eingruppiert ist. Der Kampf um den Titel erwies sich schon bald als Zweikampf zwischen FIDE-Meister Mike Stolz ( Rochade Magdeburg )und Thomas Frotscher (TuS 1860 Magdeburg).. Beide bleiben bis zu ihrem direkten Aufeinandertreffen, das mit Remis endete, mit weißer Weste, und marschierten vor dem Feld weg. In Runde 7 gab Frotscher dann allerdings sein zweites Remis ab, während Stolz nichts mehr anbrennen ließ und am Ende mit 8,5 Punkten den Sieg davontrug. Knapp hinter Mühlen kam Hartmut Backe mit 5,5 Punkten auf Rang 5 ebenfalls noch auf den Preisrängen ein, musste dafür aber den Preis für den besten Senioren Iziaslav Leibovitch (SK Dessau 93) überlassen. Weniger optimal lief es für die anderen Calbenser Starter. Joachim Breitfeld erreichte mit 4,5 Punkten Platz 19, Karl-Heinz Ulrich mit 4 Punkten Platz 22 und Dominik Bauermeister mit 3 Punkten auf Rang 32 ein. So wurde auch der Preis für die beste Mannschaft (4 Spieler eines Vereins) verpasst, dieser Titel ging nach Lehrte, dem Partnerverein der Gastgeber, knapp vor dem SK Dessau und der TSG Calbe, die hier Dritter wurde. ( von K.-H. Ulrich )

hinten: Ozeran vs. FM Stolz, davor: Bedürftig vs. Frotscher Achim hat alles im Blick Gruppensiegerfoto


Ulrich gewinnt erstes Schnellschachturnier

Spannender konnte die erste Runde unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft im Schnellschach nicht starten. Mit Karl-Heinz Ulrich, Alfred Weigelt und Dr. Georg Hamm hatten gleich drei Schachspieler nach fünf Runden vier Punkte erkämpft. Dank der etwas besseren Feinwertung ging der Sieg an Karl-Heinz. Den zweiten Platz teilten sich Georg und Alfred. Da auch die weiteren Wertungen identisch waren. Die nächste Runde ist wie gewohnt am kommenden Freitag. ( von Th. Mühlen )

Ergebnisse Runde 1


Vorschau Landesliga A Saison 2010/2011

Die Mannschaftsaufstellungen für die kommende Spielsaison sind draußen. Hier eine kleine Prognose aus Sicht von Calbe, nicht ganz so akribisch und wissenschaftlich wie bei anderen Vereinen, sondern mehr vom Gefühl her, aber im Ergebnis wahrscheinlich gar nicht so weit von anderen Einschätzungen entfernt. Bekanntlich muss ja immer alles erst gespielt werden und Überraschungen gibt es immer. Nach dem DWZ-Durchschnitt der Mannschaften liegen Rochade Magdeburg II und Aufbau Elbe Magdeburg II klar vor dem Rest des Feldes. Insbesondere bei den beiden Magdeburger Mannschaften wird es darauf ankommen, ob wirklich die gemeldete Stammacht auflaufen wird bzw. auch, welche Spieler für die erste Mannschaft abgestellt werden müssen. In der letzten Saison schien es zudem so, dass nach der überraschenden Niederlage der Rochade in Calbe ein wenig die Luft draußen war. Aber nun werden die Karten wieder neu gemischt, mit Rochade II ist auf jeden Fall im Titelkampf zu rechnen. Nicht anders ist die Zweite von Aufbau Elbe einzuschätzen. Nach dem äußerst knappen Scheitern in der letzten Saison wird man dieses Jahr sicherlich alles daran setzen, einen Platz besser platziert zu sein. Mein Tipp für diese Saison: Aufbau Elbe wird Meister. Mitreden um den Titel will sicherlich auch Absteiger Burger SK, der auf seine erfahrenen Kräfte zurück greifen kann. Ob es für ganz vorne reicht, muss man abwarten, wird wohl auch von der Tagesform abhängen. Hinter diesen drei Titelkandidaten ist das Feld relativ dicht beisammen, abgesehen vom Stendaler SK, der nach dem gewaltigen Aderlass an Spielern im Sommer den Abstieg kaum wird vermeiden können, zu groß ist doch die Differenz bei den Wertzahlen. Ohne vielleicht dem einen oder anderen Verein Unrecht tun zu wollen, der eventuell andere Ambitionen hegt, wird es für den Rest des Feldes, besonders auch für die TSG Calbe in erster Linie darum gehen, am Ende besser als Platz 9 zu stehen. Bei Calbe hat Johann Zwenger seine aktive Laufbahn beendet, dafür rückt Nachwuchsspieler Erik Wandsleb in die Stammacht. Sind keine großen Ausfälle zu verkraften, ist der Klassenerhalt auch dieses Mal möglich. Ziel sollte es sein ein gesicherter Mittelfeldplatz zu erreichen. ( von K.-H. Ulrich )


Abteilungsversammlung - Mannschaften für die nächste Saison stehen

In der Abteilungsversammlung wurden die Weichen für die nächste Saison gestellt. Die Mannschaften sind aufgestellt, die Pferde scharren mit den Hufen, die Läufer haben die Visiere geöffnet und die Türme sind besetzt. Es kann losgehen. Das Flaggschiff 1. Mannschaft steuert in der Landesliga A, vormals Landesklasse A, unverändert mit Kapitän Ralf Dahlke. Johann Zwenger, langjähriger Leistungsträger der 1. Mannschaft, hat seine aktive Karriere beendet und ist in seine Heimat zurück gekehrt. Für seinen wohlverdienten Ruhestand wünschen wir ihm alles Gute. Für ihn rückt Nachwuchsspieler Erik Wandsleb in die Stammacht, der bereits in der letzten Saison zu drei Einsätzen gekommen war. Das Gesicht der Mannschaft ist im Übrigen bis auf leichte Verschiebungen an den Brettern unverändert. Ebenso wie auch in den Vorjahren wird auch diesmal das Saisonziel Klassenerhalt heißen. Gemeldet wurde wie folgt: 1. Hartmut Backe 2. Dr. Georg Hamm 3. Karl-Heinz Ulrich 4. Joachim Breitfeld 5. Thomas Mühlen 6. Ralf Dahlke 7. Erik Wandsleb 8. Thomas Behlau 9. Alfred Weigelt 10. Andreas Ernst 11. Klaus Krausholz 12. Hannes Krausholz 13. Lars Saretzki 14. Frank Brock 15. Steffen Sacher 16. Thomas Wieske 17. Dominik Bauermeister 18. Pascal Hause 19. Rainer Irrgang 20. Georg Mollwitz. Die 2. Mannschaft wird ebenfalls unverändert von Kapitän Klaus Krausholz angeführt. Sie spielt in der neuformierten Bezirksliga süd-ost und strebt einen Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle an. Staffelfavorit dürften klar die Schachfreunde von Blau Weiß Barby sein, aber auch Bernburg II dürfte stärker einzuschätzen sein. Das Erreichen von Platz 3 erscheint aber machbar. Gemeldet wurde wie folgt: 1. Andreas Ernst 2. Klaus Krausholz 3. Christian Krausholz 4. Hannes Krausholz 5. Lars Saretzki 6. Frank Brock 7. Steffen Sacher 8. Thomas Wieske 9. Dominik Bauermeister 10. Georg Mollwitz 11. Pascal Hause 12. Rainer Irrgang 13. Frank Hain 14. Tim Wandsleb. Die 3. Mannschaft wird von Dominik Bauermeister als neuem Kapitän angeführt. Für diese Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei der Aufstellung! Die 3. Mannschaft spielt unverändert in der Salzlandliga, die im Vorfeld immer schwer einzuschätzen ist, weil viele Vereine dort auch in höheren Klassen gemeldete Spieler einsetzen. Ein Platz im Mittelfeld wie im Vorjahr dürfte aber auch diesmal drin sein. Gemeldet wurde wie folgt: 1. Thomas Wieske 2. Dominik Bauermeister 3. Georg Mollwitz 4. Pascal Hause 5. Rainer Irrgang 6. Frank Hain 7. Tim Wandsleb 8. Rainer Kausmann. Am 02. Oktober findet die Fahrt nach Burgdorf statt, zu der sich bereits einige Mitfahrer gemeldet haben. Es sind aber noch Plätze frei, wer also mitfahren will, kann sich bei Klaus Krausholz melden. Diskutiert wurde die Möglichkeit, ggf. mit anderen Vereinen in der Umgebung bei den Senioren eine Spielgemeinschaft zu bilden. Dazu müssen die Voraussetzungen und vor allem die Bereitschaft der möglichen Spielpartner noch abgeklärt werden. Für das Septemberschnellschachturnier wurde die Organisation geklärt. Als Schiedsgericht wurden Klaus und Hannes Krausholz sowie Frank Brock nominiert. Auch im Pokalwettbewerb werden die Calbenser wieder ins Geschehen eingreifen und versuchen ihren Bezirkspokal zu verteidigen. ( von K.-H. Ulrich )


Grillfest und 4. Runde Blitzmeisterschaft - Mühlen baut Führung aus

Frank Hain vs. Frank Brock Familie Nordmann Klaus Krausholz, Steffen Sacher

Das Grillfest 2010 fand diesmal auswärts bei Karl-Heinz Ulrich in Brumby statt. Um den nötigen Hunger auf die leckeren Grillsachen anzuheizen, hatten sich etliche Spieler mit ihren Frauen zu Fuß über den Wartenberg nach Brumby auf den Weg gemacht, wo sie allerdings erst zehn Minuten nach der Zeitkontrolle eintrafen. Immerhin haben alle standhaft durchgehalten und keiner wollte sich die Blöße geben, ins Pferdetaxi, die Kutsche von Georg Mollwitz einzusteigen und den Rest des Weges gefahren zu werden. Das sollte ein gutes Omen sein, alle sind fit bis in die Haarspitzen für die neue Schachsaison ! Nachdem Wettermann Kachelmann inzwischen bekanntlich wieder auf freiem Fuß ist, meinte es auch der Wettergott gut mit den Calbensern, denn er hielt die Regenschleusen während der gesamten Dauer der Veranstaltung dicht, so dass das vorsorglich aufgebaute Zelt nicht wirklich benötigt worden ist. Nachdem sich alle ausreichend gestärkt hatten, ein besonderer Dank hier für die wie immer hervorragende kulinarische Betreuung der Familie Nordmann, wurde die vierte Runde der Calbenser Blitzmeisterschaft ausgetragen. 14 Starter waren angetreten. Thomas Mühlen triumphierte zum zweiten Mal hintereinander und siegte mit 8 Punkten aus 9 Runden souverän vor dem Titelverteidiger Hartmut Backe, der mit 7 Punkten auf Platz 2 landete. Den dritten Platz sicherte sich Dr. Georg Hamm mit einem halben Punkt Vorsprung vor Joachim Breitfeld. Mühlen hat damit seine Führung in der Gesamtwertung auf drei Punkte vor dem nächstplatzierten Joachim Breitfeld ausgebaut. Wiederum zwei Punkte dahinter folgt Karl-Heinz Ulrich. Das Feld dahinter ist nur scheinbar weit weg, denn die meisten Spieler haben nicht alle Turniere mitgemacht und können sich dank der möglichen Streichergebnisse nach wie vor noch weiter oben platzieren. Für Spannung im Titelkampf ist also weiterhin gesorgt. Nach der Siegerehrung fand sich dann noch viel Gelegenheit zum gemütlichen Plausch. Erst lange nach Einbruch der Dunkelheit gingen die letzten zufriedenen Gäste nach Hause. ( von K.-H. Ulrich )

Endstand Runde 4 I Gesamtwertung

hinten: Hartmut Backe vs. Ralf Dahlke, davor: Thomas Wieske vs. Lars Saretzki die Frauen unter sich


Saalepokal 2010 geht nach Bernburg

Aus im Halbfinale für Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich beim Saalepokal 2010. Mühlen unterlag Prof. Jörg Schmidt nach 1:1 in der Verlängerung 0:2, Ulrich unterlag Burkhard Bauer bereits nach regulärer Spielzeit glatt 0:2. Den Sieger 2010 machen die Bernburger damit unter sich aus und holen den Pokal nach Bernburg zurück. Auf ein Neues im nächsten Jahr ! ( von K.-H. Ulrich )


Landesblitzeinzelmeisterschaft: Gordon Andre holt sich den Titel

Hartmut Backe, Gordon Andre, Herbert Großmann, Jörg Hettstedt, Katja Hartung, Vilen Rafayevych Gordon Andre gegen Ralph Kahe

Am Ende setzte sich der DWZ-Favorit durch. Gordon Andre (Aufbau Elbe Magdeburg) siegte mit 25,5 Punkten aus 28 Runden bei der Landesblitzeinzelmeisterschaft in Calbe und qualifiziert sich damit für die Endrunde der Deutschen Blitzeinzelmeisterschaft. Glückwunsch nach Magdeburg ! Nach einem eher mäßigem Start des späteren Siegers (1,5 Punkte aus 3) waren zunächst andere vorn. Karl-Heinz Ulrich vom Gastgeber TSG Calbe gelangen zum Auftakt 9 Siege am Stück, dann verlor er die alleinige Führung wieder nach 5 Niederlagen und fiel ins Mittelfeld zurück. Dicht dahinter folgte Thomas Mühlen (TSG Calbe) , der sich in Runde 12 (11 Punkte) an die Spitze setzte, punktgleich mit dem Stendaler Youngster Karsten Hansch, der bis dahin stark aufspielte. In Runde 14 führte Mühlen sogar mit einen Punkt Vorsprung das Feld an, spürte aber bereits den Atem der Verfolger (Andre, Vilen Rafayevych (beide Aufbau Elbe Magdeburg), Karsten Hansch und Albert Metzger (TuS 1860 Magdeburg) einen Zähler dahinter. Nach der Mittagspause schaltete Andre den Turbo ein und setzte sich ab Runde 16 an die Spitze des Feldes, von der er nicht mehr zu verdrängen war. Karsten Hansch brach dagegen etwas ein und fiel schließlich auf Platz 13 zurück. Der zweite Platz ging in den Süden Sachsen-Anhalts. Jörg Hettstedt (SV Merseburg) folgte Andre mit 1,5 Punkten Abstand. Mit dem gleichen Abstand folgte auf Platz 3 schließlich Herbert Großmann (Burger SC). Bester Senior wurde Hartmut Backe (TSG Calbe) mit 17,5 Punkten auf Platz 12, bester Jugendlicher Vilen Rafayevych (Aufbau Elbe Magdeburg) mit 21,5 Punkten auf Platz 4, beste Dame Katja Hartung (SV Merseburg) mit 15,5 Punkten auf Rang 14. Beim Gastgeber erzielte Thomas Mühlen mit Platz 7 (19,5 Punkte) das beste Ergebnis. Ulrich mit einem Punkt weniger folgte auf Platz 10. Joachim Breitfeld kam auf 15 Punkte (Platz 15), Thomas Wieske auf 6 Punkte (Platz 25). ( von K.-H. Ulrich )


Saaleschachpokal 2010: Mühlen und Ulrich im Halbfinale

Thomas Mühlen erreichte durch einen glatten 2:0 Sieg über "die schnelle Hand" Bernd Wagner das Halbfinale beim Saaleschachpokal in Bernburg. Dort trifft er auf Prof. Jörg Schmidt, der Klaus-Dieter Naumann ausschaltete. Ebenfalls im Halbfinale steht Karl-Heinz Ulrich, der sich im Vereinsduell gegen Vorjahressieger Hartmut Backe nach einem 1:1 in der Verlängerung mit 1,5:0,5 durchsetzte. Ulrichs Gegner wird der Sieger der Begegnung Burkhard Bauer gegen Wolfgang Hentschel sein. Wird es wieder ein reines Calbenser Endspiel wie im Vorjahr geben? ( von K.-H. Ulrich )

Ergebnisse Saaleschachpokal 2010


Landeseinzelmeisterschaft der Senioren in Osterburg 2010: Titel geht nach Halle, Alfred Weigelt auf Rang 6

Bei den Landeseinzelmeisterschaften der Senioren in Osterburg erreichte der Calbenser Alfred Weigelt als bester Starter des Schachbezirks Magdeburg den sechsten Rang. Der zweite Calbenser Teilnehmer im Feld, Joachim Breitfeld hatte auf Rang 9 mit 3,5 Punkten aus sieben Runden ein ausgeglichenes Punktekonto aufzuweisen. Joachim Brandt und Werner Modes vom Schönebecker SV belegten die Plätze 12 und 13. Den Sieg holte sich Fidemeister Detlef Neukirch vom USV Volksbank Halle. Der zweite Fidemeister im Feld, Neukirchs Vereinskamerad Anton Csulits, der nach Setzliste leicht favorisiert war, kam einen ganzen Punkt dahinter nur am Rang 5 ein. ( von K.-H. Ulrich )

Alle Ergebnisse auf Altmarkschach


Saaleschachpokal: Viertelfinale komplett

Das Viertelfinale im Bernburger Saaleschachpokal steht fest. Alle drei Calbenser haben sich im Achtelfinale durchgesetzt. Thomas Mühlen hat es nun mit dem Bernburger Bernd Wagner zu tun. Karl-Heinz Ulrich trifft auf Hartmut Backe. Die anderen zwei Begegnungen sind Naumann gegen Prof. Schmidt und B. Bauer gegen W. Hentschel.Vielleicht kommt es wieder zu einer Neuauflage des Finales von 2009 zwischen Hartmut Backe und Thomas Mühlen. ( von Th. Mühlen )

Ergebnisse Saaleschachpokal 2010


Vereinsblitz: Thomas Mühlen souverän !

Bei der dritten Auflage der Blitzmeisterschaft war Thomas Mühlen nicht zu stoppen. Mit sieben Siegen düpierte er die gesamte Konkurrenz. Karl-Heinz Ulrich kam mit 5,5 Punkten auf Platz 2, knapp vor Hartmut Backe (5 Punkte), der bei seiner ersten Teilnahme in diesem Jahr noch Anlaufschwierigkeiten hatte. In der Gesamtwertung liegen jetzt Thomas Mühlen und Joachim Breitfeld mit 41 Punkten vorne, dicht gefolgt von Karl-Heinz Ulrich mit 40 Punkten auf Rang 3. Noch aber ist nichts entschieden, denn durch die Möglichkeit der Streichergebnisse kann sich noch viel verschieben. ( von K.-H. Ulrich )

Endstand Runde 3IGesamtwertung 2010


Saaleschachpokal 2010: Alle Calbenser weiter !

Beim Saaleschachpokal 2010 haben sich die drei Calbenser Teilnehmer Hartmut Backe, Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich für das Viertelfinale qualifiziert. Backe gewann gegen Hanming Weng bereits in der regulären Spielzeit mit 1,5 : 0,5. Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich mussten in ihren Duellen gegen den dreifachen Kreismeister Peter Lehmann sowie gegen Sebastian Böhme in die Verlängerung. Nach einem weiteren 1 : 1 im Blitz siegte Thomas schließlich 2:0 in der 2. Verlängerung, wo er auf Klaus-Dieter Naumann trifft, der mit Freilos die nächste Runde erreichte. Auch Karl-Heinz Ulrich schaffte gegen Sebastian Böhme in der zweiten Verlängerung mit 1,5 : 0,5 den Einzug in Viertelfinale. Dort trifft er wie im Vorjahr auf Hartmut Backe. Ebenfalls im Viertelfinale sind Jörg Schmidt (1,5 : 0,5 gegen Eike Pinternagel) und Wolfgang Hentschel (2 : 0 im Blitz über Arno Funke). ( von K.-H. Ulrich )


Finale Deutsche Schachpokalmeisterschaft (Dähnepokal): Thomas Mühlen mit Achtungserfolg

links: GM Naiditsch, rechts: GM Movsesian (beide OSG Baden) Finale: Michael Strache - FM Sebastian Eichner, dahinter WIM Melanie Ohme in geld: FM Karl-Jasmin Muranyi, hinten Thomas Frotscher

Mit Thomas Mühlen startete ein weiterer Calbenser im Finale der deutschen Schachpokalmeisterschaft (Dähnepokal). Mühlen hatte sich über Platz zwei beim Bezirkspokal des Schachbezirks Magdeburg und Platz drei bei der Landespokalmeisterschaft Sachsen-Anhalt für die Endrunde qualifiziert. Th. Mühlen war in dem topbesetzten Feld krasser Außenseiter, hatte er es doch u. a. mit 11 nationalen Titelträgern, Fidemeistern und einer Internationalen Meisterin zu tun, deren Wertzahlen größtenteils deutlich über der des Calbensers lagen. Die Endrunde wurde im KO-System ausgetragen, wobei die unterlegenen Spieler allerdings dennoch weiter im Turnier bleiben und nach Schweizer System den dritten Rang ausspielen. Zum Auftakt hatte es Th. Mühlen mit Alexander Thieme-Garmann (SV Koblenz) zu tun, dessen Wertzahl über 300 Punkte höher lag. Dem Koblenzer gelang es mit zunehmender Spieldauer, die Kräfte des Calbensers zu neutralisieren und Schwachpunkte in der Bauernstruktur zu Vorteilen auszunutzen. So wickelte er in ein gewonnenes Turmendspiel ab, dass der Calbenser wegen eines undeckbaren Matts aufgab. Th. Mühlen aufgrund des KO-Systems damit nicht unerwartet in Runde eins draußen und spielte fortan nach Schweizer System weiter im Turnier mit. In Runde zwei gelang ihm dann gegen Peter Pautz (Bremer SG von 1877) der erhoffte erste halbe Punkt. Auch der Bremer hatte nahezu 200 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto, drang aber nicht entscheidend durch, denn Mühlen hielt das Turmendspiel trotz den bereits auf die siebte Reihe vorgerückten Freibauern dank einer Königsgabel mit Doppelangriff auf Turm und Bauer Remis. Damit war ein erster Achtungserfolg errungen. Ein weiterer wollte sich allerdings nicht einstellen, die Runden 3 und 4 gingen ebenfalls verloren, so dass Mühlen schließlich in der Schlussrunde noch einen kampflosen Zähler erhielt, weil sein Gegner bereits nach Runde eins nach Niederlage aus dem Turnier ausgestiegen war. Mühlen nahm damit immerhin noch Platz 29 in der Schlusstabelle ein.Der Titel des Deutschen Pokalssiegers ging nach Sachsen-Anhalt. Michael Strache (SV Sangerhausen), der ebenso wie Mühlen zum ersten Mal im Finale dabei war, spielte ein überragend starkes Turnier, kam mit drei Siegen und einem Remis (Blitzentscheid 1,5:0,5) ins Finale gegen den Fidemeister Sebastian Eichner (USV TU Dresden), dass er ebenfalls gewann. Glückwunsch an dieser Stelle !!! In der Rangliste folgen ab Platz Drei: Max Scherer (Dreisamtal), Ryhor Isserman (Bad Homburg) und Karl-Jasmin Muranyi (Worms). Der dritte Starter war Thomas Frotscher (TuS 1860 MD). Er belegte einen guten 8. Platz( von K.-H. Ulrich )Ein besonderer Leckerbissen war die Endrunde im Deutschen Mannschaftspokal. Alle vier Bundesligisten waren mit internationalen Schachspielern bespickt. Den Sieg sicherte sich das Team vom deutschen Meister OSG Baden und macht somit das Double perfekt. Sie boten mit GM Naiditsch, GM Movsesian, GM Schlosser und GM Dautov gleich vier Großmeister auf und stellten ihre Titelansprüche vom ersten Zug an unter Beweis. Im Halbfinale schalteten sie die Schachfreunde Berlin mit 3 : 1 aus. SG Porz gewann das zweite Halbfinale mit 3,5 : 0,5 gegen den Hamburger SK. Im Finale trennten sich OSG Baden und die SG Porz 2 : 2. Doch nach Berliner Wertung gewann der Meister den Titel. Da GM Movsesian an Brett 1 den höheren Sieg einfuhr. Platz 3 ging an die Schachfreunde Berlin. Sie gwannen gegen den Hamburger SK mit 2,5 : 1,5.( Th. Mühlen )

Endstand DPEM 2010 I Endstand DPMM

Finale DPEM: Michael Strache vs. FM Sebastian Eichner, dahinter WIM Melanie Ohme vs. FM Hans-Joachim Vatter Der Bücherstand im Foyer links: Frank Schellmann


Ramada-Cup- Finale: Ulrich im Finale ohne Sieg

Dr. Jordan bei der Eröffnung links: Bundesturnierdirektor R. Alt vorn: Jonas Lambert(HSK) - IM Ilja Schneider (SF Berlin)

Bei der neunten Auflage des Ramada-Cups zur deutschen Schachamateurmeisterschaft, die im Ramada-Hotel in Halle/Saale ausgetragen wurde, belegte Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe) mit 4 Remis bei einer Niederlage Platz 21. Ulrich fand grippegeschwächt nicht zu seiner Normalform und konnte daher in dem ausgeglichen besetzten Starterfeld keine Akzente setzen. In sechs Vorturnieren hatten sich Schachspieler aus der gesamten Bundesrepublik für das Finale in der Saalestadt qualifiziert. Ulrich war über das Vorturnier in Magdeburg als erster Nachrücker noch ins Finale der Gruppe C (DWZ 1701-1900) eingezogen. Nach zwei Remis zum Auftakt wollte der Calbenser am zweiten Spieltag in Runde drei endlich den Bock umstoßen und spielte mit den schwarzen Steinen mutig nach vorne. Allerdings übersah er ein Springermanöver, dass seinem Gegner Stellungsvorteil brachte und schließlich zur einzigen Niederlage des Calbensers führte. Auch in den folgenden Runden kam Ulrich nicht über Remis hinaus und musste sich am Ende mit Rang 21 begnügen. Mit Uwe Lechnauer (TuS 1860 Magdeburg) und Eric Ahlers (SF Turm Wahrburg) waren zwei weitere Starter aus Sachsen-Anhalt in der Gruppe C dabei. Lechnauer hatte die beste Platzierung mit drei Punkten und Rang 10, Ahlers kam auf 2,5 Punkte und Platz 13. Der Gruppensieg und damit der Titel eines deutschen Schachamateurmeisters ging nach Leipzig. Thomas Baumgarten (SV Lok Leipzig-Mitte) , der schon im Magdeburger Vorturnier Platz 2 belegt hatte, setzte sich in einem echten Endspiel in der Schlussrunde gegen den bis dahin führenden Karl-Heinz Wesnig (Freier Sportverein von 1898 Dortmund) durch. ( von K.-H. Ulrich )

Turnierseite Ramada-Cup

rechts: hinten GM Polzin, vorn IM Krämer (beide SF Berlin) Loek van Wely (SG Porz)-Philipp Schlosser (OSG Baden) Liveübertragung von Vater Eichner


Calbenser Senioren Landesmeister ?

Dr. G. Hamm, H. Backe, A. Weigelt, J. Breitfeld

Die Landesmannschaftsmeisterschaften der Senioren werden in Vorrunden der Schachbezirke Halle, Dessau und Magdeburg ausgetragen. Die Bezirksmeister bestreiten gemeinsam mit dem vorjährigen Landesmeister die zentrale Endrunde. Im Wettkampf jeder gegen jeden wird der Landesmeister gekürt. Das Endspiel um den Titel des Bezirksmeister(ehemaliger Bezirk Magdeburg) bestritten wieder einmal die alten Rivalen der USC Magdeburg und die TSG Calbe. Mit 1. Dr.Georg Hamm, 2. Hartmut Backe, 3. Joachim Breitfeld, 4. Alfred Weigelt konnte die TSG Calbe seit langem mit bestmöglicher Aufstellung antreten .An den Brettern 3 und 4 war für Calbe kein Vorteil erreichbar. Nach den damit feststehenden Remisen von J.Breitfeld und A.Weigelt und dem leider einzügigen Verlust von Hartmut Backe, der bessere Aussichten im Endspiel hatte, führte Magdeburg mit 2:1.Die Hoffnungen der Calbenser ruhten auf Dr.Georg Hamm am 1.Brett ,der gegen den Magdeburger Dr .Hans Werchan eine sehr aussichtsreiche Position erreicht hatte. Aber nichts ist für einen Schachspieler schwerer als eine strategisch gewonnene Stellung auch zum Sieg zu führen. Trotz Zeitnot gelang ihm eine finale Kombination, die den Gegner zur Aufgabe zwang. Also 2:2 ! Doch durch den Sieg am 1.Brett für Calbe gewannen die Calbenser nach Wertung und zogen damit in die Endrunde der Landesmeisterschaften von Sachsen-Anhalt. Mit dem Wohlwollen der Schachgöttin Caissa kann Calbe Landesmeister werden. ( von Dr. G. Hamm )


Blitzmeisterschaft: Ulrich gewinnt 2. Turnier

Karl-Heinz Ulrich gewann das 2. Turnier um die Blitzmeisterschaft souverän, gab dabei nur ein Remis ab. Zweiter wurde Joachim Breitfeld, der momentan auch die Gesamtwertung anführt, die allerdings wegen der möglichen Streichergebnisse noch nicht aussagekräftig ist. Platz 3 ging diesmal an Thomas Mühlen. ( von K.-H:.Ulrich )

Ergebnisse Runde 2 I Gesamtwertung


Kreisschnellschachmeisterschaft: Alfred Weigelt auf Bronzerang

Mit einer Minibeteiligung von gerade mal 7 Spielern wurde die dritte Auflage der Kreisschnellschachmeisterschaft des Salzlandkreises ausgetragen. Calbe war zeitgleich im Landespokal unterwegs und war deshalb allein durch Alfred Weigelt vertreten. Zusammen mit Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) und Michael Görgens (SSV) kämpfte er bis zur letzten Runde um den Titel, unterlag allerdings Görgens und kam so mit einem halben Zähler weniger auf Rang 3 ein. Sieger wurde Peter Lehmann aufgrund besserer Feinwertung vor Görgens. Lehmann holte mit diesem Erfolg nach seinen Siegen beim Kreispokal und der Kreiseinzelmeisterschaft das Triple auf Kreisebene. ( von K.-H: Ulrich )

Endstand Schnellschach


Der Favorit wankte, aber er fiel nicht - Calbe trotz 2:2 draußen

Hartmut Backe vs. Simon Spreng

Die TSG Calbe ist im Viertelfinale des Landespokals ausgeschieden. Titelverteidiger SG Löberitz setzte sich dank der Berliner Wertung, wonach Siege an den vorderen Brettern bei Punktgleichheit mehr wiegen, bei 2:2 Brettpunkten und 7:3 Punkten nach Berliner Wertung durch. Die TSG Calbe hat es dem Favoriten, der zwei Klassen höher in der Oberliga spielt, allerdings nicht leicht gemacht. Calbe ging durch Thomas Mühlen bereits nach gut 1 Stunde in Führung. Mühlen mit den schwarzen Steinen an Brett 4 war diesmal auf die französische Abtauschvariante seines Gegners besser vorbereitet als noch vor wenigen Wochen beim Bezirkspokal gegen seinen Teamkollegen Ulrich und übernahm bald am Königsflügel die Initiative. Mustergültig öffnete er die Stellung, entblößte den Bauernschutz des gegnerischen Königs und verstrickte diesen in ein Mattnetz, welches den Löberitzer zur Aufgabe zwang. Löberitz damit bereits unter Druck, doch der Favorit schlug zurück. Hartmut Backe am Spitzenbrett war entsprechend der Mannschaftstaktik, an den vorderen Brettern gegen die oberligaerfahrenen Spieler der Gäste dagegen zu halten und nach Möglichkeit ein Remis mitzunehmen, zunächst auf Kurs. Backe nahm seinen Fianchettoläufer von der langen Diagonale, um die Stellung weiter zu vereinfachen, geriet aber in einen Angriffswirbel auf der nun schutzlosen Diagonale mit Läufer und Dame, die ihn in die Defensive zwang. Um ein drohendes Matt zu verhindern, musste er die Diagonale mit einem Bauern schließen, öffnete dadurch aber die Fahrstraße für den zweiten Läufer des Gegners, der schließlich zu einer Turmfesselung und Tausch der Damen führte, wodurch der Löberitzer entscheidenden Materialvorteil besaß. 1:1. Nun schien sich die Waagschale zugunsten der Gäste zu neigen, denn weder bei Joachim Breitfeld noch bei Karl-Heinz Ulrich waren Chancen auf einen oder gar zwei Siege auszumachen. Ulrich war am dritten Brett nach Vierbauernsturm gegen den Königsinder des Löberitzers als erster von den Pfaden der Theorie abgewichen, wodurch er zunächst einen Bauern einbüßte und danach noch mehr oder weniger freiwillig zwei weitere Bauern gab, ohne dass dafür Kompensation in Sicht war. Dennoch kämpfte der Calbenser weiter, weil jetzt natürlich nur noch ein Sieg die Chancen auf einen Mannschaftssieg erhalten konnte. Ulrich opferte einen Läufer für weiteren Angriff. In der Hoffung, die Königsdeckung werde den kombinierten Angriff von Dame und Springer aushalten, nahm der Löberitzer das Opfer an und geriet in einen starken Angriff, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Ulrich opferte jetzt noch einen Springer, wonach das Matt nicht mehr zu verhindern war und der Löberitzer aufgab. 2:1. Nun schien sich wiederum das Blatt zu drehen, denn Joachim Breitfeld an Brett 2 hatte nach anfänglichen Problemen eine ausgeglichene Stellung erreicht. Doch der Löberitzer spielte seine ganze Klasse aus und setzte immer wieder Nadelstiche, die Schwächen in der Bauernstruktur Breitfelds erzeugten. So gewann er schließlich einen Mehrbauern am Damenflügel, während Breitfeld dafür einen isolierten Freibauern am Königsflügel besaß. Diesen tauschte der Löberitzer trotz Zeitnot zum richtigen Zeitpunkt gegen seine letzte Leichtfigur, wonach er mit seinem König als erster am Damenflügel erschien und schließlich drei verbundene Bauern gegen Breitfelds Läufer zur Umwandlung brachte. 2:2. Die SG Löberitz damit im Halbfinale des Landespokals. Weiter spielten: Naumburger SV - Aufbau Bernburg 1,5 : 2,5, Germania Köthen - Aufbau Elbe Magdeburg 0,5 : 3,5. Bernburg und Aufbau Elbe Magdeburg ebenfalls im Halbfinale. Die vierte Begegnung SV Sangerhausen - Eintracht Tangerhütte wurde auf den 29. Mai verlegt. ( von K.-H: Ulrich )


Vereinsmeisterschaft 2010 startet:

Wiederum haben sich 16 Teilnehmer für die Vereinsmeisterschaften gemeldet, einer mehr als im Vorjahr und turniertechnisch bekanntlich eine ausgezeichnete Zahl. Jedenfalls wird es diesmal keine Freilose geben. Ebenfalls wie im Vorjahr sind die ersten drei der DWZ-Liste nicht dabei. Wird sich Vorjahressieger Thomas Mühlen wiederum ein Duell mit Karl-Heinz Ulrich um den Pokal liefern oder kann Ralf Dahlke diesmal im Kampf um die Spitze eingreifen? Im letzten Jahr hatte Ralf durch drei Remis zum Auftakt schon entscheidenden Boden verloren und kam nicht mehr ran. Oder kann Andreas Ernst nach super Ergebnis in der Landesklasse (5 aus 7) ein ernstes Wörtchen mitreden? Oder katapultiert sich ein Spieler nach vorn, mit dem gar keiner rechnet? Am Ende des Jahres werden wir es wissen, wer den Pokal hochhält! ( von K.-H. Ulrich )


Ramada Cup: Qualifikation knapp verpasst

Org.-Team intergalaktisches Wendeschach

Beim letzten Qualifikationsturnier zur deutschen Schach-Amateurmeisterschaft der Serie 2009/2010 im Ramada-Hotel in Magdeburg war die TSG Calbe mit drei Teilnehmern am Start. Alle drei hatten sich die Qualifikation für das Finale in Halle/Saale in vier Wochen als Ziel gesetzt. In der B-Gruppe (DWZ 1901 - 2100) startete Joachim Breitfeld mit drei Siegen sehr gut ins Turnier, kassierte dann aber seine erste Niederlage. Ein weiterer Sieg hätte in dieser Gruppe die sichere Qualifikation bedeutet. In einem Match "alles oder nichts" unterlag Breitfeld jedoch und kam am Ende auf Platz 16 (von insgesamt 49 Startern) ein. Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich starteten in der C-Gruppe (DWZ 1701 - 1900) mit insgesamt 53 Teilnehmern. Sie gewannen im Gleichschritt ebenfalls die ersten beiden Runden, um dann in Runde drei jeweils nach Figurenverlusten zu unterliegen. Wiederum im Gleichschritt siegten beide in Runde vier und hatten ebenso wie Breitfeld vor der Schlussrunde die Chance, in die Qualifikationsränge 1 bis 6 vorzustoßen. Während Mühlen gegen den alleinigen Gruppensieger (4,5 Punkte) verlor und schließlich auf Rang 13 landete, konnte Ulrich seinen vierten Sieg einfahren. Dennoch reichte es nicht ganz, weil Ulrich die schlechteste Feinwertung von sechs Spielern aufwies, die alle auf 4 Punkte kamen und sich so mit dem undankbaren 7. Platz zufrieden geben musste. Insgesamt ein gelungenes Turnier mit 290 Teilnehmern, darunter auch erfreulich viele Jugendliche Preisträger. Auch wenn die Qualifikation fürs Finale verpasst wurde, sind die Calbenser mit ihren Ergebnissen durchaus zufrieden nach Hause gefahren. ( von K.-H. Ulrich )

Joachim Breitfeld


Viertelfinale Landespokal ausgelost

Die Auslosung des Viertelfinale des Landespokals ergab folgende Paarungen: TSG Calbe - SG 1871 Löberitz , Naumburger SV - 2. Vertreter SB Dessau , SV Sangerhausen - Eintracht Tangerhütte , Germania Köthen - Aufbau Elbe Magdeburg. Die Spiel finden am 24. April statt, Spielbeginn 09:00 Uhr. Ein Hammerlos für die TSG Calbe. Klarer Favorit sind die Gäste, aber der Pokal hat ja manchmal "eigene Gesetze"... ( von K.-H. Ulrich )


Herzschlagfinale: Bernburg Meister !

Brett 3: Joachim Breitfeld vs. Erik Strunpf

Der Kampf um die Meisterschaft in der Landesklasse A war an Spannung kaum zu überbieten. Erst in der letzten noch laufenden Partie des Tages zwischen dem Calbenser Joachim Breitfeld und dem Magdeburger Erik Strumpf fiel die Entscheidung. Breitfeld hielt in einer packenden Partie Remis. Bernburg damit mit einem halben Brettpunkt vor den Landeshauptstädtern Meister und Aufsteiger in die Landesliga! Glückwunsch an den Meister! Als der Calbenser Dr. Georg Hamm um 09:00 Uhr die Bretter zum Saisonfinale freigab, war der Kampf um den Relegationsplatz zwischen Aken und Quedlinburg schon fast entschieden. Die TSG Quedlinburg führte bereits vor dem ersten Zug mit 4:0, nachdem die bereits gesicherten Stendaler nur mit 4 Spielern angereist waren. Unschön, dass der Abstiegskampf dadurch beinflusst worden ist. Zum zweiten Mal in der Saison profitierten so die Quedlinburger von Rumpfmannschaften ihrer Gegner, überholten dadurch noch den TSV Elbe Aken in der Tabelle und haben im Relegationsspiel gegen den 9. der Landesklasse B noch eine zweite Chance, dem Abstieg zu entgehen. Aken wehrte sich gegen den Tabellenführer Aufbau Bernburg dennoch mit großer Moral und hätte fast noch das schier Unmögliche geschafft, nämlich ein 4:4 zu halten, was ihnen den Relegationsplatz erhalten hätte. Bernburg, dass zunächst ebenso schnell 1:0 wegen eines freien Brettes bei den Akenern führte, tat sich mit der Favoritenbürde schwer und siegte am Ende nur knapp mit 4,5:3,5. Aken steht damit als Absteiger fest. Damit war für den Konkurrent Aufbau Elbe Magdeburg II klar, dass nur ein Sieg mit mindestens 6 Brettpunkten gegen die TSG Calbe zur Meisterschaft reichen würde. Calbe hatte erneut Nachwuchsspieler Erik Wandsleb aufgeboten, der sich mit den schwarzen Steinen einem druckvollen Angriff erwehren musste. Der Magdeburger nutzte seinen Entwicklungsvorsprung konsequent aus und brachte Aufbau Elbe mit 2:0 in Front. Zuvor hatte Dr. Georg Hamm seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen, als er nach zweischneidigem Spiel einen Läufer einbüßte, wonach die Verteidigung schnell zusammenbrach. Andreas Ernst hatte stets eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett. Figur um Figur wurde getauscht, ohne dass sich ein entscheidender Vorteil ergeben hatte. Der Magdeburger wollte aber die Entscheidung zu seinen Gunsten, verkalkulierte sich aber beim Rennen um die Bauernumwandlung. Ernst´s Bauer ging als erster zur Dame, Calbe hatte damit den "Anschlusstreffer" geschafft. Hartmut Backe am Spitzenbrett lies dann das erste Remis des Tages folgen, als das entstandene Endspiel trotz Minusbauern wegen seines agileren Läufers für den Magdeburger nicht zu gewinnen war. Kapitän Ralf Dahlke hatte mit den schwarzen Steinen einen Drachenaufbau gewählt, wogegen der Magdeburger lang rochierte und starken Königsangriff erhielt, dem Dahlke nicht standhalten konnte. Magdeburg ging damit wieder mit zwei Punkten in Führung. Karl-Heinz Ulrich stand anfangs in der Defensive, befreite sich aber auf Kosten eines isolierten Mittelbauern. Dafür hatte er allerdings einen aktiven Läufer, der diesen Nachteil mindestens wettmachte. Trotz Zeitvorteil sah er allerdings keinen Gewinnweg und wickelte ins Remis ab. Nun schien Bernburg bereits durch zu sein, weil auch die letzten beiden Partien ziemlich ausgeglichen einzuschätzen waren. Thomas Mühlen hatte nach hartem Kampf ein Endspiel mit jeweils noch zwei Bauern auf jeder Seite auf dem Brett. Ein Gewinn war für beide Seiten nicht zu sehen, doch Mühlen griff zum Entsetzen der Mannschaftskameraden und der jetzt zahlreichen Bernburger Kiebitze daneben, verlor die Königsopposition und hernach die Partie. Während dessen schien auch bei Joachim Breitfeld sich die Waagschale zugunsten des Gegners zu neigen, als sich sein Springer im gegnerischen Lager verirrte, keinen Rückzug mehr hatte und verloren ging. Doch Breitfeld hatte richtig kalkuliert, dass er dafür am anderen Flügel einen Freibauern bilden konnte, der den Magdeburger zur Rückgabe der Figur zwang. Breitfelds König verspeiste den letzten Bauern des Gegners, so dass der verbliebene Läufer allein nicht mehr zum Mattsetzen reichte und die Partie Remis gegeben wurde. Aufbau Elbe siegte somit 5,5:2,5 gegen Calbe, aber der eine halbe Brettpunkt Vorsprung bedeutete die Meisterschaft für Aufbau Bernburg. Calbe II kam in der Bezirksklasse Süd-Ost gegen die 4. Mannschaft des USC Magdeburg zu einem 3:3 Unentschieden. Thomas Wieske, der immer besser in Schwung kommt, brachte seine Farben schnell mit 1:0 in Führung. Hannes Krausholz remisierte ebenso wie sein Bruder Christian, während Klaus Krausholz nach Bauernopfer eine Druckstellung aufbauen konnte, die er zum Sieg führte. Lars Saretzki sowie Steffen Sacher unterlagen dann allerdings, so dass am Ende nur ein Mannschaftsremis heraussprang. Calbe II belegt damit in der Abschlusstabelle einen guten Mittelfeldplatz. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitz: Joachim Breitfeld siegt

Mit 11 Teilnehmern startete die diesjährige Vereinsblitzmeisterschaft. Nach neun gespielten Partien hatten Joachim und Schorsch jeweils 7,5 Punkte geholt. Dank besserer Feinwertung gewann Joachim das Turnier. Der dritte Platz ging mit 7 Punkten an Thomas Mühlen. Für eine faustdicke Überraschung sorgte Frank Hain. Er konnte Schorsch in Runde 8 Matt setzen und so den vollen Punkt einstreichen. Das nächste Vereinsblitz ist am 07.05. ( von Th. Mühlen )

Ergebnisse


Vorschau auf die zentrale Endrunde der Landesklasse A

Die zentrale Endrunde in der Landesklasse A in Calbe bietet noch einmal Spannung pur. Es gibt ein Fernduell zwischen Aufbau Elbe Magdeburg II und Aufbau Bernburg um den Meistertitel und ein weiteres Fernduell zwischen dem TSV Elbe Aken und der TSG Quedlinburg um die Frage direkter Abstieg oder zweite Chance Relegationsplatz 9. So sind in mindestens drei Begegnungen harte Kämpfe zu erwarten. Aken hat es mit Tabellenführer Bernburg zu tun. Die brauchen jeden Brettpunkt, um die Führung vor Aufbau Elbe Magdeburg II (1,5 Brettpunkte) zu behalten. Die Domstädter treffen auf Gastgeber TSG Calbe, die bereits gesichert sind und befreit aufspielen können. Aufbau Elbe muss also wenigstens 1,5 Brettpunkte mehr holen als der Tabellenführer, Mannschaftssieg natürlich vorausgesetzt. Dann sind sie bei Punkt- und Brettpunktgleichheit aufgrund des gewonnenen direkten Duells mit Bernburg Meister. Von einer Niederlage der Akener könnte Schlusslicht Quedlinburg profitieren, wenn sie den SK Stendal bezwingen und dadurch wieder an Aken vorbei auf den Relegationsplatz springen. Ein 4:4 würde Quedlinburg nur dann für die Relegation reichen, wenn Aken mit 1:7 oder höher gegen Bernburg untergeht. In den übrigen zwei Begegnungen Eintracht Tangerhütte gegen SV Rochade MD II und SV Rochade MD III gegen Lok Aschersleben ist weniger Brisanz, geht es allein noch um die Platzierung in der Endtabelle. Da gibt es noch diverse Möglichkeiten für die Teams, auf Platz 3 einzukommen. Für Tangerhütte gibt es außerdem noch die Prestigefrage zu klären, ob sie oder Aufsteiger Stendal die Nummer 1 aus der Altmark sind. Die Top Ten der Scorertabelle führt Erik Strumpf (AE MD II) mit 7 Punkten allein an vor Hans Schwarz (Rochade MD II) mit 6,5 sowie Tobias Leditschke (Aschersleben) und Gerd Wiesemann (Stendal) mit je 6 Punkten. Dahinter folgen sechs weitere Spieler mit je 5,5 Punkten, Burkhardt Bauer, Jürgen Mohs, Stephan Boese (alle Bernburg), Frank Willberg (AE MD II) Jörg Fischer (Aken) und Karl-Heinz Ulrich (Calbe). Serien: Aufbau Elbe Magdeburg hat die längste Serie an Mannschaftssiegen aufzuweisen. Nach der Auftaktniederlage gegen Rochade Magdeburg II haben sie 7 Siege hintereinander feiern können. Der Gegner am letzten Spieltag, Gastgeber Calbe, ist immerhin seit 5 Spieltagen ungeschlagen, hat dabei allerdings nur einen Mannschaftsieg erringen können. Bei der TSG Calbe sind fünf Akteure in dieser Saison noch ungeschlagen. Hartmut Backe, Dr. Georg Hamm, Karl-Heinz Ulrich, Ralf Dahlke und Andreas Ernst. Man darf gespannt sein, ob alle Serien auch gegen den Meisterschaftsaspiranten Aufbau Elbe Magdeburg II halten werden.( von K.-H. Ulrich )


Gordon Andre souverän Bezirkseinzelmeister

vorne: Joachim Breitfeld, Hartmut Backe, dahinter: Joachim Brandt, Karl-Heinz Ulrich Hartmut Backe, Gordon Andre, Joachim Breitfeld, Michael Görgens

Der hohe Favorit hat sich durchgesetzt. Der für Aufbau Elbe Magdeburg spielende Gordon Andre gewann souverän mit fünf Siegen aus fünf Runden die Bezirksmeisterschaft des Schachbezirks Magdeburg. Bei einer Wertzahl, die gut 250 Punkte über der des Setzlistenzweiten Hartmut Backe (TSG Calbe) liegt, durfte dieser Ausgang erwartet werden. Spannender waren die Kämpfe um Platz 2, der ja ebenso wie der erste Platz die Teilnahme am den Landesmeisterschaften verhieß. Hier konnte sich der für die TSG Calbe spielende Joachim Breitfeld mit 3,5 Punkten den begehrten zweiten Startplatz sichern. Breitfeld hatte aufgrund der besseren Feinwertung die Nase vorn vor dem punktgleichen Michael Görgens (Schönebecker SV). Bester Senior wurde Hartmut Backe (TSG Calbe) mit 3 Punkten auf Platz 4. Etwas überraschend sicherte sich Thomas Janeke (SG Klötze Süd) Platz fünf vor einigen Spielern mit deutlich besserer Wertzahl. Karl-Heinz Ulrich verpasste in der letzten Runde den Sprung auf Platz 3, als er einen zwischenzeitlichen Qualitätsgewinn gegen Janeke nicht verwerten konnte und die Partie Remis endete. So musste er sich mit Platz 6 begnügen. Der vierte Calbenser Starter Thomas Mühlen kam mit 2,5 Punkten auf Platz 8 ein. Möglicherweise hat seine Zusatzbelastung als Organisator und Turnierleiter am Ende doch ihren Tribut gefordert und so eine bessere Platzierung verhindert. 21 Teilnehmer waren insgesamt an den drei Turniertagen am Start, bei rund 1000 gemeldeten Spielern im Schachbezirk eine magere Zahl. Die meisten Teilnehmer stellte der Schönebecker SV mit 6 Startern. Joachim Brandt kam am besten aus den Startlöchern, hatte 2,5 Punkte nach drei Runden auf dem Konto, unterlag dann aber dem Turniersieger und in der Schlussrunde noch seinem Vereinskameraden Walter Görgens und fiel auf Rang 10 zurück. Walter Görgens belegte durch diesen Sieg Platz 7 bei drei Punkten. Dr. Andreas Kalusche kam mit 2,5 Punkten ebenfalls auf 50 % der möglichen Punkte und belegte Rang 13. Bernhard Lemme auf Platz 16 holte 2 Punkte, Klaus Zagorski kam auf einen Zähler (Rang 19). Erfreulicherweise war mit Sylvia Bachmann (Einheit Staßfurt) auch eine Dame aus Fleisch und Blut dabei, die zwei Siege errang und auf Platz 17 landete, punktgleich mit ihrem Vereinskameraden Sören Brüchner. Für Salzland Staßfurt schnitt Gerhard Soffner mit 2,5 Punkten (Rang 9) am besten ab, Siegfried Scherf hatte die gleiche Punktzahl, aber die schlechtere Wertung und belegte Platz 15. ( von K.-H. Ulrich )


2. Tag Bezirkseinzelmeisterschaft: Gordon Andre auf Titelkurs

Gordon Andre ist nicht zu stoppen. Nach Siegen über die beiden Calbenser Thomas Mühlen und Hartmut Backe liegt er nach drei Runden als Einziger mit weißer Weste vorn. Neben dem Führenden und Backe hatte nach Runde 2 allein noch Michael Görgens (SSV Schönebeck) zwei Punkte vorzuweisen, unterlag dann aber mit dem weißen Steinen trotz zwischenzeitlichem Qualitätsgewinn dem Calbenser Joachim Breitfeld. Dieser war allerdings in der Runde zuvor gegen Dr. Ingo von Bassewitz (Tus 1860 Magdeburg) nicht über ein Remis hinausgekommen und trifft nun im Verfolgerduell der 4. Runde auf Gerhard Soffner (Salzland Staßfurt). Ans Spitzenbrett gegen Andre vorgearbeitet hat sich etwas überraschend der Schönebecker Joachim Brandt. Nachdem er in Runde 2 den vierten Calbenser Karl-Heinz Ulrich am Rande einer Niederlage hatte und dieser sich mit viel Glück ins Remis retten konnte, schlug er in Runde 3 Dr. Ingo von Bassewitz. Hartmut Backe trifft an Brett 3 auf den einzigen Altmärker im Feld, Thomas Janeke (SG Klötze-Süd). Nachdem sich Martin Brüggemann nach Runde 1 vom Turnier abgemeldet hat, sind jetzt noch zwanzig Spieler im Rennen, was immerhin den Vorteil hat, dass kein Freilos mehr vergeben werden muss und jeder auf einen Gegner trifft. Die Bezirksmeisterschaften gehen am Sonntag mit den Runden 4 und 5 zu Ende. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksmeisterschaft gestartet !

Runde 2: Mühlen vs. Flash Flash is on fire

Pünktlich um 18:00 Uhr gab Organisator Thomas Mühlen den Startschuss zur Bezirksmeisterschaft des Schachbezirks Magdeburg. 21 Teilnehmer sind dabei, darunter mit Sylvia Bachmann von Einheit Staßfurt erfreulicherweise auch eine Dame. Insgesamt wäre sicherlich eine höhere Beteiligung wünschenswert gewesen. Topfavorit auf den Titel dürfte Gordon Andre sein, der für Aufbau Elbe Magdeburg in der Oberliga um Punkte kämpft. In Runde eins gaben sich die Favoriten keine Blöße und siegten allesamt. Gastgeber TSG Calbe ist erfolgreich ins Turnier gestartet, alle vier Spielern gewannen ihre Auftaktspiele. Die Titelkämpfe werden am morgigen Samstag um 09:30 Uhr fortgesetzt. ( von K.-H. Ulrich )


Leistungsgerechtes Remis !

Calbe vs. Tangerhütte Spielsaal

Die Revanche für die Vorjahresniederlage fiel aus. Beim 4:4 kamen die Gäste zu einem vom Spielverlauf her etwas glücklichen, aber leistungsgerechten Mannschaftsremis. Der Punkt tut allerdings beiden Mannschaften gut, beide haben aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz den Klassenerhalt sicher. Gegen die ersatzgeschwächten Gäste wollten die Saalestädter den zweiten Saisonsieg einfahren. Die Calbenser Taktik, an den vorderen Brettern gegenzuhalten und an den unteren Brettern zu punkten, schien zunächst aufzugehen. Alfred Weigelt an Brett 8, der sein Saisondebüt gab, brachte die Gastgeber wie erhofft in Führung. In besserer Stellung eroberte er einen Bauern am Damenflügel, bildete anschließend einen gedeckten Freibauern, der die Partie zugunsten Weigelts entschied. Zuvor hatte Hartmut Backe am Spitzenbrett das Remisangebot seines Gegenübers ausgeschlagen, denn er sah sich trotz der ungleichfarbigen Läufer mit einem Mehrbauern in der etwas besseren Position. Aber wie so oft bei dieser Läuferkonstellation wollte ein entscheidender Durchbruch nicht gelingen, so dass die Partie Remis gegeben wurde. Dr. Georg Hamm remisierte als Nächster. Er hatte zwar leichte optische Vorteile, ein Gewinnweg war aber auch hier nicht zu sehen. Remis Nummer 8 im achten Saisonspiel. Es darf prognostiziert werden, wie seine Partie am letzten Spieltag enden wird. Joachim Breitfeld kommt allmählich besser in Schwung, hielt mit den schwarzen Steinen gut dagegen. In verwickelter Stellung schien der Gegner zunächst besser zurecht zu kommen, konnte sich aber keine Vorteile verschaffen, Remis. Kapitän Ralf Dahlke erzielte in seiner Hausvariante, der Englischen Eröffnung, nicht das gewohnte Druckspiel, sein Gegner tauschte zum richtigen Zeitpunkt Material ab, so dass der Angriff verflachte, wiederum Remis. Das nächste Remis folgte an Brett 7 bei Andreas Ernst. Er hatte am Damenflügel die Initiative ergriffen und eine Mehrfigur ergattert. Eine Ungenauigkeit führte aber zum Rückgewinn der Figur, sein Gegenüber stellte die Räume zu, das sechste Remis des Tages. Karl-Heinz Ulrich hatte zunächst Druck auf den rückständigen d-Bauern, hatte dann jedoch alle Mühe, das Erscheinen eines zentralen Springers des Gegners auf d4 zu verhindern. Nach Abtausch der letzten Leichtfigur war das Schwerfigurenendspiel ausgeglichen. Nach vorübergehendem Bauernopfer bekam der Calbenser guten Angriff, wickelte aber nicht optimal ab. Das folgende Remisangebot nahm Ulrich an, was wenigstens einen Mannschaftspunkt sicherte. Thomas Mühlen schließlich hatte einen Bauern für Spiel geopfert. Seine Stellung krankte aber an der mangelhaften Entwicklung seines Damenflügels. So nutzte nicht er, sondern sein Gegner die halboffene g-Linie zum Königsangriff. Mühlen musste die Qualität geben und stand fortan auf verlorenem Posten. Die Gäste kamen so noch zum Ausgleich. An der Spitze hat Aufbau Bernburg durch den hohen 6,5:1,5 Sieg über den SV Rochade Magdeburg III wieder die Tabellenführung erobert. Aufbau Elbe Magdeburg II kam dagegen bei Lok Aschersleben nur zu einem knappen 4,5:3,5 Sieg. Die Bernburger sind damit wieder mit 1,5 Brettpunkten vorne. So kommt es am letzten Spieltag zum Fotofinish zwischen den beiden Teams. Am Tabellenende hat der TSV Elbe Aken mit dem Sieg über Quedlinburg die rote Laterne wieder abgegeben. Die zweite Mannschaft der TSG Calbe kam in der Bezirksklasse Süd-Ost beim TuS 1860 Magdeburg IV zu einem 4:2 Sieg. Während an den Spitzenbrettern bei Hannes und Klaus Krausholz zwei etwas überraschende Niederlagen zu quittieren waren, siegten dafür Erik Wandsleb, Lars Saretzki, Steffen Sacher und Frank Brock. Calbe wahrte damit seine Chancen auf Platz 2 hinter dem souveränen Tabellenführer Blau Weiß Barby. Der klare Ligafavorit setzte sich gegen die dritte Vertretung der Magdeburger knapp mit 3,5 : 2,5 durch und ist bereits einen Spieltag vor Ultimo Meister. Zugleich leisteten die Barbyer Schützenhilfe für die Calbenser, die es nun wieder aus eigener Kraft schaffen können, am siebten und letzten Spieltag Platz zwei in der Endabrechnung zu belegen. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal: Peter Lehmann holt das Double

Im Endspiel des Kreispokals siegte Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) gegen Erik Radonz (Einheit Staßfurt) und sicherte sich damit nach seinem Triumph bei der Kreiseinzelmeisterschaft auch den Titel im Kreispokal. Es war bereits sein zweiter Pokalsieg, nachdem er schon bei der ersten Auflage den Pott geholt hatte. Für Calbe war im Halbfinale bereits Schluss, unterlag Karl-Heinz Ulrich dem späteren Sieger. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe dicht vor dem Ziel !

Die TSG Calbe hat sich mit dem Punktgewinn beim starken Aufsteiger Stendal vermutlich schon vorzeitig den Klassenverbleib gesichert. Das war nach dem holprigen Start in die Saison so nicht zu erwarten. Entsprechend zufrieden zeigt sich daher Mannschaftskapitän Ralf Dahlke nach dem Spiel: "Nach dem verkorksten Saisonstart haben wir uns zum richtigen Zeitpunkt gesteigert und eben dort gepunktet, wo es keiner vorher erwartet hatte". Calbe ist jetzt bereits seit vier Runden ungeschlagen und kletterte in der Tabelle auf Rang 6. Die TSG Calbe hatte Klaus Krausholz mit im Aufgebot, nachdem Johann Zwenger erneut aus gesundheitlichen Gründen pausieren musste. Für Krausholz galt natürlich die Devise, im Mannschaftssinne wenigstens Remis zu spielen. Das gelang ihm dann auch schon nach wenigen Zügen, weil auch der Gastgeber einen Ersatzspieler aufgeboten hatte, der offenbar die gleiche Vorgabe hatte. Stendal ist besonders an den vorderen Brettern stark, so dass die Gäste aus der Saalestadt auch dort kein unnötiges Risiko eingehen wollten. Hartmut Backe und Dr. Georg Hamm mit Remis Nummer 7 im siebten Saisonspiel holten dann auch an den beiden Spitzenbrettern die angestrebten Remis. Karl-Heinz Ulrich remisierte dann mit einem bei ihm oft gesehenen Igelaufbau ebenso wie Andreas Ernst, der sich zwar optische Vorteile erspielt zu haben schien, aber nicht weiterkam, so dass auch er seine Partie Remis geben musste. Thomas Mühlen war sehr engagiert in die Partie gegangen, wollte nach seinem schönem Sieg in der letzten Runde mit den weißen Steinen in seiner Spezialvariante Damengambit unbedingt nachlegen, traf aber auf einen ebenbürtigen Gegner, der alles parierte, Remis. Beim Stand von 3:3 und unklaren Stellungen auf den Brettern einigten sich sodann auch Joachim Breitfeld und Kapitän Ralf Dahlke fast zeitgleich auf Remis, so dass der Endstand von 4:4 hergestellt war. Im Spitzenspiel des Tages verlor Aufbau Bernburg beim 2:6 bei Verfolger Aufbau Elbe Magdeburg nicht nur das erste Saisonspiel, sondern durch die hohe Niederlage zugleich auch die Tabellenführung. Schlusslicht TSG Quedlinburg siegte überraschend gegen den SV Rochade Magdeburg II und gab die rote Laterne an den TSV Elbe Aken ab, der bei der dritten Vertretung von Rochade Magdeburg unterlag. Der dritte Salzlandkreisvertreter SV Lok Aschersleben kann nach seinem Sieg in Tangerhütte bereits für die neue Landesklassesaison planen. Die TSG Calbe II hat in die Erfolgsspur zurück gefunden und einen klaren Erfolg gegen den Tabellennachbarn Post Magdeburg errungen. Bereits nach 20 Minuten konnte Calbe durch den Sieg von Frank Brock in Führung gehen. Steffen Sacher legte kurze Zeit später nach und erhöhte auf 2:0. Am Brett 4 hatte Lars Saretzki im Mittelspiel bereits einen Mehrbauern erkämpft und konnten diesen im Endspiel dann zum Sieg führen. Nachwuchsspieler Erik Wandsleb kämpfte diesmal wieder in der Zweiten Mannschaft um Punkte. Durch eine geschickte Taktik im Mittelspiel gewann er zwei Bauern und somit das Endspiel. Am Brett 1 baute Hannes Krausholz eine gute Angriffsstellung auf , die seinen Gegner zwangsläufig in eine sehr passive Stellung bringen musste. Dies Passivität wurde zu einem Figurengewinn genutzt und am Ende zu einem deutlichen Sieg. Christian Krausholz versuchte lange am 2. Brett die vermeidbare Niederlage abzuwenden. Ein Fehler im Mittelspiel, der zu Figurenverlust führte, brachte den Gästen den "Ehrentreffer". Am Ende jubelte Calbe aber über einen deutlichen 5:1 Erfolg, womit der dritte Tabellenplatz gefestigt werden konnte. Durch die gleichzeitige Niederlage von TuS Magdeburg III beim VfB Ottersleben II hat Calbe nun wieder die Chance auf Platz 2, wenn die Magdeburger im direkten Duell am nächsten Spieltag bezwungen werden können. ( von K.-H. Ulrich )


12. Europäische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft

Vom 10. Februar - 18. Februar 2010 findet in Dresden die 12. Europäische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft statt. Aus ganz Europa reisten die Teams an. Deutschland geht mit GM Uhlmann, GM Hecht, IM Klundt, FM Clemens und FM Haakert an den Start. Auch Sachsen-Anhalt stellt eine starke Mannschaft. Mit dabei sind IM Liebert, FM Csulits, Dr. Hamm und Liebscher. Deutschland spielt um den Titel mit. Nach vier Runden belegen sie den 3. Platz. Sachsen-Anhalt spielt ein tolles Turnier. Mit Siege gegen Oranjeteam 1 und gegen Arctic Team und einem Remis gegen Oranjeteam 2. Nur gegen das starke Team von Israel in Runde 4 gab es eine knappe Niederlage 1,5 : 2,5. Dr. Georg Hamm hat aus vier Runden 2,5 Punkte auf seinem Konto. In Runde 5 geht es gegen SV Den Haag. Sachsen-Anhalt gewinnt auch in dieser Runde mit 2,5 : 1,5 und hat nun 7 : 3 Punkte erkämpft. Am Brett 1 holte Heinz Liebert den vollen Punkt. Csulits, Dr. Hamm und Liebscher remisierten. Deutschland schafft " nur " ein 2 : 2 gegen Österreich und belegt weiter den 3. Platz. Am Montag trifft Deutschland auf den Topfavoriten Russland. Sachsen-Anhalt muss sich mit der Auswahl Berlins auseinander setzen.Die Überraschung blieb aus ! Deutschland unterliegt Russland knapp mit 1,5 : 2,5 . Anders präsentiert sich die Auswahl Sachsen-Anhalts. Gegen die starken Berliner schaffte man ein tolles 2 : 2 . Dienstag wartet nun die Auswahl Dänemarks. Deutschland trifft auf die Schachfreunde Katernberg. Sachsen-Anhalt kassierte gegen Dänemark eine herbe 1 : 3 - Niederlage. Einzig H. Liebert an Brett 1 konnte einen vollen Punkt einfahren. Deutschland schaffte ein schweren 2,5 : 1,5 - Sieg und belegt nach der 7. Runde Platz 7. Sachsen-Anhalt steht auf einen guten 26. Platz. In Runde 8 spielt Deutschland gegen Berlin. Sachsen-Anhalt hat es mit Luxemburg zu. Deutschland wieder auf Platz 3. Sie siegten mit 2,5 : 1,5 . Während GM Hecht kampflos den vollen Punkt einfuhr, remisierten die anderen Bretter. Auch bei Sachsen-Anhalt endeten alle Partien unentschieden. In der letzten Runde spielt Deutschland um die Silbermedallie morgen gegen Die Schweiz mit ihrem Spitzenspieler GM Kortschnoi. Sachsen-Amhalt hat es mit KR Reykjavik zu tun. Deutschland verpasst knapp die Medallienränge. Deutschland trennte sich gegen die Schweiz 2 : 2 unentschieden und belegt den 4. Platz. Sachsen-Anhalt konnte zum Abschluss einen weiteren sieg einfahren und beendet das Turnier auf einen hervorragenden 21. Platz. ( von Th. Mühlen )

Ergebnisse


Landesjugendeinzelmeisterschaft 2010

Vom 09.02. - 13.02.2010 fand schon traditionell in Güntersberge die Landeseinzelmeisterschaften der Jugend statt. Nachwuchsspieler Erik Wandsleb ging in der Altersklasse unter 16 Jahren für die TSG Calbe an den Start. In sieben Runden musste er sich gegen sehr starke Schachspieler aus Sachsen-Anhalt messen. In Runde 1 traf er auf den Turnierfavoriten Florian Wendling ( Naumburger SV ). Mit entgegengesetzten Rochaden versuchte Erik zum Erfolg zu kommen. Doch Florian Wendling wehrte die Angriffe ab und konnte wenig später selber zum Erfolg kommen. In Runde 2 hieß der Gegner Fridolin Mertens ( SG Löberitz ). Erik Wandsleb kam nie wirklich ins Spiel und verlor durch einen schönen taktischen Schlag seines Kontrahenten. Mit den weißen Steinen spielte Erik in Runde 3 gegen Philipp Lange ( SG Aufbau Elbe Magdeburg ). Vom ersten Zug an ging es scharf zu. Der Magdeburger übersah eine taktische Möglichkeit, die ihm den Sieg eingebracht hätte. Anschließend tauschten sich viele Figuren und im entstehenden Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und jeweils einem Turm wurde das Unentschieden vereinbart. In Runde 4 wartete Samuel Gering ( SV Merseburg ). Erik gewann im Mittelspiel einen Bauern. Doch Samuel konnte sich ins Remis im Bauernendspiel retten. Hier standen am Ende nur noch beide Könige auf dem Brett. In Runde 5 spielte Erik mit den weißen Steinen gegen Vilen Rafayevych ( SG Aufbau Elbe Magdeburg ). Erik kam gut aus der Eröffnung. Doch Vilen nutzte die kleinen Ungenauigkeiten von Erik aus und gewann die Partie. In Runde 6 gewann Erik Wandsleb gegen Alexander Müller ( Cöthener FC ) zwei Figuren gegen einen Turm, stellte kurze Zeit später aber eine Figur zweizügig ein, was die Partie entschied. Die letzte Runde kam es zum Duell zwischen Erik Wandsleb und Alexander Ziervogel ( SV Helbra ). Beide einigten sich schon nach wenigen Zügen auf ein Unentschieden. Mit einen guten 7. Platz beendete Erik Wandsleb das Turnier. ( von Th. Mühlen )


Thomas Mühlen triumphiert !

Thomas Mühlen heißt der strahlende Sieger der Vereinsmeisterschaft 2009 der Schachabteilung der TSG Calbe. Mit 6 Punkten aus 7 Runden verwies er Karl-Heinz Ulrich (5,5 Punkte) und Ralf Dahlke (5 Punkte) auf die Plätze. Nach einigen Jahren ohne eine interne Meisterschaft war es der Wunsch vieler Vereinsmitglieder, wieder eine Vereinsmeisterschaft auszurichten. Schließlich fanden sich 15 Teilnehmer bereit, den Kampf um den Siegerpokal auszutragen. Gespielt wurden seit August 2009 insgesamt 7 Runden, wobei pro Partie 36 Züge in 90 Minuten zu absolvieren waren und für den Rest der Partie noch je eine halbe Stunde Bedenkzeit verblieb. Leider hatten die Top 3 aus der 1. Mannschaft nicht gemeldet, was der Meisterschaft sicherlich gut getan hätte. Dennoch war der Kampf bis zur Schlussrunde im Januar spannend. Nach zwei Runden hatte neben dem späteren Gewinner nur noch Andreas Ernst und Karl-Heinz Ulrich eine weiße Weste. Mühlen trennte sich in Runde 3 von Ulrich Remis, während Ernst gegen Lars Saretzki siegte und alleine vorne war. Doch die Führung hielt nicht lange, denn Mühlen besiegte Ernst in Runde 4 und führte fortan allein die Tabelle an, nachdem Karl-Heinz Ulrich überraschend gegen Klaus Krausholz unterlegen war. Mühlen lies auch in Runde 5 nichts anbrennen und siegte gegen Klaus Krausholz, ebenso wie Karl-Heinz Ulrich, der mit kampflosem Sieg über Lars Saretzki wieder in die erste Verfolgerposition einrückte. Ralf Dahlke, der mit drei Remis ins Turnier gestartet war, konnte Mühlen dann in Runde 6 immerhin ein Remis abtrotzen, während Ulrich das Verfolgerduell gegen Ernst gewann und bis auf einen halben Zähler an den Führenden heranrückte. Doch Mühlen behielt die Nerven und gewann in der Schlussrunde auch gegen Hannes Krausholz, so dass er ungeschlagen mit 6 aus 7 neuer Vereinsmeister ist. Platz zwei ging an Karl-Heinz Ulrich, der Thomas Wieske in der Schlussrunde niederrang. Dritter wurde Ralf Dahlke nach seinem Sieg im Verfolgerduell in der Schlussrunde. Dahlke hatte indessen durch seine drei Remis in den ersten drei Runden bereits entscheidende Punkte auf die Spitze eingebüßt, so dass er nicht mehr ganz vorne angreifen konnte. Hinter den drei Erstplatzierten erzielten noch vier weitere Spieler ein positives Gesamtergebnis. Alle kamen auf je 4 Punkte, so dass hier die Feinwertung über die Platzierung entscheiden musste. Routinier Frank Brock hatte hier die Nase vorn vor Lars Saretzki, Thomas Wieske und Steffen Sacher. Besonders Thomas Wieske, der dem Verein erst seit knapp 2 Jahren angehört, hat bei seinem Turnierdebüt stark aufgespielt und stolze vier Siege erringen können. Da ist für die Zukunft noch einiges zu erwarten. Etwas enttäuschend verlief dagegen das Turnier für Andreas Ernst und Klaus Krausholz, die aufgrund ihrer Wertzahl weiter vorne erwartet wurden. Ernst hat immerhin die höchste Buchholzwertung aller Teilnehmer aufzuweisen, ein Indiz dafür, dass er gegen die stärksten Gegner zu spielen hatte. Die Jugendspieler Erik Wandsleb und Pascal Hause erreichten beide immerhin 50 % der möglichen Punkte. Auch da ist noch Luft nach oben. ( von K.-H. Ulrich )


Vorstand einstimmig wieder gewählt !

Die Mitgliederversammlung der Abteilung Schach der TSG Calbe hat in ihrer Versammlung den alten Vorstand einstimmig erneut für die nächsten 2 Jahre wieder gewählt. Abteilungsleiter bleibt Klaus Krausholz, der von seinen beiden Stellvertretern Dr. Georg Hamm und Ralf Dahlke, dem Finanzwart Frank Hain und Jugendleiter Thomas Mühlen flankiert wird. Zuvor war der alte Vorstand, ebenfalls einstimmig, entlastet worden. Das ist das wichtigste Ergebnis der Mitgliederversammlung vom letzten Freitag. Abteilungsleiter Klaus Krausholz verwies in seinem Rechenschaftsbericht über die vergangenen Jahre auf die erreichten Ergebnisse nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch hinsichtlich der durchgeführten Veranstaltungen. Hier erwähnte er insbesondere die Ausrichtung der Deutschen Blitzmeisterschaft, die von vielen Beteiligten einschließlich der Vertreter des Deutschen Schachbundes wegen der perfekten Organisation und der gelungenen Durchführung gelobt worden war. Bedenklich fand er dagegen, dass die Anzahl der Mitglieder der Schachabteilung in den letzten Jahren rückläufig war. Waren es 2007 noch 37 Mitglieder, so schrumpfte diese Zahl in 2008 auf 31 und in 2009 auf 28. Als Hauptgrund machte er dafür die demografische Entwicklung verantwortlich, die auch an der Stadt Calbe nicht vorbei geht und die zu massivem Rückgang der Einwohnerzahlen geführt hat. Das wirkte sich auch auf die Mitgliederzahlen der Abteilung aus. Daher seien die Anstrengungen, neue Mitglieder zu gewinnen, noch weiter zu intensivieren, so Krausholz. In sportlicher Hinsicht wurden die Termine für das laufende Jahr festgelegt. Das traditionelle Schnellschachturnier, die 16. Auflage inzwischen, soll am 18. September 2010 stattfinden. Einen weiteren schachlichen Höhepunkt präsentiert die Schachabteilung mit der Ausrichtung der Landesblitzeinzelmeisterschaft, die für den 19. Juni 2010 in Calbe, Gaststätte Nordmann, terminiert ist. Auf Anfrage hat sich die Abteilung Schach weiterhin bereit erklärt, die Bezirkseinzelmeisterschaften des Schachbezirks Magdeburg auszurichten. Termin dafür wird das Wochenende vom 26. - 28. März 2010 wiederum in der Gaststätte Nordmann sein. Der Schachverein aus Burgdorf, der Partnerstadt Calbes, hat für Ende September, Anfang Oktober des Jahres zu einem weiteren Vergleichskampf nach Burgdorf eingeladen, wofür die weiteren Einzelheiten noch geklärt werden müssen. Schließlich soll auch das vereinsinterne Training intensiviert werden. Der bisher erreichte sportliche Erfolg, weiterhin in der zweithöchsten Spielklasse des Landes mitzumischen, soll auch in den kommenden Jahren erhalten bleiben. "Für eine kleine Stadt wie Calbe ist es schon beachtenswert, im Konzert der großen Vereine aus der Landeshauptstadt wie dem SV Rochade oder Aufbau Elbe Magdeburg auf diesem Niveau mithalten zu können", so Krausholz. Er verbindet damit die Hoffnung, dass die beachtlichen sportlichen Erfolge ein zusätzlicher Anreiz für bisher nicht organisierte Schachspieler sein können, der Schachabteilung beizutreten. Darüber hinaus kommt aber auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Auch in diesem Jahr führt die Schachabteilung am letzten Juliwochenende eine Fahrt nach Rügen mit Besuch der Störtebecker-Festspiele durch. Abgerundet wird das Ganze noch durch ein Sommerfest mit Grillen, für das aber ein Termin noch gefunden werden muss. Für Interessenten am königlichen Spiel wird auf die Trainingszeiten der Schachabteilung hingewiesen. Jugendliche trainieren unter der Anleitung von erfahrenen Übungsleitern immer freitags in der Zeit von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Anschließend trainieren die Erwachsenen im Spiellokal in der Gaststätte Nordmann, Tuchmacherstraße 58 in Calbe unter Anleitung von Dr. Georg Hamm. ( von K.-H. Ulrich )


Erik Wandsleb startet bei den LJEM 2010 !

Vom 09.02. - 13.02.2010 findet in Güntersberge die Landeseinzelmeisterschaften der Jugend statt. Erik Wandsleb geht als amtierender Bezirksmeister in der u16 an den Start. In 7 Runden muss er sich mit einer sehr starken Gegnerschaft auseinander setzen. Mit etwas Glück kann er für die ein oder andere Überraschung sorgen. Die u16 ist mit einem DWZ-Schnitt von über 1800 Punkten das Topbesetzte Turnier. Wir drücken Erik die Daumen und wünschen ein erfolgreiches Turnier. ( von Th. Mühlen )

Landesjugendeinzelmeisterschaft 2010


Kreispokal: Titelverteidiger draußen

Titelverteidiger Prof. Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg) unterlag im Halbfinale des Kreispokals in einer packenden Partie Erik Radonz (Einheit Staßfurt). Schmidt, der die weißen Steine führte, hatte zunächst einen Mehrbauern ergattert, während Radonz dafür Angriff erhielt. Beide hatten viel Zeit in die Stellung investiert, so dass sie in Zeitnot gerieten und die letzten zehn, zwölf Züge im Blitztempo absolviert werden mussten. Das ging so schnell, dass sogar der eingesprungene Protokollant Hartmut Radonz mit dem Schreiben nicht mehr mitkam und die Partie anschließend rekonstruiert werden musste. Radonz hatte in der Abwicklung einen ganzen Turm gewonnen, während Schmidt zwei verbundene Freibauern auf dem Brett hatte. Radonz gelang es aber, den gegnerischen König abzudrängen, so dass seine Türme die Bauern verspeisen konnten und sein Sieg in trockenen Tüchern war. Angesichts der Wertzahlen der Kontrahenten sicherlich eine Überraschung. Im zweiten Halbfinale trafen Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe) und Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) aufeinander. Ulrich, der mit Erkältung ins Spiel gegangen war, wollte mit dem f4-Sizilianer eine andere Waffe ausprobieren, kam aber nie ins Spiel und stand bald klar schlechter. Lehmann baute seinen Vorteil systematisch aus, drang unter Läuferopfer in die Stellung ein und siegte, weil Ulrich das drohende Matt nicht mehr vermeiden konnte.Das Finale lautet nun nach Auslosung: Peter Lehmann - Erik Radonz. Die Partie wird am 18. Februar in Staßfurt ausgetragen. ( von K.-H. Ulrich )


Thomas Mühlen holt sich Vereinsmeistertitel !

Die Entscheidung im Titelkampf ist gefallen. Thomas Mühlen sichert sich mit seinem Sieg in Runde 7 über Hannes Krausholz mit 6 Punkten den Titel des Vereinsmeisters der TSG Calbe. Glückwunsch! Der Endspurt von Karl-Heinz Ulrich (zuletzt 3 Siege) reichte nicht mehr, er belegt mit 5,5 Punkten Platz 2. Noch sind nicht alle Spiele der 7. Runde absolviert, so dass sich dahinter noch Verschiebungen bei den Platzierungen ergeben können.Ein ausführlicher Bericht folgt demnächst. ( von K.-H. Ulrich )


Peter Lehmann holt Kreismeistertitel nach Bernburg

Ulrich vs. Kalusche Michael Görgens, Peter Lehmann, Thomas Mühlen Turniersaal

Bei der dritten Auflage der Kreiseinzelmeisterschaften des Salzlandkreises nutzte der Bernburger Peter Lehmann den "Heimvorteil" und siegte mit 4,5 Punkten aus fünf Runden vor Michael Görgens (Schönebecker SV), Thomas Mühlen (TSG Calbe) und Otfried Zerfass (Schönebecker SV), die nur durch die Feinwertung getrennt jeweils auf 4 Punkte kamen. Lehmann sicherte sich den Titel durch seinen Sieg in der Schlussrunde gegen den bis dahin verlustpunktfrei führenden Görgens. Mit 24 Teilnehmern verzeichnete die Kreismeisterschaft einen neuen Teilnehmerrekord, ein erfreulicher Trend, der auch bei den übrigen Meisterschaften des Salzlandkreises im Schach zu verzeichnen ist. Erstmals nahmen auch zwei Vertreter der SF Biere an den Meisterschaften teil. Die SG Einheit Staßfurt stellte mit 7, Gastgeber Aufbau Bernburg und der SSV mit je 6 Startern die meisten Teilnehmer ab. Wünschenswert wäre allerdings, dass tatsächlich alle Vereine Vertreter abstellten. Nicht vertreten waren nämlich Blau Weiß Barby, Salzland Staßfurt und der SV Lok Aschersleben. Für die drei Starter der TSG Calbe verlief das Turnier unterschiedlich, aber im Ergebnis zufrieden stellend. Thomas Mühlen hat mit vier Siegen, u. a. mit den schwarzern Steinen gegen den DWZ-Favoriten Prof. Jörg Schmidt, und einen ausgezeichneten dritten Platz ein starkes Turnier gespielt. Karl-Heinz Ulrich wurde bei seinen drei Siegen seiner Favoritenrolle gerecht, unterlag aber auch zweimal gegen den späteren Turniersieger und den Zweiten und wurde am Ende Siebter. Thomas Wieske hat zwar noch wenig Turniererfahrung aufzuweisen, erreichte aber dennoch zwei Siege und belegte Platz 18. Besonders erwähnenswert ist, dass alle Partien hart umkämpft waren, was sich daran zeigt, dass von den insgesamt 60 Partien nur 4 Remis endeten. Neben dem Turniersieger blieb einzig noch Otfried Zerfass ungeschlagen. ( von K.-H. Ulrich )


Europameisterschaften der Schachsenioren 2010 in Dresden

links: Dr. Georg Hamm

Die Europäischen Schachunion(ECU) als Veranstalter hat die Europäischen Mannschaftsmeisterschaften zur Ausrichtung an Deutschland vergeben, die Anfang Februar in Dresden stattfinden. 80 Teams aus Europa(auch Türkei und Israel) mit ca. 400 Spielern kämpfen in 9 Runden zu jeweils 6 Stunden um den Titel des Europameisters. Titelfavorit ist Russland vor Tschechien und Deutschland, aber auch die Schweiz mit Exweltmeister Dr. Victor Kortschnoi, Österreich ,Dänemark , Israel und Spanien haben Titelchancen. Als verantwortlicher Referent des Deutschen Schachbundes wird Dr.Georg Hamm von der TSG Calbe(Saale) die Eröffnung und Siegerehrung mit vornehmen und hat folgende Spieler in die Deutsche Auswahl berufen: Internationaler Großmeister(IGM) Wolfgang Uhlmann(Sachsen), IGM Hajo Hecht(Bayern), Internationaler Meister(IM) Klaus Klundt(Bayern), FIDE-Meister(FM) Jürgen Haakert(Hessen), FM Dr.Christian Clemens(Niedersachsen). Auch Sachsen-Anhalt nimmt in folgenden Besetzung teil: IM Heinz Liebert(Halle),FM Anton Csulits(Halle),Dr.Georg Hamm(Calbe), Helmar Liebscher(Halle).Ziel der Mannschaft ist ein Platz unter den besten 20 Teams. ( von Dr. G. Hamm )


Calbe überrascht Rochade Magdeburg !

Die TSG Calbe kann doch noch siegen. Beim überraschenden 5:3 über den favorisierten SV Rochade Magdeburg II fuhren die Saalestädter nicht nur den ersten Saisonsieg, sondern zugleich zwei eminent wichtige Zähler im Abstiegskampf ein. Vor dem Match waren die Calbenser Hoffnungen auf einen Punktgewinn eher gering, zumal mit Andreas Ernst und Johann Zwenger gleich zwei etatmäßige Spieler ersetzt werden mussten. Klaus Krausholz und Jugendspieler Erik Wandsleb rückten dafür ins Team. Die Gäste waren hingegen nahezu in Bestbesetzung aufgelaufen, bis auf Brett 8, an dem ebenfalls ein Nachwuchsspieler eingesetzt wurde, mit dem sich Wandsleb auseinander zu setzen hatte. Nach wenigen Zügen fiel dann auch die erste Entscheidung: Remisenkönig Dr. Georg Hamm trennte sich auch in seinem sechsten Saisonspiel friedlich von seinem Gegner. Das zweite Remis lies dann Hartmut Backe wenig später am Spitzenbrett folgen. An den übrigen Brettern wurde hingegen hart gerungen. Joachim Breitfeld scheint allmählich seine Form wieder zu finden, spielte mit den schwarzen Steinen mutig nach vorne, traf aber auch einen ebenbürtigen Gegner, der alles parierte, so dass die Partie Remis gegeben wurde. Das Blatt schien sich für die Gäste jetzt in Richtung Mannschaftssieg zu wenden, nachdem sowohl Klaus Krausholz auch als Thomas Mühlen unter Druck in der Defensive standen. Krausholz konnte die Partie gegen den klaren Favoriten auch nicht halten und gab auf. Mühlen überstand indessen die erste Druckphase unbeschadet und konnte sich mit zunehmender Spieldauer befreien. Erik Wandsleb hatte einen Bauern für Entwicklungsvorsprung geopfert. Diesen nutzte er geschickt aus, so dass sein Gegner immer wieder neue Löcher zu stopfen hatte, was dessen Stellung zusehends aufweichte. Schließlich drang er im Mattangriff entscheidend durch und erzielte den umjubelten Ausgleich. Es war zugleich sein erster Sieg im zweiten Einsatz in der Landesklasse. Kapitän Ralf Dahlke remisierte dann ebenfalls in am Ende ausgeglichener Stellung, bei der keine aussichtsreiche Fortsetzung mehr zu sehen war. Karl-Heinz Ulrich hatte sich leichte positionelle Vorteile erspielt, so dass sein Gegner immer wieder umgruppieren musste, um die Nadelstiche des Calbensers zu parieren. Nachdem Ulrich einen zentralen Springer auf e6 etablieren konnte, bröckelte die gegnerische Verteidigungsstellung. Nach Bauerngewinn gab sein Gegner in verlorener Stellung auf. Calbe führte 4:3 und hatte bereits einen Mannschaftspunkt sicher. Nun war es an Thomas Mühlen, in der letzten laufenden Partie wenigstens Remis zu halten, um den Mannschaftssieg zu sichern. Vom Anfangsdruck befreit, war ein kompliziertes Endspiel auf dem Brett, bei dem Mühlen eine Bauernmajorität am Königsflügel hatte, während der Gegner seinerseits eine ziemlich furchterregende, weil bereits weiter vorgerückte Bauernmajorität am Damenflügel hatte. Mühlen hatte aber seinen König zentralisiert und trieb seinen Widersacher zurück auf die Grundreihe, wonach dann der erste der gegnerischen Bauern fiel. Es zeigte sich in der Stellung, dass Mühlens Springer dem gegnerischen Läufer überlegen war. Nachdem auch die anderen Bauern gestoppt waren, tauschte Mühlen zum richtigen Zeitpunkt den Springer gegen den Läufer, wickelte in ein günstiges Turm- und Bauernendspiel ab, dass er sicher zum Sieg führte. Der Favorit war damit geschlagen. Calbe kann jetzt den kommenden schweren Aufgaben etwas gelassener entgegen sehen. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirkseinzelpokal: Thomas Frotscher enttrohnt !

Halbfinale Turniersaal

Am letzten Wochenende wurde in den Räumen der TuS Magdeburg der Bezirkspokal des Schachbezirks Magdeburg ausgespielt. Seriensieger Thomas Frotscher vom Gastgeber, zuletzt fünfmal in Folge Pokalgewinner, erreichte erneut das Finale, unterlag aber dort dem neuen Pokalsieger Guido Rothe (Aufbau Elbe Magdeburg). Das spart dem Schachbezirk immerhin Geld. Bei einem weiteren Triumph, es wäre der sechste insgesamt und wiederum sein dritter in Folge gewesen, hätte Frotscher auch den neuen Pokal behalten dürfen. Der alte Pokal war nach seinen ersten drei Siegen bereits für immer in seinen Besitz übergegangen. Das Spiel um Platz drei entschied Michael Görgens (Schönebecker SV) gegen Marcel Schulz (Aufbau Elbe Magdeburg) für sich.Mit 24 Teilnehmern erfuhr das Turnier einen deutlichen Teilnehmeraufwuchs gegenüber den Vorjahren, dennoch hätten es bei rund 1000 gemeldeten Schachspielern im Bezirk noch mehr Teilnehmer sein können. Aber das kann sich ja noch entwickeln. Neu war der veränderte Modus, die ausgeschiedenen Teilnehmer nach Schweizer System weiter im Turnier zu belassen, der vermutlich die stärkere Beteiligung hervorgerufen hat.Für die TSG Calbe war allein Thomas Mühlen am Start. In der Auftaktrunde traf er auf Vilen Rafayevych (Aufbau Elbe Magdeburg), nach DWZ immerhin Vierter der Setzliste und trennte sich Remis. In der Verlängerung siegte Thomas dann 2:1 und erreichte die nächste Runde. Dort traf er auf den Nachwuchsspieler Nguyen Manh Hoan (USC Magdeburg), den er sicher besiegen konnte, um dann im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Guido Rothe zu unterliegen. Zwei weitere Remis im Turnier nach Schweizer System ließen ihn am Ende mit 2,5 Punkten auf Rang 11 einkommen. ( von K.-H. Ulrich )


Halbfinale komplett

In den Nachholbegegnungen Thomas Mühlen (TSG Calbe) gegen Erik Radonz (Einheit Staßfurt) und Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) gegen Otfried Zerfass (Schönebecker SV) wurde die beiden noch fehlenden Halbfinalteilnehmer des Kreispokals des Salzlandkreises ermittelt. Der Calbenser Thomas Mühlen unterlag dabei etwas überraschend mit den weißen Steinen trotz zwischenzeitlich aussichtsreicher Stellung dem Staßfurter Erik Radonz. Peter Lehmann setzte sich gegen den letzten Vertreter des Schönebecker SV, Otfried Zerfass, durch. Im Halbfinale kommt es jetzt zu folgenden Paarungen: Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe) gegen Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) und Prof. Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg) gegen Erik Radonz (Einheit Staßfurt). Das Halbfinale wird voraussichtlich Anfang Februar in Staßfurt ausgetragen. ( von K.-H. Ulrich )


Erik Wandsleb neuer Bezirksmeister !

Erik Wandsleb Pascal Hause Turniersaal

Anfang Januar fanden in Magdeburg die Bezirksmeisterschaften der Jugend statt. In der Altersklasse unter 16 Jahren gingen mit Pascal Hause und Erik Wandsleb zwei Nachwuchsspieler für die TSG Calbe an den Start. Gespielt wurden sechs Partien an drei Tagen. Betreut vom Jugendtrainer Thomas Mühlen zeigten beide eine sehr beeindruckende Leistung. Gegen zahlreiche stärkere Kontrahenten nutzten sie die kleinen Ungenauigkeiten gnadenlos aus. Am Ende hatte Pascal Hause drei Punkten auf seinem Konto und schaffte einen tollen 7. Platz. Noch bester verlief das Turnier für Erik Wandsleb. Er holte 4,5 Punkte aus 6 Partien und ist neuer Bezirksmeister. Erik hat zudem die Qualifikation für die Landesmeisterschaften im Februar in Güntersberge geschafft. Besten Dank geht an die Turnierleitung Günter Thormann und Thomas Bundrock für die reibungslose Durchführung des Turnieres. ( von Th. Mühlen )


Joachim Breitfeld erneut Weihnachtsblitzmeister !

v.l.n.r.: Abteilungsleiter Klaus Krausholz, Hartmut Backe, Joachim Breitfeld, Karl-Heinz Ulrich Gruppenfoto

Beim tradtionellen Weihnachtsblitzturnier siegte Joachim Breitfeld mit sieben Punkten dank besserer Feinwertung vor Hartmut Backe. Auf den Plätzen folgte Karl-Heinz Ulrich mit sechs Punkten wiederum aufgrund besserer Feinwertung vor Dr. Georg Hamm. Mit 14 Teilnehmern war das Turnier diesmal nicht ganz so stark besucht wie im letzten Jahr, dafür war wegen des engen Spitzenfeldes die Spannung bis zum letzten Zug erhalten geblieben. Dr. Georg Hamm brachte dabei das Kunststück fertig, nach miserablem Start mit 1,5 aus 4 noch auf den geteilten dritten Platz vorzupreschen. Lars Saretzki spielte ein starkes Turnier, übertrumpfte einige höher gesetzte Spieler. Bester der Kraushölzer war diesmal Hannes, der alleine fast soviele Punkte geholt hat wie Christian und Papa Klaus zusammen. Wie immer konnten alle Teilnehmer mit einem Preis, gestiftet von unseren Schachfreund Frank Hain, und den besten Wünschen von Abteilungsleiter Klaus Krausholz für das neue Jahr nach Hause gehen. ( von K.-H. Ulrich )


Wieder kein Sieg für Calbe

Brett3: Joachim Breitfeld Spielsaal Brett4: Klinkenstein vs. Ulrich Brett7: Johann Zwenger

Die TSG Calbe bleibt in der Landesklasse A weiter sieglos. Beim Schlusslicht TSG Quedlinburg kam der frischgebackene Bezirkspokalsieger trotz zwischenzeitlicher 3:1 Führung nicht über ein am Ende schmeichelhaftes Mannschaftsremis hinaus. Die TSG konnte damit den erhofften Befreiungsschlag nicht landen und steckt weiter mitten im Abstiegskampf. Die Gastgeber hatten ebenso wie die TSG bis auf eine Ausnahme ihre Bestbesetzung aufgeboten, so dass sich ein spannender Kampf entwickelte. Dr. Georg Hamm sah sich einem Angriff am Königsflügel ausgesetzt, den er mit einem Gegenangriff am Damenflügel konterte. Der Quedlinburger parierte aber alles und wenig später einigte man sich auf Remis. Hartmut Backe lies Remis Nummer 2 am Spitzenbrett folgen, nachdem das Endspiel mit beidseitig Turm, Läufer und Bauern festgefahren war. Nach gut zwei Stunden Spielzeit siegte dann Thomas Mühlen als erster für Calbe, nachdem er sich zuvor positionelle Vorteile erspielte, die er sicher verwertete. Kurz darauf erhöhte Andreas Ernst auf 3:1. In scharfer Stellung mit Rochaden auf unterschiedlichen Flügeln drang Ernst unter Figurengewinn entscheidend durch. Doch die Freude über die Führung sollte nicht lange anhalten. Joachim Breitfeld sucht weiter seine Form. Er hatte sich zwar eine leicht vorteilhafte Stellung herausgearbeitet, fand aber keine Fortsetzung, so dass der Gegner die Oberhand gewann und für die Gastgeber verkürzte. Johann Zwenger agierte, gesundheitlich gehandicapt, erneut glücklos, verlor einen wichtigen Zentrumsbauern und wenig später auch die Partie. Kapitän Ralf Dahlke hatte eine solide Stellung auf dem Brett, ein Gewinn war aber nicht zu sehen, so dass auch hier Remis gegeben wurde. Karl-Heinz Ulrich spielte wieder mal als Letzter und sah sich zwischenzeitlich selbst schon auf der Verliererstraße, als der Gegner einen zentralen Springer etablieren konnte, der die Kräfte des Calbensers lähmte. Ein fehlerhafter Plan des Gegners brachte ihm aber entscheidende Tempi, die Ulrich zur Vereinfachung der Stellung nutzte. Das folgende Remisangebot des Calbensers wurde angenommen. Endstand somit 4:4. Die zweite Mannschaft der TSG Calbe siegte zuhause klar mit 5:1 über die zweite Vertretung vom VfB Ottersleben. Frank Brock brachte die Gastgeber mit einem schnellen Sieg in Führung. Hannes Krausholz lies daraufhin am Spitzenbrett ein sicheres Remis folgen. Erik Wandsleb verlor im Mittelspiel eine Qualität, glich den Nachteil aber wieder aus und erhöhte für Calbe auf 3:1, nachdem Christian Krausholz ebenfalls ein Remis erreicht hatte. Klaus Krausholz gewann bei einem Generalabtausch einen Bauern und dann auch das entstandene Endspiel, womit der Mannschaftssieg bereits gesichert war. Steffen Sacher setzte den Schlusspunkt. Mit drei Mehrbauern zwang er seinen Gegner zu weiteren Fehlern. Nach Figurenverlust gab dieser auf. ( von K.-H. Ulrich )


Hartmut Backe holt sich den Pokal !

Beim letzten Turnier unserer Vereinsblitzmeisterschaft sicherte sich Hartmut Backe mit einem Sieg den Pokal. Mit einem halben Punkt Rückstand wurde Thomas Mühlen zweiter.Der dritte Platz geht an Ralf Dahlke. Somit sieht es in der Gesamtwertung wie folgt aus. 1.Platz Hartmut Backe, 2. Platz Joachim Breitfeld und den 3. Platz Thomas Mühlen. Das nächste Blitzturnier steht am 26.12. auf dem Programm. Da wird sich wieder zeigen, wer am besten blitzen kann. ( Th. Mühlen )

Gesamtendstand 2009


Pascal Hause ist Kreismeister !

Spielsaal Bildmitte: Roman Slobodjan vs. Pascal Hause

Die diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften der Jugend fanden in den Räumlichkeiten des Schachvereins von Einheit Staßfurt statt. Mit Pascal Hause startete ein Calbenser Nachwuchsspieler in der Altersklasse unter 16 Jahren. In der 1. Runde musste er gleich gegen den Topgesetzten Roman Slobodjan von Salzland Staßfurt ran. Leider verlor er trotz besserer Stellung seine Partie durch Überschreitung der Bedenkzeit. In der 2. Runde sollte der erste Sieg her, was im auch vom ersten Zug an gelang. In der letzten Partie ging es um den Titel. Mit einem sehr schön herausgespielten Sieg holte er sich den Titel " Kreismeister u16". Pascal Hause startet nun Anfang Januar bei der BEM Jugend in Magdeburg. Bereits vorqualifiziert ist Erik Wandsleb. ( von Th. Mühlen )


TSG Calbe triumphiert im Bezirksmannschaftspokal !

Halbfinale 1: Calbe - Blankenburg Jens Windelband Finale: Magdeburg - Calbe

Die TSG Calbe hat es geschafft. Nach zwei vergeblichen Anläufen in den Vorjahren, in denen die Calbenser jeweils im Viertelfinale ausgeschieden waren, gelang nach dem Einzug in die Endrunde auf Anhieb der Pokalsieg. Favorit der Endrunde war indessen Aufbau Elbe Magdeburg, die neben Marcel Schulz und Alexander Nieber aus der Landesklasse mit Johannes Paul und Jens Windelband auch zwei Oberligaspieler aufgeboten hatten. Das Los wollte es, dass der Favorit sich im Halbfinale zunächst mit den nominell schwächsten Team von der SG Klötze-Süd auseinander zu setzen hatte, die zudem nur mit drei Spielern zur Endrunde angereist waren. Aufbau lies denn auch nichts anbrennen und siegte klar 4:0. Die TSG Calbe traf auf Gastgeber Stahl Blankenburg. Hartmut Backe am Spitzenbrett schien seinen Gegner schon nach einer Stunde besiegt zu haben, hatte er doch klaren Material- und Stellungsvorteil. Doch das Unglaubliche geschah und Backe stellte seine Dame ein, so dass sein Gegner nochmals Morgenluft witterte. Mit Glück und Geschick konnte Backe aber seine Stellung konsolidieren und seinerseits einen Freibauern bilden, der das Match zugunsten Backes entschied. Zu diesem Zeitpunkt hatte Kapitän Thomas Mühlen das Remisangebot seines Gegners angenommen, womit der Calbenser sicherlich zufrieden sein konnte, war der Springer des Gegners doch ungleich agiler als Mühlens Läufer. Karl-Heinz Ulrich schien sich zunächst eine verheißungsvolle Angriffsstellung aufgebaut zu haben, die aber in der Abwicklung lediglich einen Bauerngewinn einbrachte, der im Endspiel mit beidseitig Dame und Bauern nicht zu realisieren war. Er gab seine Partie daraufhin Remis, weil damit der Mannschaftssieg bereits unter Dach und Fach war. Dr. Georg Hamm hatte mit den schwarzen Steinen eine solide Verteidigungsstellung mit Mehrbauern erreicht, die eventuell gewinnbar war. Um Kräfte für das Finale zu sparen, gab auch Hamm seine Partie Remis. Calbe siegte somit 2,5:1,5 über Stahl Blankenburg. Im kleinen Finale gewann dann Gastgeber Stahl Blankenburg mit 3:1 gegen die SG Klötze-Süd und sicherte sich damit den 3. Platz. Das Finale war ein Duell auf Augenhöhe. Lange Zeit konnte keines der beiden Teams einen spürbaren Vorteil erzielen. Hartmut Backe holte dann mit den schwarzen Steinen am Spitzenbrett gegen Johannes Paul das angestrebte Remis. Dann schlug die Stunde von Kapitän Thomas Mühlen an Brett 3. Gegen die Holländische Verteidigung von Marcel Schulz richtete Mühlen seinen Angriff auf den Damenflügel, wo er sich Raumvorteil verschaffte. Mühlen drang mit zwei Springern in die gegnerische Stellung ein und fing Schulz´ Dame, was diesen zur Aufgabe bewog und Calbes umjubelte Führung bedeutete. Nachdem Karl-Heinz Ulrich den anfänglichen Druck Alexander Niebers egalisieren und selbst die Initiative ergriffen hatte, gelang es ihm jedoch nicht, seinerseits durchzudringen, so dass die Partie verflachte und Remis gegeben wurde. Alle Augen ruhten nun auf der Partie am zweiten Brett zwischen Dr. Georg Hamm und Jens Windelband. Der Magdeburger musste jetzt natürlich gewinnen, um über die sog. Berliner Mannschaftswertung doch noch den Pokal in die Landeshauptstadt zu entführen. Doch Hamm bewies einmal mehr seine Findigkeit in komplizierten Stellungen. In verwickelter Stellung, bei der beide Spieler bereits in leichter Zeitnot waren, opferte er einen Springer für Angriff, der den Gegner wegen der wenigen verbliebenen Minuten auf der Uhr vor Probleme stellte. Das Ausweichmanöver des Königs kostete ihn dann einen Turm und wenig später die gesamte Partie. Calbe hatte den Favoriten mit 3:1 niedergerungen und ist damit Pokalsieger im Bezirksmannschaftspokal des Schachbezirks Magdeburg. Die TSG Calbe hat sich damit, ebenso wie auch der unterlegene Finalist Aufbau Elbe Magdeburg, für das Pokalviertelfinale auf Landesebene qualifiziert. ( von K.-H. Ulrich )

Endphase Jens Windelband vs. Dr. Georg Hamm Sieger TSG Calbe: Dr. Georg Hamm, Hartmut Backe, Thomas Mühlen, Karl-Heinz Ulrich


Punkteteilung im Kreisderby

Brett2: Sebastian Leditschke vs. Dr. Georg Hamm Brett1: Mathias Wilke vs. Hartmut Backe Brett3: Michael Knippertz vs. Karl-Heinz Ulrich hinten: Frank Brock

Im zweiten Kreisderby in Folge gelang der TSG Calbe das Minimalziel. Nach dem kurzfristigen und überraschenden Ausfall von Joachim Breitfeld durfte man auf Calbenser Seite mit dem Mannschaftsremis zufrieden sein. Calbe rutscht dadurch auf den vorletzten Platz ab. Dem dritten Kreisvertreter Aufbau Bernburg gelang im Spitzenspiel des Tages mit dem knappen Heimsieg über die zweite Vertretung des SV Rochade Magdeburg ein bigpoint im Aufstiegskampf. Bernburg führt jetzt bereits mit 2 Punkten Vorsprung die Tabelle an. Aschersleben offenbarte seine Siegesabsichten gegen die Saalestädter, indem es die Bestbesetzung in das Match schickte. Frank Brock, der für Breitfeld in die Mannschaft gerückt war, stand gegen seinen nach Wertzahl als hohen Favorit geltenden Gegner gleich unter Druck, den er nicht standhalten konnte. Nachdem Hartmut Backe und Dr. Georg Hamm an den Spitzenbrettern die programmgemäßen Remis geholt hatten, führte der Gastgeber 2:1 und es drohte eine weitere Niederlage für Calbe, da auch Johann Zwenger und Andreas Ernst jeweils mit Minusbauern in der Defensive standen. Zwenger verlor dann auch das Turmendspiel, 3:1. Doch Ernst steckte nicht auf und mit beginnender Zeitnot unterlief seiner Gegnerin ein Fingerfehler, den Ernst kaltschnäuzig zum Gewinn ausnutzte. Der Anschlusstreffer war geschafft. Thomas Mühlen holte mit der Französischen Verteidigung ein sicheres Remis. Alle Gewinnbemühungen von Kapitän Ralf Dahlke wurden letztlich abgewehrt, so dass beim Stand von 3:4 die Partie von Karl-Heinz Ulrich den Tag entscheiden musste. Ulrich hatte gegen die sizilianische Verteidigung die Kampfrochade gewählt und sich Stellungsvorteil mit Mehrbauern erspielt. Nach Gewinn eines zweiten Bauern, es war der entscheidende zum Sieg, musste er allerdings noch diverse Gegendrohungen im Auge behalten, um den Vorteil schließlich zu verwerten. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal: Ulrich und Schmidt im Halbfinale

Das Viertelfinale des Kreispokals ist ausgelost. "Alle Favoriten haben Weiss" stellte der Bernburger Schachfreund Sebastian Böhme nach der Auslosung zutreffend fest. Da einige Spieler beruflich bedingt abwesend waren, konnten vor Ort in Bernburg nur 2 Partien absolviert werden. Prof. Jörg Schmidt setzte sich gegen seinen Bernburger Vereinskameraden Hanming Weng ebenso durch wie der Calbenser Karl-Heinz Ulrich gegen Sebastian Böhme (Bernburg). Nachsitzen müssen die beruflich abwesenden Peter Lehmann (Bernburg) gegen Otfried Zerfass (Schönebecker SV) und Thomas Mühlen (TSG Calbe) gegen Erik Radonz (Einheit Staßfurt). ( von K.-H. Ulrich )


Nichts Zählbares in den Kreisderbys für Calbenser Schachteams

Am dritten Spieltag der Landesklasse A empfing die 1. Mannschaft der TSG Calbe zum Kreisderby die Mannschaft von Aufbau Bernburg. Die favorisierten Gäste entführten beim 3:5 nicht unerwartet beide Punkte aus der Saalestadt. Bernburg steht damit weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze zusammen mit dem SV Rochade Magdeburg II, der den TSV Elbe Aken mit dem gleichen Ergebnis nach Hause schickte. Dagegen kassierte Eintracht Tangerhütte gegen Aufbau Elbe Magdeburg die erste Saisonniederlage. Beide Teams liegen in der Tabelle mit je 4:2 Punkten gleichauf hinter dem Führungsduo in Lauerstellung. Für den Rest der Liga dürfte hingegen der Klassenerhalt primäres Ziel sein. Der SV Lok Aschersleben konnte sich insofern nach seinem Sieg in Quedlinburg zwei wichtige Zähler sichern. Den ersten Punkt hat auch Aufsteiger Stendal beim 4:4 gegen den SV Rochade Magdeburg III einfahren können. Für Calbe I begann das Match denkbar schlecht. Bereits nach wenigen Zügen unterlief Johann Zwenger ein Fingerfehler, der zum entscheidenden Figurenverlust führte. Auch Thomas Mühlen hatte in der sizilianischen Drachenvariante einen schweren Stand und musste sich diesmal seinem Gegner, den er im Kreispokal noch bezwingen konnte, geschlagen geben. Die Gäste spielten mit dem sicheren Vorsprung im Rücken ihre ganze Routine aus und ließen nichts mehr anbrennen. Hartmut Backe und Dr. Georg Hamm an den beiden Spitzenbrettern konnten keine Vorteile erzielen und trennten sich Remis. Als dann Joachim Breitfeld dem Druck seines Gegners nicht standhalten konnte, führten die Gäste bereits mit 4:1. Nachdem auch bei Andreas Ernst und Karl-Heinz Ulrich die Situation auf den Brettern keine Gewinnmöglichkeit mehr zuließ und beide die Partien Remis gaben, stand der Sieg der Gäste bereits fest. Einzig Kapitän Ralf Dahlke kämpfte noch um eine Resultatsverbesserung. Er hatte ein kompliziertes Endspiel mit einem Turm plus diversen Bauern gegen Springer und Läufer nebst Bauern beim Gegners auf dem Brett. Nach dem Gewinn eines weiteren Bauern sicherten zwei verbundene Mittelbauern den einzigen Sieg für Calbe an diesem Tag. Die zweite Mannschaft der TSG Calbe empfing in der Bezirksklasse Süd-Ost die klar favorisierte Mannschaft von Blau Weiß Barby. Im Durchschnitt ist Barby 200 Wertungspunkte besser als Calbe II . Trotzdem wollten sich die Calbenser nicht kampflos geschlagen geben. Nach kurzer Zeit einigten sich Christian Krausholz und Gerhard Theiß auf Remis. Das gleiche Ergebnis gab es am Brett 6 zwischen Frank Brock und Eberhard Pesch nach einem Großabtausch. Nach einem ausgeglichenen Mittelspiel bot Hannes Krausholz seinem Gegner am Brett 1, Holger Lögler ebenfalls Remis an. Dieses wurde jedoch abgelehnt und endete wenig später mit dem ersten Sieg für Barby. Am Brett 3 verrechnete sich Klaus Krausholz bei einer Kombination gegen Erwin Kniebel, so dass er am Ende eine Figur einbüßte und verlor. Am 5. Brett hatte Steffen Sacher nach schlechter Eröffnung im Mittelspiel den Ausgleich erreicht. Gegen den Senior Heinz Pöhle reichte es am Ende zu einem weiteren Remis. Damit war die Mannschaftsniederlage bereits besiegelt. Trotzdem kämpfte der Nachwuchsspieler Erik Wandsleb gegen Hans-Herbert Busch weiter. In Zeitnot wickelte er eine komplizierte Stellung jedoch nicht korrekt ab und verlor. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitz: Hartmut Backe bleibt weiter vorn !

Wer wird in diesem Jahr gewinnen ? Hartmut Backe oder Joachim Breitfeld ? In der 8. Runde zeigte Hartmut einmal mehr seine Blitzqualitäten und siegte souverän mit sieben Siegen aus sieben Spielen. Dahinter reihten sich einige Schachspieler mit vier Punkten. Joachim hatte die beste Wertung und wurde somit zweiter. Den dritten Platz sicherte sich Klaus Krausholz. In der Gesamtwertung führt weiter Hartmut Backe die Tabelle an. Karl-Heinz Ulrich und Thomas Mühlen folgen auf die Plätze 2 und 3. Mit einem Turnier weniger liegt Joachim Breitfeld auf Platz 4. Im letzten Turnier ist noch alles für Joachim drin, um an Hartmut Backe in der Gesamtwertung vorbeiziehen zu können. ( von Th. Mühlen )

Gesamtwertung


TSG Calbe steht im Halbfinale !

v.l.n.r.: Hartmut Backe, Dr. Georg Hamm, Joachim Breitfeld Brett 1: Hartmut Backe

Im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs im Schachbezirk Magdeburg musste die TSG Calbe bei der Mannschaft von TuS 1860 Magdeburg antreten. Mit einer starken Aufstellung sollte der Einzug in die Endrunde geschafft werden. Am 1. Brett traf unser Spitzenspieler Hartmut Backe auf Albert Metzger. In der Eröffnung holte er sich gleich einen Mehrbauern. Trotz guten Gegenspiel seines Gegners konnte Hartmut Backe im Endspiel dann die Partie zum Sieg führen. Am 2. Brett spielte Dr. Georg Hamm gegen Dr. Ingo von Bassewitz. Mit zunehmender Spieldauer zeigte Dr. Hamm im Endspiel sein schachliches Können und gewann hochverdient. Am 3. Brett kam Joachim Breitfeld zum Einsatz. Mit den schwarzen Steinen schaffte er ein solides Remis. Mannschaftskapitän Thomas Mühlen traf am 4. Brett auf Uwe Lechnauer. Nach einer komplizierten Eröffnung gewann Th. Mühlen im Mittelspiel eine Figur durch Abzugschach. Sein Gegner versuchte noch einige Fallen auszubauen, die aber Thomas Mühlen abwehrte und somit einen weiteren Sieg für die TSG Calbe einfuhr. Mit einen souveränen 3,5 : 0,5 - Erfolg siegte die TSG Calbe beim TuS 1860 Magdeburg.( von Th. Mühlen )


Hartmut Backe gewinnt den Saaleschachpokal 2009 !

In diesem Jahr gewinnt ein Calbenser den Saalepokal. Im Finale standen sich mit Hartmut Backe und Thomas Mühlen zwei Calbenser Schachspieler gegenüber. Beide setzten sich in den K.O.-Runden souverän durch. Der Topgesetzte Hartmut Backe zeigte im Finale sein ganzes schachliches Können und ließ in beiden Schnellschachpatien nichts mehr anbrennen und holte sich den verdienten Pokal. Für Thomas Mühlen war es auch ein großer Erfolg. Er konnte sich gegen mehrere stärkere Schachspieler durchsetzen und stand nicht zu unrecht im Finale. ( von Th. Mühlen )

Saaleschachpokal 2009


Lehrgang des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt in Calbe(Saale)

Den diesjährigen Lehrgang zum Erwerb der Qualifikation Turnierleiter und regionaler Schiedsrichter hatte für den 31.10.-01.11.2009 der Landesschachverband an die TSG Calbe(Saale) vergeben. Im Schachzimmer der Gaststätte Nordmann wurde die Wissensvermittlung durch den sehr gut vorbereiteten Nationalen Schiedsrichter, Schachfreund Gert Kleint aus Halle(Saale) als Referenten, für 12 Auszubildende fachlich und zwischenmenschlich ein voller Erfolg. Neben den FIDE-Regeln ,den Turnierordnungen des Deutschen Schachbundes und des Landesschachverbandes standen insbesondere Probleme der Turnierleitung bis zur Oberliga, Fälle aus der Praxis, Protest und Verfahrensfragen im Vordergrund, die der Referent mit seinen reichhaltigen Erfahrungen - auch als Schiedsrichter bei der Schacholympiade 2008 in Dresden- untermauerte. Trotz hoher Anforderungen bestanden alle Lehrgangsteilnehmer die mündliche und schriftliche Prüfung und bedankten sich für die hervorragenden Rahmenbedingungen bei den Verantwortlichen der TSG Calbe(Saale) und der Gaststätte Nordmann. Die Abteilung Schach der TSG Calbe(Saale) verfügt mit Dominik Bauermeister, Klaus Krausholz und Dr.Georg Hamm über 3 Mitglieder mit Turnierleiterqualifikation. ( von Dr.G. Hamm )


Pokal bleibt in Bernburg

Bei der 3. Auflage der Kreisblitzmeisterschaft des Salzlandkreises siegte der Bernburger Prof. Dr. Jörg Schmidt ungeschlagen, aber hauchdünn mit 15,5 Punkten vor seinem Vereinskameraden Burkhardt Bauer und dem Calbenser Hartmut Backe, die beide je 15 Punkte erzielten. Über die Platzierung entschied der Sieg Bauers im direkten Duell der beiden, so dass Bauer auf Rang 2 einkam. Backe kostete diese Niederlage, es war seine einzige an diesem Tag, aber den möglichen Titel. Wiederum war eine geringe Beteiligung zu verzeichnen. Lok Aschersleben, Einheit Staßfurt und Blau Weiß Barby waren gar nicht vertreten. Gastgeber Einheit Staßfurt und Aufbau Bernburg stellten mit je 7 Spielern das Gros des Feldes. Die TSG Calbe war mit 3 und der SSV Schönebeck mit 1 Teilnehmer vertreten. Nicht ganz für die Spitze hat es bei Karl-Heinz Ulrich gereicht. Gegen die fünf DWZ-Favoriten im Feld, die alle eine Wertzahl über 2000 vorweisen können, gelang kein Sieg. Mit 14 Punkten und Rang 4 konnte er die Phalanx dieser 5 dennoch sprengen. Der dritte Vertreter Calbes, Nachwuchsspieler Dominik Bauermeister, schlug sich in dem starken Feld wacker und belegte am Ende Rang 14. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe startet im Bezirkspokal

In diesem Jahr stellt auch die TSG Calbe eine Mannschaft im Pokalwettbewerb. Da die Mannschaft aus Halberstadt abgesagt hatte, wurde nun die TuS 1860 Magdeburg den Calbensern zugelost. Am ersten Novemberwochenende findet somit die Begegnung Magdeburg - Calbe statt. Sie kämpfen dann um den Halbfinaleinzug. Mit Aufbau Elbe Magdeburg, Klötze und Blankenburg stehen schon drei Vereine im Halbfinale. Die Endrunde findet im Dezember statt und wird meistens bei den unterklassigen Mannschaften ausgetragen. ( von Th. Mühlen )


Vereinsblitz: Runde 7 - 2 Gewinner !

Mit Dr. Georg Hamm und Joachim Breitfeld haben gleich zwei Schachspieler die 7. Runde gewonnen. Mit sieben Siegen und bei gleicher Feinwertung teilen sich beide den ersten Platz. Dritter wurde Hartmut Backe mit sechs Siegen. In der Gesamtwertung hat nach dieser Runde Hartmut die Führung übernommen. Mit einigen Abstand folgen ihm Karl-Heinz Ulrich und Thomas Mühlen. Um Hartmut noch von der Spitze verdrängen zu können, muss noch ein großes Wunder geschehen.Aber beim Blitz alles möglich. Die letzten zwei Runden werden noch mal spannend. ( von Th. Mühlen )

Gesamtstand


4 : 4 in Aken - Ulrich rettet Punktgewinn für die TSG Calbe

Brett 5 - 8 Brett 1 - 4 Brett 4: Karl-Heinz Ulrich - Mario Vieten

Das hatten sich die Calbenser Schachspieler vor der Partie anders vorgestellt. Nach dem klaren Sieg gegen den TSV Elbe Aken in Vorjahr hoffte man auch diesmal auf einen doppelten Punktgewinn. Am Ende waren die Gäste aus der Saalestadt allerdings froh, beim 4 : 4 wenigstens ein Mannschaftsremis mit nach Hause nehmen zu können. Ob es ein Punktgewinn oder Punktverlust für Calbe war, wird sich noch zeigen müssen. Thomas Mühlen remisierte als Erster, nachdem sein Gegner alle Gewinnversuche erfolgreich abwehren konnte. Andreas Ernst hatte gleich zu Beginn einen Bauern eingebüßt, ohne dass sein Angriff entscheidend durchdringen konnte. Der Gegenangriff schien bereits die Entscheidung zugunsten des Akeners zu bedeuten, doch Ernst gelang es, in ein ausgeglichenes Endspiel abzuwickeln. Hingegen war Johann Zwenger, gesundheitlich gehandicapt, schlecht aus der Eröffnung herausgekommen und musste sich bald geschlagen geben. Den Ausgleich für Calbe besorgte dann Hartmut Backe am Spitzenbrett, als er nach einigen Verwicklungen einen entfernten Freibauern am Damenflügel bilden konnte, der den Sieg einbrachte. Die Gastgeber gingen postwendend wieder in Führung, als Joachim Breitfeld eine Kombination falsch einschätzte, die dem Gegner Figurengewinn und den Sieg bescherte. Dr. Georg Hamm stand zeitweilig leicht beengt, führte die Partie aber ausgeglichen. Kapitän Ralf Dahlke einigte sich dann in ausgeglichener Stellung ebenfalls auf Remis. Aken führte damit 4:3 und alle Augen richteten sich auf letzte laufende Partie. Karl-Heinz Ulrich hatte ebenfalls Probleme in der Eröffnung gehabt, konnte sich aber mit zunehmender Spieldauer befreien und selbst Druck aufbauen, der auch nötig war, weil nur noch ein Sieg das Mannschaftsremis sichern konnte. Im Turm- und Bauernendspiel gewann er dann einen Bauern und drängte zugleich den gegnerischen König auf die Grundreihe. Nach Tausch des letzten Turmpaares entstand ein Bauernendspiel, dass durch Zugzwang für den Calbenser gewonnen war. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal gestartet

Brett 1: Dominik Bauermeister vs. Prof. Dr. Jörg Schmidt Karl-Heinz Ulrich vs. Joachim Brandt

Schon fast traditionell war Calbe auch in diesem Jahr Gastgeber der Auftaktrunde im Kreiseinzelpokal des Salzlandkreises. Leider ist auch dieses Jahr eine magere Beteiligung zu verzeichnen. Salzland Staßfurt, Lok Aschersleben und auch der SSV Barby waren ebenso schon fast traditionell nicht mit dabei. Prof. Jörg Schmidt hatte für den urlaubsbedingt abwesenden Andreas Mann die Turnierleitung übernommen und die Achtelfinalpaarungen ausgelost. Es kam zu folgenden Begegnungen: Prof. Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg) - Dominik Bauermeister (TSG Calbe) 1 : 0 , Hanming Weng (Aufbau Bernburg) - Frank Weckerle (Einheit Staßfurt )1 : 0 , Eike Pinternagel (Aufbau Bernburg) - Thomas Mühlen (TSG Calbe) 0 : 1 , Sebastian Böhme (Aufbau Bernburg) - Ralf Dahlke (TSG Calbe) 1 : 0 , Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe) - Joachim Brandt (SSV Schönebeck) 1 : 0 , Erik Radonz - Thomas Wieske (TSG Calbe) 1 : 0 , Hartmut Radonz (Einheit Staßfurt) - Otfried Zerfass (SSV Schönebeck) 0 : 1 , Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) - Bernd Winnig (Aufbau Bernburg) 1 : 0 . Dominik Bauermeister hatte gegen den hohen Favoriten Prof. Jörg Schmidt einen schweren Stand und musste sich geschlagen geben. Thomas Mühlen hatte im einzigen Landesklasse-Duell eine Unachtsamkeit von Eike Pinternagel ausgenutzt und eine Figur gewonnen, die zum Sieg reichte. Hingegen verlor Ralf Dahlke nach einer fehlberechneten Kombination einen Turm und die Partie. Karl-Heinz Ulrich setzte sich in der längsten Partie des Tages gegen Joachim Brandt durch. Das Viertelfinale findet am 19.11.2009 in Bernburg statt. ( von K.-H. Ulrich )


Schiedsrichterlehrgang in Calbe

Am Wochenende 31.10./01.11.2009 findet in Calbe ein Schiedsrichterlehrgang statt. Lehrgangsleiterin ist WGM Tatjana Melamed. Themen werden u.a. die FIDE-Regeln, die Regelkunde auf Bundes- und Landesebene sein. Als Referent des Lehrganges wird Gert Kleint auftreten. Bisher sind schon einige Anmeldungen eingegangen. Wer auch teilnehmen möchte, sollte sich umgehend bei Tatjana Melamed anmelden. ( von Th. Mühlen )


Calbenser Finale perfekt !

Mit Hartmut Backe und Thomas Mühlen spielen gleich zwei Calbenser Schachspieler im Finale um den Saaleschachpokal 2009 ! H. Backe schaltete im K.O. - Modus souverän alle seine Gegner mit 2 : 0 aus. Auch Th. Mühlen spielte Runde für Runde ein überzeugendes Schach. Seine Gegner waren alle von der Papierform her immer als Favoriten in die Partien gegangen. Um so beeindruckener sind die glatten Siege von ihm. Nun trifft er auf den Turnierfavoriten Hartmut Backe. Mit etwas Glück sollte auch hier einiges möglich sein. ( von Th. Mühlen )

Saaleschachpokal2009

Ilja Schneider gewinnt Rosenturnier !

Jugendpreise Jakob Engelmann Org.-Team Christian Wagner, Ilja Schneider, Gordan Andre

Ilja Schneider gewinnt souverän das Sangerhäuser Rosenturnier 2009. Mit 8 Punkten verwies er Christian Wagner (Rochade Magdeburg, 7 Punkte) und Gordon Andre (6,5 Punkte) auf die Plätze. Insgesamt waren 54 Teilnehmer am Start. Calbe war mit drei Spielern vertreten. Bester Calbenser war Hartmut Backe mit 6 Punkten auf Rang 7, der damit zugleich auch den Preis für den besten Senior einheimste. Joachim Breitfeld und Karl-Heinz Ulrich landeten mit je 4,5 Punkten im Mittelfeld. Für Breitfeld hat es dennoch zum dritten Platz in der Seniorenwertung gereicht. Besten Dank geht an Reyk Schäfer für die tollen Bilder !!!( von K.-H. Ulrich )

Analyse Spitzenbrett Norman Schütze vs. Ilja Schneider Norman Schütze vs. Joachim Breitfeld

Endstand Rosenturnier


Sachsen-Anhalt ist Deutscher Meister

links: Dr. Georg Hamm Sieger Sachsen-Anhalt I

Die Hoffnung von Dr.Georg Hamm, Referent für Seniorenschach des Deutschen Schachbundes aus Calbe hat sich erfüllt. Die erste Mannschaft von Sachsen-Anhalt wurde ungeschlagen bei der 18.Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände in Finsterbergen/Thüringen nach 2005 und 2006 zum dritten Mal Deutscher Meister. Garant für den Titelgewinn waren die Siege gegen die unmittelbaren, nach Wertungszahlen höher dotierten Konkurrenten aus Baden (2.Platz), Bayern (4.Platz) und einem Remis gegen Berlin (3.Platz) . Eine geschlossene Mannschaftsleistung gepaart mit unbändigem Kampfgeist und ein wenig Glück in den erreichten Stellungen trugen dazu bei. Auch die zweite Mannschaft von Sachsen-Anhalt enttäuschte nicht und belegte in dem erlesenen Feld von Großmeistern, Internationalen Meistern und FIDE- Meistern von 28 Landesauswahlen den 19.Platz, der der momentanen Spielstärke entspricht. Als "Remiskönig" der Meisterschaft wurde Dr. Georg Hamm ausgezeichnet, der mit einer Gewinnpartie und sechs Remisen unbesiegt am 1.Brett von Sachsen-Anhalt II neuntbester Spieler von allen Spitzenbrettern der Meisterschaft wurde. Ein Turnierbeobachter hatte mit seiner Äußerung recht :" Die Inspiration, Innovation, Akribie, Hartnäckigkeit , Begeisterung und Disziplin der Senioren sind bewundernswert." ( von Dr. G. Hamm )


Missglückter Auftakt

Ralf Dahlke Hartmut Backe Dr. Georg Hamm Johann Zwenger

Der Saisonauftakt ging für die 1. Mannschaft so ziemlich daneben. Rochade Magdeburg III entführte beim 3:5 beide Punkte aus der Saalestadt. Die Begegnung war im Grunde ein Spiegelbild der Achterbahnfahrt, die die Calbenser schon in der letzten Saison an den Rand des Abstiegs gebracht hatte. Auch in dieser Saison wird die TSG hart kämpfen müssen, um dem Abstieg zu entgehen. Andreas Ernst fehlte berufsbedingt. An seiner Stelle gab Nachwuchstalent Erik Wandsleb sein Debüt in der 1. Mannschaft. Sein Gegner spielte indessen mit einem Flügelgambit seine ganze Routine aus. In Zeitnot übersah Wandsleb einen Figurenverlust und musste sich geschlagen geben. Zu diesem Zeitpunkt stand die Begegnung nach dem schnellen Remis von Joachim Breitfeld noch weitgehend ausgeglichen. Hartmut Backe erreichte dann gleichfalls eine ausgeglichene Stellung, nachdem sein Läufer das leichte optische Übergewicht seines Gegners egalisieren konnte. Dagegen hatten Johann Zwenger und Thomas Mühlen mit den schwarzen Steinen einen schweren Stand. Zwenger musste erkennen, dass man mit den Figuren auf der Grundreihe keinen Vorteil erzielen kann; Mühlen hatte in der Eröffnung daneben gegriffen und konnte dem Dauerdruck nicht standhalten. Dr. Georg Hamm hatte eine zweischneidige Stellung auf dem Brett, die ihm nach etlichen Verwicklungen letzten Endes zwar einen Mehrbauern einbrachte, der sich aber aufgrund des aktiveren Turms des Gegners nicht verwerten ließ. Damit war das Match zugunsten der Landeshauptstädter entschieden. Karl-Heinz Ulrich hatte nach einem taktischen Manöver einen Bauern gewonnen, dem er im entstehenden Turm- und Bauernendspiel einen zweiten hinzufügen konnte. Eine Ungenauigkeit ließ allerdings die Hoffnung auf einen Sieg schwinden, so dass er die Partie remis geben musste. Einzig Kapitän Ralf Dahlke hielt diesmal die Calbenser Fahnen hoch und siegte im Königsangriff. ( von K.-H. Ulrich ) Die 2. Mannschaft reiste nach Staßfurt. Leider hatten die Gastgeber gegen unsere Mannschaft nicht den Hauch einer Chance. Mit 6 : 0 wurden die Staßfurter abgefertigt. Damit belegen die Calbenser Schachspieler den 1. Platz in der Bezirksklasse süd-ost. Gewonnen haben Hannes, Christian und Klaus Krausholz sowie Thomas Wieske, Frank Brock und Steffen Sacher. Der nächste Gegner ist die Mannschaft aus Barby. Punktet man auch gegen Barby, sollte der Aufstieg nur über Calbe gehen. ( von Th. Mühlen )


Halbfinals beim Saalepokal 2009 perfekt

Die Halbfinals beim Saalepokal stehen jetzt fest. Thomas Mühlen trifft auf Bernd Wagner, der Titelverteidiger Prof. Jörg Schmidt mit 2:0 aus dem Rennen geworfen hat. Hartmut Backe spielt gegen Jürgen Mohs, der ebenfalls mit 2:0 gegen Sebastian Böhme gewonnen hat. Für die Halbfinals wünschen wir den beiden viel Erfolg und mit dem nötigen Schlachtenglück ist vielleicht sogar ein reines Calbenser Finale möglich! ( von K.-H. UIrich )

Saaleschachpokal2009


Christian Schindler gewinnt souverän 15. Calbenser Schnellschach-Open

Mannschaftssiegerehrung Erik wandsleb vs. Steffen Kottke Brett 1: Dr. Georg Hamm vs. Christian Schindler

Der Löberitzer Christian Schindler sicherte sich in überlegener Manier den Siegerpokal bei der 15. Auflage des Calbenser Schnellschach-Open. Mit 8 Siegen und nur einem Remis legte er einen Start-Ziel-Sieg hin und lag am Ende ganze 1,5 Punkte vor seinem Vereinskameraden Norman Schütze und dem drittplatzierten Ralf Seibicke (Rochade Magdeburg), der mit 6,5 Punkten aufgrund der besseren Feinwertung vor Ralph Kahe (TSG Quedlinburg) einkam. Seibicke errang damit zugleich auch den Titel des Schnellschachmeisters des Schachbezirks Magdeburg. In der Mannschaftswertung siegte dementsprechend ebenfalls die SG Löberitz klar vor dem SK Dessau 93. Bis zum Ende spannend war auch hier der Kampf um Platz drei, den Eintracht Tangerhütte hauchdünn mit einem halben Punkt Vorsprung vor den Gastgebern erklomm. Den Sonderpreis für den besten Senioren gewann Emmanuel Reznikow (Aufbau Elbe Magdeburg), den Sonderpreis für den besten Jugendlichen errang Fridolin Mertens (SG 1871 Löberitz). Bis zur 3. Runde lag auch Dr. Georg Hamm vom Gastgeber mit drei Siegen gut im Rennen, musste sich dann aber in Runde 4 dem späteren Sieger beugen. Gut aus den Startlöchern mit 3,5 aus 4 kam auch Steffen Kottke (Eintracht Tangerhütte), der in Runde 5 dann sogar den DWZ-Favoriten Norman Schütze überraschte, ehe er dann in der Folgerunde am Spitzenbrett gegen den späteren Sieger unterlag. Bester Vertreter der Gastgeber war schließlich Ralf Dahlke auf Rang 12 mit 5,5 Zählern. Mit 42 Teilnehmern verzeichnete die Schachabteilung der TSG Calbe gegenüber den Vorjahren einen deutlichen Rückgang bei den Teilnehmerzahlen. Hauptgrund dafür waren eine Reihe von weiteren zeitgleich stattfindenden Schachveranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung. Angesichts dieser Umstände zeigte sich Turnierleiter Klaus Krausholz mit der Beteiligung dennoch nicht unzufrieden. Die weiteste Anreise hatten diesmal vier Spieler vom Schachclub Burgdorf, der Partnerstadt Calbes, die erstmals beim Turnier antraten und die sich in dem starken Feld wacker schlugen. Bei Kaffee und Kuchen ließ man dann mit den Burgdorfer Gästen das wiederum reibungslos verlaufene Turnier ausklingen. ( von K.-H. Ulrich )

Mannschaften Ralf Seibicke, Christian Schindler, Norman Schütze, Klaus Krausholz


Hartmut Backe Schnellschachvereinsmeister !

Titelverteidiger Karl-heinz Ulrich setzte nochmals alle Hebel in Bewegung, um den Pokal zu behalten, gewann das vierte Turnier, doch es reichte nicht. Hartmut genügte dieses Mal Rang 2, um in der Gesamtwertung hauchdünn vorn zu bleiben. Dritter wurde Thomas Mühlen vor Dr. Georg Hamm. Mit 43 Punkten siegte Hartmut in der Gesamtwertung mit einem Punkt Vorsprung vor den punktgleichen Thomas Mühlen und Karl-Heinz. Auf den weiteren Plätzen folgen Dr. Georg Hamm mit 39 Punkten. ( von K.-H. Ulrich )

Gesamtwertung Schnellschach I Gesamtstand Blitz


Hartmut Backe gewinnt gleich zweimal !!!

Blitz im Jugendclub Unser Wirt bei der Arbeit

Nachdem Hartmut in der 2. Runde noch pausierte, meldete er mit seinem Sieg bei der dritten Auflage seine Ambitionen auf den Schnellschachmeistertitel eindrucksvoll an. Zweiter wurde Dr. Georg Hamm vor Steffen Sacher. Einen herben Dämpfer erfuhren dagegen die Sieger der ersten beiden Runden Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich. Beide landeten mit nur 2 Punkten im hinteren Mittelfeld. Die beste Ausgangsposition vor der Schlussrunde haben jetzt Hartmut und Thomas mit jeweils einem Sieg und einem zweiten Platz. Beide können aus eigener Kraft den Gesamtsieg holen. Titelverteidiger Karl-Heinz ist dagegen schon auf Schützenhilfe angewiesen. Am Samstag darauf fand im Jugendclub bei Georg Mollwitz die 6. Runde im Blitz statt. Bei herrlichen Wetter zeigte Hartmut einmal mehr wer am Besten blitzen kann. Ohne Niederlage sicherte er sich den ersten Platz. Punktgleich auf Platz 2 kam Thomas Mühlen. Den dritten Platz holte sich Joachim Breitfeld. Durch den Sieg von Hartmut scheint die Titelverteidigung im Blitz schon fest zu stehen. Minimal Chancen haben noch Karl-Heinz und Thomas. ( von Th. Mühlen, K.-H. Ulrich )

Gesamtstand Blitz I Gesamtstand Schnellschach


Schach-Deutsche Seniorenmannschaftsmeisterschaften 2009

Siegerehrnung DSEM 2009

Vom 12. - 18.September 2009 trifft sich die Elite der Landesverbände in Finsterbergen/Thüringen zu ihrer jährlich stattfindenden Mannschaftsmeisterschaft, die auch als Auswahlkriterium für die Europameisterschaft 2010 dient. Jedes Bundesland kann zwei Landesvertretungen melden, die in 7 Runden den Deutschen Meister küren. Der Seniorenreferent des Deutschen Schachbundes, Dr. Georg Hamm aus Calbe, der für die Durchführung von Meisterschaften auf Bundesebene und für die Besetzung der deutschen Mannschaften für die Europa- und Weltmeisterschaften zu ständig ist, hofft neue Erkenntnisse dafür zu gewinnen. Gleichzeitig wünscht er sich ,dass Sachsen-Anhalt nach 2005 und 2007 als damaliger Deutscher Meister wieder in den Titelkampf eingreifen kann. Sachsen-Anhalt tritt mit zwei Auswahlmannschaften in folgender Besetzung an: Sachsen-Anhalt I : 1. Großmeister Dr. Burkhard Malich, 2. Internationaler Meister Heinz Liebert, 3. Fidemeister Detlef Neukirch , 4. Fidemeister Anton Csulits (alle Halle) Sachsen-Anhalt II : 1. Dr.Georg Hamm(Calbe), 2. Joachim Just(Zeitz), 3. Dr. Joachim Kirmas(Halle), 4. Emmanouil Reznikov(Magdeburg) Die stärkste Konkurrenz kommt aus Hessen, Nordrhein/Westfalen, Baden/Württemberg, Berlin und Bayern, aber auch Brandenburg und Sachsen können im Kampf um den Titel ein gewichtiges Wort mitsprechen. Nicht vergessen werden darf, dass auch das Wohlwollen der Schachgöttin Caissa erforderlich ist! ( von Dr.G. Hamm )


Schachabteilung beim Tag des Sports

vor der Hegersporthalle

Der Wettergott meinte es gut: Beim Tag des Sports der TSG Calbe lachte die Sonne kräftig vom Himmel. Vielleicht zu sehr, so dass mancher sich wohl lieber im kühlen Nass des Schwimmbades getummelt hatte. Der Besuch bei den Veranstaltungen der TSG war jedenfalls insgesamt mager. So blieben die Schachspieler weitgehend unter sich. ( von K.-H. Ulrich )


Karl-Heinz Ulrich gewinnt das 2. Schnellturnier

Vorjahressieger Karl-Heinz Ulrich gewann die 2. Auflage der Schnellschachmeisterschaften. Mit Fortuna im Bunde überstand er die Auftaktrunde gegen Thomas Mühlen, der erneut stark auftrumpfte und auf Rang 2 einkam, nachdem er sich in der Schlussrunde im Verfolgerduell gegen Dr. Georg Hamm durchsetzte. Schorsch belegte bei seiner ersten Teilnahme in diesem Jahr den dritten Platz. In der Gesamtwertung führt weiterhin Thomas mit 29 Punkten vor Karl-Heinz mit 27 Punkten und Ralf mit 25 Punkten. Entschieden ist noch nichts, so dass vor der dritten Runde weiter Hochspannung herrscht. ( von K.-H. Ulrich )

Gesamtstand


Thomas Mühlen gewinnt 1. Schnellturnier

In Vorbeitung auf unser Schnellschachturnier am 29.08.2009 spielen die Calbenser Schachspieler jeden Freitag am Trainingabend ein vereinsinternes Schnellturnier. Das 1. Turnier gewann Thomas mit 4,5 Punkten aus 5 Partien. Platz 2 und 3 gingen an Hartmut Backe und Ralf Dahlke mit jeweils 3,5 Punkten. Titelverteidiger Karl-Heinz Ulrich holte nur 3 Punkte und belegte somit den 4. Platz. Besonders erwähnenswert war das Abschneiden von unseren "Schachgott" Frank Brock. Mit einen unerwarteten Sieg gegen Hartmut ließ er wieder einmal sein schachliches Können aufblitzen. Am Ende reichte es aber nur zu Platz 5. ( von Th. Mühlen )


Saalepokal 2009 - Thomas und Hartmut im Halbfinale!

Calbe ist beim Saalepokal weiter stark vertreten. Thomas Mühlen und Hartmut Backe stehen im Halbfinale. Thomas setzte sich auch gegen Peter Lehmann mit 2:0 durch, während Karl-Heinz Ulrich im vereinsinternen Duell gegen Hartmut mit dem gleichen Ergebnis unterlag. Aufgrund der Setzliste können Thomas und Hartmut erst im Finale aufeinander treffen. Ein reines Calbenser Finale wäre also möglich. Für das Halbfinale, bei dem die Gegner noch nicht feststehen, drücken wir den beiden natürlich alle vorhandenen Daumen. (von Karl-Heinz Ulrich)


Calbenser im Finale der Deutsche Schach-Amateurmeisterschaften 2009

Dr. Georg Hamm

180 Schachspieler von über 1000 aus allen Bundesländern und allen Altersklassen hatten sich in sechs Qualifikationsturnieren(Halle, Aachen, Hamburg, Köln, Bad Soden, Magdeburg) in ihren jeweiligen Leistungsgruppen die Teilnahme am Finale in Kassel erkämpft. In der A-Gruppe als höchste Amateurkategorie waren Spieler aus Oberliga, 2. und 1.Bundesliga und Dr. Georg Hamm von der TSG Calbe, der als Nachrücker vom Deutschen Schachbund(DSB) benannt wurde, vertreten. 11 Stunden Spielzeit pro Tag stellten hohe Anforderungen an Psyche und Physis , insbesondere der älteren Teilnehmer. Das betraf natürlich auch Dr. Hamm, der es dazu nur mit Gegnern mit höheren Wertzahlen zu tun hatte, die also stärker einzuschätzen waren. Nach einem Remis in der 1.Runde über die volle Bedenkzeit und nur 30 Minuten Pause, verlor er eine Gewinnstellung nach weiteren knapp 6 Stunden. Es sollte ein Turnier der verpatzten Gelegenheiten werden. Die Runden 3 und 4 verliefen wie die vorangegangenen. Nach nur einem Punkt von vier möglichen war die Schmerzgrenze erreicht, aber Kampf ist für Schachspieler Pflicht. So gelang ihm in der 5.Runde(langsam eingespielt) mit einer tollen Angriffspartie endlich ein voller Erfolg, der letztlich versöhnlich stimmte. Damit belegte Dr. Hamm in der stärksten Amateurkategorie des DSB nach erzielten Punkten einen für ihn und das Calbenser Schach hervorragenden 20. Platz. Leider konnte Joachim Breitfeld,ebenfalls von der TSG Calbe, seinen errungenen Finalplatz in der B-Gruppe aus persönlichen Gründen nicht wahrnehmen. (von Dr.G. Hamm)


Calbe ist Vizemeister des Landes 2009

Calbe I vs. Halle I J. Zwenger, J. Breitfeld, H. Backe, Dr. G. hamm, A. Csulits

Die Senioren der Abteilung Schach der TSG Calbe hatten sich als Meister des Schachbezirkes Magdeburg für die zentrale Endrunde der Landesmeisterschaft in Halle qualifiziert . Ausgerechnet der nominell wesentlich besser besetzte Bezirksmeister Halle, der USV Halle II, war der Gegner im Halbfinale. Doch Hartmut Backe widerlegte eine taktische Kombination seines Kontrahenten und brachte Calbe mit 1:0 in Führung. Dank ihrer Routine gelang es Dr. Georg Hamm und Joachim Breitfeld, ihre kritischen Stellungen remis zu halten. Den 3:1 Erfolg für die Calbenser machte Johann Zwenger mit einem Sieg im Endspiel perfekt, der den Einzug in das Finale bedeutete. Dort wartete der Landesserienmeister der USV Halle I, der mit 3 Spielern(ein Internationaler Meister zwei Fidemeister) des zweifachen Deutschen Meisters antrat. Wohl eine Nummer zu groß für die tapfer kämpfenden Calbenser. Die Niederlage mit 3,5:0,5 war eindeutig. Nur Hartmut Backe errang ein Remis. Das die TSG Calbe berechtigt das Finale erreichten dokumentiert auch die Tatsache, dass alle Kämpfe über die volle Zeit und erst in der Endphase der vier Stunden verloren gingen. Zum zweiten Mal nach 2007 gelang es den Senioren den Vizemeistertitel in die Saalestadt zu holen. (von Dr. G. Hamm )


Landespokalfinale 2009 - Überraschung verpaßt

Thomas Mühlen von der TSG Calbe nahm am diesjährigen Pokalfinale in Löberitz teil. Er qualifizierte sich im Schachbezirk Magdeburg für die Endrunde. Als krasser Außenseiter ging an den Start. Titelverteidiger Thomas Frotscher ( TuS 1860 Magdeburg ) und Vize-Landesmeister Michael Strache ( SV Sangerhausen )waren die klaren Favoriten. Beide Schachspieler weisen einen DWZ-Schnitt von über 2150 Punkten auf. Der vierte im Bunde hieß Heiko Thomaschewski vom Gastgeberverein SG Löberitz. Leider musste er kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen, sodass bei der Auslosung Michael Strache ein Freilos bekam und somit kampflos ins Finale einzog. Die zweite Paarung lautete Thomas vs. Thomas. Zum dritten Mal in nur fünf Monaten kreutzten sich wieder unsere Klingen. Thomas Frotscher begann mit den weißen Steinen und wählte einen soliden Aufbau. Zug um Zug stellte er seine Figuren geschickt auf Angriff. Als er im Mittelspiel plötzlich nicht beste Fortsetzung fand, witterte Thomas Mühlen seine Chance. Er öffnete die Aussenbahn und versuchte den Favoriten auszukontern. Doch ein Titelverteidiger läßt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Trotz entblößten Königs blies er mit seinem Läuferpaar zum Angriff und schaffte somit den verdienten Sieg. Im Finale standen nun mit Thomas Frotscher und Michael Strache die Favoriten auf den Titel gegenüber. Beide einigten sich schnell auf ein Unentschieden und blitzten den Sieger aus. In beiden Partien ging Michael als Sieger hervor und wurde somit neuer Pokalsieger des Landes Sachsen-Anhalts. Beide Finalisten sind für den deutsche Pokal im nächsten Jahr in Halle qualifiziert. Den dritten Platz holte sich Thomas Mühlen. Landesspielleiter Dan-Peter Poetke und dem Gastverein SG Löberitz möchte ich ein großes Lob aussprechen für die tolle Bedingungen und die schöne Atmosphäre rund ums Turnier. ( von Th. Mühlen )


100. Kongress des Deutschen Schachbundes in Zeulenroda-Triebes

Der 100. Kongress des Deutschen Schachbundes tagte in einer "Marathonsitzung" von fast 15 Stunden am 23. Mai in Zeulenroda-Triebes. Für unseren Landesschachverband Sachsen-Anhalt ist im Zusammenhang mit der Wieder- bzw. Neuwahl der Referenten des DSB das stolze Ergebnis erreicht worden, dass unsere Kandidaten Dr. Georg Hamm mit 100% der abgegebenen Stimmen für das Referat Seniorenschach und Dan-Peter Poetke mit 99% der abgegebenen Stimmen für das Referat Frauenschach gewählt wurden. Dazu ganz, ganz herzlichen Glückwunsch für diese "Traumergebnisse" und viel Erfolg und Freude in den neuen "Ämtern"! Weiteres vom Kongress und besonders Einzelheiten sind auf der Homepage des DSB nachzulesen. (von Dr. G. Reinemann)


Hartmut Backe belegte Platz 4 bei der Landesblitzeinzelmeisterschaft !

Mit Hartmut Backe und Joachim Breitfeld fuhren am Samstag gleich zwei Calbenser Schachspieler zur diesjährigen Blitzeinzelmeisterschaft des Landes Sachsen-Anhalts. Der amtierende Bezirksblitzmeister vom Schachbezirk Magdeburg Hartmut Backe startete nicht gut ins Turnier aus den ersten vier Runden holte er lediglich nur ein Unentschieden. Ab Runde 5 legte er aber eine Siegesserie hin, die ihm am Ende den 4. Platz bescherte. Mit Platz 14 blieb Joachim Breitfeld unter seinen Erwartungen. Trotz seines Unentschieden gegen Norman Schütze (DWZ 2309) reichte es nicht für mehr. Die beiden Setzlistenersten Gordon Andre ( Aufbau Elbe Magdeburg ) und Norman Schütze ( SG Löberitz ) lieferten sich bis zum Schluss ein enges Match. Am Ende konnte er sich aber der Magdeburger durchsetzen. Die einzige Niederlage fügte ihm der Calbenser Hartmut Backe zu. Landesblitzeinzelmeister heißt in diesem Jahr Gordon Andre und ist somit für die deutsche Meisterschaft im Dezember qualifiziert. Zweiter wurde Norman Schütze und Platz 3 geht an Herbert Großmann vom Gastgeberverein Burg. (von Th. Mühlen)

Endstandtablle


Saalepokal - Alle Calbenser weiter im Rennen !

Im Achtelfinale des Saalepokals, den die Bernburger Schachfreunde ausrichten, erreichten alle drei Calbenser Starter glatt mit jeweils 2:0 Siegen die nächste Runde. Thomas Mühlen hat dabei mit Burkhard Bauer den nominell stärksten Gegner ausgeschaltet. In der beiden Partien schaffte Thomas seinen Gegner in Zeitnot zu bringen. Hartmut Backe hatte in der ersten Partie gegen Arno Funke in Blitzmanier gesiegt, beiden hatten nicht einmal fünf von zwanzig Minuten Bedenkzeit verbraucht. Die zweite Partie war wohl etwas enger, Hartmut setzte sich aber dann doch sicher durch. Karl-Heinz Ulrich traf mit Bernd Winnig auf einen gleichwertigen Gegner. Beide Partien waren eng, wobei Bernd in Partie eins nicht immer die beste Fortsetzung gefunden hatte. Am Ende entschied das Blättchen bei leicht besserer Stellung für Karl-Heinz. In Runde zwei war die Stellung lange ausgeglichen, bis Bernd, da er gewinnen musste, öffnete und ausgekontert wurde. Im Viertelfinale trifft Thomas auf Peter Lehmann. Hartmut muss im Calbenser Vereinsduell gegen Karl-Heinz ran. Anschließend fanden sich 13 Teilnehmer zu einer Blitzrunde. Dabei bewiesen die Calbenser erneut ihre Blitzqualitäten. Hartmut siegt souverän mit 11 Punkten vor den punktgleichen Prof. Dr. Jörg Schmidt und Karl-Heinz Ulrich, beide kamen auf 8,5 Punkte. Thomas belegte mit 7 Punkten einen guten Mittelfeldplatz. (von K.-H. Ulrich)

Ergebnisse Saaleschachpokal 2009


Bernburger Saalepokal 2009

Auch in diesen Jahr veranstalten die Bernburger Schachfreunde den Saalepokal. Mit Hartmut Backe, Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich nehmen gleich drei Calbenser teil. Gespielt wird im K.O.-System. Zwei Partien mit unterscheidlichen Farben und einer Bedenkzeit 20min/Spieler. In der ersten Runde treffen die Calbenser gleich auf starke Gegnerschaft. Mal schauen, wie weit wir kommen. Vielleicht können die Calbenser den Pokal aus Bernburg entführen? Warten wir es ab! (von Th. Mühlen)

Saalepokal-Ansetzungen


Joachim Breitfeld belegt Platz 3, Thomas Mühlen Platz 4 !

Traditionell im Juni fand wieder das Schnellschachturnier in Tangerhütte statt. Von weit her sind Schachspieler angereist, um den begehrten Pokal zu gewinnen. Mit Ralf Dahlke, Joachim Breitfeld und Thomas Mühlen waren gleich 3 Calbenser dabei. Ein tollen Start legte Thomas Mühlen hin. Er schaffte in den ersten drei Runden drei Siege einzufahren und stand somit auf Platz 1. Joachim Breitfeld kassierte schon in der zweiten Runde eine Niederlage. Doch aus den sechs darauf folgenden Runden holte er überragende 5,5 Punkte und schaffte am Ende einen hervorragenden 3. Platz. Mit einem halben Punkt Rückstand kam Thomas Mühlen auf Platz 4. Ralf Dahlke belegte nur den 21. Platz mit 3 Punkten. Das Turnier gewann Andreas Zech vom Gastgeberverein Tangerhütte. Er holte 6,5 Punkten aus 8 Runden. Einzig Joachim Breitfeld konnte dem Turniersieger eine Niederlage zufügen. Zweiter wurde der Jugendspieler Robin Jacobi ( Empor Erfurt ). ( von Th. Mühlen )

Paarungen I Rangliste


Hartmut Backe ist auf Kurs Titelverteidigung !

Eine Woche vor der Landesblitzeinzelmeisterschaft in Burg zeigt sich unser Spitzenspieler Hartmut Backe in bestechender Form. Bei neun Blitzpartien ließ er seine Gegner noch nicht mal den Hauch einer Chance. Sein Endergebnis hieß folgerichtig 9,0 Punkte. Er sicherte sich somit die 5. Runde in unserer Vereinsblitzmeisterschaft. Auf den Plätzen zwei und drei kamen Karl-Heinz Ulrich und Thomas Mühlen ein. In der Gesamtwertung für weiter Karl-Heinz die Tabelle an. Dicht gefolgt vom Titelverteidiger Hartmut und Thomas, die ein Turnier weniger haben. ( von Th. Mühlen )

Gesamtstand Blitz


Relegation Landesliga

Die Schachfeunde aus Bernburg und Gräfenhainichen Kämpften am Sonntag um den letzten verbliebenen Platz in der Landesliga für die neue Saison. Die Vorzeichen der Bernburger sahen sehr gut aus. Sie boten die beste Aufstellung gegen Gräfenhainichen auf. Einen ausführlichen Bericht kann hier unten nachlesen. ( von Th. Mühlen )

Ansetzungen I Ausführlicher Bericht


Vereinmeisterschaft 2009

Mit 15 Teilnehmern startet in diesem Jahr unsere Vereinsmeisterschaft. In sieben Runden kämpfen die Schachspieler um den Titel "Sektionsmeister der TSG Calbe Abt. Schach". Ob jung oder "alt", ob Anfänger oder "Profi". Alle spielen mit. Die Ansetzungen sind raus und die ersten Ergebnisse sind auch schon da. Nach zu lesen auf der Startseite unter der Rubrik: " Unser Verein " ( von Th. Mühlen )


4. Turnier - 4. Sieger

In diesem Jahr ist noch völlig offen wer sich den Pokal " Vereinsmeister im Blitzschach " sichern tut. Bei vier gespielten Runden konnte sich vier verschiedene Schachfreunde den Sieg sichern. Diesmal hießt der Sieger Dr. Georg Hamm. Mit acht Siegen in neun Blitzpartien konnte er den 1. Platz erringen. Dicht gefolgt von Joachim Breitfeld mit 7,5 Punkten und Hartmut Backe und Karl-Heinz Ulrich mit jeweils 7 Punkten. Unser Nachwuchs bewieß auch seine guten Blitzqualitäten. Pascal Hause schaffte mit 5 Punkten einen sehr guten 5. Platz und fuhr somit 11 Punkte in die Gesamtweretung ein ! Karl-Heinz Ulrich führt weiter die Gesamtwertung an. Joachim, Georg und Hartmut machen aber weiter Boden gut. Die Spitze ist eng zusammen und wird wohl erst nach dem letzten Turnier zeigen, wer der neue " Blitzkönig " ist ! ( von Th. Mühlen )

4. Turnier I Gesamtwertung


Erik Wandsleb gewinnt Turnier in Löderburg !

Die 3. Auflage des Löderburger Kinderschachturniers am Samstag fand mit 40 Kindern guten Anklang. Von ganz weit her kamen die Kinder um sich in den verschiedenen Altersklassen ihr schachliches Können unter Beweis zu stellen. Erik Wandsleb und Pascal Hause gingen in der Altersklasse unter 14 Jahren an den Start. In sechs Runden hieß es so viele Punkte wie möglich zu sammeln um den begehrten Pokal und die dazu gehörigen Urkunden abzufassen. Erik ging als Topgesetzter ins Turnier und leistete sich gleich in Runde 1 ein Unentschieden. Aber die darauf folgenden Runden konnte er für sich entscheiden und somit mit 5,5 Punkte der ersten Platz belegen. Pascal holte 2,5 Punkte. Er konnte sich in einigen schwierigen Stellungen die Partie nicht zu seinen Gunsten entscheiden und mußte am Ende sich mit den 3. Platz zufrieden geben. Besonders erwähnenswert ist der Sieger in der jüngsten Altersklasse unter 8 Jahren. Mit gerade mal 5 Jahren konnte sich Alexander Niemann (Stahl Blankenburg) mit 7 Punkten aus 7 Partien durchsetzen und die Altersklasse gewinnen. Auch ein großes Kompliment an die Turnierleitung. Sie haben mal wieder das Kinderturnier zu einen besonderen Erlebnis für die Teilnehmer gemacht. (von Th.Mühlen)

Paarungen I Endstand


Joachim Breitfeld für Finale qualifiziert !

Joachim Breitfeld Siegerehrung B- Gruppe

Beim letzten Turnier der Vorrunde zur deutschen Amateurmeisterschaft in Magdeburg löste Joachim Breitfeld (TSG Calbe) das Ticket für das Finale, welches vom 11. bis 13. Juni 2009 in Kassel ausgetragen werden wird. Mit einer Niederlage ins Turnier gestartet, siegte er anschließend gleich vier mal und belegte mit 4 Punkten in der Wertungsgruppe B (DWZ 1901-2100) einen sehr guten vierten Platz. Sieger mit 4,5 Punkten wurde Michael Ermitsch (Schachclub Oranienburg e. V.) vor Dr. Marco König (Burger SC) und Peter Pallas (Post u. Telekom Sportverein Halle). Breitfeld hatte seine erste Partie überlegen gestaltet und bereits einen Mehrturm ergattern können, vergas dann im sicheren Gefühl des Sieges die eigene Königssicherung und übersah eine Mattkombination. Ausgleichende Gerechtigkeit dann in Runde 2, als er zunächst die Dame für einen Turm geben musste, dennoch aber weiterkämpfte, bis er seinerseits die gegnerische Dame für einen Turm eroberte und mit einem Mehrbauern, dem alsbald ein zweiter und dritter folgte seinen Gegner zur Aufgabe bewog. Mit seiner Orang-Utan-Eröffnung schien er in Runde drei nach einem Läuferopfer des Gegners zunächst in Nachteil zu geraten, konnte den Angriff aber abwehren und siegte durch Bauerngewinn. Mit einem Königsfianchetto in der Vorschlussrunde hatte er dann einen harten Abwehrkampf zu überstehen, startete dann trotz eigener offener Königstellung einen Gegenangriff, der über ein Turm- und Springeropfer zum Matt führte. Den Schlusspunkt setzte er, wiederum mit der Orang-Utan-Eröffnung, als er die Überlegenheit des Läuferpaares in offenen Stellungen gegenüber den Springern demonstrierte. Den Einzug ins Finale knapp verpasst hat dagegen Karl-Heinz Ulrich in der Wertungsgruppe C (DWZ 1701-1900), der mit zwei Siegen und drei Remis ohne Niederlage blieb, aber mit 3,5 Punkten nur auf Rang 8 einkam. Eindeutiger Sieger wurde Janosich Caprano (Helmstedter SV) mit 4,5 Punkten vor Steffen Kottke (SV Tangerhütte) und Uwe Lechnauer (TuS 1860 Magdeburg) mit je 4 Punkten. Die Plätze 4 bis 12 errangen allesamt 3,5 Punkte, wobei der vierte Jürgen Mäder (Stendaler SC) sowie der fünfte Rüdiger Kempin (Schwarenbeker SK) nur einen halben Buchholzpunkt in der Feinwertung vorn lagen, während für die Plätze 6 (Dr. Roland Klinke, SC Braunschweig) und und 7 (Rico Hunstock, Segeberger SF) bei gleicher Buchholzwertung die zweite Feinwertung knapp den Ausschlag gab. Mit einem sicheren Sieg gegen ein Nachwuchstalent gestartet, musste sich Ulrich in Runde 2 einem ungestümen Angriff eines weiteren Nachwuchstalents gegen seine Igelstellung erwehren. Nach einer Kombination hatte er zwar einen Bauern weniger, hielt aber die Stellung wegen der unsicheren Königsstellung des Gegners und eines aktiveren Springers. In Runde 3 war ihm dann die Schachgöttin äußerst wohlgesonnen, als er nach einem Läuferopfer des Gegners das folgende Remisangebot ablehnte, wobei die Gegenkombination mit Springeropfer dann allerdings gleich zwei Bauern kostete. Im Glauben, eine Figur weniger zu haben, verpasste sein Gegner dann den Gewinn eines dritten Bauern, rochierte lang und übersah dann einen Damenfang mit dem Läufer, der ihn zur Aufgabe bewog. In Runde vier mit Schwarz dann eine Partie mit wenig Höhepunkten, bei der beide mit einem Remis zufrieden waren. In der Schlussrunde mit den weißen Steinen sollte dann der dritte Sieg folgen, der die sichere Qualifikation bedeutet hätte. Der Gegner wehrte aber alle Gewinnversuche ab, so dass es zu einer weiteren Punkteteilung kam. Mit 356 Teilnehmern hatte das Turnier einen großartigen Zuspruch gefunden. Das Ramada Hotel am Hansapark in Magdeburg erwies sich als exzellenter Gastgeber, so dass für die Teilnehmer keine Wünsche offen blieben. ( von K.-H. Ulrich )


Calbenser Senioren erreichen das Landesfinale !

Joachim Breitfeld, Johann Zwenger, Hartmut Backe, Dr. Georg Hamm

Nach dem klaren Erfolg gegen Stahl Blankenburg (3.5:0,5) konnten die Calbenser Schachsenioren das Spitzenspiel gegen den Universitätssportclub ( USC) Magdeburg um den Titel des Meisters des Schachbezirkes Magdeburg mit 2,5 : 1,5 Punkten nach spannenden Kämpfen mit dem Glück der Schachgöttin Caissa für sich entscheiden. Dabei mußte sich Hartmut Backe nach knapp 3 Stunden und gutem Spiel seines Magdeburger Kontrahenten geschlagen geben. Bei den anderen Partien war der Ausgang völlig unklar, mit leichten Vorteilen für den USC. Johann Zwenger hatte eine eingeengte, aber sichere Position. Die Angriffsbemühungen von Joachim Breitfeld stießen auf hartnäckiges Konterspiel . Nachdem Dr. Georg Hamm mit Schwarz den Angriffsdruck seines Gegners kompensieren konnte, gelang ihm mit aggressivem Gegenspiel der Gewinn der Partie und weckte die calbenser Hoffnungen. Beim Stande von 1 : 1 war es Joachim Breitfeld, der trotz Minusbauern ein Remis erreichte. Den Gesamterfolg sicherte in einem Turmendspiel mit beispielhafter Kampfmoral Johann Zwenger nach vier Stunden Spielzeit. So sind die Senioren der Abteilung Schach der TSG Calbe nach 2007 zum zweiten Mal Bezirksmeister und Qualifikant für das Landesfinale am 27./ 28. Juni 2009 in Halle.(von Dr. G. Hamm)


Saisonrückblick Landesklasse A:

Der Kelch ist nochmals an uns vorüber gegangen. Als Vorletzter der Landesklasse A profitierte die 1. Mannschaft von dem glücklichen Umstand, dass aus den oberen Ligen kein zusätzlicher Abstiegsdruck ausgelöst wurde, so dass am Ende nur der TSV Elbe Aken als Tabellenletzter, immerhin in der Landesklasse B im letzten Jahr noch Fünfter geworden, absteigen muss. Am ersten Spieltag kehrten wir von der Reise zur jungen ehrgeizigen Mannschaft von Aufbau Elbe III wie befürchtet ohne Zählbares zurück. Hartmut hatte einen denkbar schlechten Einstand in die Mannschaft, musste nach nur wenigen Zügen nach einer Eröffnungsfalle die Segel streichen. Joachim spielte eine starke Partie und Andreas hatte mit einem scharf geführten Angriff auf dem Königsflügel Erfolg. Ralf kam zum Remis, alle anderen unterlagen. Aufsteiger Tangerhütte setzte mit dem 6:2 gegen Aken gleich das erste Ausrufezeichen. Der Burger SC gewann das Spitzenspiel gegen Bernburg, es sollten die entscheidenden Punkte zur Meisterschaft werden. Nicht besser lief es in der nächsten Runde gegen den Staffelfavoriten SV Rochade Magdeburg II. Nur Ralf siegte, während Joachim, Andreas sowie Karl-Heinz mit seiner zweiten Niederlage verloren. Zusammen mit Quedlinburg und Aken zierten wir weiter das Tabellenende. Am dritten Spieltag dann endlich der erhoffte erste Sieg gegen Aken, und das gleich deutlich mit 6,5:1,5. Tangerhütte kassierte gegen Bernburg die zweite Niederlage und fiel wieder hinter uns zurück, während wir durch das gute Torverhältnis Rang 6 erklommen. Als dann in Runde vier im Salzlandkreisderby Lok Aschersleben mit 5:3 bezwungen werden konnte, gingen wir einigermaßen beruhigt in die Winterpause. Aken lag ohne Punkt am Tabellenende und auch Quedlinburg hatte grade mal einen Zähler einfahren können. Der Burger SC übernahm die Tabellenführung, die er bis zum Ende nicht mehr abgeben sollte, nachdem Aufbau Elbe bei Bernburg verloren hatte. Das wir uns gleichwohl nicht allzu sicher fühlen konnten, war dem Umstand geschuldet, dass uns Georg für die nächsten vier Spiele aufgrund seiner Weltreise nicht zur Verfügung stehen würde. Im zweiten Salzlandkreisderby gegen Bernburg unterlagen wir dann nur denkbar knapp. Andreas hatte die Qualität erobert, vermochte die Partie aber nicht zu gewinnen. Joachim stand bei hoher Zeitnot seines Gegners leicht besser. Jedoch konnte sein Gegner einen gefährlichen Freibauern bilden, der das Spiel und den Mannschaftskampf entschied, da alle anderen Partien Remis endeten. Trotz der Siegmöglichkeit waren wir dennoch nicht unzufrieden, weil wir immerhin 3,5 Brettpunkte dazu gewonnen hatten. Am Ende konnten ja womöglich auch die Brettpunkte entscheidend sein. Aken fuhr währenddessen gegen Aschersleben den ersten Punkt ein und auch Quedlinburg gewann, so dass die Mannschaften am Tabellenende dichter zusammen rückten. Tangerhütte rutschte nach der vierten Niederlage auf Rang 9 ab. Die beginnenden Winterferien führten dann für uns beim Gastspiel bei Rochade Magdeburg III zu einem Einbruch. In den letzten Jahren hatten wir den Gegner regelmäßig bezwingen können, so dass wir uns speziell für dieses Spiel etwas ausrechneten. Joachim lag indessen krank zuhause, dazu kam der Schicksalsschlag bei Alfreds Haus. Wir traten mit nur sechs Mann gegen eine ebenfalls ersatzgeschwächte Gastgeberacht an. Nach kurzer Zeit lagen wir durch Andreas Niederlage zudem schon mit 0:3 hinten. Nachdem auch Johann verloren hatte und Ralf und Thomas und Karl-Heinz nicht über ein Remis hinauskamen, war die Niederlage besiegelt. Tangerhütte bezwang Quedlinburg und war jetzt mit uns punktgleich. Am siebten Spieltag kam Tabellenführer Burg zu uns. Mit wenig Hoffnung in die Spiel gegangen war am Ende wiederum der Ärger über die verpassten Gelegenheiten größer als die Freude über die wiederum erzielten 3,5 Brettpunkte. Aken siegte erstmals, so dass jetzt Calbe und Tangerhütte mit 4 sowie Quedlinburg und Aken mit 3 Punkten dicht beieinander am Tabellenende standen. Da wir sowohl Quedlinburg als auch Tangerhütte noch vor der Brust hatten, schien alles möglich. Am vorletzten Spieltag in Quedlinburg hatten wir erneut Aufstellungsprobleme. Wir ließen das erste Brett frei und wollten hinten die Punkte machen. In der Mitte kamen die Punkte aber nicht wie erhofft. Joachim erreichte nur Remis, Karl-Heinz unterlief in leicht besserer Stellung ein vermeidbarer Fehler, der zum Figurenverlust führte. Andreas hatte die Qualität gewonnen, einigte sich dann doch auf Remis. Thomas musste seine Stellung überziehen, um das Ruder noch herumzureißen, was selten gut geht. 3:5. Quedlinburg zog in der Tabelle an uns vorbei, wir fielen auf Platz 8 zurück. Jetzt wurde es ganz eng. Zum Showdown in Aken bei der zentralen Endrunde gegen Tangerhütte waren wir zwar endlich wieder komplett und in Bestbesetzung. Der äußere Rahmen (gleich zwei zentrale Endrunden) und die viel zu schmalen Spieltische sorgten allerdings schon vor Beginn für zusätzliche Aufregung. Alfred brachte uns zwar in Führung, die Niederlagen von Thomas und Karl-Heinz jedoch sicherten den knappen Sieg für die Altmärker, die immerhin zwei Stammspieler ersetzt hatten. Zum Glück für uns unterlag Aken zugleich gegen Quedlinburg, so dass wir nur auf Rang 9 abfielen, der glücklicherweise noch Klassenerhalt verhieß. Mit nur 4 Mannschaftspunkten und gerade mal 2 Siegen haben wir gegenüber den Vorjahren schlechter abgeschnitten, was aber sicher nicht die einzige Ursache war. Der lange Ausfall von Georg und Alfred, aber auch das Pech, ausgerechnet in den Spielen gegen die direkte Konkurrenz Quedlinburg und auch Rochade Magdeburg III ersatzgeschwächt und nicht mit voller Mannschaftsstärke antreten zu können, wären da zu nennen wie natürlich auch individuelle Schwächen, an denen es zu arbeiten gilt. (von K.-H. Ulrich)


Senioren siegen gegen Blankenburg !

Brett1: Hartmut Backe vs. Joachim Walther

Die Landesmannschaftsmeisterschaften der Senioren 2009 im Schach werden in Vorrunden in den einzelnen Schachbezirken ( Halle, Dessau, Magdeburg ) ausgetragen. Die Sieger der Bezirke und der Titelverteidiger USV Halle , kämpfen Ende Juni in Halle bei der zentralen Endrunde um den Titel des Landesmeisters. Im ersten Spiel war Stahl Blankenburg Gast in Calbe. Nach einem schnellen Sieg von Dr. Georg Hamm hatten seine Spielkameraden harte Auseinandersetzungen mit ihren Gegnern. Hartmut Backe, dessen Kontrahent eine aussichtsreiche Position erreicht hatte, musste sich lange verteidigen, ehe er durch einen erfolgreichen Konter noch den Sieg einfuhr. Daraufhin gab Joachim Breitfeld, trotz überlegener Stellung, seine Partie remis, da damit der Mannschaftssieg für Calbe feststand. Johann Zwenger konnte als letzter Calbenser nach vier Stunden sein kompliziertes Endspiel gewinnen. Damit siegte Calbe klar mit 3,5 : 0,5 Punkten. Am nächsten Wochenende muss Calbe zum Universitätssportclub Magdeburg. Nur mit einem Sieg kann das Finale der Landesmannschaftsmeisterschaften der Senioren erreicht werden. Möge die Schachgöttin eine Calbenserin sein ! (von Dr. G. Hamm )


Dreifacher Triumph für Calbe - Hartmut Backe alter und neuer Bezirksblitzmeister !

Brett1: Hartmut Backe vs. Holger Lögler Thomas Mühlen,Karl-Heinz Ulrich,Hartmut Backe,Walter Görgens

Calbe bleibt weiterhin eine Hochburg im Blitzschach. Bei den in Calbe ausgetragenen Bezirksblitzmeisterschaften des Schachbezirks Magdeburg des Jahres 2009 errangen die Gastgeber gleich alle drei Podestplätze. Hartmut Backe verteidigte seinen im Vorjahr gewonnenen Titel souverän, gab in elf gespielten Runden lediglich ein Remis ab. Bereits nach der neunten Runde war er mit ebenso vielen Siegen von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen. Thomas Mühlen auf Rang 2 erzielte 8,5 Punkte. Karl-Heinz Ulrich auf Rang 3 erzielte 8 Punkte, hatte dabei gegenüber dem punktgleichen Holger Lögler (Blau Weiß Barby) die bessere Feinwertung. Das Feld dahinter, aber schon mit deutlichem Abstand, führte der beste Schönebecker, Detlev Germer auf Platz 5 an. Überhaupt stellten der Schönebecker SV mit sechs Teilnehmern gleich die Hälfte der Starter. In die Titelkämpfe konnten sie aber nicht eingreifen. Nicht seinen besten Tag erwischt hatte der vierte Calbenser Vertreter Joachim Breitfeld, der mit für seine Verhältnisse mageren 4,5 Punkten im Mittelfeld landete. Den Preis für den besten Senior errang Walter Görgens auf Platz 6. Sehr mager war auch die Beteiligung. Nur zwölf Teilnehmer fanden bei bestem Schachwetter (Nieselregen) den Weg in die Rolandstadt. Der Kreis- und Bezirksvorsitzende Walter Görgens gab bei der Siegerehrung denn auch seiner Enttäuschung Ausdruck, als er auf die ca. 1.000 im Schachbezirk Magdeburg gemeldeten Spieler verwies, von denen folglich gerade rund 1 % am Start waren, obwohl Calbe doch relativ zentral im Schachbezirk gelegen ist. (von K.-H. Ulrich)

Endstand


Runde 3 geht an Joachim Breitfeld !

In der 3. Runde unseres Vereinblitz konnte sich diesmal Joachim knapp vor Georg durchsetzen. Den 3. Platz belegte Karl-Heinz und führt somit weiter die Gesamtwertung an. Dicht gefolgt von Thomas und Ralf. Unsere "Großen" habe noch einigen Rückstand. Aber bei erst 3 gespielten Runden ist noch alles drin, um weiter nach vorn zu kommen. Die nächste Runde findet am 15.05. statt.

Runde 3 I Gesamtwertung


Calbe II verpasst Aufstieg knapp !

In der Bezirksklasse Süd-Ost lies die vierte Mannschaft vom SV Rochade Magdeburg in ihrem letzten Spiel gegen das Ökumenische Domgymnasium Magdeburg beim 4,5:1,5 nichts mehr anbrennen, zumal der Gegner nur mit 3 Mann angetreten war und sichert sich mit 14 : 0 Punkten souverän die Meisterschaft und den Aufstieg. Calbe II hatte vergeblich noch auf einen Ausrutscher der Landeshauptstädter gehofft. Damit muss man sich mit dem undankbaren zweiten Rang zufrieden geben. Calbe II hat bis auf das entscheidende Match gegen den Meister, dass unglücklich 2,5 : 3,5 verloren wurde und bei dem laut Mannschaftskapitän Klaus Krausholz die Mannschaft einen Blackout hatte, alle Spiele klar gewonnen und insgesamt sogar 4,5 Brettpunkte mehr geholt als Magdeburg. Bei allen sieben Spielen dabei waren Erik Wandsleb und Hannes Krausholz. Erik holte stolze 6 Punkte, Hannes ebenfalls erfreuliche 5 Punkte. Sogar 100 % schaffte Lars Saretzki in seinen fünf Partien. Ebenfalls 100 % erzielten Andreas Ernst (2 Einsätze) sowie Dominik Bauermeister, Pascal Hause und Georg Mollwitz (je 1 Einsatz). Dieses Ziel knapp verfehlt hatte Steffen Sacher, der 3,5 Punkte aus 4 Partien holte. Auch Christian Krausholz (4,5/6) hatte mit 75 % ein gutes Ergebnis erzielt. Auf ein Neues in der nächsten Saison ! (von K.-H. Ulrich )


Florian Brüggemann Bezirksmeister !

Spitzenbretter Brandt vs. Ulrich, dahinter Rothe vs. Michalek

Florian Brüggemann (SF Zeitnot) hat die Bezirkseinzelmeisterschaften im Schachbezirk Magdeburg gewonnen. In einem wahren Fotofinish siegte er mit 4 Punkten aus fünf Runden aufgrund der besseren Buchholzwertung vor den drei weiteren punktgleichen Spielern Guido Rothe (SG Aufbau Elbe Magdeburg), Hartmut Backe und Karl-Heinz Ulrich (beide TSG Calbe). Aus Calbenser Sicht ein erfreuliches Ergebnis, zumal beide bei je 3 Siegen und 2 Remis unbesiegt geblieben waren. Das gute Abschneiden für die TSG komplettierte Thomas Mühlen auf Platz 8, der dreimal siegte, aber zweimal unterlag. Das in Schönebeck ausgetragene Turnier hatte mit 22 Teilnehmern einen guten Zuspruch gefunden. Hartmut Backe hielt sich nach seinen Auftaktsiegen gegen den amtierenden Kreismeister Lorente (SSV 1861) und Thomas Mühlen von Anfang an in der Spitzengruppe des Feldes. Gegen Alf Pfeffer (SV Irxleben) musste er dann den ersten halben Punkt lassen. Es folgte ein etwas glücklicher Sieg gegen Walter Görgens (SSV 1861) und ein Remis in der Schlussrunde gegen den späteren Sieger. Karl-Heinz Ulrich hätte fast den Start ins Turnier verpasst, als er erst 57 Minuten nach Anpfiff am Brett erschien und in einer Schnellpartie dann noch Remis gegen Alexander Nieber (SG Aufbau Elbe MD) schaffte. Nach einem Sieg über Torsten Kriegler (SK Oschersleben) traf er zum sechsten Mal in anderthalb Jahren auf seinen Dauerrivalen Steffen Kottke (SV Eintracht Tangerhütte). Nach dessen Bauernopfer stand er unter Dauerdruck, hielt aber stand, Remis. Es folgten dann zwei Siege gegen Nguyen Manh Hoang (USC Magdeburg) und Joachim Brandt (SSV 1861). Thomas Mühlen bezwang Frank Brüggemann (SF Zeitnot), um dann im einzigen Vereinsduell gegen Hartmut Backe zu unterliegen. Ein Sieg gegen den späteren Seniorenpreisträger Bernd Lemme (SSV 1861) folgte wiederum die Niederlage gegen einen der Turnierfavoriten, Michal Michalek (SV Eintracht Halberstadt, am Ende Platz 5) sowie ein Sieg in der Schlussrunde gegen Alexander Nieber. ( K.-H. Ulrich)

Endstand

Turniersaal Guido Rothe, Florian Brüggemann, Hartmut Backe


Abstiegsendspiel verloren, aber Klassenerhalt geschafft !

Die TSG Calbe hat bei der zentralen Endrunde der Landesklasse A in einem bis zur letzten Partie spannenden Finale gegen den SV Tangerhütte mit 3,5 : 4,5 knapp den Kürzeren gezogen. Damit rutschte das Team auf den vorletzten Platz ab, hält aber trotzdem die Klasse. Die TSG Quedlinburg besiegte nämlich auch den Gastgeber TSV Elbe Aken, der damit als einziges Team absteigen muss. Im Kampf um die Meisterschaft ließ der Burger SC nichts mehr anbrennen und besiegte den SV Lok Aschersleben deutlich mit 6,5 : 1,5. Der Burger SC steigt damit in die Landesliga auf. Gratulation! Den zweiten Platz sicherte sich Aufbau Bernburg, trotz der überraschenden Niederlage gegen den SV Rochade Magdeburg III, weil Verfolger Aufbau Elbe Magdeburg III zugleich gegen die zweite Vertretung vom SV Rochade Magdeburg unterlag. Bernburg hat damit im Relegationsspiel gegen den Tabellenzweiten der Landesklasse B die Chance, ebenfalls noch den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen. Calbe erwischte einen guten Start in die entscheidende Begegnung, nachdem Alfred Weigelt mit seinem Angriff auf dem Königsflügel durchgedrungen war. Daraufhin nahm Joachim Breitfeld das Remisangebot seines Gegners in einer ausgeglichenen Stellung an. Thomas Mühlen stand allerdings gegen seinen favorisierten Gegner unter Druck, dem er nicht standhalten konnte. Tangerhütte glich dadurch aus. Dagegen konnte Dr. Georg Hamm nach anfänglichen Schwierigkeiten seine Partie ausgeglichen gestalten. Hartmut Backe hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, doch fand sein Gegner immer wieder eine Fortsetzung, remis. Nachdem auch Johann Zwenger trotz Minusbauer aufgrund der ungleichfarbigen Läufer seine Partie Remis halten konnte, stand es 3 :3. Ralf Dahlke hatte zu diesem Zeitpunkt mit einem Minusbauern die schlechtere Stellung. Karl-Heinz Ulrich dagegen hatte zwischenzeitlich einen Bauern gewonnen, den er aber aufgrund beengter Stellung wieder zurück geben musste. Im Bestreben, der Partie doch noch eine Wendung zu geben, versuchte er, die gegnerische Stellung von hinten aufzurollen, wurde aber vom Gegenangriff überrollt. Ralf Dahlke schließlich hatte zwar den gegnerischen Läufer eingesperrt. Dennoch war nicht mehr als Remis herauszuholen, weil jeder Gewinnversuch diesen Läufer wieder ins Spiel gebracht hätte, wonach der Mehrbauer die Partie voraussichtlich zugunsten des Gegners entschieden hätte. ( von K.-H. Ulrich)


Vorschau: Calbe in Bestbesetzung !!!

Am Sonntag steht das Saisonfinale in der Landesklasse A auf den Programm. Ein echter Abstiegsknüller findet bei der zentralen Runde in Aken statt. Vier Mannschaften kämpfen noch gegen den drohenden Abstieg. Quedlinburg trifft auf Aken und Calbe auf Tangerhütte. Beste Voraussetzungen sind für die Begegnung der Calbenser geschaffen. Vier Tage vor dem Spiel gegen Tangerhütte ist die Aufstellung in Sack und Tüten. Calbe tritt in Bestbesetzung an. Der Stammachter der Calbenser ist somit komplett. Alle Spieler sind hoch motiviert und werden ihr ganzen Können aufbieten um gegen die Tangerhütter zu bestehen. ( von Th. Mühlen )


Salzlandliga beendet - Calbenser Teams mit guten Platzierungen !

Die zweite Saison der neuen Salzlandliga ist zu Ende. Meister mit 8:2 Punkten wurde die dritte Vertretung von Aufbau Bernburg aufgrund der höheren Brettpunktezahl vor der punktgleichen Mannschaft von Blau Weiß Barby 2. Die beiden Teams aus Calbe belegten mit 5:5 bzw. 4:6 Punkten die Plätze 3 und 4, ein aus Calbenser Sicht zufrieden stellendes Ergebnis. Im Vordergrund stehen, weil es keine Absteiger gibt, der sportliche Ehrgeiz sowie die Erprobung junger Talente. Kapitän Georg Mollwitz hat, wie könnte es bei seiner Passion auch anders sein, in der 3. Mannschaft durchgehend Jugendspieler zum Einsatz gebracht, die sich mit viel Einsatz und Spielfreude weiter erproben konnten, aber gegen teilweise hochkarätige Gegner aus höheren Klassen, deren Einsatz in der Salzlandliga ja möglich ist, natürlich schwer taten. Pascal Hause gelangen gleichwohl erfreuliche 2 Siege bei 4 Einsätzen. Getoppt wurde das noch von Erik Wandsleb, der bei allen seinen drei Einsätzen gewann und damit die optimale Punkteausbeute erzielte. Die vierte Mannschaft um Kapitän Rainer Irrgang war immerhin Zünglein an der Waage bei der Vergabe der Meisterschaft, brachte sie doch Blau Weiß Barby 2 die einzige Saisonniederlage bei. Neuzugang Thomas Wieske hat in seiner ersten Saison für Calbe gleich ein gutes Einzelergebnis erzielt, holte 2 Siege und gewann ein weiteres Mal kampflos. Prozentual am besten war Tim Wandsleb, der bei drei Einsätzen 2 Mal siegte, davon einmal kampflos. ( von K.-H. Ulrich


Niederlage in Quedlinburg - Calbe I immer tiefer im Abstiegstrudel

Die 1. Mannschaft der TSG Calbe rutscht immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Im Kellerduell der Landesklasse A unterlag die Mannschaft mit 3:5 bei der TSG Quedlinburg. Für Calbe wird es jetzt ganz eng. Am letzten Spieltag in zwei Wochen muss gegen Tangerhütte gepunktet werden, wenn man den Abstieg vermeiden will. Dabei gehen jetzt auch bange Blicke in die oberen Ligen. In der zweiten Bundesliga und der Oberliga sieht die Lage momentan allerdings so günstig aus, dass nur eine Mannschaft aus der Landesklasse A absteigen muss. Durch den erneuten Ausfall der Leistungsträger Dr. Georg Hamm und Alfred Weigelt hatten die Calbenser erneut Aufstellungsprobleme. Um dem überragenden Spitzenspieler der Gastgeber aus dem Weg zu gehen, wurde das erste Brett freigelassen. Die nötigen Punkte sollten dafür an den hinteren Brettern eingefahren werden. Somit begann das Match mit einer 0:1 Hypothek für Calbe. Es sollte sich zeigen, dass diese Hypothek am Ende doch zu groß war. Mit der Führung im Rücken beschränkten sich die Gastgeber in der Anfangsphase auf die Verwaltung des Vorsprungs. Hartmut Backe konnte den Abwehrriegel seines Gegners nicht knacken, weshalb er seine Partie Remis gab. Johann Zwenger besorgte dann mit einer schönen Angriffspartie den Ausgleich. Daraufhin einigte sich auch Joachim Breitfeld in einer ausgeglichenen Stellung auf Remis. Beim Stand von 2:2 zeichneten sich jetzt Vorteile für die Gäste ab. Andreas Ernst hatte eine Qualität erobert. Karl-Heinz Ulrich stand zumindest optisch besser, verfügte über das Läuferpaar. Angesichts dessen einigte sich auch Ralf Dahlke in einer ausgeglichenen Stellung auf Remis. Bei dem Versuch, einen Bauern zu gewinnen, übersah Ulrich einen taktischen Zwischenzug, verlor deshalb eine Figur und bald darauf auch die Partie. Ernst lies wieder Luft in seine Partie, gestattete seinem Gegner die Errichtung einer festen Königsstellung, nahm daraufhin das Remisangebot des Gegners an. Thomas Mühlen, der bis dahin eine ausgeglichene Stellung erreicht hatte, musste folglich gewinnen, um wenigstens noch ein Mannschaftsunentschieden zu holen. Dabei überzog er die Stellung und verlor. Calbe II reiste zum Tabellenletzten TuS 1860 Magdeburg IV und wollte unbedingt die theoretische Chance zur Meisterschaft noch wahren. Erik Wandsleb und Steffen Sacher konnten recht schnell ihre Gegner bezwingen. Lars Saretzki ließ nach gut zwei Stunden dann das 3 : 0 folgen. Frank Brock hatte beim letzten Punktspiel seinen Gegner unterschätzt und dadurch verloren , so dass er diesmal sehr vorsichtig zu Werke ging und am Ende ebenfalls siegen konnte. Hannes und Klaus Krausholz standen zunächst schlechter. Mit der klaren Führung im Rücken wurde der Gegner aber mit Glück und Routine in die Schranken gewiesen. 6:0. Am Ende ein glücklicher, aber verdienter Erfolg. Calbe II ist am letzten Spieltag spielfrei, kann nicht mehr ins Geschehen eingreifen und muss auf Schützenhilfe des Domgymnasiums Magdeburg gegen den SV Rochade Magdeburg IV hoffen. Bei einem Sieg des Domgymasiums belegt Calbe II aufgrund der deutlich höheren Brettpunktezahl den ersten Platz. Calbe II hat in dieser Saison alle Spiele deutlich gewinnen können, aber leider im entscheidenen Spiel gegen den SV Rochade Magdeburg IV (3,5: 2,5 Niederlage) einen Blackout gehabt.( von K.-H. Ulrich )


Hartmut Backe gewinnt das 2. Blitzturnier

Das 2. vereininterne Blitzturnier konnte der Titelverteidiger Hartmut für sich entscheiden. Mit sechs Siegen aus sieben Partien belegte er den 1. Platz. Ebenfalls mit sechs Siegen schaffte Karl-Heinz die gleiche Ausbeute. Jedoch der direkte Vergleich verlor er gegen Hartmut und wurde somit Zweiter. Den dritten Platz sicherte sich Joachim mit einem halben Punkt Rückstand auf die Führenden. In der Gesamtwertung setzte sich Karl-Heinz nach zwei Turnieren an die Spitze. Dicht gefolgt von Thomas und Ralf. Titelvertediger Hartmut Backe hat zwar erst ein Turniersieg auf dem Konto, aber es stehen noch genügend Turniere zur Verfügung um seinen Pokal zu verteidigen. Nächste Runde ist am 17.04.2009 ! (von Th. Mühlen)

Blitz 2. Runde I Gesamtstand


Unglückliche Niederlage gegen Tabellenführer - Calbe I jetzt vor zwei Abstiegsendspielen

Johann Zwenger Joachim Breitfeld

Gegen den noch unbesiegten Tabellenführer Burger SC musste die TSG Calbe eine nicht unerwartete Niederlage hinnehmen. In einer bis zur letzten Partie packenden Begegnung sahen die Calbenser lange Zeit besser aus, vermochten aber die erspielten Vorteile nicht zu vergolden. Calbe musste mit Dr. Georg Hamm erneut auf sein Spitzenbrett verzichten. Für ihn rückte Klaus Krausholz in den Kader. Der Auftakt war für die Gastgeber verheißungsvoll, denn Klaus Krausholz hatte einen Mehrbauern aus der Eröffnung mitgenommen. Noch besser lief es für Thomas Mühlen, der seinen Gegner mit einem druckvollen Flügelangriff zu entscheidenden Materialverlusten zwang, so dass dieser aufgab. Auch Andreas Ernst hatte eine flotte Angriffspartie auf dem Brett. Wie so oft, wenn auf unterschiedlichen Flügeln angegriffen wird, gewinnt meist der Spieler, dessen Angriff zuerst durchdringt. Das war diesmal Andreas, der damit auf 2:0 erhöhte. Karl-Heinz Ulrich, nach noch nicht ganz überstandener Grippe, stand mit seinem Igel zwischenzeitlich wegen eines isolierten Mittelbauern leicht schlechter, konnte aber in ein ausgeglichenes Turmendspiel abwickeln. Remis. Klaus Krausholz konnte seinen Mehrbauern leider nicht halten, die Partie endete damit ebenfalls remis. Der Tabellenführer hielt aber weiter dagegen. Kapitän Ralf Dahlke musste seine erste Saisonniederlage hinnehmen, nachdem sein Gegner einen Freibauern zur Dame bringen konnte. Hartmut Backe am Spitzenbrett wehrte alle Gewinnversuche seines Gegners bis ins Turmendspiel hinein sicher ab und erzielte ein weiteres Remis. Joachim Breitfeld hatte ein kompliziertes Endspiel mit beidseitig Dame und Türmen sowie mehreren Bauern auf dem Brett. Breitfeld setzte alles auf eine Karte, drang aber nicht durch. Der weit vorgerückte Freibauer des Gegners entschied dann die Partie. Das Spiele, welches am besten zum Ausdruck brachte, welche Möglichkeiten die Gastgeber an diesem Tag ausließen, war das Spiel von Johann Zwenger. Er hatte seinen stärker einzuschätzenden Gegner mit einem Frontalangriff in der Eröffnung nahezu überspielt, vielleicht soll man sagen überrascht, ohne allerdings Kapital daraus zu schlagen. Immer wieder fand sein Gegenüber eine Fortsetzung, bis der Angriff letztlich verpuffte. Nachdem noch ein Turm verloren ging, war die Partie nicht mehr zu halten. Unterm Strich steht somit eine 3,5 : 4,5 Niederlage. Damit stehen der TSG Calbe an den letzten beiden Spieltagen der Landesklasse A im direkten Vergleich mit den Tabellennachbarn aus Quedlinburg und Tangerhütte zwei echte Abstiegsendspiele bevor. "Wir müssen jetzt nach vorne schauen" hakte Mannschaftskapitän die unglückliche, aber nicht unerwartete Niederlage ab. "Wenn wir in den kommenden beiden Spielen in Bestbesetzung antreten können, haben wir eine berechtigte Chance auf den Klassenerhalt", meinte er nach der Partie. ( von K.-H. Ulrich )


Runde 1 geht an Thomas Mühlen !

Das erste Vereinsturnier im Blitzschach konnte Thomas Mühlen ganz souverän für sich entscheiden. Mit neun Siegen in neun Partien ließ er nichts anbrennen. Auf den folgenden Plätze kamen Ralf Dahlke und Karl-Heinz Ulrich. Auch die Jugend mischte ordentlich mit und sorgte für die eine oder andere Niederlage eines stärkeren Schachspielers. Das nächste Turnier findet am 13.03.2009 statt. ( von Th. Mühlen )

Fortschrittstabelle


Landesschnellschacheinzelmeisterschaft 2009

Auch in diesen Jahr richtete der Schachverein aus Köthen traditionell die LSSEM aus. 46 Teilnehmer nahmen am Turnier teil. Aus Calbenser Sicht ging mit Hartmut Backe unser derzeit bester Schachspieler an den Start. Mit zwei Siegen, vier Unentschieden und nur einer Niederlage belegte Hartmut den 16. Platz. Der Vorjahressieger Thomas Frotscher kam dieses Jahr auf den zweiten Platz ins Ziel. Gewonnen hat von SG 1871 Löberitz FM Harald Matthey. Dritter wurde sein Vereinkollege Martin Schuster. Bester Schachspieler aus dem Salzlandkreis wurde Prof. Dr. Jörg Schmidt von Aufbau Bernburg. Er belegte am Ende den 5. Platz. ( von Th. Mühlen )

Endstand LSSEM 2009


Landesjugendeinzelmeisterschaften 2009

Vom 02.02. - 07.02.2009 fand in Günterberge die Landesjugendeinzelmeisterschaften statt. Als amtierender Bezirksmeister in der Alterklasse u14 nahm vom Calbenser Nachwuchs Erik Wandsleb teil. Sieben Partien bestritt Erik gegen verschiedenen Nachwuchsschüler aus den anderen Bezirken. Mit guten Ergbenissen gegen stärkere Gegner konnte Erik voll überzeugen. Leider fehlte ihm ein wenig das Glück, um ganz vorne mit zu spielen. Am Ende standen mit einem Sieg und zwei Unentschieden ein guter 7. Platz zu Buche. Nach diesen gesammelten schachlichen Erfahrungen heißt es jetzt weiter an sich zu arbeiten, um bei der nächster Meisterschaft voll angreifen zu können! ( von Th. Mühlen )

Ergebnisse


Calbe I rutscht weiter ab !

Ulrich vs. Döhler Zwenger vs. Darius Dahlke vs. Genov

Am 6. Punktspieltag in der Landesklasse A musste die 1. Mannschaft bei Rochade Magdeburg III antreten. Wir reisten mit nur sechs Mannschaftsspieler an, was ein großes Handicap darstellte. Mit harten Kampf und ein bißchen Glück rechneten wir uns noch ein 4 : 4 - Unentschieden aus. Als dann auch noch Rochade mit etlichen Ersatzspielern aufwarteten, schien das Remis in greifbare Nähe zu sein. Wir ließen die ersten beiden Bretter frei und wollten im Gegenzug die Punkte hinten einfahren. Am Brett 8 behandelte Andreas Ernst seine Eröffnung nicht richtig und stellte schließlich nach wenigen Zügen seine Dame ein. 0 : 3. Als auch Johann Zwenger am 7. Brett auf Verlust stand, waren den restlichen Calbensern klar, dass sie alle vier Partien auf Gewinn spielen müssen. Am Brett 2 konnte Hartmut Backe seine Partie durch sehr schöne taktische Züge zum Sieg führen. 1 : 4. Als am Brett 6 sich Ralf Dahlke und sein Gegner auf ein Remis einigten, bot auch Thomas in einem Doppelläuferendspiel seinen Gegner das Remis an. Uneinholbar führte Magdeburg mit 5 : 2. Nur Karl-Heinz Ulrich seine Partie lief noch. Mit einer Qualität mehr wollte Karl-Heinz mehr als nur ein Remis. Leider konnte sein Gegner das Endspiel ausgeglichen gestalten und man trennte sich Remis. Somit war die Niederlage besiegelt. Calbe verlor gegen Rochade Magdeburg mit 2,5 : 5,5. Die 2. Mannschaft musste ebenfalls nach Magdeburg reisen. Der Gegner hieß aber Post Magdeburg. Bei der Zweiten fehlten zwei Stammspieler die aber durch zwei Ersatzspieler kompensiert wurden. Mit einer deutlichen Sieg von 4,5 : 1,5 konnte Calbe gewinnen. Für Calbe waren Hannes und Christian Krausholz, Erik Wandsleb, Georg Mollwitz erfolgreich. Remis schaffte Steffen Sacher. Calbe führt weiter die Tabelle in der Bezirksklasse süd-ost an. ( von Th. Mühlen )


Kreiseinzelpokal 2009

Das Halbfinale ist vorbei und es haben sich mit Prof. Jörg Schmidt und Bernd Winnig zwei Bernburger Schachspieler durchgesetzt und bestreiten somit das Finale. In der Partie zwischen Otfried Zerfass gegen Jörg Schmidt konnte sich Otfried leichte Vorteile erarbeiten. Leider schaffte er diese nicht in einen Sieg um zu münzen. Man einigte sich schließlich remis. In den folgenden zwei Blitzpartien unterlag Otfried und schied somit aus. Die Partie von Bernd gegen Thomas ging von Anfang an gleich zur Sache. Gut aus der Eröffnung herausgekommen, machte Thomas einige schlechte Züge, die sein Gegner eiskalt ausnutzte. Trotz harten Kampf und mit über 70 Züge schaffte er nicht die Wende und musste seine Partie aufgeben. Somit ist nun auch der Calbenser aus dem Pokal ausgeschieden. Wissenswertes über die Turniere im Salzlandkreis findet man auf der Internetseite des Kreisschachverbandes des Salzlandkreises. ( von Th. Mühlen )

Kreisschachverband Salzlandkreis


Bezirkspokaleinzelmeisterschaft 2009

Ulrich vs. Uecker, hinten: Turnierleiter Otfried Zerfass Thomas Mühlen, Thomas Frotscher, Steffen Kottke Kottke vs. Ulrich

Mit nur 10 Teilnehmern hatte der Bezirkspokal, der im Spiellokal des TuS 1860 Magdeburg ausgetragen wurde, gegenüber dem Vorjahr wiederum eine gesunkene Nachfrage zu verzeichnen. Calbe war mit Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich vertreten. Die Auslosung der Vorrunde führte zu folgenden Paarungen: Uwe Lechnauer - Torsten Kriegler 1 : 0 , Florian Brüggemann - Dr. Andreas Kalusche 1 : 0 , Steffen Kottke - Joachim Brandt 1 : 0 , Thomas Mühlen - Thomas Frotscher ½ : ½ (Blitz: 0 : 2), Karl-Heinz Ulrich - Mario Uecker ½ : ½ (Blitz: 1,5 : 0,5). Meine Partie gegen Mario Uecker verflachte schnell, nachdem ich meinen leichten Entwicklungsvorteil aus der Anfangsphase nicht verwerten konnte, deshalb willigte ich bald in die Punkteteilung ein. Im Blitz setzte ich mich dann relativ sicher durch. Thomas konnte gegen den Titelverteidiger ein remis erkämpfen. Er tauschte jede sich bietende Figur ab und schaffte somit das Unentschieden. Im anschließenden Blitz konnte sich Thomas Frotscher in beiden Partien durchsetzen. In der Hoffnungsrunde, Blitz jeder gegen jeden, setzte sich Thomas souverän durch, gewann gegen Kriegler, Uecker und Dr. Kalusche, bei einem Remis gegen Joachim Brandt. Dahinter folgten auf den Plätzen Dr. Andreas Kalusche (2,5), Joachim Brandt (2), die sich ebenso wie Thomas für die nächste Runde qualifizierten. Mario Uecker (1,5) und Torsten Kriegler (1) schieden aus. Im Viertelfinale musste Thomas mit den schwarzen Steinen gegen Joachim Brandt antreten. In einer sehr offenen Partie schaffte Thomas ein schönes Matt durch eine Ablenkung seines Spingers. Karl-Heinz hatte gegen Steffen Kottke mal wieder einen Sizilianer auf dem Brett, eigentlich wie immer, wenn die beiden aufeinander treffen. Gegen meinen etwas ungewöhnlichen Aufbau ließ Kottke einen Springer in meine Stellung einsickern, dem allerdings der Rückzug abgeschnitten war. Mit einem Angriff auf die einzige Deckung des Springers schien sich ein Vorteil für mich anzudeuten. Ein wenig durchdachter Springerzug brachte Kottke ins Spiel zurück, nachdem er seine Dame vorübergehend geopfert hatte. Danach war ein ziemlich unübersichtliches Figurenknäuel auf beiden Seiten entstanden, bei dem ich vermutlich noch die eine oder andere Möglichkeit ausgelassen habe. Am Ende kam nur ein Remis heraus, so dass ich erneut zum Blitzen musste. Dort war ich allerdings ohne Chance und unterlag 0:2. Weiter spielten noch: Thomas Frotscher gegen Brüggemann 1:0 und Uwe Lechnauer gegen Dr. Andreas Kalusche 0:1. Das Halbfinale brachte folgende Paarungen zu Stande. Dr. Andreas Kalusche - Thomas Frotscher und Thomas Mühlen - Steffen Kottke. Thomas Frotscher konnte im Mittelspiel des Grünfelder ein Figur gewinnen und somit auch die Partie. Der andere Thomas kam nicht gut aus der Eröffnung. Zug um Zug stand Steffen sich positionell besser. Durch eine Fesselung eines Springers von Steffen konnte Thomas die Partie drehen. Als er im Zentrum einen Bauern und darauf noch eine Figur gewinnen konnte, war der Sieg in trockenen Tüchern. Im Spiel um Platz 3 gab Dr. Andreas Kalusche seine Partie gegen Steffen Kottke kampflos ab. Im Finale kam es dann zum erneuten Duell Thomas gegen Thomas. Diesmal hatte Thomas Frotscher die weißen Steine. In der englischen Eröffnung versuchte Thomas Mühlen die gleiche Strategie wie schon im Viertelfinale. Soviel wie möglich heruntertauschen. Als nur noch die Schwerfiguren auf dem Brett waren und die Bauern konnte Th. Frotscher in die Gegners Stellung eindringen. Mit einen wunderschönen Matt konnte Thomas Frotscher seinen Titel verteidigen und kann sich jetzt wieder Bezirkspokalsieger nennen. Auf Platz 2 kam somit Thomas Mühlen. Platz 3 ging an Steffen Kottke. Als nächsten steht die LEM Pokal an wofür sich beide Thomas qualifiziert haben. Die ersten Gratulationen kamen auch schon per Mail vom Landesspielleiter Dan-Peter Poetke. ( von K.-H. Ulrich, Th. Mühlen )

Partien


Umkämpftes Derby unglücklich verloren !

Spiellokal

Im zweiten Salzlandkreisderby in der Landesklasse A unterlag die TSG Calbe dem Favoriten Aufbau Bernburg denkbar knapp mit 3,5 : 4,5. Mannschaftskapitän Ralf Dahlke brachte die gemischten Gefühle auf Gastgeberseite auf den Punkt, als er sagte: "Vor dem Spiel wären wir mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden gewesen, zumal wir mit Dr. Georg Hamm auf unser Brett 1 verzichten mussten. Nach dem Spielverlauf lag aber auch ein voller Erfolg für Calbe im Bereich des Möglichen. Es hatte nicht sein sollen" Calbes Kapitän war der Erste, der sich mit seinem Gegner bei ausgeglichener Stellung auf Remis einigte. Wenig später remisierte auch Hartmut Backe am Spitzenbrett, nachdem das Material weitgehend abgetauscht worden war. Karl-Heinz Ulrich ließ Remis Nummer drei folgen, nachdem er seine Verteidigungsstellung abgeriegelt hatte. Johann Zwenger hatte einen Bauern für Angriff geopfert, den sein Gegner anschließend wieder zurück geben musste und kam ebenfalls zum Remis. Beim Zwischenstand von 2 : 2 schien sich jetzt eine Überraschung anzubahnen, denn Joachim Breitfeld hatte mit seiner gefürchteten Waffe, der Orang-Utan-Eröffnung eine leicht vorteilhafte Stellung herausgearbeitet, deren Verteidigung seinen Gegner ernorm viel Zeit kostete, so dass er in Zeitnot geriet. Zugleich hatte Andreas Ernst im Königsangriff eine Qualität erobert. Während auch Thomas Mühlen seine Partie Remis gab, konnten die Calbenser ihre Vorteile leider nicht vergolden. Ernst fand nicht die beste Fortsetzung, musste sich mit Remis begnügen. Breitfelds Gegner überstand die Zeitnotphase unbeschadet und verschaffte sich seinerseits einen gefährlichen Freibauern, den er zur Dame und zum Gewinn führte. Alfred Weigelt schließlich konnte das Blatt nicht mehr wenden, da das Dame-Bauern-Endspiel wegen eines gedeckten Freibauern für den Gegner eher besser stand und nahm das Remisangebot seines Gegners an. Die zweite Mannschaft der TSG Calbe wollte sich nach der schwachen Leistung in der letzten Runde gegen das Ökumenische Domgymnasium Magdeburg rehabilitieren. Das gelang mit 6 : 0 sehr eindrucksvoll. Bereits nach einer halben Stunde hatte Frank Brock seinen Gegner mit dem Königsgambit völlig überannt. Erik Wandsleb, der frischgebackene Bezirksmeister der Altersklass unter 14, erhöhte kurz darauf auf 2 : 0. Hannes Krausholz zog nach einem Bauerngewinn das Netz um seinen Gegner immer enger, bis dieser nach Figurenverlust aufgab. Glücklich dagegen der Sieg von Lars Saretzki, der nach Figurenverlust schon auf Verlust stand, aber das Endspiel für sich entscheiden konnte. Kapitän Klaus Krausholz war schlecht aus der Eröffnung gekommen, konnte aber dann das Zentrum besetzen, wodurch eer seinen Gegner langsam zermürben konnte. Den Schlusspunkt setzte Christian Krausholz, kombinierte seinen Gegner trotz Materialnachteil aus, gewann die Dame und siegte. (von K.-H. Ulrich )


Dr. Georg Hamm neuer Referent für Seniorenschach im DSB !

Am ersten Wochenende im Januar fand in Berlin die Sitzung der Landesseniorenreferenten der Bundesländer statt. Da Schachfreund Klaus Gohde sich nicht wieder für dieses Amt zur Kandidatur stellen wird, wurde Dr. Georg Hamm einstimmig der DSB-Kommission dem DSB-Kongress vorgeschlagen. Die entgültige Entscheidung fällt beim Bundeskongress des DSB im Mai in Zeulenroda. ( von Th. Mühlen ) Einen Kurzbericht mit Foto gibt es auf der Senioreninternetseite des Deutschen Schachbundes.

Senioreninternetseite des Deutschen Schachbundes


Halbfinale im Kreispokal komplett

Mit dem Sieg von Prof. Dr. Jörg Schmidt gegen Karl-Heinz Ulrich wurde am 09.01.2009 das Viertelfinale im Kreispokal komplettiert. Thomas Mühlen hatte sich ja zuvor bereits gegen Sylvia Jochens, Bernd Winnig gegen Hartmut Radonz und Otfried Zerfass gegen Andreas Mann durchgesetzt. Im Halbfinale kommt es zu folgenden Paarungen: Otfried Zerfass (Schönebecker SV) gegen Prof. Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg), Klaus Winnig (Aufbau Bernburg) gegen Thomas Mühlen (TSG Calbe). Nach dem Motto "Öfter Mal was Neues" hatte ich gegen Prof. Schmidt mit den schwarzen Steinen die Aljechin-Verteidigung ausgegraben, die ich zuletzt vor gut 20 Jahren zuletzt angewandt hatte. Nach 2. Sf3 d5 und anschließendem Tausch auf d5 hatte ich mir, wie es schien, eine passable Stellung herausgearbeitet. Es zeigte sich aber erneut das Manko, das mich in der Saison schon öfter begleitet hatte, dass mir ein wenig die Kreativität im Mittelspiel abhanden gekommen ist, denn Prof. Schmidt konnte sich zusehends kleine Vorteile erspielen. Als bei mir die Zeitnotphase heranrückte, versäumte der Bernburger einen einfachen Figurengewinn und damit bereits die Entscheidung. Gleichwohl übersah ich in der folgenden Abwicklung einen Bauernverlust. Das entstandene Turmendspiel konnte ich dann auch nicht mehr halten und verlor. Damit hält alleine Thomas Mühlen unsere Fahnen im Kreispokal hoch. Für seine Halbfinalpartie gegen Bernd Winnig drücken wir ihm natürlich alle die Daumen. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe erneut Kreisblitzmannschaftsmeister !

Hartmut Backe, Joachim Breitfeld, Karl-Heinz Ulrich, Dr. Georg Hamm Die Erstplatzierten: BBG , SBK, Calbe

Für die 2. Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft des Salzlandkreises, die diesmal der Schönebecker SV ausrichtete, hatten vier Vereine gemeldet. Der SV Lok Aschersleben, Blau Weiß Barby und Salzland Staßfurt waren erneut nicht vertreten. Eigentlich schade, dass die Meisterschaften auf Kreisebene nicht von allen Vereinen angenommen werden. Neben Calbe waren Aufbau Bernburg, Einheit Staßfurt und der Gastgeber jeweils mit 2 Mannschaften vertreten. Gespielt wurden somit 7 Runden, wobei immer sogleich Hin- und Rückspiel ausgetragen wurden und jede Mannschaft durchgehend Weiß und dann Schwarz hatte. Calbe I verteidigte in der Besetzung Hartmut Backe, Dr. Georg Hamm, Joachim Breitfeld und Karlheinz Ulrich den im letzten Jahr gewonnenen Wanderpokal erfolgreich. Die Favoriten Bernburg I und Calbe I lieferten sich dabei ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei die Führung mehrfach wechselte. Entscheidend war wohl der direkte Vergleich beider Teams, den Calbe mit einem klaren 3;5:0,5 sowie einem 2:2 für sich entscheiden konnte. Auch die zweite Mannschaft mit Thomas Mühlen, Lars Saretzki, Steffen Sacher sowie Thomas Wieske schlug sich überaus achtbar, belegte den fünften Platz und war damit die beste 2. Mannschaft im Feld. Gleich zu Beginn wurden die Vereinsteams gegeneinander gelost. Während Schorsch, Joachim und Karl-Heinz nichts anbrennen ließen, erwischte Thomas Hartmut am Spitzenbrett kalt und holte 1,5 Punkte für sein Team. Hartmut zeigte danach aber seine Klasse, gab dann außer drei Remis nichts mehr ab. In Runde zwei musste Calbe I beim 2:2 gegen Staßfurt I zum ersten Mal Federn lassen, so dass Bernburg I, der schärfste Konkurrent im Feld, mit zwei klaren Siegen gegen Calbe II die Spitze übernahm. In Runde drei musste dafür Staßfurt II bluten, unterlag der Ersten zweimal 0:4. Die Zweite überraschte hier Schönebeck I mit 2,5:1,5 und kam zum ersten Tagessieg. In Runde vier kam es dann zum Spitzenspiel gegen Bernburg I. Mit den schwarzen Steinen siegten wir deutlich 3,5:0,5, mit Weiß gelang dagegen "nur" ein 2:2, so dass wir wieder in Führung lagen. Die Zweite besiegte Schönebeck II gleich zweimal und schob sich damit auch ein gutes Stück nach vorne. Die Erste fühlte sich dann wohl schon auf der Siegerstraße und unterlag Schönebeck I mit 1,5:2,5. Jetzt war Bernburg wieder einen Punkt vorne. Calbe II kam jetzt immer besser ins Spiel und holte auch gegen Bernburg II drei Mannschaftspunkte. Während die Erste dann Schönebeck II zweimal klar bezwang, geschah dann doch noch die Wende, als Schönebeck I auch Bernburg I überraschte und einen Sieg errang. Calbe II machte zugleich gegen Staßfurt II drei Punkte. Jetzt konnte nur noch Bernburg II unsere Titelverteidigung verhindern. Aber mit 3:1 und 3,5:0,5 hielten wir diesmal dem Druck stand siegten knapp mit einem Mannschaftspunkt mehr als Bernburg. Die Zweite holte zugleich noch einen weiteren Mannschaftspunkt gegen Staßfurt I und wurde am Ende Fünfter. Beste Scorer der Ersten waren Schorsch und Joachim mit je 11,5 aus 14, Hartmut holte 11 und Karl-Heinz 10 Punkte. In der Zweiten erzielte Thomas Mühlen 8,5, Lars 6, Steffen 5 und Thomas Wieske bei seinem Turnierdebüt auf Kreisebene 2,5 Punkte. ( von K.-H. Ulrich )

Turniersaal Schönebeck vs. Calbe

Endstand


Erik Wandsleb erringt den Bezirksmeistertitel !

Erik Wandsleb zweiter von links: Erik Wandsleb links: Pascal Hause

Wie im jedem Jahr fand am ersten Januarwochenende in Magdeburg die Bezirkseinzelmeisterschaft der Jugend statt. Gespielt wurden sechs Runden verteilt auf drei Tagen. Unter der Leitung von Günter Thormann und Thomas Bundrock verlief das Turnier mal wieder reibungslos. Ein großes Lob an dieser Stelle von meiner Seite ! Am ersten Turniertag ging es in aller Frühe bei weit über minus zehn Grad nach Magdeburg. Erik Wandsleb und Pascal Hause gingen in der Altersklasse unter 14 Jahren an den Start. Von der Setzliste war Pascal an sieben gesetzt. Erik ging von Platz 1 ins Rennen. Die Zielsetzung war vor Turnierbeginn von mir klar festgesetzt. Erik soll um den Titel mitspielen und Pascal mindestens seinen Setzlistenplatz bestätigen. In der ersten Runde hatten beide die weißen Steine. Pascal konnte in der Eröffnung schnell eine Qualität gewinnen und somit wenig später seine Partiein einen Sieg ummünzen. Erik kam nicht so richtig in die Partie und nahm das Remisgebot seines Gegners an. In der zweiten Runde hatte Pascal in seiner Partie nicht immer die richtigen Züge gefunden. Sein Gegner konnte dann schnell gegen ihn gewinnen. Für Erik lief es besser. Er spielte sich schnell einen Vorteil heraus und konnte somit seine Partie gewinnen. Am zweiten Turniertag traf Erik auf Annika Briese , das einzigste Mädchen in der Altersklasse. Erik konnte gegen sie gewinnen und ließ dann noch einen Sieg folgen. Nach vier Runden stand Erik punktgleich mit einen weiteren Schachspieler auf Platz 1. Pascal konnte in Runde drei und vier nur ein Unentschieden erbeuten und hatte somit 1,5 Punkte auf seinem Konto. Am letzten Turniertag mußte dann die Entscheidung bringen. Pascal konnte nach kurzer Zeit einen Punkt einfahren. Für Erik ging es in Runde 5 um den Titel. Beide Schachspieler spielten eine solide Partie. Im Endspiel stellte dann Erik einen Bauern ein. Doch sein Gegner machte einen schlechten Königszug. Erik nutzte die sich bietende Chance und konnte seine Partie gewinnen. In der letzten Runde gewann er in der Eröffnung eine Dame und dadurch auch die Partie. Am Ende standen 5,5 Punkten aus 6 Runden zu Buche. Pascal verlor seine letzte Partie und konnte 2,5 Punkte erspielen. Mit den Bezirksmeistertitel in der Tasche fährt Erik zur Landesjugendeinzelmeisterschaft. Wir drücken ihn ganz fest die Daumen und wünschen viel Erfolg bei diesem Turnier. ( von Th. Mühlen )

Ergebnisse U14


Calbenser gewinnt in Schleswig-Holstein

Die Offenen Schachmeisterschaften der Senioren von Schleswig-Holstein fanden im idyllischen Eckernförde mit 55 Teilnehmern aus der Ukraine, den Niederlanden und 9 deutschen Bundesländern statt. Mit dem Berliner Lothar Kollberg hatte sich einer der Favoriten an die Spitze gesetzt, gefolgt von Dr. Georg Hamm aus Calbe (Saale), der jedoch, getragen vom absoluten Siegeswillen, das Remisangebot des späteren Zweiten, Gerd Rickers, aus Schleswig-Holstein ablehnte und damit seine einzige, aber entscheidende Niederlage hinnehmen musste. Bei 7 Runden war dieser Punktverlust nicht mehr zu kompensieren, so dass für den Calbenser nur der geteilte 8. Platz ( nach Wertung 11.) erreichbar war. Sieger wurde Lothar Kollberg, vor Gerd Rickers und Dieter Villing (Baden-Württemberg). Der hohe Favorit Manfred Pape aus Niedersachsen belegte nur den 14. Rang. Das parallel ausgetragene Blitzschachturnier gewann Dr. Georg Hamm mit 11 Siegen und großem Vorsprung vor Jürgen Dümmke , dem amtierenden Blitzschachmeister von Schleswig-Holstein und Alexander Berenstein aus der Ukraine. (Dr. G. Hamm )


Joachim Breitfeld gewinnt Weihnachtsblitzturnier !

Runde 3: vorne: Karl-Heinz vs. Hannes, dahinter: Klaus vs. Christian Klaus, Karl-Heinz, Thomas, Joachim Maximillian, Erik, Arnold, Klaus

Offensichtlich bedarf es zwischen Gänsebraten und Kartoffelklößen doch ein wenig geistiger Betätigung, denn das Weihnachtsblitzturnier hatte mit 22 Teilnehmern, darunter auch viele Jugendliche, eine erfreulich hohe Beteiligung. Das lässt für die Zukunft doch noch einiges erhoffen. Es bedurfte allerdings gleich vier Anläufe, bis der Losgehilfe Computer so angefüttert war, ehe dann erste Runde tatsächlich gespielt werden konnte. Dabei hatte Abteilungsleiter Klaus Krausholz noch bei der Weihnachtsfeier den anwesenden Ehefrauen und Freundinnen versprochen, dass alle Schachspieler am Turniertag pünktlich zum Mittagessen wieder im trauten Heim zurück sein würden. Um es vorweg zu nehmen, das Versprechen wurde eingehalten, das Turnier verlief spannend bis zur letzten Runde und ohne Proteste. Der Titelverteidiger Dr. Georg Hamm kam schlecht aus den Startlöchern, musste gleich in Runde eins gegen Joachim Breitfeld eine Niederlage einstecken. Dafür überrollten die dreifach vertretenen Kraushölzer alles, was sich Ihnen in den ersten zwei Runden in den Weg stellte. So war es nicht verwunderlich, dass in Runde drei Vater und Söhne einträchtig an den beiden Spitzenbrettern saßen. Christian setzte sich gegen seinen Vater durch, unterlag danach aber Karl-Heinz, der sich zugleich gegen seinen Bruder Hannes durchgesetzt hatte. Aber auch dessen jetzt alleinige Führung hatte nicht lange Bestand, weil er in Runde fünf wiederum Joachim Breitfeld unterlag. Trotz harter Bedrängnis der Verfolger sollte diese Führung bis zum Ende anhalten, was zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht absehbar war. Christian Krausholz, der ein starkes Turnier spielte, unterlag Joachim in Runde 6. Allmählich stieß nun auch Thomas Mühlen aus der Verfolgergruppe in die Spitze vor. Während Joachim in Runde 7 auch Lars Saretzki besiegte, schob sich Thomas mit seinem Sieg gegen Karl-Heinz auf den zweiten Platz nach vorne. Ralf Dahlke brachte dann mit seinem Sieg gegen Joachim in Runde 8 wieder Spannung in die Sache, zumal Thomas zugleich Andreas Ernst bezwang und damit punktgleich mit dem Führenden war. Dahinter folgten Schorsch und Karl-Heinz mit je einem halben Punkt Rückstand. Thomas und Joachim ließen dann in der Schlussrunde nichts mehr anbrennen und bezwangen ihre Gegner Lars Saretzki und Andreas Ernst. Karl-Heinz siegte glücklich gegen Ralf, ebenso wie Schorsch gegen Maximilian Fleig, so dass es zum Fotofinish kam und die Buchholzwertung entscheiden musste. Joachim Breitfeld hatte hier mit 41 gegen 37,5 bei Thomas Mühlen die Nase vorne und gewann damit den Wanderpokal. Platz drei belegte Karl-Heinz Ulrich aufgrund besserer Buchholzwertung vor Dr. Georg Hamm. Bester Jugendlicher wurde Maximilian Fleig auf Platz 12, punktgleich aber mit besserer Buchholzwertung vor Erik Wandsleb. Den dritten Platz belegte Arnold Schürer. Alle Teilnehmer konnten wiederum mit Sachpreisen nach Hause gehen, gesponsert von Frank Hain, Gaby Janetzko und Tim Wandsleb, und begleitet von den besten Wünschen für das neue Jahr von Abteilungsleiter Klaus Krausholz. (von K.-H. Ulrich)


Schwungvolle Weihnachtsfeier mit Gospelchor !

Mit der Weihnachtsfeier hatten die fleißigen Organisatoren um Frank Hain, Klaus Krausholz und Ralf Dahlke wieder einmal für einen schwungvollen Ausklang eines ereignisreichen Schachjahres gesorgt. Abteilungsleiter Klaus Krausholz begrüßte die zahlreich erschienenen Schachspieler mit Ihren besseren Hälften und resümierte zugleich ein wenig das zurück liegende Jahr mit seinen vielen Höhepunkten wie insbesondere der Feier zu 80 Jahre Schach in Calbe und auch den diversen Turniererfolgen der Calbenser Schachspieler. Gleich zu Beginn brachte der Gospelchor des Calbenser Schiller Gymnasiums unter der Leitung von Frau Püsche mit schwungvoll vorgetragenen Weihnachtsliedern und Gopselgesängen in die richtige Stimmung. Anschließend labten sie sich dann alle am schmackhaften Gänsebraten, ein besonderes Lob hier an die Köche und alle die fleißigen Helferinnen, die dafür sorgten, dass die Schachkehlen nicht unter Trockenheit leiden mussten ! Vor Beginn der großen Tombola, die wiederum von unserem Schachfreund Frank Hain und Tim Wandsleb gesponsert worden ist, wurden noch die Siegerehrungen in den vereinsinternen Blitz - und Schnellschachturnieren vorgenommen. Hartmut Backe als bester Blitzer und Karl-Heinz Ulrich als bester Schnellspieler erhielten aus den Händen von Klaus Krausholz jeweils einen Wanderpokal. Die Lose waren schnell verkauft, so dass sich anschließend Frank und Klaus beim Verteilen der Gewinne schon mal für die folgenden Tanzrunden warmlaufen konnten. Bevor es dazu kam, hatten noch einige der Gäste Gelegenheit, mit vorbereiteten Vorträgen für Heiterkeit zu sorgen. Natürlich blieb es nicht aus, dass auch unser "Staatsratsvorsitzender" noch einmal kräftig auf die Schippe genommen wurde. Anschließend wurde zu Musik aus der Dose dann kräftig das Tanzbein geschwungen... (Kl. Krausholz, K.-H. Ulrich)


Es war einmal ... !

Verehrte Zuhörer, in dieser vorweihnachtlichen Geschichte herrscht eine gewisse Ordnung, das heißt, sie zerfällt in einzelne Teile. Was natürlich nicht wörtlich zu nehmen ist, denn bei pfleglichem Umgang zerfällt das Ding überhaupt nicht, und ihr könnt es noch in weiteren 80 Schachjahren zur Hand nehmen. Egal wozu. Aber - wie gesagt - die Geschichte zerfällt, in: Kapitel I enthält Personen, die hier auftauchen um abzutauchen. Kapitel II verführt in verschiedene geschlechtstypische Aktivitäten aus der Zeit dazwischen. Kapitel III ist für den Eigengebrauch bestimmt und handelt vom unermüdlichen Einsatz unserer kabarettistischen Reisekader zwischen Dresden und Bad Schandau. Kapitel IV Makkaroni - oder was? Manche Kapitel sind kürzer, manche länger. Das hat lediglich gestalterische Gründe und nur gelegentlich gibt es Zusammenhänge. Falls sich dem einem oder anderem Zu - und Mithörer der tiefe SCHACHGEHALT nicht auf Anhieb erschließt, sei zum TOAST gefragt, wie wollen wir unsere Geschichte nennen? Zwischen " SCHACHOLYMPIADE - ALDENTE " oder "RIESA - FAHRT IN DEN SCHNEE" oder anders, oder "NUDELTÜTE IM ADVENT" ? Diese Geschichte ist sauber, trocken und gebündelt zu lagern, in Ehren zu halten und bei jeder Gesichts - und Zollkontrolle unaufgefordert vorzulegen. ES WAR EINMAL Kapitel I Es war einmal, es war einmal … ein kleines, unwirkliches Völkchen verwegener SCHACHSPIELER, die nach alter Hausmannsart, oder KAUSMANNS FAHRT den Ritt ins schöne Elbflorenz wagten. Gut gerüstet fanden sich in den ( über ) frühen Morgenstunden des 22.11.2008 die schwarzen Könige mit ihren weißen Damen am hohen Ufer der Saale zusammen. Übrigens: Es war wohl eine Alibifahrt: "Nehmen wir die weißen Damen lieber mit, dann gibt es keinen Streit im Staat, wenn die Gemächer nicht vollständig mit herrrrrschaftlichem Gefolge besetzt sind. " Den Damen traten Tränen der Rührung und Ergriffenheit in die Augen als sie vom bevorstehenden Abenteuer erfuhren. Hurtig, ja blitzschnell schlüpften sie in ihre Sonntagstracht, packten die Köfferchen und sausten pfeilgeschwind zur Haltestelle, wo schon andere warteten. Kapitel II Frauen brauchen eine Frauenkirche. Extra für uns Schachdamen wurde dieses Ensemble gebaut. Wir konnten schon feststellen: Unsere Könige prassten nicht sinnlos herum und verjuxten auch nicht ihre Taler, sondern hielten anspruchsvoll Hofstaat. Wir liebten das genussvolle Essen und Trinken, besonders heiße Schokolade und Glühwein im kurfürstlichen Palais. Aber hier an historisch wertvoller Stätte mussten sich unsere Wege trennen. Aus einem kleinen Schlupfwinkel im Herzen der Stadt wurden die Damen von einem Zaubermännchen entführt, in einen großen Bus gesperrt und durch die Stadt geführt. Zulauf erhielten sie durch andere Geschlechtsgenossinnen, allein gelassen von Urologenmännern ( erkältet euch bloß nicht die Nieren ). Vorbei ging die Fahrt an Parks, Schlössern, Brücken und Pfund's Molkerei. Das hatten sie nun davon. Die schwarzen Könige indessen gingen ihrem Turnier, sprich ihrer SCHACHOLYMPIADE, nach. Sie sagten nichts, als man ihnen im Turnier - Ausstatter Kettenhemden mit mehreren Webfehlern andrehte. Da platzte doch einem der Könige der Bisamrattenkragen, als er den bekannten BISCHOF traf. An jenem denkwürdigen Tag konnten die anderen deutschen Ritter das polnische Heer nicht schlagen. Leider ist nicht überliefert, wie der Prozess ausging. Gerüchten zufolge hat einer unserer Könige gewonnen, aber sein Thron soll dabei ganz schön gewackelt haben, und wenn er nicht gestorben ist, wackelt er noch immer. Kapitel III Tief verschneit und in unserem vierrädrigen Eisengefährt eingeschlossen, ging die holprige Fahrt durch dichtes, KRAUSES UnterHOLZ, vorbei an HAINBUCHEN und NORDMANNTANNEN. Der Wettergott meinte es nicht besonders gut mit den SCHACHGÖTTERN und schickte BRÖCKCHEN, BROCKEN und BROCKENWEISE Schnee vom Himmel. Alle WIESKEN und Wälder ringsumher trugen ein dickes, weißes Kleid aus RAU RALF. Manche wollen SONJA - Räubertochter gesehen haben. Mit großen MÜH(L)EN schafften es die kabarettistischen Reisekader, mit Hilfe von 6 Augen, den Droschkenfahrer aus dem IRRGANG von Wegen und Gabelungen zu bringen. Birgit schrie schon: " HEINRICH mir graut vor Dir !" Aber der war auch schon auf und davon. Um uns nun bei Laune zu halten, öffneten wir gierig unsere süßen Schnäbel, wurden mit Süßigkeiten aus HAINs Laden betäubt. Alles war FRANK und frei, ich sag Euch: "Eine Wucht in Tüten! "SABINCHENSÜß oder SACHERSÜß. Der Schnee fiel und fiel. Sollten wir aussteigen, unsere SARETZKISKI unterschnallen und so den Weg ins Elbtal suchen? Sollten die schwarzen Könige ihren weißen Damen zurufen: "WANNDSLEBBEN wir euch auf unseren Rücken?" "Au, BACKE! Hoffentlich kommen wir durch!" Aber zu warten bis Hilfe kam, wäre RAINER Unsinn gewesen. Spät in der Nacht, aber glücklich und zufrieden kam man in der Gaststätte zum grünen Esel unter, aß und trank und hatte sogar noch Zeit für ein Spiel. Aß MUSS sein. Kapitel IV Am sonntäglichen Morgen wartete auf die Überlebenden die Semperoper im königlichen Scheine. (Schein oder nicht Schein, das ist de Frage … ) Ach ja, die Semperoper … falls es jemand nicht wissen sollte, das ist ein Haus, größer als ein SCHACHTURM. Und das ist gut so. Die Pracht wollte uns schier erschlagen. Wir konnten im königlichen Gefolge mit königlichem Türöffner THOMASIUS, Hoffotograf LARSENSIUS und der Kulturhauptmännin MARLIESE aufwarten. Nach unserer plötzlichen Flucht entlang des Elbtales gerieten wir in die Hände von RIESEN, aldente. Im Reich der Riesen hielten wir Rast, konnten wir doch unsere vorweihnachtlichen Adventstüten aufladen. Ein RIESA - Angebot, von alten Ureinwohnern empfohlen, das wahre Schlaraffenland für Nudelfans wie Du und ich. Nudelsaucen, Kochzubehör, Küchenartikel, erlesene Weine und Gewürze und Tischdekoration. Da blieb nur noch: " Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich den Königstitel! Pasta ( Marlies Krausholz )


Hartmut Backe gewinnt Jubiläumsblitzturnier in Bernburg !

Prof. Schmidt, Ralf Dahlke Prof. Schmidt vs. Karl-Heinz Ulrich

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum Schach in Bernburg führte Aufbau Bernburg eine Stadtblitzmeisterschaft durch, zu der die TSG Calbe sowie Einheit Staßfurt eingeladen wurden. Der Einladung sind wir natürlich gern gefolgt, da zu den Bernburger Schachfreunden viele freundschaftliche Beziehungen bestehen. Andreas Ernst, Ralf Dahlke, Hartmut Backe und Karl-Heinz Ulrich nahmen am Turnier teil, von Staßfurt war leider niemand erschienen. 14 Teilnehmer waren es insgesamt. Nach 13 Runden setzte sich ein Bernburger durch, allerdings war es "unser" Bernburger Hartmut Backe mit 10 Punkten. Den Siegerpokal als Stadtmeister von Bernburg durfte aber laut Reglement nur ein für Bernburg gemeldeter Spieler gewinnen. Um den zweiten Platz wurde ein Stichkampf ausgetragen, den Jürgen Mohs gegen Burkhard Bauer für sich entscheiden konnte. Für die restlichen Calbenser verlief das Turnier weniger erfolgreich. Karl-Heinz Ulrich hatte am Ende 7 Punkte, Ralf Dahlke und Andreas Ernst kamen auf 5 Punkte. Da aber der Spaß im Vordergrund stand, spielte das Ergebnis keine große Rolle. Wir wünschen den Bernburgern an dieser Stelle natürlich alles Gute zum 100-jährigen Jubiläum und weiter viel Erfolg bei den noch bevorstehenden schachlichen Aufgaben. Vielen Dank an den Bernburger Schachfreund Bernd Wagner für den Endstand des Turniers ! ( K.-H. Ulrich, Th. Mühlen )

Hanming Weng vs. Andreas Ernst Sieger Hartmut Backe


5 : 3 in Aschersleben - Calbe I siegt erneut !

Brett 1: Mathias Wilke vs. Dr. Georg Hamm Brett 8: Andreas Ernst

Das erste von zwei aufeinander folgenden Salzlandkreisderbys in der Landesklasse A führte die TSG Calbe am 4. Spieltag nach Aschersleben. Der Gastgeber SV Lok offenbarte gleich seine Siegesabsichten, in dem er in Bestbesetzung antrat. Aber auch die Gäste hatten ihre ersten 8 Bretter aufgeboten und wollten nach dem klaren Heimsieg gegen Elbe Aken weiter punkten. Es entwickelte sich ein Duell auf Messers Schneide, bei dem beide Seiten Siegmöglichkeiten hatten. Johann Zwenger an Brett 7 brachte seine Farben durch eine Eröffnungsfalle mit Damengewinn schnell mit 1 : 0 in Führung. An den übrigen Brettern war die Lage indessen lange Zeit unklar. Ralf Dahlke, der sich momentan auf der Überholspur befindet, gewann an Brett 6 im Mittelspiel eine Figur und schaukelte die Partie dann sicher nach Hause. Mit drei Siegen und einem Remis ist Calbes Kapitän derzeit bester Punktesammler. Dagegen unterlag Andreas Ernst an Brett 8, der unter Druck stehend die Qualität gegeben hatte, aber mit seinem Angriff am Königsflügel nicht durchzudringen vermochte. Thomas Mühlen an Brett 5 verwaltete die Gästeführung mit seinem Remis in einer ausgeglichenen Stellung. Hartmut Backe an Brett 2 fand sich einem Endspiel mit Bauern, je einem Springer und einem Läufer wieder, bei dem er zwar die etwas aktivere Stellung hatte, aber dennoch nicht über ein Remis hinaus kam, weil sein Gegner die Stellung geschickt abgeriegelt hatte. Auch Dr. Georg Hamm am Spitzenbrett hatte leichte Raumvorteile, sah sich dann aber einem druckvollen Angriff auf dem Damenflügel gegenüber. Mit einem Gegenangriff auf dem Königsflügel kam er aber ins Spiel zurück und erzwang ein Remis. Trotz der 3,5 : 2,5 - Führung schien aber noch ein Unentschieden für Lok drin, weil Karl-Heinz Ulrich an Brett 4 lange Zeit in der Defensive stand und zudem allmählich in Zeitnot geriet, während in der Partie von Joachim Breitfeld an Brett 3 alles auf ein Remis deutete. Bei dem Versuch, einen Freibauern zu bilden, vernachlässigte der Ascherslebener allerdings die Grundreihe, was Karl - Heinz Ulrich zu einem durchschlagenden Mattangriff nutzte. Angesichts des damit für die Gastgeber verlorenen Mannschaftskampfes einigte man sich auch an Brett 3 auf ein Remis. Mit jetzt 4 : 4 Punkten hat sich die TSG Calbe im Mittelfeld der Tabelle etabliert und kann die kommenden Aufgaben optimistischer angehen. Der bisherige Spitzenreiter Aufbau Elbe Magdeburg unterlag dem dritten Vertreter aus dem Salzlandkreis Aufbau Bernburg mit 3,5 : 4,5. Neuer Tabellenführer mit 7 : 1 Punkten ist der Burger SC, der die TSG Quedlinburg mit 6,5 : 1,5 abfertigte, dicht gefolgt von Aufbau Elbe Magdeburg III, Aufbau Bernburg und dem SV Rochade Magdeburg II mit je 6 : 2 Punkten. Einen herben Dämpfer erhielten die Meisterschaftsambitionen der 2. Mannschaft. Nachdem am dritten Spieltag noch der vermeintlich schärfste Konkurrent zuhause klar bezwungen werden konnte, erwischte man diesmal einen rabenschwarzen Tag. Bereits nach einer Stunde unterlag Hannes Krausholz, weil er dem Angriff seines Gegners nicht genügend Beachtung schenkte. Auch sein Bruder Christian streckte nach einem übersehenen Abzug die Waffen. Calbe hielt dagegen und erzielte durch Lars Saretzki und Steffen Sacher, die ihre besseren Stellungen zum Sieg ausbauten, den Ausgleich. Klaus Krausholz schlug das Remisangebot am ersten Brett aus, weil gleichzeitig Erik Wandsleb die Qualität eingebüßt hatte und schlechter stand. Nach weiterem Figurenabtausch war aber ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern entstanden, dass für keinen mehr zu gewinnen war, so dass das Krausholz doch ins Remis einwilligen musste. Wandsleb konnte die Partie nicht halten und unterlag. Durch diese Niederlage hat Calbe den Titelkampf in der Bezirksklasse Süd-Ost unfreiwillig wieder spannend gemacht und muss nun hoffen, dass der heutige Gegner im Saisonverlauf auch noch Punkte lässt. (von K.-H. Ulrich)

Brett 6: Ralf Dahlke vs. Jan Wölfer Brett 4: Deltef Weidner vs. Karl-Heinz Ulrich


Thomas Mühlen steht im Halbfinale !

Am heutigen Sonntag spielte ich meine Viertelfinalpartie im Kreispokal nach. Mein Gegner hieß diesmal Sylvia Jochens von der SG Einheit Staßfurt. Ein sehr unbequemer Gegner. Zudem ich schon im Januar gegen sie verloren hatte. Mit einen leckeren Frühstücksbrötchen und einer heißen Tasse Kaffee im Bauch fuhr ich nach Staßfurt. Am Vortag noch ein paar Partien von meiner Gegnerin zu Gemüte geführt, spielte ich selbstbewußt auf. Im Königsinder rochierte Sylvia lang ohne zu sehen, dass sie im Zentrum einen Bauern verlieren würde. Als sie dann auch noch eine Qualität gegeben hatte, war es nur noch eine Frage der Zeit bis sie ihre Partie aufgab. Eine weitere Viertelfinalpartie steht schon fest. Bernd Winnig von Aufbau Bernburg gewann gegen den Staßfurter Hartmut Radonz und steht ebenfalls im Halbfinale. Die anderen Partien lauten: Andreas Mann gegen Otried Zerfass und Prof. Dr. Jörg Schmidt gegen den Titelverteidiger-Bezwinger Karl-Heinz Ulrich. Natürlich drücken wir die Daumen für unseren Karl-Heinz. Er hat wohl den schwersten Gegner zugelost bekommen. Mit einer guten Vorbereitung sollte es ihm doch gelingen auch diese Hürde zu nehmen. Am 09.01.2009 findet diese Begegnung in Calbe statt. (von Th. Mühlen)

Partie: Jochens vs. Mühlen


Blitzturnier geht an Dr. Georg Hamm

Das letzte Blitzturnier unserer Vereinmeisterschaft verlief ohne große Überraschungen. Es nahmen 10 Calbenser Schachspieler diesmal teil. Gespielt wurden 9 Runden. Am Ende konnte sich unser Schorsch knapp durchsetzen. Auf den zweiten Platz kam Hartmut. Er holte zwar auch sieben Punkte wie Schorsch, hatte aber die schlechtere Feinwertung. Dritter wurde Karl-Heinz mit 6,5 Punkten. In der Gesamtwertung konnte Schorsch durch den Sieg noch einige Plätze gut machen und belegt den 5. Platz. Sieger dieser Vereinblitzmeisterschaft wurde unser Neuzugang Hartmut. Den zweiten Platz ging an mich und dritter wurde Karl-Heinz. Erwähnenswert ist auch die Leistung von Dominik Bauermeister. Er schaffte einen guten 6. Platz. Im nächsten Jahr wird Hartmut seinen errungenden Pokal verteidigen müssen. (von Th. Mühlen)

6. Runde I Gesamtwertung


Kantersieg gegen Elbe Aken - Calbe I fährt ersten Saisonsieg ein !

Im Kellerduell der Landesklasse A gelang der TSG Calbe gegen den TSV Elbe Aken der erhoffte erste Saisonsieg. Der Quereinsteiger aus der Landesklasse B, immerhin dort im letzten Jahr noch Fünfter, wurde mit 6,5 : 1,5 deutlich geschlagen. "Ruhe bewahren, auf die eigenen Stärken konzentrieren" war die Devise, die Mannschaftskapitän Ralf Dahlke seinen Mannen vor dem Spiel auf den Weg gegeben hatte. Die Rechnung ging auf. Die Gäste traten ersatzgeschwächt an und befanden sich bereits früh in Bedrängnis, nachdem sowohl Ralf Dahlke als auch Johann Zwenger ihr besseres Aufbauspiel zu Bauerngewinnen genutzt hatten und ihre Partien sicher zum Gewinn führten. Hartmut Backe gewann durch ein Scheinopfer seines Turmes zwei wertvolle Mittelbauern und siegte ebenfalls. Nachdem dann auch Alfred Weigelt seine bessere Stellung durch ein taktisches Manöver zum Gewinn führte, lag Calbe bereits mit 4:0 vorne. Joachim Breitfeld sicherte dann mit seinem Remis bereits den Mannschaftssieg für Calbe. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch Thomas Mühlen Vorteile gesichert, nachdem sein Gegner angesichts des Spielstandes natürlich nicht ins Remisangebot einwilligen wollte und die ausgeglichene Stellung überzog, so dass Calbe jetzt mit 5,5 : 0,5 führte. Während dann auch Karl-Heinz Ulrich mühsam zu seinem ersten Saisonsieg kam, verhinderte allein der Spitzenspieler der Gäste mit seinem Sieg über Dr. Georg Hamm das Debakel für die Gäste. Dr. Hamm war schlecht aus der Eröffnung gekommen und unterlag dem Flügelangriff seines Gegners. Mit jetzt 2 : 4 Punkten und einer guten Brettpunktzahl von 12 hat sich Calbe ein Stück vom Tabellenende lösen können und belegt jetzt den 6. Rang. Bereits in 2 Wochen wartet mit Lok Aschersleben der nächste Gegner auf die TSG. An der Spitze führt weiterhin verlustpunktfrei die junge, ehrgeizige Mannschaft von Aufbau Elbe Magdeburg III. Im Spitzenspiel des Tages trennten sich Landesligaabsteiger Rochade Magdeburg II und der Burger SC 4:4.

links: Johann Zwenger rechts: Karl-Heinz Ulrich, dahinter: Hartmut Backe Spitzenbrett: Dr. Georg Hamm vs. Frank Schröder

Die zweite Mannschaft der TSG Calbe, die den Staffelsieg angepeilt hat, traf in der Bezirksklasse Süd-Ost auf die TuS 1860 Magdeburg III, den wohl stärksten Konkurrenten. Calbe konnte in Bestbesetzung einlaufen und wollte zuhause natürlich einen Sieg einfahren. Calbe siegte am Ende in der Höhe doch etwas überraschend mit 5,5 : 0,5, was sicherlich auch dem Umstand geschuldet war, dass die Gäste ihre ersten drei Bretter ersetzen mussten. Erik Wandsleb mit seinem dritten Sieg im dritten Spiel, damit Calbes erfolgreichster Spieler in der bisherigen Saison, brachte Calbe schnell in Führung, die Lars Saretzki kurze Zeit später auf 2 : 0 stellte. Klaus Krausholz gewann gleich in der Eröffnung einen Bauern, den er bis zum Schluss verteidigte und ebenfalls gewann. Calbe lies danach nichts mehr anbrennen. Andreas Ernst, zum ersten Mal in Mannschaft 2 im Einsatz, gewann im Mittelspiel eine Figur, so dass sein Gegner die Partie aufgab. Hannes Krausholz versuchte alles, um ebenfalls zu gewinnen, musste sich aber mit Remis abfinden, weil sein Gegner alle Fallen im Endspiel entschärfte. Den Schlusspunkt setzte Christian Krausholz, der seinen Gegner im Endspiel durch entscheidenden Bauerngewinn zur Aufgabe bewog. Mit diesem hohen Sieg führt Calbe II weiterhin verlustpunktfrei die Tabelle an. (von K.-H. Ulrich)


Besuch der Schacholympiade in Dresden

Germany 2 woman Haupttribüne

Das Schachgroßereignis in Dresden wurde genutzt zur Aktivierung des Vereinslebens. Bereits im April hatte die Vereinsführung einer Ablaufplan für dieses Wochenende erarbeitet und 20 Schach - und Kulturinteressierten meldeten sich für diese Reise an. Am Samstag ging die Fahrt frühzeitig los, so dass man gegen 11.00 Uhr mit der Besichtigung der Frauenkirche in Dresden beginnen konnte. Nach diesem kulturellen Auftakt wurde das gemeinsame Mittagessen im Kurfürstenrestaurant eingenommen. Gestärkt und gut vorbereitet zogen die Männer dann zum Kongresszentrum um die O lympiade zu verfolgen. Die Frauen nutzten diese Zeit für eine Stadtrundfahrt und einen gemeinsamen Bummel durch die Altstadt. Im Kongresszentrum angekommen, wurden erst einmal die Räumlichkeiten besichtigt und ein guter Platz für den Nachmittag gesucht. Thomas Mühlen konnte uns bei der Suche behilflich sein , schließlich hatte er im Rahmen des Deutschland Cups schon einige Tage die Olympiade verfolgen können. Pünktlich um 15.00 Uhr wurde die neunte Runde der Schacholympiade von Anatoli Karpow eröffnet. Neben dem Schachgroßmeister waren viele andere Schachgrößen zu diesem Ereignis erschienen. Leider konnten die Calbenser Schachspieler die deutsche Nationalmannschaft auch nicht wieder in die Erfolgsspur zurück bringen . Am Ende reichte es gegen das polnische Team nur zu einem Unentschieden. Als sehr interessant und gutes Training erwies sich die Analyse von ausgewählten Partien durch GM Klaus Bischoff im Foyer. Nach diesem anstrengenden Tag ging es mit dem Bus nach Bad Schandau in das Hotel. Leider dauerte die Fahrt doch etwas länger als geplant, weil ein heftiger Schneesturm mit Verwehungen uns bei der Fahrt stark behinderte. Nach 1,5 Stunden hatten wir dann endlich unser Fahrziel erreicht und konnten uns auf den gemütlichen Abend freuen. Für den Sonntag war eine Besichtigung in der Semperoper organisiert. Pünktlich 10.00 Uhr erreichten wir die Oper. Eine Besichtigung dauert in der Regel 45 Minuten. Die Calbenser Schachspieler waren jedoch so wissbegierig, dass die Zeit nicht ausreichte man erst nach 1 Stunde am Ende war. Von dort ging es nach Riesa ins Nudelkontor. Dies ist ein heißer Tipp auch für andere Besucher. Es ist doch sehr erstaunlich wie viele verschieden Nudelarten und Formen es gibt. Nach dem ausgiebigen Mittagessen, natürlich Nudelgerichte, ging es zurück nach Sachsen Anhalt. Am Ende der Reise konnten alle auf ein sehr schönes und interessanten Wochenende zurück blicken. (von Kl. Krausholz)

Frauenkirche Semperoper


Bezirksmannschaftspokal: Calbe unterliegt Bernburg

Brett 1: Dr. Hamm vs. Mohs Karl-Heinz Ulrich

Wie im Vorjahr scheiterte die TSG Calbe bereits im Viertelfinale des Bezirksmannschaftspokals. Aufbau Bernburg siegte mit 2,5:1,5. Dabei hatte es zwischenzeitlich verheißungsvoll ausgesehen. Wie schon gegen Rochade Magdeburg war man zwar dran an der Überraschung, sie blieb aber erneut aus. Joachim Breitfeld hatte an Brett 2 mit Prof. Dr. Jörg Schmidt den nominell stärksten Gegner. Joachim nahm immerhin einen Mehrbauern aus der Eröffnung mit. Beide hatten jedoch nach unterschiedlichen Seiten hin rochiert, so dass im entstandenen Endspiel mit beidseitig zwei Türmen, Dame und Bauern sich beidseitig Chancen ergaben. Schmidt konnte die etwas luftigere Königsstellung von Joachim ausnutzen und gewann. Bei Dr. Georg Hamm an Brett 1 gegen Jürgen Mohs war eine komplizierte Stellung auf dem Brett. Dr. Hamm stand etwas beengter, übersah eine mögliche Remisschaukel und musste sich dann ebenfalls geschlagen geben. Aufgrund der im Pokal üblichen Berliner Wertung war Calbe damit bereits besiegt, der Ausgang der beiden anderen Partien hatte nur noch statistischen Wert. Karl-Heinz Ulrich an Brett 3 hatte ein Endspiel mit festgelegten Bauern sowie einem Springer gegen einen Läufer herausgearbeitet, dass wegen der geschlossenen Stellung für Karl-Heinz vorteilhaft war. Wie schon in den Mannschaftspartien davor machte eine Ungenauigkeit den möglichen Sieg zunichte, musste er seine Partie Remis geben. Thomas Mühlen hatte an Brett 4 den Opferangriff des frischgebackenen Kreisblitzmeisters Peter Lehmann umsichtig pariert und sich mit zunehmender Spieldauer aus der Umklammerung gelöst. Die Mehrfigur führte Thomas dann sicher zum Sieg. (von K.-H. Ulrich)


Pokal geht nach Bernburg !

Nur 15 Starter, davon 4 aus Calbe, bei der zweiten Kreisblitzmeisterschaft des Salzlandkreises in Bernburg. Turnierleiter Prof. Dr. Jörg Schmidt zeigte sich ein wenig enttäuscht wegen der geringen Teilnehmerzahl. Schönebeck trug sein Bezirksmannschaftspokalspiel zeitgleich aus und stellte deshalb keine Teilnehmer, auch aus Aschersleben war niemand erschienen. Neben dem Gastgeber und uns waren nur noch Spieler von Einheit Staßfurt da. Es wurde ein Rundenturnier jeder gegen jeden gespielt. Als Pokalverteidiger kam ich leider erst spät in Tritt, hatte nach 4 Runden schon zwei Verluste hinnehmen müssen. Besser startete Joachim Breitfeld, der sich durchgehend mit in der Spitze halten konnte. Schorsch hingegen war seine Armverletzung noch anzumerken, er musste entscheidende Punkte wegen Zeitüberschreitung lassen. Dennoch konnte sich keiner im Feld entscheiden absetzen, die Führung wechselte öfter. Am Ende lagen Prof. Jörg Schmidt, Joachim Breitfeld und Peter Lehmann mit 10 Punkten gleichauf an der Spitze. Nach dem Reglement musste der direkte Vergleich entscheiden, und da hatte Peter Lehmann die Nase vorn, weil er gegen Joachim gewonnen hatte, während Schmidt und Joachim sich Remis trennten. Dr. Georg Hamm, Karl-Heinz Ulrich folgten dicht dahinter mit 9,5 Punkten. Leider verpasste Schorsch in der letzten Runde einen Sieg, der ihm den Gesamtsieg eingebracht hätte, denn er spielte nur Remis. Ralf Dahlke erreichte mit 8,5 Punkten ebenfalls einen Platz im vorderen Mittelfeld. (von K.-H. Ulrich)

Ergebnisse + Endstand


Calbenser beim Saalepokal draussen !

In der ersten Partie mit Weiß verteidigte er sich mit Französisch, ich hab eine seltenere Variante gespielt 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Ld3!?, die kaum jemand kennt und die beispielsweise auf 3. Sf6 mit 4. e5 Sfd7 zu Varianten mit Vorteil für Weiß führen kann, auf 3. de4: folgt 4. Le4: Sf6 5. Lf3 mit ungewohntem Stellungsbild, so dass der Franzose erstmal überlegen muss, wie es weiter gehen kann. Er spielte Sc6 es kam dann c3 de4: und Le4. Kurz darauf hab ich den Springer auf c6 genommen und ihm einen isolierten Doppelbauer gemacht, dafür hatte er aber das Läuferpaar und die etwas aktivere Stellung. In der Zeitnotphase hab ich dann Fehler gemacht und dann brach alles wie ein Kartenhaus zusammen. In der zweiten Partie hab ich mich Nimzoindisch aufgestellt und einen Bauern für Angriff geopfert. Ich konnte mit meinem Springer in seine Stellung eindringen und hatte die Möglichkeit, die Qualität zu gewinnen. Stattdessen versuchte ich auf Matt zu spielen, hab dafür ziemlich Zeit verbraucht. Es gelang ihm aber, mit dem König auf den anderen Flügel zu fliehen und in der folgenden Blitzphase überschritt ich in schlechterer Stellung die Zeit. Das wars. (von K.-H. Ulrich)


Viertelfinale im Kreiseinzelpokal komplett

Im Viertelfinale des Kreiseinzelpokals stehen drei Staßfurter, ein Schönebecker, zwei Bernburger und zwei Calbenser. Die Partie von Walter Görgens gegen Thomas Mühlen wurde am gestrigen Tage nachgeholt. Im Sizilianer stellte ich meinen Läufer auf ein so unglückliches Feld, dass ich gleich in der Eröffnung ein Bauern einstellen musste. Als dann mein Gegner gleich hintereinander drei Tempos gab, konnte ich meinen Angriff auf den Gegners König entfachen. Nach langen Durchrechnen vieler Kombinationen entschloss ich mich einen weiteren Bauern zu geben. Der auch dankend angenommen wurde. Als es dann nur noch um Sieg oder Niederlage ging, gab ich auch noch eine Qualität, um weiteren Raumvorteil zu erhalten. Mein Springer setzte ich auf ein sehr schönes Feld, vertrieb mit meinen Turm die Dame des Gegners und konnte dann meine Dame auf Matt stellen. Walter sah dann das unverhinderliche Matt und strechte mir dann seine Hand entgegen und gab seine Partie auf. Im Viertelfinale warten noch richtige Brocken auf die Calbenser Karl-Heinz und mich. Mal sehen was die Auslosung für Paarungen beschert. Vielleicht heißt es in diesen Jahr: " Kreiseinzelpokalmeister kommt aus Calbe !" Wir werden es sehen. ( von Th. Mühlen )


Kreispokal Salzlandkreis: Titelverteidiger draußen !

17 Teilnehmer aus vier Vereinen, darunter mit Sylvia Jochens von SG Einheit Staßfurt erfreulicherweise auch eine Dame, fanden sich am Freitag, 24. Oktober 2008 in der Gaststätte Nordmann in Calbe zum Start des Kreispokals des Salzlandkreises ein. Gegenüber dem letzten Jahr, als der Pokal zum ersten Mal ausgespielt worden ist, immerhin eine gestiegene Teilnehmerzahl, wenngleich eine noch höhere Beteiligung durchaus wünschenswert gewesen wäre. Der SV Lok Aschersleben, Salzland Staßfurt und Blau Weiß Barby stellten leider keine Teilnehmer ab. Um auf die für das weitere Losen optimale Anzahl von 16 Teilnehmern zu kommen, mussten zwei Spieler für eine Vorrunde gelost werden. Hierbei kam es gleich zum ersten von insgesamt fünf Vereinsduellen an diesem Tag, als die Paarung Manuel Lorente gegen Walter Görgens (beide Schönebecker SV) aus der Lostrommel fiel. Walter Görgens setzte sich durch und erreichte damit das Viertelfinale, in welchem er gegen den Calbenser Thomas Mühlen spielen wird, der aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein konnte und deswegen ein Freilos erhielt. Nachgespielt wird die Begegnung am Freitag, den 31.10.2008. Der Pokal hält meistens Überraschungen bereit, denn er hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Der von der Wertzahl favorisierte Ralf Dahlke hatte gegen die einzige Dame im Feld, Sylvia Jochens von Einheit Staßfurt, seine Stellung falsch eingeschätzt, verlor dadurch einen wichtigen Bauern, den sie dann sicher in einen Sieg zu vergolden vermochte. Das Endspiel war für Ralf auf Dauer nicht zu halten. Hartmut Backe spielte mit den schwarzen Steinen gegen Otfried Zerfass (Schönebecker SV) couragiert nach vorne, ohne jedoch entscheidenden Vorteil erringen zu können. Statt durch Zugwiederholung Remis zu spielen und sein Glück im Blitz zu suchen, versuchte er, seine Partie doch noch zu gewinnen, überzog dabei die Stellung, so dass Otfried entscheidendes Material gewinnen konnte und siegte. Den Supergau für die TSG Calbe an diesem Tag verhinderte Karl-Heinz Ulrich. In der regulären Partie, die übrigens die Endspielpaarung aus dem letzten Jahr war, gelang es weder Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) noch Karl-Heinz entscheidend durchzudringen. Karl-Heinz musste nach einem Bauernverlust sogar ums Remis kämpfen, was ihm im entstandenen Turm - und Bauernendspiel aufgrund des aktiveren Königs gelang. Die Entscheidung musste dann im Blitz herbeigeführt werden, der sich zu einem wahren Mitternachtskrimi entwickelte, zumal beide Spieler zusehends auch mit Müdigkeit zu kämpfen hatten. Nach den ersten beiden vorgesehenen Blitzpartien stand es wiederum ausgeglichen 1:1, Peter hatte zunächst mit 1:0 geführt. Also mussten zwei weitere Blitzpartien gespielt werden. Die erste davon endete wiederum Remis, nachdem beide Blättchen gefallen waren. Die vierte Blitzpartie kurz vor Mitternacht konnte der Calbenser dann aufgrund eines unmöglichen Zuges von Peter gewinnen. Somit wird es auf jeden Fall einen neuen Kreispokalsieger geben! Thomas Mühlen hat in seinem Nachholspiel gegen Walter Görgens noch die Möglichkeit, ebenfalls das Viertelfinale zu erreichen. Das Viertelfinale findet am 20./21.11.2008 statt. Der Ort steht fest. Staßfurt. (von K.-H. Ulrich)


Der Favorit wankte, aber er fiel nicht !

Joachim Breitfeld vs. Klaus Reichardt Ralf Kuna vs. Hartmut Backe

Am 2. Spieltag der Landesklasse A empfing die TSG Calbe den Landesligaabsteiger SV Rochade Magdeburg II. Die Gäste sind aufgrund ihrer Wertzahlen Staffelfavorit, während die TSG Calbe auch in diesem Jahr bestrebt ist, die Klasse zu erhalten. Dementsprechend gingen die Calbenser auch mit gedämpften Erwartungen in die Partien. Die erste Entscheidung fiel bereits nach rund einer Viertelstunde, nachdem sich Dr. Georg Hamm am Spitzenbrett schon nach wenigen Zügen auf einen friedlichen Ausgang mit seinem Gegner einigte. Anschließend gingen die Gäste durch einen schnellen Sieg am Brett 8 in Führung, als Andreas Ernst sich dem Druck seines Gegners beugen musste. Auf ein weiteres Remis einigte sich sodann auch Neuzugang Hartmut Backe an Brett 2, nachdem die ausgeglichene Stellung für keinen der Kontrahenten mehr zu gewinnen war. Kurze Zeit später erzwang auch Thomas Mühlen, der mit den schwarzen Steinen an Brett 5 couragiert nach vorne gespielt hatte, ein verdientes Remis gegen einen nach Wertzahl deutlich stärkeren Gegner. Die Gäste blieben damit allerdings weiterhin knapp in Führung. Alfred Weigelt an Brett 7 hatte zwar zwischenzeitlich leichte Vorteile, aufgrund der ungleichfarbigen Läufer war das entstandene Endspiel allerdings nicht zu gewinnen, so dass er seine Partie ebenfalls Remis gab. Joachim Breitfeld an Brett 3 hatte seinen Gegner mit einem Damendurchbruch am Damenflügel überrascht und eine Figur erobert. Die Calbenser Hoffnungen auf den Ausgleich zerstoben allerdings, als der Gegner seinerseits am Königsflügel einen Gegenangriff entfachte, der schließlich die Entscheidung brachte. Die Gäste führten damit mit zwei Punkten, so dass ein Mannschaftsremis nur noch bei zwei Siegen in den verbliebenden Partien hätte erreicht werden können. Während Ralf Dahlke an Brett 6 seine aufsteigende Form mit einem schön herausgepielten Sieg unter Beweis stellen konnte, hatte Karl-Heinz Ulrich an Brett 4 eine ausgeglichene Stellung. Er wollte aber dennoch gewinnen, entblößte dabei seine Königsstellung und unterlag schließlich. Trotz der 3:5 Niederlage waren die Calbenser am Ende doch nicht ganz unzufrieden, denn gegen die übermächtigen Gäste hatte man immerhin drei Brettpunkte erkämpft, den Favoriten ins Wanken gebracht, aber er fiel dann eben doch nicht. Die TSG Calbe muss jetzt nach vorne schauen, denn am dritten Spieltag kommt die ebenfalls noch ohne Punktgewinn dastehende Mannschaft von TSV Elbe Aken an die Saale, gegen die nach Möglichkeit der erste Sieg eingefahren werden soll. Die weiteren Vertreter des Salzlandkreises siegten. Der SV Lok Aschersleben ist mit seinem zweiten Sieg gegen Aufsteiger SV Eintracht Tangerhütte noch verlustpunktfrei, während die SG Aufbau Bernburg zuhause die TSG Quedlinburg deklassierte und mit 2:2 Punkten im Mittelfeld der Tabelle liegt. Die zweite Mannschaft der TSG Calbe gewann in der Bezirksklasse Süd-Ost mit 4,5 : 1,5 beim USC Magdeburg IV und ist weiterhin Tabellenführer. Bereits nach einer Stunde brachte Dominik Bauermeister die Gäste in Führung, die Erik Wandsleb auf 2:0 stellte, nachdem er seinen Gegner mit starken Druckspiel zuerst zu Figurenverlust zwang und kurze Zeit später sogar ein Matt erzielte. Steffen Sacher erspielte sich eine bessere Stellung, überzog dann allerdings die Partie, so dass er mit einem Bauern weniger ins Endspiel gehen musste. Dennoch konnte er seinen Gegner in Mattangriff bezwingen. Hannes Krausholz konnte sein gutes Angriffsspiel leider nicht mit Erfolg krönen, willigte dann sehr mannschaftsdienlich ins Remis ein, was den Calbenser Mannschaftsieg bereits sicherte. Klaus Krausholz spielte ebenso wie sein Gegner mutig nach vorne. Nach einer langen Kette von gegenseitigen Figurenabtauschen hatte Klaus schließlich einen Bauernvorteil, den er allerdings im Endspiel wieder verspielte und schließlich gar zwei Minusbauern hatte. Dennoch konnte er das Spiel Remis halten, weil er seinen Läufer geschickt als Blockadefigur einsetzen konnte. Christian Krausholz hatte eine guten Angriff aufgebaut, der dann allerdings abgewehrt werden konnte, so dass man sich wegen des bereits entschiedenen Mannschaftssieges auf Remis einigte. ( von K.-H. Ulrich )

Bondick vs. Ulrich, stehend R. Dahlke Alfred Weigelt Brünnler vs. Dahlke, stehend Dr. Hamm


Kuriosität aus aller Welt !!!

In einer Tageszeitung von dieser Woche wurde folgendes berichtet: "Des Moines - Ein Mann ( 29 ) aus Iowa City ( Us-Staat Iowa ) spielte mit seinem Nachbarn ( 39 ) immer wieder Schach. Nach einer Niederlage rastete der Jüngere jetzt aus. Er erschlug seinen Gegner ! Polizisten nahmen den Killer fest. Ihm drohen 50 Jahre Knast. Die Kaution wurde auf 500.00 Dollar festgelegt." ( von Th. Mühlen )


Calbe III - Calbe IV endet remis

Thomas Wieske vs. Pascal Hause Eric Geisendörfer vs. Frank Hain

Die Salzlandliga geht in die neue Saison. Calbe stellt in diesen Jahr gleich zwei Teams. Für beide Mannschaft gilt Spielpraxis und Erfahrungen zu sammeln. Am ersten Spieltag spielten beide Mannschaften in ihrer Stammbesetzung gegeneinander. Am ersten Brett konnte der Mannschaftskapitän von Calbe III Georg Mollwitz gegen den stärker einzuschätzenden Steffen Sacher gewinnen. Am zweiten Brett traf Dominik Bauermeister auf den Kapitän von Calbe IV Rainer Irrgang. Rainer konnte die Partie für sich entscheiden. Am Brett 3 kam es zum Duell Pascal Hause gegen unseren neuen Schachspieler Thomas Wieske. Am Ende konnte sich die Jugend durchsetzen und somit gewinnen. Am vierten Brett spielte Eric Geisendörfer gegen Frank Hain. Für Frank war es seit über zwei Jahren Auszeit wieder eine Partie im Punktspielbetrieb und er konnte seine Partie gewinnen. ( von Th. Mühlen )

Steffen Sacher vs. Georg Mollwitz Rainer Irrgang vs. Dominik Bauermeister Brett 1


Ramda - Cup in Halle

Gruppe C:Samuel Gering vs. Uwe Lechnauer Gruppe D: Manuel Lorente Gruppe A: Ulf von Hassel

Das erste Vorrundenturnier in der neuen Ramada - Cup - Saison fand in Halle/Saale statt. Dr. Georg Hamm und Thomas Mühlen nahmen diesmal zwei Calbenser Schachspieler am Turnier teil. Vor Turnierbeginn bat der Chairman Dr. Dirk Jordan unseren Schorsch mit auf die Bühne um eine paar Worte zur Begrüßung zu halten. Als dann die Eröffnung vollzogen war, begann auch schon die erste Runde. Schorsch startete in der höchste Spielgruppe. An Position 11 gesetzt, musste er hart um jeden Punkt kämpfen. In der ersten Runde schaffte er ein Unentschieden. Hoch motiviert ging er in die zweite Runde. Ihm gegenüber sass der Topfavorit FM Holger Hebbinghaus. Mit einen DWZ - Unterschied von über 200 Punkten schaffte Schorsch ein sehr beachtenswertes Unentschieden. Leider konnte er sein Hoch nicht weiter fortsetzen und verlor in der dritten Runde sehr unglücklich. Ein remis wäre bestimmt drin gewesen. In der vierten Runde kam es zum Duell gegen Ulf von Hassel. Nach kurzer Absprache einigte man sich auf ein remis. Mit einem Sieg in der letzten Runde war rein rechnerisch ein Platz unter den ersten Sechs noch möglich. Doch Schorsch konnte den ständigen Druck seines Gegners nicht standhalten und verlor die Partie. Am Ende verbuchte Schorsch mit 1,5 Punkten aus 5 Partien auf seinem Konto und erreichte somit Platz 10 in der A - Gruppe. Ich ging in der Gruppe C an den Start. In der ersten Runden bekam ich es gleich mit den Setzplatzlisten - Ersten zu tun. In einem klassischen Damengambit konnte keiner so recht ein klaren Vorteil herausarbeiten und die Partie endete somit remis. In Runde 2 spielte ich von Anfang an nach vorn. Mit einer schönen Kombination im Zentrum gewann ich die Oberhand und mein Gegner gab dadurch sofort auf. In der dritten Runde bot ich eine solide Partie. Nach und nach stellte ich meine Figuren auf Angriff. Als dann die Figuren runter getauscht wurden, übersah mein Gegner in der Zeitnotphase eine Springergabel, welche dann zum Damenverlust führte. Auf den fünften Platz hinauf gearbeitet, punktgleich mit dem zweiten Platz, wollte ich auch die vierte Runde für mich entscheiden. Leider fand ich nie wirklich ins Spiel und verlor meine Partie. Auf den achten Platz abgerutscht, musste ein Sieg in der letzten Runde her. Mit dem Ziel vor Augen spielte ich eine starke Partie. Zug um Zug stellte ich meinen Gegner zu. Als ich dann im Endspiel einen Bauern gewann, übersah ich, dass ich ein Turm gegen einen Läufer tauschen musste. Trotz des Qualitätnachteils stand ich top ! Bei meinen Gegner wurde die Zeit knapp. Nach einigen Zügen bot er mir remis an. Aber wenn ich noch ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden wollte, musste ich auf Sieg spielen. Also spielte ich weiter. Leider überzog ich meine Partie und verlor verdient die Partie. Mit 2,5 Punkten aus 5 Partien wurde ich trotz der überragenden Feinwertung noch 17. Alle Ergebnisse vom Turnier findet man unter : Ramada - Cup. ( von Th. Mühlen )

Gruppe A: Dr. Georg Hamm Gruppe B: links Otfried Zerfass Ramadahotel in Halle/Saale


Saalepokal 2008

In der ersten Runde des Saalepokals mußte ich gleich gegen den Topfavoriten Prof. Dr. Jörg Schmidt ran. Es fanden zwei Schnellpartien statt. In der ersten Partie hatte Jörg die weißen Figuren und dadurch den Druck mit einen Sieg in Führung zu gehen. Ich war natürlich in beiden Partien krasser Außenseiter, was wie jeder weiß, bei mir kein Nachteil darstellt. Als dann die ersten Züge gemacht wurden und bei beiden kein Vorteil zu erkennen war, versuchte Jörg im Zentrum die Bauern nach vorne zu schieben. Eine kleine Ungenauigkeit von Jörg nutzte ich sofort aus und gewann einen Bauern. Als dann die Zeitnotphase anbrach, übersah ich ein Schachgebot, welches dann unweigerlich zum Partieverlust führte. In der zweiten Partie hatte ich die weißen Steine und spielte "mein" Damengambit. Im Mittelspiel stande ich positionell besser und hatte sogar ein Springerpaar. Aber natürlich musste ich unbedingt gewinnen, um überhaupt noch die Chance zu haben in nächste Runde einziehen zu können. Leider verpuffte mein Angriff und Jörg seine ganze Spielstärke kam zu tragen. Nach und nach stellte er seine Figuren besser und es war nur noch eine Frage der Zeit, dass auch diese Partie an Jörg ging. Es waren zwei sehr interessante Partien und natürlich wünsche ich Jörg weiter viel Erfolg im Saalepokal. Ein weiterer Calbenser Schachspieler ist noch im Pokal dabei. Nämlich Karl-Heinz Ulrich. In der ersten Runde noch mit einem Freilos versehen, wird er in der zweiten Runde sich beweisen müssen, um in die nächste Runde einziehen zu wollen ! Sämtliche Ergebnisse findet man auf der Homepage von Bernburg. (von Th. Mühlen )


Missglückter Saisonauftakt

Erik Strumpf vs. Karl-Heinz Ulrich hinten: Andreas Ernst vs. Sergej Marnük, vorne Johann Zwenger vs David Rickmann Vilen vs. Thomas

Die TSG Calbe mußte am 1. Spieltag bei der starken Mannschaft von Aufbau Elbe Magdeburg antreten. Um die Spielklasse halten zu können, sollte ein Punktgewinn in Magdeburg möglichst herausspringen. Calbe zeigte großen Willen und Ehrgeiz um das Saisonziel ein Stück näher zu kommen. Große Erwartungen setzen die Calbenser auf ihre neuen Spitzenbretter Dr. Georg Hamm und Neuzugang Hartmut Backe. Leider erwischte Hartmut Backe einen rabenschwarzen Tag und verlor nach gerademal wenig gespielten Zügen. Für die restlichen Calbenser bedeutete dies, dass sie noch verbissener kämpfen mußten. Joachim Breitfeld spielte eine sehr starke Partie und konnte einen Sieg verbuchen. Somit glich Calbe zum 1 : 1 aus. Als es dann in die erste Zeitnotphase kam, überschlugen sich die Ereignisse. Am Brett 5 spielte Thomas Mühlen auf Sieg. Leider übersah er den gewinnbringenden Zug und verlor am Ende doch noch. Karl-Heinz Ulrich spielte wie immer eine solide Partie. Doch im Endspiel übersah er einen guten Zug seines Gegenübers und gab seine Partie auf. Am Brett 1 spielte Dr. Georg Hamm. Trotz enormen Zeitvorteils konnte er nichts zählbares dem Punktekonto der Calbenser zusteuern. Magdeburg konnte somit auf 5 : 1 erhöhen. Zwei Partien liefen dann noch. Am Brett 6 erkämpfte Ralf Dahlke ein unentschieden. Andreas Ernst spielte am letzten Brett eine sehr offene Partie. Mit einen schönen Figurenopfer verschaffte er sich einen Königangriff, welches er dann zum Matt führte. Die zweite Mannschaft von Calbe spielt in der Bezirksklasse süd-ost und hat sich das Ziel gesetzt am Ende der Saison aufzusteigen. Calbe empfing die Mannschaft vom Fermersleber SV. In der letzten Saison konnte man diese Mannschaft sehr deutlich mit 5,5 : 0,5 bezwingen. Alle Vorzeichen standen auf Sieg und so kam es dann auch. Fermersleben wurde mit 5 : 1 klar besiegt. Für Calbe konnten Christian Krausholz, Hannes Krausholz, Lars Saretzki, Erik Wandsleb und Pascal Hause voll punkten. (von Th. Mühlen)

Schorsch am Brett 1 vorne: Hendrik Strumpf vs. Joachim Breitfeld Die 1. Mannschaft von Calbe


Vorschau 1. Punktspieltag

In der Landesklasse A spielt die 1. Mannschaft gegen die 3. Mannschaft von Aufbau Elbe Magdeburg. Im Vorjahr gab es eine hohe Niederlage für die Calbenser. Man verlor mit 2 : 6 . Am Sonntag fahren wir nach Magdeburg und versuchen ein gutes Ergebnis zu erreichen. Auch in diesen Jahr findet man auf der Löberitzer Seite eine Landesklasse A - Vorschau. Schaut rein ! Viele Infos ! Die 2. Mannschaft spielt in der Bezirksklasse süd-ost. Dort schaffte man im letzten Jahr einen hervorragenden 3. Platz. Ziel in der neuen Saison ist der 1. Platz und der damit verbundene Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse. Calbe trifft im Heimspiel auf die Mannschaft von Fermersleben. Mit den drei "Kraushölzern" und dem jungen Talent Erik Wandsleb sollte ein Sieg fest eingeplant sein. (von Th. Mühlen)


Schach in Burgdorf

Vereinsvorsitzender Burgdorf's Jürgen Waldeck Burgdorfer Schachspieler links: Schorsch Schorsch am Zug

Im Rahmen der Städtepartnerschaft folgten Schachspieler der TSG Calbe der Einladung des TSV Burgdorf zum sportlichen Wettstreit. Nach herzlicher Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Jürgen Waldeck in der Stadtsparkasse überreichte der Abteilungsleiter Schach der TSG Calbe, Klaus Krausholz, unter viel Beifall die "Chronik 80 Jahre Schach in Calbe", bevor es an die "Bretter", die die Schachwelt bedeuten ging. Den Blitzvergleichskampf ( 10 Minuten pro Spieler und Partie) gewannen die Calbenser mit Ralf Dahlke, Thomas Mühlen, Dr. Georg Hamm, Klaus Krausholz, Pascal Hause, Dominik Bauermeister und Thomas Wieske klar mit 43,5:20,5 Punkten bei 7 Mannschaftssiegen und einem Unentschieden.

rechts: Ralli Wettkampfstätte Burgdorf vs. Calbe hinten rechts: Pascal Hause

Auch im Schnellschach ( 30 Minuten pro Spieler und Partie) siegte Calbe mit 5:2 Punkten. Hervorzuheben sind die Leistungen von Ralf Dahlke und Thomas Mühlen, die alle Partien gewannen, sowie die von Pascal Hause, der als Jugendlicher bei seiner ersten Teilnahme mit 4,5 Punkten 50% erzielte. Ein gemeinsamer Besuch des Oktobermarktes in der Burgdorfer Innenstadt war dann der Abschluss einer freundschaftlichen Begegnung , die 2009 in Calbe ihre Fortsetzung findet. (von Dr. G. Hamm)

links: Klaus, rechts: Schorsch links: Dominik, rechts: Thomas Welcher ist der richtge Zug ??? grübel,grübel... Mannschaftsfoto von Burgdorfer und Calbenser Schachspieler


Hartmut Backe ist nicht zu stoppen !

Am Freitag fand die 5. Runde unserer vereinsinteren Blitzmeisterschaft statt. Da 10 Calbenser Schachspieler anwesend waren, konnten wir 9 Runden blitzen. Wiedereinmal konnte Hartmut seine sehr guten Blitzqualitäten unter Beweis stellen. Er konnte alle seine Partien gewinnen und wurde somit erster mit 9 Punkten. Zweiter wurde Karl-Heinz mit 7,5 Punkten. Er gewann die entscheidene Partie gegen mich. Ich wurde dadurch dritter mit 6,5 Punkten. In der Gesamtwertung übernahm Hartmut jetzt die Spitze und wird sie auch nicht mehr hergeben. Den 2. Platz belege ich momentan. Knapp vor Karl-Heinz. (von Th. Mühlen)

Ergebnis der 5. Runde I Gesamtwertung


Ferenc Langheinrich gewinnt 10. Sangerhäuser Rosenturnier 2008

Ferenc Langheinrich am Zug vorne: Norman vs. Ferenc; dahinter Mike vs. Karsten Thomas Höpfl vs. Karsten Schulz

Am Ende siegte der DWZ-Favorit: Der für den SV Empor Erfurt startende Ferenc Langheinrich gewann das 10. Sangerhäuser Rosenturnier. Vor der letzten Runde noch auf Platz 2 hinter FM Karsten Schulz (VBSF Cottbus) liegend, gewann er das Duell mit dem Norman Schütze (SG 1871 Löberitz) und lag damit am Ende mit 8 Punkten alleine an der Spitze. Platz 2 sicherte sich FM Thomas Höpfl (USV Halle) mit 7,5 Punkten. Der nach Runde 8 noch führende Schulz unterlag dagegen FM Mike Stolz (SV Rochade Magdeburg) und musste sich mit Rang 3 zufrieden geben. Stolz wurde Vierter vor dem punktgleichen Thomas Hartung (SV Merseburg). Von den drei Calbenser Startern erzielte Joachim Breitfeld mit 6 Punkten und Rang 11 das beste Ergebnis. Mit 5 Siegen bei je zwei Remis und Niederlagen gewann er damit zugleich den Preis für den besten Senioren.

Achim remisiert gegen Christian Schindler Sieg! Achim Sieg!

Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich hatten sich Chancen auf den DWZ-Preis unter 1900 ausgerechnet. Mit je 5,5 Punkten erreichte Thomas Platz 18, Karl-Heinz Platz 21. Das reichte aber für beide nicht, denn Bernd Holze (SV Rochade Magdeburg) und Reinhard Bächer (SG Arnstadt-Stadtilm) erzielten auf den Rängen 13 und 14 jeweils 6 Punkte. Immerhin konnte Thomas, der eine ganze Reihe hochkarätiger Gegner vor der Brust gehabt und ein gutes Turnier gespielt hatte, in dieser Wertung Platz 3 erzielen und damit ebenfalls einen Preis mit nach Hause nehmen. Mit 72 Teilnehmern verzeichneten die Gastgeber einen neuen Teilnehmerrekord; sie stellten mit 25(!) Startern mit Abstand die meisten Teilnehmer. Henrik Bollmann erzielte dabei mit Rang 7 das beste Ergebnis. Vielen Dank an Reyk Schäfer für das Siegerfoto. (von K.-H. Ulrich)

Ergebnisse und Endstand

Reyk Schäfer vs. Karl-Heinz Ulrich Achim bezwing Landesmeister Michael Strache v.l.n.r.: Sponsor Leinetaler, Schulleiter Gym., Karsten Schulz, Thomas Höpfl, Ferenc Langheinrich


Runde 4 geht an Hartmut Backe !

Am Freitag stand die 4. Runde beim vereinsinternen Blitzschach auf den Plan. Leider fanden sich nur acht Schachspieler im Vereinlokal ein. Also wurden diesmal sieben Runden gespielt. Ganz souverän setzte sich Hartmut mit sieben Siegen durch. Den 2. Platz sicherte ich mir punktgleich vor Ralf dank der besseren Feinwertung. In der Gesamtwertung liegt es immernoch sehr dicht an der Spitze zusammen. Zur Zeit führe ich vor Karl-Heinz und Hartmut. Die nächste Runde ist am kommenden Freitag. (von Th. Mühlen)

Endstand Runde 4 I Gesamtwertung


Chronik zum 80-jährigen Jubiläum erschienen !

Inzwischen ist die Chronik des Schachclubs von "Vorwärts" bis zur "TSG" aus Anlass von 80 Jahren Schach in Calbe/Saale erschienen. In zahlreichen Wort- und Bildbeiträgen wird darin von den Anfängen des Schachs in der Rolandstadt im Jahre 1928 bis heute berichtet. 8 Männer gründeten am 12. Januar 1928 in der Restauration von Stern den Arbeiter-Schachclub "Vorwärts". Bis zur Ausrichtung der Deutschen Blitzmeisterschaften oder etwa dem Erringen der Vizemeisterschaft in Sachsen-Anhalt bei den Senioren in heutiger Zeit waren über die Jahre viele Höhen und Tiefen zu überwinden, die in der Chronik sehr anschaulich beschrieben werden. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten an der Chronik, insbesondere Peter Dahlke, der in Zusammenarbeit mit Frau Müller vom Stadtarchiv Calbe dort unzählige Zeitungsartikel auswertete ebenso wie den Spielern Heinz Pöhle, Heinz Sprengel, Klaus Krausholz, Frank Hain und Ralf Dahlke. Die Chronik kann bei Abteilungsleiter Klaus Krausholz zum Preis von 10,- EUR käuflich erworben werden. (von K.-H. Ulrich)


FM Gunter Spieß gewinnt 14. Calbenser Schnellschach Open !

Gunter Spieß vs. Karsten Schulz v.l.n.r.: Ferenc Langheinrich, Norman Schütze, Gunter Spieß Konrad Lieder vs. Christian Schindler

Die 14. Auflage des traditionellen Calbenser Schnellschachturniers hatte mit 78 Teilnehmern, darunter auch mehrere Fidemeister und Internationale Meister, wiederum eine erfreulich hohe Beteiligung. Das Calbenser Schnellturnier zählt damit zu den größten Schachveranstaltungen in Sachsen-Anhalt. Turnierleiter Klaus Krausholz zeigte sich mit der gegenüber dem Vorjahr angestiegenen Teilnehmerzahl auch sehr zufrieden, äußerte sich darin doch erneut, dass das Turnier mit seinen Rahmenbedingungen sich großer Beliebtheit bei den Schachspielern aus Sachsen-Anhalt, aber auch über die Landesgrenzen hinaus erfreut.

Schachspieler bei der Arbeit! Spitzenbretter rechts: Karsten Schulz, dahinter Thomas Mühlen

Gespielt wurde wie immer 9 Runden nach Schweizer System mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Um den Sieg in der Einzelwertung wurde bis zur Schlussrunde hart gerungen; keiner der Favoriten konnte sich entscheidend absetzen. Der spätere Sieger FM Gunter Spieß (Lok Leipzig-Mitte) führte erstmals in Runde drei, fiel dann nach einem Remis in Runde 4 gegen Michael Strache (Sangerhausen) in die Verfolgerposition zurück.

Gunter Spieß vs. Ferenc Langheinrich Gunter Spieß vs. Norman Schütze FM Karsten Schulz

Bis zur 6. Runde lag FM Paul Hoffmann (USV TU Dresden) vorne, ehe sich Ferenc Langheinrich (Empor Erfurt) vorbei schob, um die soeben errungene Führung in Runde 8 wiederum an Paul Hoffmann abzugeben. Die vorgenannten drei Spieler hatten dann auch vor der Schlussrunde jeweils 6,5 Punkte aufzuweisen, vor einem dichten Verfolgerfeld mit weiteren fünf Spielern mit jeweils 6 Punkten. Der führende Paul Hoffmann unterlag dann allerdings in der Schlussrunde gegen Norman Schütze (SG 1871 Löberitz), der sich mit diesem Sieg auf Platz 2 vorschob. Hoffmann fiel dagegen auf Rang 6 zurück. Ferenc Langheinrich remisierte gegen Michael Strache und sicherte sich Rang 3.

Ferenc Langheinrich vs. Paul Hoffmann Joachim Breitfeld vs. Christian Schindler

Gunter Spieß gewann dagegen sein Duell mit FM Karsten Schulz (VBSF Cottbus) in der Verfolgergruppe und erklomm damit aufgrund der besseren Feinwertung am Ende Rang 1. Platz 4 belegte Christian Günther (SV Sangerhausen) vor seinem Mannschaftskameraden Michael Strache. Die Plätze 1 bis 5 waren bei je 7 Punkten nur durch die Buchholzwertung voneinander getrennt. In der Mannschaftswertung (4 Spieler aus einem Verein) hatten sich auch die Gastgeber gewisse Chancen ausgerechnet. Bis zur 6. Runde lag die TSG Calbe mit 15,5 Punkten zusammen mit dem USV Halle hinter dem führenden SV Sangerhausen auf Rang 2 in Lauerstellung. In Runde sieben schob sich allerdings Aufbau Bernburg an den Calbensern vorbei, ebenso wie auch der USV Halle. Calbe konnte das nicht mehr aufholen und hatte am Ende einen halben Punkt Rückstand hinter dem Dritten USV Halle. Sangerhausen siegte hier souverän vor Aufbau Bernburg.

Turniersaal Spannung pur Michael Strache vs. Ulf von Hassel

Die Sonderpreise wurden wie folgt verteilt. Bester Jugendlicher wurde Johannes Paul (Aufbau Elbe Magdeburg) mit 6,0 Punkten auf Platz 12. Bester Senior wurde IM Heinz Liebert (USV Halle) mit ebenfalls 6 Punkten auf Rang 9. Den DWZ-Preis für den besten Teilnehmer unter DWZ 1900 errang Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) mit 5,5 Punkten auf Platz 19, der Preis für den besten Teilnehmer unter DWZ 1600 ging an Hanming Weng (Aufbau Bernburg), der mit 4 Punkten auf Rang 52 einkam. Vom Gastgeber erzielte Dr. Georg Hamm mit 5,5 Punkten und Rang 20 das beste Ergebnis, mit gleicher Punktzahl dicht gefolgt von Hartmut Backe (21.) und Joachim Breitfeld (23). Bester Vertreter des Salzlandkreises war indessen Prof. Dr. Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg) mit 6 Punkten auf Platz 14.

Norman Schütze Paul Hoffmann Michael Strache

Nach der Siegerehrung überreichte Abteilungsleiter Klaus Krausholz dem Präsidenten des Landesschachverbandes Dr. Günter Reinemann die inzwischen fertig gestellte Chronik des Schachclubs Calbe von `Vorwärts` bis zur `TSG´, die aus Anlass der Feiern 80 Jahre Schach in Calbe/Saale in unzähligen Stunden Recherchearbeit zusammengestellt worden ist. Der Präsident nutzte denn auch die Gelegenheit, sich im Namen aller Teilnehmer für das gelungene und ohne Proteste verlaufene Turnier zu bedanken, wobei er das gewohnt große Engagement der Calbenser Schachabteilung hervorhob. Ein besonderer Dank ging dabei an Thomas Mühlen, der im Vorfeld in mühevoller Kleinarbeit alle organisatorischen Dinge geregelt und damit maßgeblich zum Gelingen des Turniers beigetragen hatte. Abteilungsleiter Klaus Krausholz gab sich denn bei der Verabschiedung auch optimistisch, dass das Calbenser Schnellschachturnier auch im nächsten Jahr im gewohnten Rahmen stattfinden werde. (von K.-H. Ulrich)

rechts Karl-Heinz Ulrich v.l.n.r.: Konrad Lieder, Georg Bürckner, Christian Günther, Michael Strache Runde 9: Ferenc Langheinrich vs. Michael Strache

Endstand Einzel I Endstand Mannschaft