90 Jahre Schach in Calbe

Am 6. Januar 1928 fand in der Restauration von August Stern in der Querstraße in Calbe die Gründung des Arbeiter-Schachklubs "Vorwärts" Calbe an der Saale statt. Mit dem 6. Januar 2018 sind es daher exakt 90 Jahre, in denen Schach in Calbe gespielt wird. Aus diesem Grund hier ein kleiner Rückblick auf die Gründungstage. An diesem ersten Freitag im Jahr 1928 wurden die Vorstandsfragen und das Geschäftliche erledigt, wie die Zeitung "Der Stadt- und Landbote" am 12. Januar 1928 berichtete. Die Versammlung war gut besucht. Die 8 Gründungsmitglieder waren: Otto Gorges, Willi Gorges, Franz Demler, Ernst Heise, Fr. Schümann, B. Schöne, Fr. Laue und W. Wissel. Diese Gründungsmitglieder waren lange Zeit die prägenden Personen des Schachsports in Calbe. Der Zuspruch in Calbe war offenbar gut, so dass nur zwei Wochen später, am 24. Januar 1928 im Cafe Pflugmacher eine Besprechung zwecks Gründung einer Damenabteilung stattfand. Allerdings sind über diese Damenabteilung bisher keine weiteren Details bekannt geworden. Ein Umstand, der im Grunde bis heute dem Schachsport in Calbe anhaftet, nämlich dass es damals und bis heute nie gelungen ist, Frauen langfristig in den Verein zu integrieren. Doch was nicht ist, kann noch werden. Mit einer kurzen Unterbrechung durch den Krieg wird seither Schach in Calbe gespielt. 1946 startete der Neuanfang, der in den fünfziger Jahren mit dem Aufbau einer schlagkräftigen Mannschadft fortgeführt wurde, die im Bezirksmaßstab zu den Besten gehörte. Aus dieser Zeit sind bisher aber keine Dokumente aufgefunden worden. Mitte der sechziger Jahre stand der Verein kurz vor der Auflösung, weil niemand den Vorstand übernehmen wollte. Und auch nach der Wende musste eine Phase mt starkem Mitgliederschwund und ständigem Spiellokalwechsel überwunden werden. Nur noch ein Dutzend Vereinsmitglieder hielt in diesen Tagen standhaft durch. Durch konsequente Förderung des Nachwuchses konnten dann wieder Erfolge erzielt werden und es gab auch wieder Neuzugänge im Erwachsenenbereich. Die Schachabteilung hat im Laufe des Jahres einige besondere Aktivitäten in der Vorbereitung. Darüber wird hier demnächst noch näher informiert. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft im Blitzschach 2017: Ralf Dahlke gewinnt

Ralf Dahlke gewinnt die Vereinsmeisterschaft im Blitzschach für 2017. Am Ende war es ein Fotofinish, bei dem er knapp die Nase vorn hatte vor Karl-Heinz Ulrich. Dabei zehrte er von seiner herausragenden Performance aus der ersten Jahreshälfte. Im Schlussspurt in den letzten vier von insgesamt elf Einzelturnieren kam Ulrich nochmals heran, doch es reichte nicht ganz. Beide kamen in der Endabrechnung auf 103 Punkte. Dahlke hatte jedoch einen zweiten Platz mehr erreicht als Ulrich, was den Ausschlag gab. Platz 3 ging mit deutlichem Abstand zu den Führenden an Steffen Sacher, der auf 80,5 Punkte kam. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitzmeisterschaft 2018 Runde 1: Mühlen hauchdünn vor Soffner

Zur ersten Runde der Vereinsblitzmeisterschaft 2018 waren 7 Spieler am Start, die mit einem Freilos auf 8 erhöht wurden. Nach sieben Runden lagen Thomas Mühlen und Gerhard Soffner mit jeweils sechs Siegen und einer Niederlage gemeinsam vorne. Auch die Buchholzwertung war gleich, so dass erst die zweite Feinwertung nach Sonneborn-Berger mit 17 zu 16 den Ausschlag zugunsten von Mühlen gab. Platz 3 ging an Ralf Dahlke. ( von K.-H. Ulrich )


Weihnachtsblitzturnier: Hartmut Backe vorn


Die letzte sportliche Entscheidung des Jahres fiel zwei Tage vor dem Jahreswechsel. Viele Schachspieler waren mit ihren Lebensgefährtinnen erschienen und ließen sich die leckeren Häppchen schmecken, die die Abteilung vorbereitet hatte. Eine Weihnachtsfeier fällt bekanntlich in diesem Jahr aus, da im kommenden Jahr die Feierlichkeiten zu 90 Jahre Schach in Calbe bevorstehen. Abteilungsleiter Klaus Krausholz gab dazu bereits einen kleinen Überblick. Unter anderem sind ein Training sowie eine Simultanvorstellung mit der Schachgroßmeisterin Elisabeth Pähtz geplant. Näheres dazu folgt im kommenden Jahr. Zum abschließenden Weihnachtsblitzturnier waren 19 Spieler am Start, darunter der Wahlamerikaner Thomas Behlau und der sechsjährige Sohn von Lars Saretzki, Noah Saretzki, der sich unter den Erwachsenen wacker schlug und 3,5 Punkte holen konnte. Nach 9 Runden im Schweizer System setzte sich am Ende Hartmut Backe mit 7,5 Punkten vor Thomas Mühlen (7 Punkte) und Karl-Heinz Ulrich (6,5 Punkte) durch. Wie immer gab es für alle Spieler Preise zu gewinnen, die von Frank Hain gestiftet wurden, dem dafür ein besonderer Dank gebührt. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft Turnierschach 2017: Karl-Heinz Ulrich gewinnt

Kurz vor dem Jahreswechsel endete die Vereinsmeisterschaft im Turnierschach für 2017. Dreizehn Spieler waren im März an den Start gegangen. Karl-Heinz Ulrich gewann mit 6 Punkten aus 7 Runden vor Andreas Ernst mit 5,5 Punkten und Ralf Dahlke mit 5 Punkten. ( von K.-H. Ulrich )


Senioren 50+: Heimsieg über Aufbau Bernburg zum Auftakt

Mit einem 3:1 Heimsieg über Aufbau Bernburg sind die Senioren 50plus der TSG Calbe erfolgreich in die Saison gestartet. Allerdings hing der Sieg an einem seidenen Faden. Die Gäste vergaben an den ersten beiden Brettern gute Möglichkeiten zum eigenen Sieg und wurden letztlich unter Wert geschlagen. Nach ca. anderthalb Stunden gab Ulrich Müller an Brett vier seine stets ausgeglichen verlaufende Partie Remis. Etwa eine Stunde später folgte Remis Nummer 2 an Brett drei durch Gerhard Soffner, der zwischenzeitlich zwar einen Bauern erobern konnte, diesen aber aufgrund des Läuferpaars seines Gegners nicht auf Dauer halten konnte. Verliefen diese Partien relativ friedlich, wurde an den anderen beiden Brettern umso verbissener gekämpft. Dr. Georg Hamm an Brett zwei kam zunächst besser aus der Eröffnung und gewann einen Bauern, verpasste dann aber ein Scheinopfer seines Springers, was das gegnerische Vordringen im Zentrum unterbunden hätte. Stattdessen bekam der Gegner seinerseits im Zentrum das bessere Spiel und nach einem Turmopfer auf g2 deutlichen Vorteil. Dr. Hamm gewann zwar die Figur zurück, blieb aber aufgrund des starken Bauernzentrums seines Gegners unter Druck. Nach Tausch der Damen waren dann aber die größten Sorgen verflogen und Dr. Hamm konnte die Stellung konsolidieren. Es folgten zwei ungenaue Züge seines Gegners, der mit zwei verbundenen Freibauern im Zentrum vordrang, die Dr. Hamm aber durch seinen Turm stoppte und zugleich durch Doppelangriff eine ganze Figur erobern konnte, womit die Partie entschieden war. Karl-Heinz Ulrich an Brett eins verpasste zunächst frühzeitig eine bessere Fortsetzung und stand hernach permanent unter Druck seines Gegners, der jedoch seinerseits gleich mehrfach entscheidende Varianten ausließ und schließlich die Dame für einen Turm geben musste, wodurch die Partie zugunsten des Calbenser kippte. Mit dem materiellen Vorteil im Rücken spielte Ulrich die Partie dann sicher zum Sieg runter. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal Salzlandkreis: Dahlke und Ulrich erreichen Viertelfinale

Die Nachholspiele im Kreispokal sind absolviert. Ralf Dahlke setzte sich im Vereinsduell gegen Thomas Wieske durch. Karl-Heinz Ulrich gewann in der Blitzverlängerung mit 1,5:0,5 gegen Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg), nachdem die reguläre Turnierpartie Remis endete. Im Viertelfinale kommt es nun zum Duell der beiden Calbenser, bei dem Ulrich die weißen Steine führt. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe I rettet Punkt gegen Burg

Mit einem enormen Kraftakt über die volle Distanz von sechs Stunden rettet die TSG Calbe gegen den Burger SK Schwarz Weiß ein 4:4-Unentschieden. Erst in der Schlussphase mit beidseitig nur noch wenigen Minuten auf der Uhr sicherte Thomas Mühlen am Spitzenbrett den Ausgleich in einer Partie, bei der die Calbenser bereits 2:4 hinten lagen und die zweite Heimniederlage gedroht hatte. Die Calbenser erneut in Bestbesetzung. Die Gäste vom Burger SC hatten dagegen drei Reservespieler aufgeboten, die jedoch durchaus gleichwertig einzuschätzen waren, wie der Mannschaftsführer der Gäste konstatierte. Nach etwa anderthalb Stunden das erste Remis an Brett 2 bei Hartmut Backe, der seine schwarze Serie durchbrechen und ein gerechtes Unentschieden erzielte. Etwa eine halbe Stunde später das nächste Remis an Brett 3 durch Karl-Heinz Ulrich, der das Remisgebot seines Gegenübers nach Damentausch annahm. Es folgte Remis Nummer drei, nachdem Ralf Dahlke im Mittelspiel trotz des Läuferpaars in der Stellung keinen entscheidenden Vorteil hatte und schließlich ein Turm- und Bauernendspiel auf dem Brett entstand, das nicht mehr zu gewinnen war. Zwischenzeitlich hatte Gerhard Soffner eine schwierige Verteidigung zu führen gehabt, bei der sein Gegner mit den Schwerfiguren und einem im Hintergrund lauernden Läufer Druck im Zentrum aufbaute. Nach Springeropfer, welches zugleich dem Läufer die Diagonale öffnete, brach die Stellung dann zusammen. Angesichts der Führung und durchaus nicht schlechteren Stellungen auf den übrigen Brettern konnte daher auch Erik Wandslebs Gegner Remis bieten, was dieser annahm. Wandsleb hatte einen Freibauern auf der a-Linie, der jedoch durch Schwerfiguren blockiert war. Dadurch waren auf beiden Seiten Figuren gebunden, so dass kein Fortgang zu sehen war. Andreas Ernst suchte in lange ausgeglichener Stellung durch Springeropfer für zwei Bauern die Initiative zu erlangen, indem er einen Freibauern schuf, der vom König im Zentrum unterstützt wurde. Sein Gegner verteidigte sich aber umsichtig, indem er seinerseits mit Springer und Turm den weiteren Vormarsch des Bauern unterband, so dass der Materialvorteil den Ausschlag für die Gäste gab. Die TSG lang nun mit 2:4 hinten und die beiden noch laufenden Partien waren zu dem Zeitpunkt eher als unklar zu werten. Dr. Georg Hamm hatte im Zentrum nach Konzentration seiner Schwerfiguren auf der offenen d-Linie das bessere Spiel. Nach Abtausch der Damen und eines Turmpaares war es der Springer, der dem gegnerischen Läufer aufgrund der geschlossenen Stellung überlegen war. Gleichwohl fand sein Gegner immer wieder oft einzige Züge, um die Stellung im Gleichgewicht zu halten. Schließlich veranlasste das drohende Eindringen des Königs seinen Gegner dazu, seinerseits das Heil in der Offensive zu suchen, wodurch Dr. Hamm jedoch einen wichtigen Verteidigungsbauern erobern konnte und zugleich einen gedeckten Freibauern hatte. Das Gegenspiel fand nicht statt, während Dr. Hamm seinerseits einen Bauern zur Dame zu führen drohte, was sein Gegnerüber nur durch Hergabe des Läufers abwenden konnte. Mit dem Figurenvorteil im Rücken spielte Dr. Hamm die Partie nun sicher zum Sieg runter, 3:4. Nun lagen die Hoffnungen auf Thomas Mühlen, der lange eine Kopie seiner Partie aus dem ersten Heimspiel gegen Magdeburg auf dem Brett hatte. Während letztere Partie Remis geendet hatte, spielten nun beide Kontrahenten weiter auf Sieg. Nachdem der Angriff auf die Königsstellung abgewehrt war, setzte Mühlen in der bereits angebrochenen sechsten Spielstunde seinerseits am anderen Flügel seine Bauernmajorität in Bewegung und drängte den Gegner in die Defensive. Mühlen gelang es, den letzten Blockadebauern zu erobern, wodurch er zwei verbundene Freibauern hatte. In beiderseits beginnender Zeitnot mit jeweils nur noch wenigen Minuten auf der Uhr brach Mühlen schließlich mit den Bauern durch, während der Versuch der Vereinfachung durch Turmtausch durch Zwischenziehen des Läufers unterbunden wurde. Die Bauern waren nun nicht mehr zu halten, weshalb sein Gegner aufgab. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe II hält Anschluss an die Tabellenspitze

Mit einem knappen 2,5:1,5 Heimsieg über die bisher verlustpunktfreie Eintracht aus Osterwieck hält die zweite Mannschaft der TSG Calbe den Anschluss an die Spitze in der Bezirksklasse Süd. Nach gut einer Stunde Remis am Spitzenbrett durch Ulrich Müller in einer durchgehend ausgeglichenen Partie. Hannes Krausholz brachte die TSG dann aufgrund der besseren Entwicklung in Führung, als er den Versuch seines Gegners, einen Mehrbauern zu verteidigen, durch aktives Figurenspiel konterte. Ein Doppelangriff, der sowohl Figurengewinn als auch Qualitätsgewinn drohte, beendete das Spiel frühzeitig zugunsten des Calbensers. Auch Lars Saretzki hatte Entwicklungsvorsprung, den er zu einem gefährlichen Angriff auf die gegnerische Königsstellung ausbaute. Nach Tausch des wichtigen Verteidigungsläufers brach die gegnerische Stellung zusammen, weshalb sein Gegner aufgab. Die abschließende Niederlage von Klaus Krausholz fiel dadurch nicht mehr ins Gewicht. Krausholz hatte im Zentrum keine ausreichende Absicherung und verlor einen wichtigen Verteidigungsbauern, woraufhin die entblößte Königsstellung den Ausschlag für den Ehrentreffer der Gäste gab. ( von K.-H. Ulrich )


Salzlandliga Runde 3: Calbe IV festigt Tabellenführung

Am dritten Spieltag der Salzlandliga kehrten beiden Teams der TSG Calbe mit Siegen von ihren Auswärtsspielen zurück. Die vierte Mannschaft festigte ihre Tabellenführung mit einem glatten 4:0 bei Union Schönebeck III. Ralf Dahlke gewann dabei kampflos, da die Gastgeber nur mit drei Spielern antraten. Ulrich Müller am Spitzenbrett sowie Georg Mollwitz und Mathias Stein gewannen ebenfalls ihre Partien gegen die Schönebecker Nachwuchsspieler. Auch die dritte Mannschaft der TSG kam beim knappen 2,5:1,5 zu einem doppelten Punktgewinn und ist damit erster Verfolger der vierten Mannschaft Calbes. Auch hier gab es einen kampflosen Punkt für die Rolandstädter durch Frank Hain, dessen Gegner nicht erschienen war. Thomas Wieske, Frank Brock und Klaus Krausholz kamen jeweils zu einem Remis. Im dritten Spiel des Tages trennten sich der SV Lok Aschersleben III und die SG Einheit Staßfurt VI mit einem 2:2-Unentschieden. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal Salzlandkreis: Ernst und Mühlen in der Verlängerung raus

Im Achtelfinale des Kreispokals sind bereits drei Calbenser ausgeschieden. Thomas Mühlen trennte sich von Torsten Kriegler (SK Oschersleben) ebenso wie Andreas Ernst von Jürgen Mohs (Aufbau Bernburg) in der regulären Spielzeit Remis und beide unterlagen in der Blitzverlängerung ebenso einheitlich 0,5:1,5. Mathias Stein verzichtet auf seinen Kampf gegen Bernd Winnig (Aufbau Bernburg). Die Partie zwischen Karl-Heinz Ulrich und Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg) sowie das Calbenser Vereinsduell zwischen Thomas Wieske und Ralf Dahlke werden nachgeholt. ( von K.-H. Ulrich )


DSAM Vorrunde in Magdeburg – 2 aus 5 für Ulrich

Beim Vorrundenturnier zur Deutschen Schachamateurmeisterschaft startete Karl-Heinz Ulrich in der B-Gruppe. Mit 2 Punkten aus 5 Runden, vier Remis und einer Niederlage stand am Ende Platz 34 zu Buche. Das Ziel, wenigstens in die Nähe der Qualifikation zur Endrunde zu kommen, indestens aber 50 % der Punkte zu holen, wurde verfehlt. Gegen durchweg besser dotierte Gegner reichte es nicht zu einem Sieg. Die einzige Niederlage geschah nach einem optisch gut aussehenden, aber riskanten Damenmanöver, welches einen entscheidenden Bauern und später die Partie kostete. ( von K.-H. Ulrich )


Salzlandliga: TSG Calbe IV erklimmt Tabellenspitze

Am 2. Spieltag der Salzlandliga hatten die dritte und vierte Mannschaft der TSG Calbe Heimrecht und kamen jeweils zu 2,5:1,5 Siegen. Die vierte Mannschaft steht damit als einzige Mannschaft mit 4 Punkten an der Tabellenspitze. Calbe IV führte bereits zu Spielbeginn mit 1:0, weil die Gäste vom SV Lok Aschersleben III nur zu Dritt antraten und Mathias Stein daher kampflos gewann. Ulrich Müller am Spitzenbrett baute diese Führung mit einem sauber herausgespielten Sieg weiter aus, ehe Rainer Irrgang mannschaftsdienlich seine ausgeglichene Partie Remis gab und damit den Mannschaftssieg sicherte. Die abschließende Niederlage von Georg Mollwitz fiel daher nicht mehr ins Gewicht. Calbe III gewann das Nachbarschaftsduell gegen Union Schönebeck III mit dem gleichen Ergebnis. Tim Wandsleb brachte seine Farben in Führung, nachdem er zunächst eine Figur für zwei Bauern gegeben hatte, danach aber besser stand und schließlich das Matt erzwang. Thomas Wieske kam nach Gewinn der Qualität und später dem Gewinn einer weiteren Figur ebenfalls zum Sieg. Steffen Sacher hatte in seiner Partie immer Druck ausüben können, der dann nach Generalabtausch fast aller Figuren verflachte, so dass er Remis vereinbarte, um die Mannschaftspunkte abzusichern. Die Gäste kamen schließlich am Spitzenbrett zum Ehrentreffer, als Jürgen Sowada nach Bauernverlust in Nachteil geriet und die Stellung nicht mehr halten konnte. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsschnellschachmeisterschaft Runde 4: Gerhard Soffner holt Tagessieg

Mit 10 Teilnehmern war die letzte Runde gut besucht, dies obwohl die Entscheidung über den Gesamtsieg zugunsten von Thomas Mühlen bereits vorher gefallen war. Gerhard Soffner sicherte sich den Tagessieg mit 4 Punkten aus fünf Runden und blieb als einziger ungeschlagen. Dahinter Klaus Krausholz mit 3,5 und Andreas Ernst mit 3 Punkten auf den Plätzen zwei und drei. ( von K.-H. Ulrich )


Landesliga A: Calbe entführt Punkt aus Aschersleben

Am dritten Spieltag der Landesliga A kam die TSG Calbe nach einem zähen Kampf über fast sechs Stunden zu einem letztlich leistungsgerechten 4:4 und entfernt sich einen weiteren Punkt vom Tabellenende. Beide Teams traten in Bestbesetzung an. Die erste Entscheidung nach knapp einer halben Stunde am Spitzenbrett, als Thomas Mühlen nach wenigen Zügen Remis vereinbarte. Darauf gingen die Gastgeber an Brett 2 in Führung, als Hartmut Backe ein Turmopfer übersah, dessen Annahme die Dame durch Springergabel gekostet hätte. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit das nächste Remis durch Ralf Dahlke in einer jederzeit ausgeglichenen Partie. Gleiche Voraussetzungen auch bei Karl-Heinz Ulrich, der deshalb auch Remis bot und bekam. Der Ausgang des Kampfes war zu dem Zeitpunkt noch nicht abzusehen, insbesondere nicht in der Partie von Andreas Ernst, bei der zu unterschiedlichen Seiten rochiert wurde, was oft Garant für eine lebhafte Partie ist. So auch diesmal, als Ernst die Königsstellung seines Gegners als erster aufhebeln konnte, wodurch er nicht nur die Qualität gewann, sondern auch einen gefährlichen Freibauern auf der vorletzten Reihe etablieren konnte, während sein Angriff auf den König, der nun wieder zum anderen Flügel flüchtete, weiterlief. Dennoch war stets Gefahr, dass sein Gegner seinerseits auf die Königsstellung vordringen konnte, was Ernst jedoch unterbinden konnte. In beidseitig hoher Zeitnot überschritt der Gegner die Bedenkzeit. Unterdessen hatte auch Gerhard Soffner in einem Endspiel mit jeweils Dame, Turm und verzahnten Bauernreihen Remis vereinbart. Erik Wandsleb hatte eine schwierige Verteidigung zu führen gehabt, kam aber nach einem Qualitätsopfer unter sofortigem Rückgewinn der Qualität zu Gegenspiel, da er nun Springer und Läufer gegen einen Turm hatte. In der anderen noch laufenden Partie hatte Dr. Georg Hamm im Mittelspiel eine Figur gewonnen, musste danach aber einige Hürden umschiffen, ehe der materielle Vorteil zum Gewinn geführt werden konnte. Die TSG damit mit 4:3 in Führung und hatte bereits einen Mannschaftspunkt sicher. Wandslebs Gegner indessen konnte einen wichtigen Verteidigungsbauern erobern, wodurch der gegnerische Doppelbauer freie Bahn hatte und mit Hilfe von König und Turm zur Umwandlung kam, wodurch die Gastgeber ausglichen. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksklasse Süd: TSG Calbe II unterliegt Schachtradtition Ströbeck

Im Spitzenspiel der Bezirksklasse Süd unterlag die TSG Calbe bei Schachtradition Ströbeck mit 1,5:2,5. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an. Nach einer Stunde einigten sich am 4. Brett Frank Brock mit seinem Gegner auf Remis. Zu diesem Zeitpunkt hatte Thomas Wieske am 3. Brett bereits eine Figur mehr, während es an den anderen beiden Brettern ausgeglichen aussah. Im Laufe der Spielzeit kam Ulrich Müller unter Druck und verlor dabei eine Figur und etwas später dann auch die Partie. Thomas Wieske konnte seine Stellung Stück für Stück festigen und drohte weiteren Figurengewinn bzw. matt, übersah dabei jedoch, dass sein Gegner bei einem Abwehrzug gleichzeitig eine Mattdrohung aufbaute, die dann einzügig zu Verlust führte. Das Match war verloren und es ging nun noch um Schadensbegrenzung. Klaus Krausholz konnte in seiner Stellung die Druckpositionen ausbauen. In komplizierter Stellung kamen beide Kontrahenten schließlich in Zeitnot. Der Gegner schafft es aber nicht mehr, seinen 36. Zug auszuführen und verlor in allerdings auch klar schlechterer Stellung durch Zeitüberschreitung. ( von K.-H. Ulrich )


Seniorenmannschaftsmeisterschaft 50+: Liga startet am 17. Dezember

Vier Mannschaften haben auf Bezirksebene für die Seniorenmannschaftsmeisterschaft 50+ gemeldet. Neben Aufbau Bernburg, dem SV Rochade Magdeburg und dem SC Norbertus Magdeburg ist auch die TSG Calbe vertreten. Der erste Spieltag findet regulär am 17. Dezember 2017 statt. Die TSG Calbe erwartet dann den zweiten Salzlandkreisvertreter Aufbau Bernburg am Heger. Weitere Spieltermine sind der 18. Februar 2018 auswärts beim SC Norbertus Magdeburg und zum Abschluss am 22. April 2018 zuhause gegen den SV Rochade Magdeburg. Die Siegermannschaft qualifiziert sich für die Endrunde der Landesmeisterschaft. Gespielt wird mit neuer Bedenkzeitregelung: 90 Minuten für die ersten 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie. Vom ersten Zug an werden je Zug 30 Sekunden Bedenkzeit hinzugefügt. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksmannschaftspokal: Calbe unterliegt Aufbau Bernburg 1,5:2,5

Im Viertelfinale des Bezirksmannschafspokals trafen die beiden Landesklassevertreter Aufbau Bernburg und TSG Calbe aufeinander. Die Gastgeber waren mit ihrer stärksten Formation angetreten, während Calbe ohne Hartmut Backe spielte, für den Gerhard Soffner in die Mannschaft rückte. Es entwickelte sich ein spannender Kampf, der lange offen blieb und erst in der vierten Spielstunde entschieden wurde. Zunächst ging Calbe durch Thomas Mühlen in Führung, der mehr vom Spiel hatte, da er immer wieder kleine Drohungen aufstellte, was seinen Gegner permanent zum Reagieren zwang. Die Entscheidung fiel durch einen Fehler, der zum Figurenverlust führte, weshalb der Bernburger aufgab. Doch die Führung hielt nicht lange, denn Dr. Georg Hamm unterlag letztlich unglücklich, hatte er doch nach zunächst schwungvollem Angriff seines Gegners Gegenspiel erlangt und bei aufkommender Zeitnot des Gegners seinerseits den Sieg vor Augen. Doch ein Fehler ermöglichte seinem Gegner ein Damenopfer mit unabwendbarer Bauernumwandlung, womit der Ausgleich gefallen war. Anschließend unterlag auch Karl-Heinz Ulrich, der aufgrund des Läuferpaars seines Gegners eine schwierige Verteidigung zu führen gehabt hatte, was schließlich in ein verlorenes Endspiel mit Damen und Bauern mündete und nicht mehr zu halten war. Nun hätte Gerhard Soffner seine Partie an Brett 4 gewinnen müssen, um wenigstens die Verlängerung zu erzwingen. Hier war jedoch zu diesem Zeitpunkt eine Stellung auf dem Brett, die weder für Soffner noch für seinen Gegner eine Gewinnchance bot, so dass Remis vereinbart wurde. Bernburg zieht damit ins Halbfinale des Bezirksmannschaftspokals ein. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitzmeisterschaft Runde 10: Dritter Tagessieg für Ulrich – Zweikampf um Gesamtsieg

Zur 10. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft traten 8 Spieler an. Karl-Heinz Ulrich siegte souverän mit 6,5 Punkten, gab nur ein Remis gegen den Zweiten Andreas Ernst ab, der auf 5,5 Punkte kam. Gemeinsam Dritte wurden Gerhard Soffner und Steffen Sacher mit je 5 Punkten. In der Gesamtwertung wird der Kampf um den Titel jetzt nochmals ultraspannend, denn Ulrich kann den momentan führenden Ralf Dahlke in der elften und letzten Runde noch abfangen. Von insgesamt 11 Turnieren gehen die besten acht in die Gesamtwertung ein. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe unterliegt Aufbau Elbe Magdeburg III deutlich

Die TSG Calbe verliert das erste Heimspiel mit 2,5:5,5 und fällt damit auf Platz 6 in der Tabelle ab. Letztlich ein klares Ergebnis, doch mit etwas mehr Glück, vor allem bei besserer Konzentration wäre sogar ein Sieg drin gewesen. Daran wird die TSG arbeiten müssen, wenn sie wieder erfolgreich sein will. Die TSG mit der Stammacht, während die Gäste einige Spieler nach oben an ihre erste und zweite Mannschaft abgeben mussten und weitgehend mit Jugendlichen aufliefen, dennoch aber eine nach Wertzahlen leicht bessere Mannschaft hatten. Nach etwa zweieinhalb Stunden trennte sich Thomas Mühlen am Spitzenbrett friedlich Remis von seinem Gegenüber. Mühlen hatte sich eines Angriffs auf seine Königstellung zu erwehren, hielt aber die Linien geschlossen, so dass kein entscheidender Durchbruch gelingen konnte. Es folgte eine schwarze Stunde für die TSG. Zunächst unterlag Hartmut Backe im Schwerfigurenendspiel unglücklich, hatte er doch nach wechselvollem Verlauf der Partie verpasst, einen zentralen Bauern zu verspeisen, der ihm entscheidenden Angriff hätte geben können. Dadurch konnte sein Gegenüber seinerseits einen Konter fahren, der nicht mehr zu verteidigende Mattdrohungen mit sich brachte. Nur wenig später unterlag auch Gerhard Soffner in einer Partie, bei der er zusehends mehr in Bedrängnis kam aufgrund des Eindringens der Türme auf der geöffneten H-Linie vor seinem Monarchen. Als dann auch Mannschaftskapitän Ralf Dahlke nach Qualitätsverlust seinem Gegner zum Sieg gratulieren musste, war die Vorentscheidung gefallen. Karl-Heinz Ulrich hätte verkürzen können, als er den zunächst schwungvoll vorgetragenen Angriff seines Gegners ausbremsen konnte und seinerseits zwei Mehrbauern gewann. Der Sieg war zum Greifen nahe, doch Ulrich übersah eine einzügige Mattdrohung und verlor die Partie noch. Damit stand der Gästesieg fest und in den restlichen drei Partien ging es nur noch um die Höhe desselben. Dr. Georg Hamm fand nicht zu seinem gewohnten Spiel und verlor die Qualität. Den Vorteil spielte sein Gegner nun routiniert nach Hause. Immerhin kamen die Calbenser dann durch Erik Wandsleb und Andreas Ernst in der längsten Partie des Tages noch zu zwei weiteren Punkten, was das Endergebnis dann noch halbwegs erträglich gestaltete. Wandsleb hatte in einer engen Partie erst im Endspiel Stellungsvorteil durch einen isolierten Doppelbauern plus Mehrbauern am Damenflügel geschaffen, was seinen Gegner zur Aufgabe veranlasste. Ernst hatte hingegen eine eher schwierige Stellung mit einem gefährlichen Freibauern seines Gegners zu spielen. Es gelang ihm jedoch mit seinen beiden Springern und der Dame bei vollem Brett einen sehenswerten Angriff auf den gegnerischen König zu führen, der ihm einen Mehrturm einbrachte, weshalb sein Gegner aufgab. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe II siegt glatt 4:0 gegen Einheit Halberstadt III

Auch die TSG Calbe II konnte nach gefühlt etlichen Jahren mal wieder in der Stammbesetzung an und war in der Bezirksklasse Süd gegen Einheit Halberstadt III klarer Favorit. Dieser Favoritenstellung wurden die Calbenser gerecht und siegten glatt mit 4:0. An den Brettern 2 und 3 machten zogen Ulrich Müller und Lars Saretzki ein überlegenes Spiel auf und brachten die TSG nach etwa 2 Stunden mit 2:0 in Führung. Am letzten Brett tat sich der Mannschaftsführer Klaus Krausholz nach einem Fehler, der die Qualität gekostet hatte, recht schwer. Dennoch konnte er die Stellung geschlossen halten, so dass sein Gegner kein Mittel fand, seinen Materialvorteil umzusetzen. Stattdessen gewann Krausholz einen Bauern und kam zu Gegenspiel. Durch geschickte Ablenkung gelang es ihm, den Gegner in eine passive Stellung zu zwingen, wodurch der Freibauern zur Dame ging. Der Gegner gab daraufhin auf. Am Spitzenbrett mühte sich Christian Krausholz lange. Trotz Bauerngewinn wehrte sich seine Gegnerin tapfer, so dass erst kurz vor der Zeitkontrolle ein weiterer Fehler zu Figurengewinn und damit zum Sieg führte. Die TSG Calbe hat durch diesen Sieg die Tabellenführung gemeinsam mit Schachtradition Ströbeck inne. Am dritten Spieltag kommt es nun zum Spitzenspiel beider Teams in Ströbeck. ( von K.-H. Ulrich )


Kreisblitzeinzelmeisterschaft Salzlandkreis: Karl Heinz Ulrich gewinnt zum Dritten Mal.

Mit 15 Teilnehmern, übrigens dieselbe Zahl wie im Vorjahr, fand die Kreisblitzmeisterschaft des Salzlandkreises 2017 in Bernburg statt. Gespielt wurde aber nach entsprechender Abstimmung der Teilnehmer nur einrundig. Somit waren 14 Runden zu absolvieren, die bis zur letzten Runde hochspannend blieben. Am Ende setzte sich Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe) mit 10,5 Punkten knapp vor einem großen Verfolgerfeld durch. Vorjahressieger Peter Lehmann, Burkhard Bauer (beide Aufbau Bernburg) und Thomas Mühlen (TSG Calbe) erzielten jeweils 10 Punkte und teilten sich gemeinsam den 2. Platz. Dicht dahinter mit 9,5 Punkten folgten mit Jürgen Mohs und Jörg Schmidt zwei weitere Bernburger. Gute Leistungen zeigten die beiden Jugendlichen Sebastian und Christian Haubold (Einheit Staßfurt), die manch einen Erwachsenen ganz schön ins Schwitzen brachten und zusammen 6,5 Punkte erzielten. Beste Dame war die einzige weibliche Teilnehmerin, Sylvia Bachmann (Einheit Staßfurt) auf Platz 12. ( von K.-H. Ulrich )


Saisonauftakt Salzlandliga: Sieg und Niederlage für die TSG Calbe

Zum Saisonauftakt der Salzlandliga mussten beide Calbenser Teams auswärts antreten. Die Hürde SV Lok Aschersleben III war für die TSG Calbe III jedoch zu hoch. Mit 1,5:2,5 gab es aber nur einen knappen Sieg für den Favoriten. Thomas Wieske am Spitzenbrett hielt seine Partie stets ausgeglichen, so dass Remis vereinbart wurde. Auch Frank Brocks Gegner hatte eine deutlich höhere Wertzahl. Dennoch konnte er einen guten Angriff aufbauen, für den er jedoch viel Zeit investierte. Zu viel, denn ein Zug vor der Zeitkontrolle fiel sein Blättchen und er unterlag durch Zeitüberschreitung. Verlief diese Partie unglücklich für Calbe, so glich sich dies in der Partie von Klaus Krausholz wieder aus, der zunächst die Qualität eingebüßt hatte, dann aber mit fortdauerndem Angriff seinerseits eine Figur gewann, die zum Sieg reichte. Tim Wandsleb schließlich verlor im Mittelspiel zwei Bauern und war hernach chancenlos. Calbe IV spielte bei Aufbau Bernburg III und kam zu einem 2,5:1,5 Sieg. Georg Mollwitz hatte im Mittelspiel einen Angriff von Turm und Dame auf seinen Königsflügel zu verteidigen. Nach Damentausch behielt er einen Doppelbauern auf der F-Linie übrig, während sein Springer in der Ecke verharren musste. Durch einen Fehler seines Gegners konnte er das Ruder wider Erwarten nochmals herumreißen und den Sieg erzwingen. Am Spitzenbrett erspielte sich Ulrich Müller einen Mehrbauern, dem bald ein zweiter folgte. Sein Gegner konnte allerdings einen davon zurück erobern und das ungleiche Läuferpaar schien ein Remis zur Folge zu haben. Doch Müller bewies Geschick im Endspiel, auch durch Fehler seines Gegners und gewann das Match. Am vierten Brett hatte Mathias Stein eine Leichtfigur verloren und hatte hernach gegen das starke Läuferpaar seines Gegners keine Mittel. Um den Mannschaftssieg zu sichern, musste jetzt in der letzten Partie mindestens ein Remis her. Ralf Dahlke hatte nach einer Springergabel die Qualität gewonnen, gab dann aber seine Partie in weiterhin komplizierter Stellung Remis. Im dritten Spiel des Tages kam der SSV Blau Weiß Barby zu einem glatten 4:0 Erfolg bei Union Schönebeck III und ist damit erster Tabellenführer der Salzlandliga. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitzmeisterschaft Runde 8: Karl-Heinz Ulrich mit zweitem Saisonsieg

8 Spieler nahmen an Runde 8 der Vereinsblitzmeisterschaft teil. Karl-Heinz Ulrich gewann alle sieben Partien und sicherte sich souverän den Tagessieg. Dahinter Gerhard Soffner und Thomas Wieske auf den Plätzen 2 und 3. Der in der Gesamtwertung führende Ralf Dahlke kam lediglich auf Platz 4 ein und konnte daher die Führung nicht weiter ausbauen. Dennoch führt er weiter klar die Gesamtwertung an. ( von K.-H. Ulrich )


Erfolgreiches Comeback für die TSG Calbe in der Landesliga A

Mit einem schwer erkämpften 5:3-Auswärtssieg feierte Wiederaufsteiger TSG Calbe eine erfolgreiche Rückkehr in die Landesliga A. Der Mannschaftssieg hing allerdings an einem seidenen Faden und muss nach dem Spielverlauf als glücklich bezeichnet werden. Calbe war ohne Mannschaftskapitän Ralf Dahlke in den Norden gereist. Aber auch die Gastgeber mussten auf ihren an Brett 1 gesetzten Spieler verzichten, so dass die Mannschaft geschlossen aufrücken musste. Es entwickelte sich der erwartet spannende und enge Kampf beider Teams. Nach gut zwei Stunden brachte Karl-Heinz Ulrich seine Farben in Front, nachdem er ein thematisches Läuferopfer auf h7 gegen den schwarzen König offerierte. Die Annahme des Opfers führte zu einem durchschlagenden Mattangriff. Nur wenig später nahm Andreas Ernst das Remisgebot seines Gegenübers an, nachdem eine zugeschobene Bauernstruktur entstanden war, die für keinen mehr eine reale Gewinnchance bot. Zu diesem Zeitpunkt hatte auch Erik Wandsleb bereits einen aussichtsreichen Angriff auf die lange Rochadestellung seines Gegners aufgebaut, so dass Dr. Georg Hamm seinerseits ein weiteres Remisgebot seines Gegners annehmen konnte. Dr. Hamm hatte zwar früh einen Mehrbauern ergattert, dafür aber hatte sein Gegner mehr Raum. Wandsleb führte unterdessen seinen Angriff weiter fort und gewann zunächst eine Figur und wenig später eine zweite, so dass sein Gegenüber aufgab. Weil auch Klaus Krausholz nach Qualitätsgewinn auf Gewinn stand, gab dann auch Thomas Mühlen am Spitzenbrett seine Partie Remis. Calbe schien nun schon auf der Siegerstraße. Doch Gardelegen verkürzte noch einmal an Brett 3, als Hartmut Backe in einem Turm- und Bauernendspiel mit Minusbauer gegen den weit aufgerückten König seines Gegners, der den Freibauern unterstützte, kein Gegenmittel mehr hatte. Unterdessen hatte Krausholz die Qualität zurückgegeben und hernach die Damen getauscht, wodurch ein reines Bauernendspiel mit Mehrbauer entstanden war. Seinem Gegner gelang es jedoch, seinen König eher zu zentralisieren und bot Remis. Krausholz aber spielte weiter und so kamen beide Seiten zu einer neuen Dame, wobei das Glück auf Seiten des Calbensers war, denn sein Gegenüber übersah einen Deckungszug, der ein entscheidendes Tempo und den Sieg hätte bringen können. So endete die Partie schließlich doch Remis. Nun musste die Partie am fünften Brett zeigen, ob Calbe einen oder beide Mannschaftspunkte entführen konnte. Calbes Neuzugang Gerhard Soffner hatte eine schwierige Verteidigung zu führen gehabt, bei der sein Gegenüber immer wieder kleine Drohungen aufbaute. Bereits die erste Zeitkontrolle schaffte er mit nur noch wenigen Minuten auf der Uhr. Es kam schließlich zum Abtausch aller Leichtfiguren, während sein Gegner zwischenzeitlich auch einen Mehrbauern hatte. Nachdem allerdings ein Turmpaar getauscht worden war, verflachte der Angriff und Soffner konnte seinerseits einen Freibauern etablieren, der vom Turm unterstützt wurde und den gegnerischen Turm zur passiven Verteidigung zwang. Die gegnerischen Zentrumsbauern wirkten zwar ihrerseits bedrohlich, waren aber letztlich zu weit von den Umwandlungsfeldern entfernt, so dass die Flankenangriffe seines Gegners mit dem Turm ungefährlich blieben, während Soffner sich eine neue Dame holen konnte. Trotz nur noch weniger Minuten auf der Uhr eroberte Soffner nun auch noch den letzten Turm seines Gegners und mit vereinten Kräften von Dame und König fiel auch noch der letzte Bauer seines Gegners, weshalb dieser aufgab. ( von K.-H. Ulrich )


Zweite Mannschaft der TSG Calbe gewinnt bei SK Oschersleben

Auch die zweite Mannschaft der TSG Calbe kam zum Saisonauftakt trotz des Ausfalls dreier Spieler (Klaus Krausholz war in die erste Mannschaft gerutscht, Lars Saretzki und Christian Krausholz waren verhindert) zu einem Auswärtssieg bei der Reserve des SK Oschersleben. Beim 2,5:1,5 war Ulrich Müller am Spitzenbrett erfolgreich. Frank Brock gewann an Brett 3, während Thomas Wieske am zweiten Brett ein Remis beisteuerte. Die Niederlage von Mathias Stein fiel dadurch nicht mehr ins Gewicht. ( von K.-H. Ulrich )


Joachim Breitfeld gewinnt Kreisschnellschachmeisterschaft des Salzlandkreises

Joachim Breitfeld (Union Schönebeck) gewinnt die Kreisschnellschachmeisterschaft des Salzlandkreises 2017. Nach sieben Runden im Schweizer System mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit für jeden Spieler blieb er bei fünf Siegen und zwei Remis als einziger ungeschlagen und gewann mit einem halben Punkt Vorsprung vor Jürgen Mohs (Aufbau Bernburg) und Thomas Mühlen (TSG Calbe), der mit einem weiteren halben Zähler Rückstand Platz 3 belegte. Turnierleiter Karl-Heinz Ulrich vom Ausrichter TSG Calbe konnte insgesamt 25 Spielerinnen und Spieler im Sportlerheim Heger begrüßen. Breitfeld sicherte sich mit dem Sieg zugleich die Wertung bei den Senioren. Bei den Frauen war mit Sylvia Bachmann (Einheit Staßfurt) lediglich eine Teilnehmerin am Start. Den Sieg bei den Jugendlichen errang Sebastian Haubold (Einheit Staßfurt), der in dem starken Feld beachtliche 50 % der Punkte holte und Platz 11 in der Gesamtwertung belegte. Der U12-Spieler lies dabei etliche erfahrene Spieler hinter sich und war außerdem bester Staßfurter. Eine tolle Leistung! Aber auch sein Bruder Christian errang gegen stärker einzuschätzende Gegner gute 2,5 Punkte, was sich auch aus seiner erreichten Feinwertung ablesen lässt. ( von K.-H. Ulrich )


24. Helmut-Schütz-Gedenkturnier – Mühlen bester Calbenser

Andreas Zech (Eintracht Tangerhütte) gewann souverän mit 8,5 Punkten aus neun Runden die Bezirksschnellschachmeisterschaft des Schachbezirks Magdeburg. Ralph Kahe (SV Rochade Magdeburg) folgte mir respektablem Abstand von 1,5 Punkten auf Platz 2 vor Volkmar Ahlers (SF Turm Wahrburg) mit 6,5 Punkten auf Platz 3. Calbe war mit drei Spielern vertreten, die allerdings mit dem Titelkampf nichts zu tun hatten und Mittelfeldplätze belegten. Thomas Mühlen (Platz 11) kam ebenso wie Gerhard Soffner (Platz 15) auf 5 Punkte. Karl-Heinz Ulrich erreichte 4,5 Punkte (Platz 22). Mit insgesamt 39 Spielern war das Turnier auch zahlenmäßig gut besucht. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitzmeisterschaft Runde 8: Mühlen gewinnt

Mit sieben Spielern wurde die siebte Runde der Vereinsblitzmeisterschaft ausgespielt. Thomas Mühlen blieb als einziger ungeschlagen und siegte mit 6,5 Punkten aus sieben Runden. Auf Platz 2 Karl-Heinz Ulrich vor Gerhard Soffner, der mit dem aktuell in der Gesamtwertung führenden Ralf Dahlke punktgleich war, aber die etwas bessere Feinwertung vorweisen konnte. ( von K.-H. Ulrich )


Hennef Open 2017

Nach 2015 hab ich mir mal wieder ein Sommer Open gegönnt. Diesmal ging es nach Hennef, wo der örtliche SV 90 Jahre seines Bestehens mit dem Hennefer-Elo-Sommer-Open 2017 feierte. Unterkunft fand ich wieder bei meinem früheren Klassenkameraden und Schachfreund Peter Müller, der für den Godesberger SK spielt und ebenfalls am Turnier teilnahm. Das Turnier war mit 129 Teilnehmern gut und auch in der Breite stark besucht, u. a. waren zwei GM und weitere sechs Titelträger am Start. Am Ende gab es zwei Sieger mit GM Ventzislav Inkiov (SK Ötigheim) und FM Xianliang Xu (SG Porz) mit jeweils 4,5 Punkten, denn auch die Feinwertung war identisch. Zwei weitere Spieler kamen ebenfalls auf 4,5 Punkte, hatten aber die schlechtere Feinwertung und kamen in der Reihenfolge IM Boris Margolin (SV Oberursel) und FM Friedmar Schirm (SF Hannover) auf den Plätzen drei und vier ein. Für mich begann das Turnier gleich hervorragend, gelang mir doch mit Schwarz gleich eine Überraschung gegen Stephan Bröhl (SG Niederkassel, 2115). Erneut mit Schwarz in Runde zwei hatte ich mit Mark Lamprecht (SC Bonn Beuel, 2190) noch einen stärkeren Gegenüber, gegen den die Partie lange ausgeglichen verlaufen war und ich dann im Mittelspiel die falsche Entscheidung traf, die mich letztendlich die Partie kostete. In Runde drei hatte ich erstmals Weiß gegen Thomas Scholl (SV Hennef, 1651), in einer Partie, die lange in der Remiszone befindlich war. Erst im Damenendspiel hatte ich taktische Vorteile und siegte mit zunehmender Zeitnot durch Matt. In der vorletzten Runde gegen David Ramien (SG Porz, 2116) war letztlich eine feine Umwandlungskombination durch Läuferopfer der Schlusspunkt in einer Partie, in der ich nie so richtig zur Entfaltung kam. In Runde fünf folgte der dritte Sieg mit Schwarz gegen Olav Humbek (SF Lohmar, 1734) in einem c3-Sizilianer, der von beiden Seiten und auf beiden Flügeln mit offener Klinge geführt wurde. Am Ende stand für mich der geteilte Platz 29 – 34 zu Buche. Mein Gastgeber des Wochenendes kam nach seiner Auftaktniederlage noch zu 3,5 Punkten und auf Platz 25 ein. Alles in allem ein rundherum gelungenes Turnier, das ich in der Form vielleicht zur guten Tradition im Sommer werden lassen könnte. Kurios noch am Rande, dass gleich vier meiner Gegner Ratingpreise gewinnen konnten und ich bei der Buchholzzahl am Ende nur einen halben Punkt weniger als die beiden Sieger vorzuweisen hatte. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsschnellschachmeisterschaft Runde 3: Mühlen gewinnt zweites Turnier

Mit lediglich sechs Teilnehmern war die 3. Runde nur übersichtlich besucht. Thomas Mühlen gelang ein glatter Durchmarsch mit 5 Punkten vor Steffen Sacher mit 4 und Ulrich Müller mit 3 Punkten. Mit dem bereits zweiten Turniersieg der laufenden Serie sicherte Mühlen gleichzeitig bereits den Gesamtsieg. Denn Titelverteidiger Karl-Heinz Ulrich kann rechnerisch nach Punkten nur noch gleichziehen, hätte dann aber lediglich einen Turniersieg vorzuweisen. Spannend ist nur noch der Kampf um die Plätze 2 und 3. Dafür kommen neben Ulrich noch Sacher und Müller in Frage. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft Runde 5: Kampf um die Spitze wieder offen

In der fünften Runde hat Andreas Ernst durch die Niederlage gegen Ralf Dahlke seinen Vorsprung gegenüber Karl-Heinz Ulrich wieder eingebüßt. Ulrich gewann gegen Frank Brock und ist jetzt wieder punktgleich mit Ernst. Dicht dahinter folgen Dahlke und Steffen Sacher mit je einem halben Zähler Rückstand. Unter den vier Führenden wird der neue Vereinsmeister zu finden sein. Es bleibt also bis zum Schluss spannend. ( von K.-H. Ulrich )


Grillfest und Vereinsblitzmeisterschaft Runde 7: Hartmut Backe gewinnt

Im Rahmen des Vereinsgrillfestes wurde die 7. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft ausgetragen. Bei gutem Wetter fanden sich 15 Spieler ein. Nach neun Runden blieb allein Hartmut Backe ungeschlagen und gewann mit 8 Punkten. Gefolgt von Thomas Mühlen mit 7,5 und Dr. Georg Hamm mit 7 Punkten. Der in der Gesamtwertung führende Ralf Dahlke kam lediglich auf Platz 5 ein, liegt aber weiterhin auf Kurs Titelgewinn. Anschließend ließ man sich das leckere Grillgut schmecken. Ein besonderer Dank geht an die Gastgeber Sonja und Frank Brock. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft Runde 4: Andreas Ernst übernimmt alleinige Führung

Andreas Ernst gewinnt das Duell der beiden letztjährigen Vereinsmeister gegen Karl-Heinz Ulrich und bleibt als Einziger weiter verlustpunktfrei, führt jetzt mit einem Punkt Vorsprung. Die drei Verfolgerduelle endeten allesamt Remis. Auf Platz 3 folgen mit je 2,5 Punkten Ralf Dahlke, Frank Brock, Klaus Krausholz und Steffen Sacher. Für Runde 5, die bereits ausgelost wurde, ist kein spezieller Spieltag vorgesehen. Die Partien sollen aufgrund der Sommerferien bis spätestens Ende August gespielt werden. ( von K.-H. Ulrich )


Dr. Georg Hamm mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff zeichnete in einer festlichen Veranstaltung am 27. Juni 2017 in der Staatskanzlei Magdeburg drei verdiente Sachsen-Anhalter mit dem Bundesverdienstorden aus. Einer von den drei Ausgezeichneten war unser Schachfreund Dr. Georg Hamm aus Calbe/Saale, der das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt. Nachstehend ein Auszug aus der Laudatio des Ministerpräsidenten: „Sehr geehrter Herr Dr. Hamm, zu Ihren Lebenserfahrungen gehört es, dass man möglichst viel über Gifte wissen sollte, wenn man unsere Umwelt gesund gestalten will. Als Chemiker haben Sie Ihr berufliches Leben damit verbracht, den Zusammenhang zwischen Toxikologie und Medizin zu erforschen, Giftbeauftragte auszubilden und an verschiedenen Stellen das Gesundheits- und Sozialwesen auf kommunaler und Landesebene zu entwickeln. Im Landesamt für Arbeitsschutz haben Sie die Messstelle für Gefahrstoffe und physikalische Schadfaktoren aufgebaut. Das ist für die Gestaltung der Arbeitswelt sehr vieler Menschen von enormer Wichtigkeit. Es ist für unser Gemeinwohl unverzichtbar, dass Menschen sich diesem Dienst mit Ideenreichtum und Hingabe stellen. Arbeitsschutz und Verbraucherschutz wurden für Sie so ganz wesentliche Themen, denen Sie sich weit über Ihre beruflichen Pflichten hinaus gestellt haben. Darüber hinaus sind Sie leidenschaftlicher Kommunalpolitiker. Bereits seit 1990 arbeiten Sie im Stadtrat Ihrer Heimatstadt Calbe und in den Kreistagen Schönebecks und nun des Salzlandkreises mit. Demokratie lebt davon, dass Menschen konkret Verantwortung übernehmen, dass Sie Ihre Heimat mitgestalten und die Interessen von Menschen mit Nachdruck vertreten. Sie geben damit ein wichtiges Beispiel für das Funktionieren unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung. Vermutlich sind Sie aber für die politische Gestaltung darum so gut geeignet, weil eine besondere Liebe dem Schachsport gehört. Im Schachspiel erlernt der Mensch Regeln, die eine Auseinandersetzung auf höchstem logischem Niveau ermöglichen. Darin liegt auch das eigentlich Reizvolle des Schachspiels, es kennt keine Zufälle und auch kein Glück, es folgt einer beinahe reinen Vernunft. Der Legende nach wurde es erfunden, um einen Herrscher darüber zu belehren, dass er nur gemeinsam mit seinem Volk Erfolg haben kann und von den Figuren um sich herum abhängig ist. Er änderte durch die Erfahrung des Spiels sein Handeln und wurde ein besserer Mensch. Der Schachspieler muss wie in der Politik auch immer mehrere Züge weit denken. Das steigert die Erfolgschancen bedeutend. Im Deutschen Schachbund e.V. haben Sie seit den 60er Jahren sowohl als Funktionär, aber auch als Spieler Herausragendes geleistet. Dabei galt Ihre besondere Fürsorge naturgemäß der Schachabteilung der TSG Calbe/Saale. Dass Ihr Verein bereits zwei Mal die Deutschen Meisterschaften im Blitzschach ausrichten konnte, war weitreichend Ihr Verdienst. Sie betätigen sich darüber hinaus als Schiedsrichter und als Trainer, waren auch Referent für Seniorenschach im Deutschen Schachbund. Das ist ein wichtiges Feld, weil gerade im Alter die geistige Aktivität größte Bedeutung hat. Schach ist ein Sport, der wie kaum ein anderer bis ins hohe Alter betrieben werden kann, die Geselligkeit fördert und für Erfolgserlebnisse sorgt. Sicherlich auch mit dieser Motivation haben Sie an Europa- und Weltmeisterschaften im Seniorenschach teilgenommen und damit vielen Menschen ein motivierendes Beispiel gegeben. Ein ganz wichtiges Thema ist es Ihnen, Schach geradezu als einen „Bildungsmotor“ zu begreifen. Ich hatte bereits deutlich werden lassen, wie sehr ich Ihnen darin Recht gebe. Schach ist ein ungemein kulturvoller und traditionsreicher Weg, um das Denken, menschliche Gemeinschaft, Respekt und Geduld zu erlernen. Ich danke Ihnen, dass Sie sich dieser Mission mit so großem Engagement widmen und wünsche Ihnen dabei auch in den kommenden Jahren viel Erfolg und Freude. Sie machen sich mit dieser Arbeit um unser Land verdient. Das wurde 2012 bereits mit der Ehrennadel des Landes zum Ausdruck gebracht und manifestiert sich heute durch das Verdienstkreuz am Bande, zu dem ich Ihnen herzlich gratuliere!“ Das Präsidium und der Hauptausschuss des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt gratulieren Dir, lieber Georg, ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung und wünschen Dir eine gute und stabile Gesundheit sowie viel Freude und Erfolg beim und für das Schach!


Landesmannschaftspokal: TSG Calbe auf Platz 4

Mit zwei Niederlagen im Gepäck kehrten die Schachspieler der TSG Calbe von der Finalrunde des Landesmannschaftspokals zurück. Dennoch war man nicht unzufrieden, wie Mannschaftskapitän Thomas Mühlen sagte: „Wir haben erstmals überhaupt das Finale auf Landesebene erreichen können. Allein das ist schon ein Erfolg für die TSG. Mit etwas Glück wäre sogar Platz 3 drin gewesen." Mit dem Gastgeber und künftigen Zweitbundesligist Aufbau Elbe Magdeburg und dem Oberligisten SV Sangerhausen gab es zwei klare Favoriten dieser Endrunde. Eintracht Tangerhütte hatte kurzfristig die Teilnahme abgesagt, so dass der unterlegene Viertelfinalist SF Bad Schmiedeberg einsprang, der etwa auf Augenhöhe mit den Calbensern einzuschätzen war. Calbe hatte auf etwas Losglück für das Halbfinale gehofft, weil bereits der Einzug ins Finale die Qualifikation für die Deutsche Mannschaftspokalmeisterschaft bedeutet hätte. Doch die TSG bekam mit dem SV Sangerhausen einen der „dicken Brocken" zugelost, während die Gastgeber auf Bad Schmiedeberg trafen. Magdeburg lies hier auch nichts anbrennen und siegte glatt mit 4:0. Sangerhausen hatte bei den Wertzahlen der Spieler im Schnitt rund 150 Punkte mehr an den Brettern und kam letztlich ebenso zu einem klaren 3:1 Erfolg. Dr. Georg Hamm am Spitzenbrett hatte nach Verlust eines zentralen Bauern in schwieriger Stellung noch versucht, Gegenspiel zu kreieren, doch sein Gegner parierte alle Drohungen und kam schließlich zwangsläufig zu Materialvorteil. Hartmut Backe hielt lange dagegen, musste aber ein ungünstiges Endspiel in Kauf nehmen, bei dem sein Gegner nicht nur einen agileren Läufer gegen Backes Springer, sondern auch einen entfernten Freibauern besaß, der schließlich die Partie entschied. Damit war die Partie aufgrund der Siege an den ersten beiden Brettern schon zugunsten von Sangerhausen entschieden. Thomas Mühlen hatte stets eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett. Nach einem vorübergehenden Läuferopfer seines Gegners entstand in der Abwicklung für Mühlen ein Freibauer am Damenflügel. Ob dieser hätte verwertet werden können, blieb unbeantwortet, denn Mühlen unternahm stattdessen einen Königsangriff, der aber nicht durchdrang, so dass Remis vereinbart wurde. Schließlich gelang Karl-Heinz Ulrich noch ein letztlich glückliches Remis, als er in einem zähen Verteidigungskampf trotz ungleichfarbiger Läufer immer wieder Drohungen zu parieren hatte. Nach einem Fehler konnte sein Gegner seinen Turm für den Läufer opfern und einen Bauern zur Umwandlung treiben, wodurch er schließlich eine Figur mehr hatte. Doch Ulrich gelang es mit seinen verbliebenen Bauern eine Festung zu bauen, so dass sein Gegner schließlich ins Remis einwilligte. Das Finale zwischen Aufbau Elbe Magdeburg und dem SV Sangerhausen war hart umkämpft und wurde erst in der fünften Spielstunde knapp mit 2,5:1,5 zugunsten von Sangerhausen entschieden. Allerdings vertreten beide Finalisten Sachsen-Anhalt beim Deutschen Mannschaftspokal. Im kleinen Finale unterlag die TSG ebenso knapp mit 1,5:2,5 gegen SF Bad Schmiedeberg. Die Partien entwickelten sich zunächst ausgeglichen. Allerdings kamen bei Hartmut Backe Rochaden zu unterschiedlichen Seiten aufs Brett, wodurch beide Seiten auf Angriff spielten. Backe gelang es als erstem, Linien zu öffnen und zunehmend Material zu gewinnen. In komplizierter Stellung mit beiderseitigen Chancen schien sich der gegnerische Angriff verflüchtigt zu haben. Doch eine letzte Konterchance gab es aufgrund der unsicheren Königsstellung Backes, die sein Gegner quasi mit der letzten Patrone unter Turmopfer nutzen und den König damit in ein Mattnetz ziehen konnte. Diesen Rückstand konnte die TSG nicht mehr wettmachen. Gut eine Stunde später nahm Karl-Heinz Ulrich das Remisangebot seines Gegenübers an, nachdem er einen Bauern eingebüßt und die zunächst leicht bessere Stellung weg war. Ulrichs Springer beherrschten das Zentrum und der Abtausch eines davon gegen den guten Fianchetto-Läufer seines Gegners nahm diesem jedes erfolgversprechende Gegenspiel. Die TSG kam nochmal zurück und zum Ausgleich durch den glücklichen Sieg von Thomas Mühlen. Er hatte in der französischen Verteidigung einen Bauernriegel vor seiner Königsstellung aufgebaut, den sein Gegner fortlaufend attackierte und schließlich unter Scheinläuferopfer die Linie vor Mühlens König öffnen konnte. Irgendwo verpasste sein Gegner jedoch bessere Züge, lies seinerseits Gegenspiel auf der c-Linie zu, wodurch Mühlen schließlich durch Bauernopfer unter Linienöffnung ein Zwischenschach geben konnte, was ihm einen ganzen Turm einbrachte. Diesen Vorteil spielte er dann sicher zum Sieg runter. In der letzten noch laufenden Partie stand Dr. Georg Hamm zu diesem Zeitpunkt bereits unter Druck der Schwerfiguren seines Gegners. Zuvor hatte er seinem Gegner ein Bauernzentrum gestattet, um seinerseits mit Figuren dagegen anzukämpfen. Sein Gegner nutzte den Raumvorteil am Damenflügel und schuf sich einen Freibauern, den er bis zur vorletzten Reihe vortreiben konnte. Da Dr. Hamm bei dem Spielstand jetzt gewinnen musste, um die Partie noch für Calbe zu entscheiden, versuchte er seinerseits am Königsflügel Linien zu öffnen, um Gegenspiel zu erhalten. Das führte aber zwangsläufig zur Lockerung der eigenen Königsstellung, wodurch ein koordinierter Angriff vereitelt wurde. Nachdem beide ihrer Türme auf der offenen Linie konzentriert hatten, schlug der Tausch von Dame gegen Turm fehl, weil dadurch der Freibauer jetzt ungehindert zur Dame gehen konnte, wodurch der Materialvorteil letztlich zu groß wurde und ein Gegenangriff auf den König nicht mehr gelang. Die TSG ist damit Vierter im Landesmannschaftspokal. ( von K.-H. Ulrich )


Landeseinzelmeisterschaft im Blitzschach: Gedeon Hartge gewinnt

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand die Landeseinzelmeisterschaft im Blitzschach in Burg statt. 22 Teilnehmer kämpften in einem Rundenturnier über 21 Runden um die Teilnahme an der Deutschen Blitzmeisterschaft. Mit 18 Punkten siegte der 17-jährige Gedeon Hartge (USV Halle) mit einem halben Zähler Vorsprung vor Steffen Michel (VfL Gräfenhainichen) und dem ebenfalls erst 17-jährigen USV-Teamkollegen Felix Schulte. Letzterer hatte genau eine Siegpartie weniger, so dass die Zweitwertung den Ausschlag um die Plätze gab. Als beste Schachspielerin kam Susan Erbs (Aufbau Elbe Magdeburg) mit 9,5 Punkten auf das Treppchen. Erbs und Hartge vertreten den Landesverband bei der Deutschen Blitzeinzelmeisterschaft. Aus Calbe waren Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich dabei, die allerdings mit der Titelvergabe nichts zu tun hatten und Mittelfeldplätze belegten. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitzmeisterschaft Runde 6: Ulrich mit erstem Saisonsieg

Nur sechs Teilnehmer bei der 6. Runde der Vereinsmeisterschaft. Gespielt wurde deshalb ein doppelrundiges Rundenturnier. Karl-Heinz Ulrich gewann alle Spiele und siegte souverän vor Ralf Dahlke, der lediglich gegen Ulrich Punkte abgab. Auf dem geteilten dritten und vierten Platz Frank Brock und Steffen Sacher. In der Gesamtwertung führt weiterhin Ralf Dahlke. ( von K.-H. Ulrich )


Landeseinzelmeisterschaft: Thomas Mühlen auf Platz 7

Johannes Paul (Aufbau Elbe Magdeburg) macht den Hattrick perfekt. Mit sechs Siegen und einem Remis gewann er souverän die Landeseinzelmeisterschaft Sachsen-Anhalt 2017. Es war sein dritter Titel in Folge und der vierte insgesamt. Auf den Plätzen folgen Norman Schütze (SG Löberitz) und Florian Heyder (SV Sangerhausen). Das Turnier über 7 Runden fand unter hervorragenden Bedingungen in der Jugendherberge Magdeburg statt. Für den Calbenser Thomas Mühlen war die erste Teilnahme eine tolle Erfahrung. In dem starken Achterfeld war er auf Setzlistenplatz 8 gestartet und Außenseiter. Dennoch schlug er sich wacker und erreichte sein selbst gesetztes Minimalziel von 2 Punkten, die immerhin Platz 7 bedeuteten. Gleich in Runde 1 gelang ihm ein überraschender Sieg über den späteren Dritten Florian Heyder. Mühlen setzte seinen Gegner von Beginn an unter Druck, der auf der Suche nach Gegenspiel viel Bedenkzeit verbrauchte. Zuviel, denn kurz vor der Zeitkontrolle fiel in bereits verlorener Stellung sein Blättchen und der erste volle Punkt war für Mühlen verbucht. Am Nachmittag gegen Michael Görgens (Union Schönebeck) ging früh ein Bauer und später sogar noch die Qualität verloren. Mühlen kam in der Partie dennoch zu Gegenspiel, was sein Gegner aber parieren und schließlich durch Mattangriff siegen konnte. In Runde drei gegen den Titelverteidiger schien zunächst wenig los zu sein, wobei jedoch die eigene Königssicherung Anlass zur Sorge geben konnte. Dies nutzte der Magdeburger durch ein Zwischenschach aus und war seitdem in der Vorhand, die er danach nicht mehr abgab. In Runde 4 gegen Volodymyr Ozeran (SK Dessau) spielten beide mit offenem Visier auf Angriff. Mühlen kam allerdings vom Weg ab, als seine vorgerückte Dame durch den gegnerischen Turm ins Abseits gedrängt wurde, was zugleich Turm- und Partieverlust bedeutete. Gegen den zweiten Favoriten im Feld, Norman Schütze, nahm Mühlen in Runde 5 durch schnellen Damentausch Dampf aus der Partie, übersah dann aber einen taktischen Trick im Mittelspiel mit Stellungsnachteil. Trotz zäher Verteidigung war die vierte Niederlage am Stück nicht mehr abzuwenden. Es folgten in den letzten beiden Runden noch zwei schnelle und unkomplizierte Remis gegen Gedeon Hartge und Thomas Hentzgen (beide USV Halle). Damit standen am Ende 2 Punkte und immerhin Platz 7 zu Buche. Besser lief es für Michael Görgens (Union Schönebeck), der neben dem Sieg über Mühlen weitere vier Remis erzielen konnte und mit 3 Punkten auf Platz 5 einkam. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft Runde 3: Nur noch ein Duo verlustpunktfrei

Nach Runde 3 der Vereinsmeisterschaft sind lediglich die beiden Vereinsmeister der letzten Jahre noch verlustpunktfrei. Karl-Heinz Ulrich gewann gegen Ralf Dahlke, während Andreas Ernst am Tisch 2 gegen Mathias Stein siegte. Folgerichtig treffen die Führenden in Runde 4 direkt aufeinander. Dahinter folgen 4 Spieler mit je 2 Punkten. ( von K.-H. Ulrich )


Thomas Mühlen vertritt TSG Calbe bei der Landeseinzelmeisterschaft

Das Teilnehmerfeld der Landeseinzelmeisterschaft des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt 2017 ist komplett. Neben dem Titelverteidiger Johannes Paul (Aubau Elbe Magdeburg) und dem Vertreter der Landesschachjugend Gedeon Hartge (USV Volksbank Halle) starten aus dem Schachbezirk Dessau Norman Schütze (SG Löberitz) und Volodymyr Ozeran (SK Dessau 93), aus dem Schachbezirk Halle Florian Heyder (SV Sangerhausen) und Thomas Hentzgen (USV Volksbank Halle). Aus dem Schachbezirk Magdeburg sind Michael Görgens (Union Schönebeck) und Thomas Mühlen (TSG Calbe) dabei. Während der Schönebecker Görgens sich bereits mehrfach für die Finalrunde qualifizieren konnte, ist es für den Calbenser Mühlen eine Premiere. Für Mühlen ist die Teilnahme an der Landeseinzelmeisterschaft die Krönung einer tollen Saison am Spitzenbrett der TSG Calbe. Dennoch ist er in dem starken Feld nach seiner Wertzahl nur auf dem Setzlistenplatz 8 und damit Außenseiter. „Favoriten sind der Titelverteidiger Johannes Paul und Norman Schütze. Für mich ist die Teilnahme bereits ein Erfolg. Der Druck, gewinnen zu müssen, liegt bei den anderen. Natürlich werde ich um jeden Punkt kämpfen und versuchen, die eine oder andere Überraschung zu schaffen" gibt sich Mühlen vorsichtig optimistisch. Gespielt wird ein Rundenturnier über 7 Runden vom 25. bis 28. Mai in der Jugendherberge Magdeburg in der Leiterstraße. Der Landesmeister qualifiziert sich für die Deutsche Einzelmeisterschaft 2018. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe nach dramatischem Kampf im Halbfinale des Landespokals

Die TSG Calbe zieht nach einem dramatischen Kampf gegen Grün-Weiß Granschütz in der Blitz-Verlängerung mit einem 3:1 ins Halbfinale des Landesmannschaftspokals ein. Die reguläre Partie endete mit 2:2 Unentschieden. Das Final-Four wird am 17. Juni ausgetragen. Calbe hat sich um die Austragung beworben, der Spielort steht aber noch nicht fest. Thomas Mühlen an Brett 3 brachte die TSG Calbe in Führung. Mit den weißen Steinen hatte er zunächst eher unspektakulär sein Spiel am Königsflügel gestaltet, nachdem das Zentrum abgeriegelt war. Den Versuch, die f-Linie zu öffnen, begegnete sein Gegenüber mit langer Rochade, wobei sich jedoch dessen Läufer hinter die feindlichen Linien verirrte. Mühlen nutzte diesen Umstand aus, indem er seine Figuren in Angriffsposition manövrierte, während der eingeschlossene Läufer immer wieder das einzige Fluchtfeld zu betreten hatte. Dies führte schließlich zu dessen Einschluss, so dass dem Gegner nur die Wahl zwischen Figurenverlust oder Mühlen´s entscheidendes Eindringen über das Zentrum hatte, weshalb er die Partie aufgab. Nachdem dann Hartmut Backe an Brett 2 ebenfalls mit den weißen Steinen gewinnen konnte, hatte die TSG bereits das Unentschieden und die Verlängerung sicher. Backe hatte im Dameninder nach Bauernvorstoß im Zentrum die vom gegnerischen Läufer beherrschte lange Diagonale geschlossen und das bessere Spiel. Nach Öffnen der b-Linie drang er mit seinen Schwerfiguren in die gegnerische Stellung ein. Auch der Versuch, durch Hergabe eines Bauern zu Gegenspiel zu kommen, schlug nicht durch. Backe parierte seinerseits jegliches Gegenspiel und angesichts der nun entscheidenden Drohungen gab sein Gegner die Partie auf. Doch die Gäste kamen trotz des 0:2-Rückstandes nochmal ins Spiel zurück, als Ralf Dahlke seine Partie verloren geben musste. Dahlke hatte zunächst im Zentrum gut dagegen gehalten und trotz Hergabe des Läuferpaars durch seine zentral postierten Springer gleiches Spiel erhalten. In der Abwicklung verpasste er aber einen für ihn vorteilhaften Tausch eines Springerpaares und behielt nach Abtausch seines zweiten Läufers eine ungünstige Bauernstruktur, bei der der gegnerische Läufer seinem Springer überlegen war. Dahlke opferte den Springer für Angriff auf den König, der aber nicht durchdrang und schließlich zum Partieverlust führte. Dr. Georg Hamm an Brett 1 hatte die schwierigste Aufgabe mit dem stärksten Spieler der Gäste vor sich. Beide Spieler hatten im Sizilianer lang rochiert, wodurch sich eine ungewöhnliche Stellung ergab, bei der Dr. Hamm zunächst gleiches Spiel hatte. Allerdings verpasste er, frühzeitig den weißen Läufer seines Gegners durch Schlagen mit dem Springer zu eliminieren, wodurch dieser seinerseits eine Fesselung des Springers ausnutzen konnte und zu Bauerngewinn kam. Auf der nun offenen Diagonale drang der Gästespieler in die Stellung ein und kam zu durchdringendem Königsangriff. Damit stand es 2:2. Auch die Feinwertung, wonach Siege an den vorderen Brettern mehr zählen, führte bei dieser Konstellation zu keiner Entscheidung, da die Gäste an Brett 1 und 4 gewannen, während Calbe an den Brettern 2 und 3 erfolgreich war. Die Feinwertung ergab somit in der Addition ein 5:5. Daher wurde eine Verlängerung notwendig, die durch Blitzpartien mit vertauschten Farben zu absolvieren war. Hier hatten die Calbenser dann das bessere Ende für sich. Hier waren die Gäste zunächst in Führung, als Dr. Hamm durch regeltechnisch einen unmöglichen Zug ausführte, den der Gegner reklamierte und was beim Blitz zum Partieverlust führt. Doch Backe und Mühlen gewannen erneut ihre Partien und brachten Calbe mit 2:1 in Front. Ralf Dahlke schließlich konnte seinerseits einen unmöglichen Zug seines Gegners reklamieren, wodurch die Entscheidung gefallen war und Calbe mit 3:1 in der Blitzverlängerung siegte. ( von K.-H. Ulrich )


2. Runde Vereinsschnellschachmeisterschaft: Backe hauchdünn vorn

Mir 11 Teilnehmern war die 2. Runde der Schnellschachvereinsmeisterschaft gut besucht. Nach fünf Runden lagen mit Hartmut Backe, Karl-Heinz Ulrich und Thomas Mühlen drei Spieler mit jeweils 4 Punkten vorn. Und genau in dieser Reihenfolge schlug auch die Feinwertung zugunsten von Backe aus, der Ulrich und Mühlen auf die Plätze verwies. In der Gesamtwertung ist natürlich noch alles offen. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe ist Meister der Bezirksoberliga – 4:4 bei Verfolger Quedlinburg

Die TSG Calbe ist im Ziel. Mit einem leistungsgerechten 4:4-Unentschieden trennte sich die TSG im Spitzenspiel des letzten Spieltages von der gastgebenden TSG Quedlinburg. Damit gewinnt Calbe die Bezirksoberliga Süd mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung und schafft den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga. Die TSG war mit einem beruhigenden Vorsprung in die Welterbestadt gefahren. Quedlinburg hätte mindestens 7,5:0,5 gewinnen müssen, um die Rolandstädter überhaupt einzuholen, glatt gewinnen, um direkt vorbei zu ziehen. Kurzfristig war Andreas Ernst ausgefallen und ebenso kurzfristig sprang Georg Mollwitz für ihn ein. Für Erik Wandsleb rückte Thomas Wieske ins Team. Doch die Entscheidung stand schon früh fest, als sich Thomas Mühlen am Spitzenbrett mit dem stärksten Spieler der Gastgeber aus Remis einigte. Offenbar glaubte auch beim Gastgeber niemand mehr an eine erfolgreiche Aufholjagd. Nur wenig später einigte sich auch Georg Mollwitz an Brett 8 mit seinem Gegenüber auf Remis und machte damit bereits den entscheidenden Schritt für Calbe zur Meisterschaft. Nachdem nach Ablauf einer Stunde das dritte Brett der Gastgeber nicht erschienen war, strich Hartmut Backe einen kampflosen Punkt ein, wodurch die TSG jetzt sogar in Führung lag. Es folgten im Laufe der zweiten und dritten Spielstunde weitere Remis durch Lars Saretzki, Ralf Dahlke, Thomas Wieske und Dr. Georg Hamm. In der letzten laufenden Partie des Tages von Karl-Heinz Ulrich an Brett 2 musste nun die die Frage beantwortet werden, ob Calbe einen oder zwei Mannschaftspunkte entführen konnte. Ulrich hatte sich durchgehend Angriffen zu erwehren und büßte letztlich am unbewachten Damenflügel einen Bauern ein, die nach einigen Verwicklungen und trotz hoher Zeitnot durch seinen Gegner im Leichtfigurenendspiel zum Sieg verwertet wurde. Endstand also 4:4. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe II trennt sich 2:2 von Schachtradition Ströbeck

Zum Saisonabschluss traf die zweite Mannschaft der TSG auf die Mannschaft von Schachtradition Ströbeck. Calbe hatte sich als Ziel gesetzt, den Gegner in der Tabelle noch zu überholen. Dafür wäre ein 3:1-Sieg erforderlich gewesen. Die Gegner boten offenbar um dies zu vermeiden, nach gut einer Stunde an den ersten drei Brettern Remis an, was die Calbenser zu diesem Zeitpunkt folgerichtig ablehnten. Unterdessen fuhr Ulrich Müller am vierten Brett den ersten vollen Punkt für Calbe ein, womit er seine Serie erfolgreich fortsetzte und auch beim 4. Einsatz in der 2. Mannschaft gewann. Im Mittelspiel hatte er eine vorteilhafte Stellung erreicht, die er kontinuierlich ausbaute und schließlich matt setzte. Steffen Sacher hatte einen vielversprechenden Angriff auf dem Königsflügel, den der Gegner durch Abtausch der Schwerfiguren dann allerdings abwehren und seinerseits Stellungsvorteil erlangen konnte. Sacher bot Remis, was der Gegner annahm. Am Brett 2 hatte Klaus Krausholz einen Angriff seines Gegners unterschätzt, der zum Bauernverlust führte, unter Inkaufnahme eines Doppelbauern. Nachdem Tausch weiterer Figuren kam es zu einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern für den Ströbecker. Der Mehrbauer entschied schließlich das Spiel, wodurch der Ausgleich hergestellt war. An Brett 1 kam Christian Krausholz am Ende zu einem glücklichen Remis. Sein Angriff sah sehr vielversprechend aus, führte jedoch zu Figurenverlust. Durch eine starke Fesselung der Figuren am Königsflügel und einer ständigen Mattdrohung konnte er dann aber doch noch das Remis erzwingen. Calbe beendet damit die Saison auf Platz 4. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitzmeisterschaft Runde 5: Dahlke holt sich den dritten Turniersieg

Mit 10 Spielern war die 5. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft ordentlich besucht. Ralf Dahlke bestätigte seine gute Form und holte sich bereits den dritten Turniersieg in diesem Jahr, womit er natürlich auch die Gesamtwertung anführt. Platz 2 ging an Klaus Krausholz vor Dr. Georg Hamm auf Platz 3.


Halbfinale Kreispokal: Mühlen in Verlängerung raus

Im Kreispokal kommt es zu einem reinen Bernburger Finale. Thomas Mühlen unterlag Burkhard Bauer in der Blitzverlängerung mit 0,5:1,5, nachdem die reguläre Partie Remis endete. Bauer trifft im Finale auf den Sieger der Partie Bernd Wagner vs. Jürgen Mohs. ( von K.-H. Ulrich )


2. Runde Vereinsmeisterschaft: Trio verlustpunktfrei vorn

Nach Runde 2 der Vereinsmeisterschaft gibt es noch drei Spieler mit weißer Weste. Neben Ralf Dahlke haben auch Andreas Ernst und Karl-Heinz Ulrich je zwei Siege vorzuweisen. Dem Trio am dichtesten auf den Fersen ist Mathias Stein, der gegen Georg Mollwitz remisierte und bei 1,5 Punkten ebenfalls noch ungeschlagen ist. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe gewinnt deutlich beim VfB Ottersleben

Mit einem letztlich deutlichen 6:2 Erfolg kehrt die TSG Calbe vom Auswärtsspiel beim VfB Ottersleben zurück. Aufgrund des 4:4-Remis des zweiten Verfolgers TSG Quedlinburg bei Union Schönebeck liegt die TSG vor dem letzten Spieltag jetzt mit zwei Mannschaftspunkten und sieben Brettpunkten vor dem neuen Zweiten Quedlinburg. Calbe muss am letzten Spieltag zum Spitzenspiel nach Quedlinburg reisen. Rechnerisch benötigt die TSG nun noch einen Brettpunkt aus dieser Partie, um den angestrebten Staffelsieg und Wiederaufstieg in die Landesliga perfekt zu machen. Die TSG trat bei Ottersleben mit dem Stammachter an. Aber auch die Gastgeber boten ihre beste Acht auf und so entwickelte sich eine spannende Begegnung, bei der die Calbenser auch das notwendige Quäntchen Glück hatten. Hartmut Backe brachte die TSG dann in Führung, als er die offene Königsstellung seines Gegners zum entscheidenden Eindringen seiner Schwerfiguren über die siebte Reihe ausnutzen konnte und entscheidende Bauern gewann. Kapitän Ralf Dahlke stellte dann sogar auf 2:0 für Calbe, als er nach einigen Verwicklungen in zunächst unklarer, dann eher etwas schlechterer Stellung plötzlich Gegenspiel hatte und Material gewann. Als dann Thomas Mühlen am Spitzenbrett seine positionell geführte Partie, in der sein Springer dem gegnerischen Läufer überlegen war, in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln konnte, stand es sogar 3:0. Doch die Gastgeber kamen am Brett 8 zum ersten Sieg, nachdem Lars Saretzki nach Verlust eines Bauern in eine passive Stellung geraten war, die sein Gegner anschließend sicher verwertete. Doch Erik Wandsleb stellte mit seinem Sieg den alten 3-Punkte Abstand wieder her, als er nicht nur den gegnerischen Angriff aufgrund entgegen gesetzter Rochaden abwehren, sondern nach einem Fehler seines Gegners zu Materialgewinn kam und siegte. Karl-Heinz Ulrich sicherte dann mit seinem hart erkämpften Remis, bei dem er immer wieder Drohungen seines Gegners zu parieren hatte, bereits den Mannschaftssieg. Nachdem die Entscheidung gefallen war, einigten sich auch Dr. Georg Hamm und sein Gegenüber auf Remis. Dr. Hamm hatte schon drei Mehrbauern ergattert, die er aber in einer Partie mit nahezu studienartigen Wendungen wieder einbüßte, so dass die Partie verflachte. Den Schlusspunkt setzte Andreas Ernst, der sich zunächst einem gefährlichen Angriff gegenüber sah, dem er durch Flucht seines Königs zur anderen Seite entging. Ernst opferte dann einen Turm, um dafür am Damenflügel zwei gefährliche verbundene Freibauern zu bilden, von denen einer zur Dame ging. Nachdem der Versuch seines Gegners, mit Springer und Turm Dauerschach zu geben, nicht verfing, gab dieser die Partie auf. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe II gewinnt kampflos gegen TSG Quedlinburg II

Nachdem die TSQ Quedlinburg II aufgrund von Spielermangel das Punktspiel gegen Calbe absagen musste, kam die TSG zu einem kampflosen 4:0. Die TSG belegt mit 8 Punkten einen guten Mittelfeldplatz. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe im Landespokal gegen Grün-Weiß Granschütz

Die TSG Calbe trifft im Viertelfinale des Landespokals auf die Mannschaft von Grün-Weiß Granschütz. Das ergab die Auslosung am letzten Wochenende. Grün-Weiß Granschütz belegt derzeit Platz 5 in der Landesliga B. Allerdings beträgt der Abstand zu den Abstiegsrängen nur zwei Mannschaftspunkte und man hat noch zwei schwere Spiele gegen den Ersten und den Zweiten der Tabelle vor sich. Das Viertelfinale findet am 20. Mai statt. Spielbeginn im Sportlerheim Heger ist um 09:00 Uhr. Alle Paarungen des Viertelfinales im Überblick: SG 1871 Löberitz - SG Aufbau Elbe Magdeburg , SK Dessau 93 - SV Sangerhausen , SF Bad Schmiedeberg - Eintracht Tangerhütte und TSG Calbe - Grün-Weiß Granschütz ( von K.-H. Ulrich )


Bezirkseinzelmeisterschaft: Thomas Mühlen bester Calbenser

Michael Görgens (Union Schönebeck) gewinnt die Bezirkseinzelmeisterschaft des Schachbezirks Magdeburg mit 4,5 Punkten aufgrund der besseren Feinwertung vor Alexey Anders (USC Magdeburg). Platz 3 ging an Thomas Frotscher (SC Norbertus Magdeburg) mit 4 Punkten vor zwei weiteren Spielern mit der gleichen Punktzahl. 36 Teilnehmer konnte Turnierleiter Mario Uecker vom Gastgeber SC Norbertus Magdeburg in den Räumen des Norbertus Gymnasiums begrüßen. Die Spielbedingungen und die Versorgung waren vorbildlich. Einzig die Spieltische waren zu bemängeln, da sie aufgrund der ungünstigen Anordnung der Tischbeine wenig Freiheit für die Beine der großen Spieler boten. Die erfreulich vielen Jugendlichen, insbesondere von den Schachzwergen Magdeburg mit dem größten Kontingent, hatten damit natürlich weniger Probleme als die alten Hasen mit ihren langen Latschen. Aber zum Sportlichen: Gespielt wurden 5 Runden im beschleunigten Schweizer System. Außerdem galt die sehr begrüßenswerte Regel, dass in den ersten beiden Runden keine Vereinsduelle möglich waren. Die TSG Calbe war mit drei Spielern vertreten. Frank Brock, Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich starteten allerdings genauso unterschiedlich ins Turnier, wie sie anschließend zufrieden sein konnten. Mühlen kam in Runde 1 nicht über ein Remis hinaus und unterlag in Runde 2 dem Ex-Calbenser Joachim Breitfeld. Damit waren seine Ambitionen auf einen vorderen Platz bereits Geschichte, wenngleich er die restlichen drei Runden für sich entscheiden und immerhin noch auf Platz 8 klettern konnte. Brock spielte seit längerer Zeit mal wieder ein auswärtiges Rundenturnier und kam am Ende mit zwei Siegen bei drei Niederlagen einen Platz besser als sein Setzlistenplatz, auf Rang 26, ein. Nur die Zeitnot verhinderte in der Schlussrunde ein noch besseres Ergebnis, als ein ausgeglichenes Turmendspiel noch verloren ging. Davon sehen wir gerne mehr, übrigens auch von den anderen Clubmitgliedern. Ulrich hatte nach mühevollem Auftaktsieg zwei Niederlagen am Stück kassiert, eine davon gegen den stark aufspielenden Jugendlichen Ole Zeuner, der trotz stärkster Konkurrenz (er hatte am Ende die höchste Buchholzzahl aller Teilnehmer) starke 2,5 Punkte erzielte. Damit war auch für Ulrich früh die Chance auf eine vordere Platzierung dahin, woran auch die beiden abschließenden Siege und Platz 13 in der Endabrechnung nichts mehr änderten. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitzmeisterschaft Runde 4: Andreas Ernst gewinnt

Mit nur sechs Teilnehmern fand die 4. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft statt. Gespielt wurde deshalb ein Rundenturnier, bei dem Andreas Ernst die volle Punktzahl von 5 Punkten einfuhr und souverän Tagessieger wurde. Platz 2 ging geteilt an Ralf Dahlke und Steffen Sacher. In der Gesamtwertung führt weiterhin Ralf Dahlke die Tabelle an. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft Runde 1: Erste Überraschung

Mit 13 Teilnehmern ist die Vereinsmeisterschaft 2016 gestartet. Am ersten Spieltag siegten fast ausnahmslos die DWZ-Favoriten. Eine Überraschung gab es in der Partie Steffen Sacher gegen Mathias Stein, die Stein mit den schwarzen Steinen gewinnen und seine gute Form aus der Salzlandliga bestätigen konnte. Runde zwei ist ausgelost. Der 2. Spieltag findet am 21. April statt. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksoberliga: TSG Calbe gewinnt Derby gegen Union Schönebeck

Mit einem 5,5:2,5 Heimerfolg gewann die TSG Calbe das mit Spannung erwartete Derby in der Bezirksoberliga Süd am Ende doch noch klar. Der Ausgang der umkämpften Begegnung war jedoch lange offen geblieben. Calbe verteidigt damit seinen knappen Vorsprung an der Tabellenspitze. Die Gäste gingen mit den ersten Sechs ihrer Setzliste in die Partie. Bei der TSG fehlte aus dem Stammachter nur Lars Saretzki, für den Klaus Krausholz ins Team rutschte. Die Partie begann mit einem Paukenschlag, nachdem Kapitän Ralf Dahlke nach einem sehenswerten Läuferopfer seines Gegners auf h7 in Nachteil geriet. Zug um Zug verstärkte sein Gegner die Angriffsstellung und brachte Union zunächst in Führung. Doch nur kurz darauf glich Klaus Krausholz an Brett 8 aus, als er seinen Materialvorteil zunehmend vergrößerte und den vollen Punkt einfuhr. Es folgte das einzige Remis des Tages an Brett 3 durch Hartmut Backe, der zwar einen Bauern eingebüßt hatte, aber dafür einen aktiven Läufer im Zentrum platzieren konnte, der die Stellung zusammenhielt. Die Führung für Calbe dann durch Erik Wandsleb, der einen zentralisierten Springer in den gegnerischen Reihen eindringen ließ, der den gegnerischen Läufer zum Statisten degradierte. Wandsleb öffnete die Stellung und drang mit seinen Türmen entscheidend vor. Doch Union schlug noch einmal zurück. Karl-Heinz Ulrich hatte zunächst aufgrund des Läuferpaares optisch mehr vom Spiel, ohne jedoch etwas Zählbares herausholen zu können. Nach Tausch eines Läufers hatten beide Seiten ungleichfarbiger Läufer, was auf Remis hindeutete. In dem Bestreben, einen Freibauern zu bilden, schlug er das Remisangebot seines Gegners aus, übersah dann aber einen taktischen Einschlag, der entweder Matt oder eine Figur gekostet hätte, weshalb er die Partie aufgab. Andreas Ernst brachte Calbe dann wieder in die Vorhand, als er im Zentrum in komplizierter Stellung durchbrechen konnte. Den Weg dahin hatte er mit einem Doppelangriff seines Freibauern und nachfolgendem Figurengewinn auf der siebten Reihe geebnet. Ernst gab die Figur wieder zurück, indem er den Bauernschutzschirm seines Gegners im Zentrum zerstörte und nach Tausch der Damen ein gewonnenes Turm- und Bauernendspiel auf dem Brett hatte, was er dann sicher zum Sieg führte. Den Mannschaftssieg sicherte dann Dr. Georg Hamm mit einem feinen Schlussangriff und Matt. Bis dahin hatten beide Kontrahenten jedoch lange hin und her manövriert, um die beste Position für einen durchschlagenden Angriff zu finden. Der Calbenser hatte mehr Raum, während sein Gegner jedoch die Reihen geschlossen hielt, so dass kein Durchkommen für beide Seiten zu sehen war. Einen Gegenschlag der Türme konterte Dr. Hamm mit Bauerngewinn unmittelbar vor dem gegnerischen König, was seinem Springer sodann das entscheidende Eindringen ermöglichte. Nach dem erzwungenen Tausch des Springers blieb der König ungeschützt und der Calbenser erzwang in beiderseitiger Zeitnot das forcierte Matt. Den Schlusspunkt setzte dann Thomas Mühlen am Spitzenbrett mit einer schönen Endspielleistung mit Läufer und Springer und drei Bauern gegen einen Turm und zwei Bauern. Einer der gegnerischen Bauern war ein entfernter Freibauer, so dass Mühlen einige Technik aufzuwenden hatte, bis es ihm schließlich gelang, den Freibauern zu erobern. Anschließend hatten seine überlegenen Kräfte dann keine Mühe mehr, die Bauern Richtung Umwandlungsfeld voranzubringen, weshalb sein Gegner aufgab. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksklasse Süd: TSG Calbe II siegt knapp über Eintracht Osterwieck

Die zweite Mannschaft der TSG Calbe kam in der Bezirksklasse Süd zu einem knappen 2,5:1,5 Heimsieg über Eintracht Osterwieck. Christian Krausholz am Spitzenbrett brachte die TSG in Führung, die Ulrich Müller noch weiter ausbaute. Steffen Sacher sicherte den Mannschaftssieg durch sein Remis. Die abschließende Niederlage von Thomas Wieske fiel dadurch nicht mehr ins Gewicht. ( von K.-H. Ulrich )


Halbfinale im Kreispokal komplett

Inzwischen sind auch die Nachholspiele des Kreispokals ausgetragen worden. Die Favoriten aus Bernburg setzten sich hierbei durch. Jürgen Mohs bezwang Thomas Wieske und Bernd Wagner bezwang Hartmut Radonz, dies allerdings erst in der Blitzverlängerung. Im Halbfinale sind somit drei Bernburger plus Thomas Mühlen von der TSG Calbe. Das Halbfinale wird voraussichtlich am kommenden Wochenende ausgelost. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe III ist Meister der Salzlandliga

Am sechsten und letzten Spieltag der Salzlandliga musste die Entscheidung über den Staffelsieg fallen. Die TSG Calbe lag vor der Schlussrunde bereits mit zwei Punkten vorne, so dass ein Unentschieden bereits ausgereicht hätte. Die TSG lies aber beim Auswärtsspiel in Schönebeck nichts anbrennen und kam durch Siege von Mathias Stein Und Ulrich Müller bei zwei Remis durch Thomas Wieske und Georg Mollwitz zu einem sicheren 3:1 Sieg über die Gastgeber. Im Duell der Verfolger setzte sich Einheit Staßfurt V gegen den SV Lok Aschersleben III knapp mit 2,5:1,5 durch und erreichte dadurch den zweiten Platz. Den größten Anteil am Staffelsieg hatten die beiden Neuzugänge Ulrich Müller, der am 4. Brett eine weiße Weste behielt und souveräne 6 Punkte aus 6 Partien holte. Besonders hervorzuheben ist aber auch der zweite Neuzugang Mathias Stein, der gegen teils deutlich stärkere Gegner mit 4 Siegen aus 6 Partien eine bärenstarke Saison spielte, wodurch er auch einen gewaltigen Zuwachs bei der DWZ von über 180 Punkten verbuchen kann. Ungeschlagen blieb auch Thomas Wieske mit 3 Punkten aus 4 Spielen. Steffen Sacher, Rainer Irrgang und Georg Mollwitz kamen bei je einem Einsatz jeweils zu einem Remis. ( von K.-H. Ulrich )


Schnellschachvereinsmeisterschaft: Mühlen gewinnt Auftaktrunde

Zum Auftakt der Schnellschachvereinsmeisterschaft 2017 waren 10 Spieler am Start. Thomas Mühlen blieb als einziger ungeschlagen und sicherte sich mit 4,5 aus 5 Platz 1. Einen halben Zähler dahinter Karl-Heinz Ulrich mit 4 und wiederum einen halben Zähler dahinter Ulrich Müller mit 3,5 Punkten. Die zweite Runde findet am 19. Mai statt. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsblitz: Ralf Dahlke mit zweitem Tagessieg

In der dritten Runde der Vereinsblitzmeisterschaft gab es an der Spitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Ralf Dahlke und Thomas Mühlen, die beide bereits einen Tagessieg für sich reklamieren konnten. Nach neun Runden lagen beide mit 8 Punkten vorn, Dahlke hatte jedoch in der Feinwertung hauchdünn die Nase vorn und sicherte sich dadurch Platz 1 vor Mühlen. Platz 3 ging an Karl-Heinz Ulrich. In der Gesamtwertung, die natürlich noch keine Aussagekraft hat, liegt jetzt Dahlke mit zwei Tagessiegen vorne. ( von K.-H. Ulrich )


6. Spieltag Bezirksoberliga: Calbe gewinnt in Blankenburg

Nach der überraschenden Heimniederlage in der letzten Runde wollte die TSG Calbe beim bisherigen Schlusslicht der Tabelle, Stahl Blankenburg, wieder in die Erfolgsspur zurück finden. Durch einen letztlich ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg gelang dieses Vorhaben. Nachdem zugleich der bisher punktgleiche SK Oschersleben beim VfB Ottersleben unterlag, hat Tabellenführer TSG Calbe jetzt wieder einen Mannschaftspunkt Vorsprung auf die Verfolger. Bei der TSG fehlte aus der Stammacht Erik Wandsleb. Kurzfristig war dann auch noch Karl-Heinz Ulrich grippebedingt ausgefallen, so dass Steffen Sacher und Klaus Krausholz in die Mannschaft rückten. Bei den Gastgebern fehlten die etatmäßigen Bretter 5 und 6. Außerdem ließen die Gastgeber das achte Brett unbesetzt, so dass die TSG bereits nach einer Stunde 1:0 vorne lag und Steffen Sacher einen kampflosen Punkt verbuchte. Auch Klaus Krausholz hatte im Mittelspiel eine aktivere Stellung, mit 2 Springern im Zentrum, welche das gegnerische Figurenspiel nahezu lähmten. Eine schnelle Entscheidung wurde dann aber verpasst, weil der Freibauer nicht auf die 6. Reihe gesetzt wurde. Dadurch kann der entscheidende Durchbruch noch einmal verhindert werden. Erst durch ständiges Umgruppieren von Königsflügel auf den Damenflügel und zurück ergab sich das notwendige Tempo zum Bauern- und Figurengewinn mit Aufgabe. Nachdem zu diesem Zeitpunkt auch Hartmut Backe nach schnellem Bauerngewinn seine Stellung zum Gewinn führen konnte, lag die TSG bereits mit 3:0 vorne. Alles deutete nun auf einen klaren Sieg der Calbenser, zumal auch Dr. Georg Hamm eine aussichtsreiche Position mit Mehrbauern erreicht hatte. Doch nach einem Fehler geriet er plötzlich in Schwierigkeiten und verlor die Partie noch. Nachdem dann aber Lars Saretzki sich aus schwieriger Stellung befreien und durch Zugwiederholung ein Remis sichern konnte, waren die Hoffnungen der Gastgeber auf einen Punktgewinn schnell zunichte gemacht worden. Daher willigten die Gegner von Thomas Mühlen und Andreas Ernst in jeweils ausgeglichener Stellung fast zeitgleich ins Remis ein, womit Calbe bereits uneinholbar mit 4,5:2,5 führte. Den Schlusspunkt setzte dann Kapitän Ralf Dahlke mit seinem ersten Saisonsieg. Denn in materiell ausgeglichener Stellung war der Calbenser aktiver aufgestellt und führte die Position zum Gewinn. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe trauert um Alfred Weigelt

Alfred Weigelt

Mit tiefer Erschütterung und Trauer haben wir erfahren, dass unser Sportfreund Alfred Weigelt am 28. Januar 2017, nur wenige Tage nach seinem achtzigsten Geburtstag, nach langer und schwerer Krankheit verstorben ist. Alfred Weigelt kam schon früh zum Schachspiel und erreichte schnell eine äußerst beachtliche Spielstärke. So qualifizierte er sich bereits im Jahr 1954 als Spieler von Lok Schönebeck (später Motor Schönebeck) für die DDR-Jugendmeisterschaften in Schkopau, wo er mit 7,5 Punkten gegen namhafte Gegner wie u. a. Burkhard Malich oder Lothar Zinn einen guten Platz 9 belegte. Auf Grund seines Medizinstudiums in Halle war er dort ca. 10 Jahre Mitglied, zunächst beim SC Wissenschaft Halle und danach beim Sportclub Chemie Halle, der in der Sonderliga (höchste Spielklasse der DDR) spielte. Das förderte weiter seine Spielstärke, die ihn zum Meisteranwärter werden ließ. Er nahm an vielen sportlichen Wettkämpfen teil, u. a. an den Magdeburger Einladungsturnieren. Als ständiger Teilnehmer der Bezirkseinzelmeisterschaften erwarb er mehrere Meistertitel. Er war außerdem ein starker Blitzspieler, der bei den bundesweiten Calbenser Einladungsturnieren vordere Ränge belegte. Alfred Weigelt wechselte im Jahr 1969, zwei Jahre nach Gründung der TSG Calbe, vom Schönebecker SV zur TSG Calbe und avancierte hier sofort zum stärksten Spieler. So holte er in seiner 2. Saison für Calbe 1970/1971 in der damaligen Bezirksliga am 1. Brett hervorragende 81 % der Punkte. Ein Ergebnis, welches er in den folgenden Jahren sogar mehrfach übertreffen konnte. Bis zu seinem Tod hat er der TSG Calbe die Treue gehalten - mit einer Ausnahme. Von 1980 bis 1982 spielte er für Aufbau Börde Magdeburg in der 1. DDR-Liga, um den Aufstieg in die Oberliga zu erreichen. Alfred Weigelt war maßgeblich an den größten Erfolgen der Schachabteilung der TSG Calbe beteiligt. 2005 wurde er in die Seniorenauswahl des Landes Sachsen-Anhalt berufen. Mit der Seniorenmannschaft der TSG Calbe gelang ihm 2007 die Vizemeisterschaft des Landes Sachsen-Anhalt. Ein Erfolg, den die Seniorenmannschaft mit Alfred Weigelt im Jahr 2013 noch toppen konnte, als die Seniorenmannschaft der TSG Calbe zum bisher ersten und einzigen Mal den Landesmeistertitel des Landes Sachsen-Anhalt errang. Alfred Weigelt war auch Teil der Mannschaft, die 2012 zum ersten Mal in der Geschichte des Schachsports in Calbe in die höchste Spielklasse des Landes Sachsen-Anhalt, die Verbandsliga, aufstieg und sich dort zwei Spielzeiten behaupten konnte. Alfred Weigelt erhielt zahlreiche Auszeichnungen in seinem Schachleben wie die Bronzene Ehrennadel des Landesschachverbandes im Jahr 2008 und die Ehrennadeln der TSG Calbe in Bronze und in Silber. Bis zum Schluss war er im Punktspielbetrieb aktiv tätig und ließ sich durch seine Krankheit nicht unterkriegen. Zu seiner Persönlichkeit gehört auch sein Wirken als Gynäkologe und Geburtshelfer in der Stadt Calbe und darüber hinaus. Als Chefarzt der namensgleichen Abteilung des Stadtkrankenhauses Calbe und später in der eigenen Niederlassung hatte er sich einen ausgezeichneten Ruf erworben. Lieber Alfred, wir Schachspieler und die Bürger der Stadt Calbe werden dich sehr vermissen und Dir stets ein ehrendes Gedenken bewahren. ( von K.-H. Ulrich )


2. Runde Vereinsblitzmeisterschaft: Mühlen mit erstem Tagessieg

Mit 6 Teilnehmern war die 2. Runde nur mäßig besucht. Thomas Mühlen gewann vor Ralf Dahlke und Klaus Krausholz. In der Gesamtwertung, die bislang aber noch keine Aussagekraft hat, liegt momentan Ralf Dahlke mit einem Turniersieg und einem zweiten Platz vorn. ( von K.-H. Ulrich )


Salzlandliga: Calbe III dicht vor dem Ziel – Remis im Spitzenspiel

Die dritte Mannschaft der TSG Calbe traf im Spitzenspiel des 5. Spieltages der Salzlandliga auf Einheit Staßfurt V. Mit einem Sieg hätte die TSG bereits den Staffelsieg perfekt machen können, nach einer Niederlage jedoch auch den Spitzenplatz verlieren können. So entwickelte sich ein harter, aber jederzeit fairer Kampf, der trotz zweimaliger Führung der Gäste schließlich mit einem 2:2 Unentschieden endete. Zunächst gingen die Gäste durch Julian Baum in Führung. Der Calbenser Mathias Stein hatte eigentlich eine gute Stellung erreicht, verlor dann aber einen Turm, der die Partie kippen lies. Doch Ulrich Müller besorgte gut eine halbe Stunde später gegen Sergej Maier den Ausgleich für die TSG und hat damit weiterhin nur Siege in seiner beeindruckenden Saisonbilanz stehen. Die Gäste gingen dann erneut durch Sylvia Bachmann am Spitzenbrett in Führung. Die Stellung war für Frank Brock zwar schwierig, bot aber noch Chancen, doch er hatte nicht die vorgeschriebene Anzahl an Zügen gemacht und verlor durch Zeitüberschreitung. Doch Thomas Wieske glich die Führung erneut aus, als er seine gute Stellung mit mehrfachem Bauerngewinn zusehends verstärken konnte und schließlich nach einem Fehler noch die Dame gewann, was seinen Gegenüber Uwe Neugebauer zur Aufgabe zwang. Im zweiten Spiel des Tages kam der SV Lok Aschersleben III zu einem kampflosen 4:0 über Union Schönebeck III, weil die Gäste zum Spiel nicht angetreten waren. Die TSG hat es bei weiterhin zwei Punkten Vorsprung jetzt am letzten Spieltag selbst in der Hand, den Staffelsieg perfekt zu machen. Während die TSG bei Union Schönebeck antritt, treffen die beiden Verfolger der TSG direkt aufeinander. ( von K.-H. Ulrich )


Kreiseinzelmeisterschaft Salzlandkreis
Michael Görgens verteidigt seinen Titel

Mit lediglich 13 Spielern aus 4 Vereinen war die Kreiseinzelmeisterschaft des Salzlandkreises im Turnierschach nur mäßig besucht. Gastgeber Einheit Staßfurt stellt mit 7 Startern die meisten Teilnehmer, dazu kamen drei Spieler von Union Schönebeck, zwei von der TSG Calbe sowie einer von Salzland Staßfurt. Titelverteidiger Michael Görgens (Union Schönebeck) gewann das über fünf Runden nach Schweizer System ausgespielte Turnier in souveräner Manier mit 5 Siegen verlustpunktfrei. Einen Punkt dahinter Thomas Mühlen (TSG Calbe), der das direkte Duell mit Görgens in Runde drei verloren hatte. Auch Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe), der die ersten drei Runden für sich entscheiden konnte, zog in Runde vier den Kürzeren gegen den späteren Turniersieger. Während Görgens auch die Schlussrunde für sich entschied, endete das Calbenser Vereinsduell um Platz 2 mit einem Sieg für Mühlen. Während Mühlen damit auf Platz 2 kletterte, fiel Ulrich auf Platz 5 zurück und musste Otfried Zerfass (Union Schönebeck) und Hartmut Radonz (Einheit Staßfurt) noch vorbeiziehen lassen. Zerfass sicherte sich Platz 3 aufgrund der besseren Feinwertung vor Radonz. Beste Dame wurde Sylvia Bachmann (Einheit Staßfurt). ( von K.-H. Ulrich )


Herber Dämpfer im Aufstiegskampf – 2:6 Heimniederlage gegen USC Magdeburg

Einen herben Dämpfer im Aufstiegskampf quittierte die TSG Calbe gegen den USC Magdeburg. Trotz einer 1:0-Führung aufgrund dessen, dass die Gäste nur mit sieben Spielern angereist waren und Lars Saretzki an Brett 8 einen kampflosen Punkt einstrich, unterlag die TSG noch deutlich mit 2:6. Die TSG bleibt dennoch aufgrund der mehr erzielten Brettpunkte auf Platz 1, hat jetzt aber die Konkurrenz wieder ganz dicht im Nacken. Es gibt Tage, an denen geht nichts und gleichzeitig gelingt dem Gegner alles. Dabei war die TSG vor allem an den ersten vier Brettern klar favorisiert. Mit der kampflosen Führung im Rücken sollte doch alles den erwarteten Gang gehen. War man sich zu sicher? Doch gerade an den ersten vier Brettern, die bisher die Garanten für die bislang hervorragende Saison der Rolandstädter waren, brach die TSG komplett ein. Den Anfang nach gut anderthalb Stunden machte Thomas Mühlen, der Material einstellte und sogleich die Partie aufgab. Nach gut 2 Stunden schien bei Hartmut Backe alles auf einen Sieg hinaus zu laufen, doch unterlief ihm ein Fingerfehler, der durch Abzugsschach die Dame und die Partie kostete. Karl-Heinz Ulrich´s Angriff auf den gegnerischen König nach langer Rochade kam nicht zur Entfaltung, während sein Gegner Zug um Zug seine Stellung verbesserte und zunächst Material und dann auch die Aufgabe erzwang. Beim Stand von 1:3 erzwang daraufhin Ralf Dahlkes Gegner durch dreimalige Stellungswiederholung ein Remis. Nachdem dann auch Erik Wandsleb seine Partie in materiell hoffnungsloser Stellung aufgab, stand der Sieg der Gäste bereits fest. Dr. Georg Hamm kämpfte zu diesem Zeitpunkt jedoch ebenfalls schon auf verlorenem Posten, nachdem sein Gegner den eigenen König sicher geschützt, dafür aber am anderen Flügel unter Materialgewinn durchgebrochen war und schließlich durch Mattangriff siegte. Andreas Ernst schließlich erreichte in der längsten Partie des Tages noch ein Remis. Sein Gegner besaß zwar einen Mehrbauern in Form eines Doppelbauern, doch sein Läufer war dem gegnerischen Läufer überlegen und glich den Nachteil aus. Daher wurde Remis vereinbart. ( von K.-H. Ulrich )


Zweite Mannschaft unterliegt Einheit Staßfurt IV

Auch die zweite Mannschaft unterliegt in der Bezirksklasse Süd mit 1,5:2,5 bei Einheit Staßfurt IV. Mathias Stein erreichte an Brett 4 ein Remis. Steffen Sacher und Rainer Irrgang unterlagen jedoch ihren Gegnern. Der Sieg von Kapitän Klaus Krausholz führte so lediglich noch zur Ergebnisverbesserung. ( von K.-H. Ulrich )


Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft Salzlandkreis: Calbe holt sich den Pott

Die Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft des Salzlandkreises war mit 7 Mannschaften, darunter je zwei Teams von Aufbau Bernburg, Einheit Staßfurt und dem Gastgeber TSG Calbe sowie einer Mannschaft von Union Schönebeck gut besetzt. Wünschenswert wäre es jedoch gewesen, wenn auch die übrigen Vereine des Kreises teilnähmen, wie Spielleiter Andreas Mann dazu ausführte. Denn die Meisterschaften auf Kreisebene werden regelmäßig nur aus dem vorgenannten Vereinen besucht. Es wurde ein Rundensystem jeder gegen jeden doppelrundig im halben Scheveninger System gespielt, wobei die Hin- und die Rückrunde jeweils mit wechselnden Farben und als ein Wettkampf gewertet wurden. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf, bei dem die beiden Favoriten, Aufbau Bernburg und die TSG Calbe, die in den letzten Jahren regelmäßig den Mannschaftspokalsieger unter sich ausmachten, erst in der letzten Runde aufeinander trafen. Bis dahin gewannen beide Teams alle ihre Spiele, so dass die Schlussrunde ein echtes Endspiel um den Pott bereithielt. Calbe hatte bis dahin einen halben Brettpunkt mehr eingesammelt, so dass ein 4:4 den Calbensern zum Gewinn genügt hätte. Die TSG gewann jedoch auch den letzten Kampf des Tages hauchdünn mit 4,5:3,5 und sicherte sich so verlustpunktfrei den Mannschaftspokal vor Aufbau Bernburg I. Damit gelang zugleich die Revanche für die knappe Niederlage im Vorjahr. Union Schönebeck sicherte sich den dritten Platz. ( von K.-H. Ulrich )


Auslosung Viertelfinale Kreispokal

Am Rande der Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft wurde das Viertelfinale des Kreispokals ausgelost. Es kommt zu folgenden Begegnungen: Jürgen Mohs (Aufbau Bernburg) - Thomas Wieske (TSG Calbe) , Ulrich Müller (TSG Calbe) - Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg) , Bernd Wagner (Aufbau Bernburg) - Hartmut Radonz (Einheit Staßfurt) , Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg) - Thomas Mühlen (TSG Calbe). Das Viertelfinale wird am 16. Februar in Bernburg ausgetragen. ( von K.-H. Ulrich )


Blitzvereinsmeisterschaft Runde 1: Ralf Dahlke gewinnt

Mit 8 Teilnehmern startete die Vereinsmeisterschaft im Blitzschach. Nach sieben Runden lag Ralf Dahlke ungeschlagen und lediglich ein Remis abgebend auf dem Spitzenplatz. Einen halben PUnkt dahinter Karl-Heinz Ulrich. Platz 3 ging geteilt an Klaus Krausholz und Steffen Sacher, die beide auf 4,5 Punkte kamen und auch in allen Feinwertungen gleichauf lagen. ( von K.-H. Ulrich )


Weihnachtsblitzturnier: Thomas Mühlen souverän

Mit 13 Teilnehmern, darunter mit Bert Stelmasczyk ein ehemaliger Aktiver der TSG, der sich der Abteilung wieder anschließen möchte, war die letzte sportliche Entscheidung des Jahres ganz ordentlich besucht. Thomas Mühlen gewann die neun Runden souverän mit 8 Siegen und einem Remis und lag damit 1,5 Punkte vor Karl-Heinz Ulrich und Ralf Dahlke, die beide auf 7 Zähler kamen, wobei Ulrich die etwas bessere Feinwertung hatte. Abteilungsleiter Klaus Krausholz wünschte allen Aktiven einen guten Start ins neue Jahr. Frank Hain hatte wiederum die Preise gesponsert, so dass jeder auch ein kleines Präsent mit nach Hause nehmen konnte. ( von K.-H. Ulrich )


Finalrunde Bezirksmannschaftspokal: Favorit AE Magdeburg setzt sich souverän durch

Aufbau Elbe Magdeburg heißt der alte und neue Bezirksmannschaftspokalsieger des Schachbezirks Magdeburg. In der Finalrunde, die bei der TSG Calbe ausgespielt wurde, setzte sich der favorisierte Oberligist im Halbfinale mit 3:1 gegen Eintracht Tangerhütte und im Finale mit dem gleichen Ergebnis gegen die Gastgeber durch. Im kleinen Finale gewann Eintracht Tangerhütte mit 3:1 gegen den SK Oschersleben und sicherte sich Platz 3, der aufgrund des Umstands, dass Aufbau Elbe Magdeburg als Landespokalsieger des letzten Jahres bereits für die Finalrunde auf Landesebene vorqualifiziert war, ebenfalls noch zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigt. Pünktlich um 09:00 Uhr loste Turnierleiter und Schiedsrichter Otfried Zerfass die Halbfinalbegegnungen SK Oschersleben – TSG Calbe und Eintracht Tangerhütte – AE Magdeburg aus. Während der Favorit nichts anbrennen ließ, war der Kampf zwischen Calbe und Oschersleben bis zur letzten Partie hochspannend verlaufen. Calbe war in diesem Duell leicht favorisiert, doch waren es die Oscherslebener, die nach gut anderthalb Stunden in Führung gingen, nachdem Karl-Heinz Ulrich einen Angriff auf seine Königsstellung nur unzureichend verteidigt hatte. Doch Hartmut Backe stellte nur wenig später am Spitzenbrett den Ausgleich her, nachdem er mit Vorteil aus der Eröffnung gekommen war und durch Königsangriff siegte. Umso länger dauerten die Kämpfe an den beiden hinteren Brettern. Dr. Georg Hamm hatte gegen den gleichen Gegner wie beim Punktspiel vor zwei Wochen und es entwickelte sich im Blackmar-Diemer-Gambit eine muntere Partie mit Chancen auf beiden Seiten, die letztlich durch Zugwiederholung Remis endete. Thomas Mühlen hatte trotz ungleichfarbiger Läufer das bessere Spiel, geriet aber in der Zeitnotphase plötzlich nochmals in Bedrängnis. Sein Gegner verpasste aber ein mögliches Zwischenschach mit der Dame, was Turmgewinn bedeutet hätte, schlug stattdessen in hoher Zeitnot einen Bauern, der aber durch Mühlens Läufer gedeckt war und zum Damenverlust und Verlust der Partie führte. Im Finale blieb die TSG gegen Aufbau Elbe Magdeburg letztlich chancenlos. Hartmut Backe musste am Spitzenbrett nach Durchbruch seines Gegners im Zentrum ebenso eine Niederlage quittieren wie Dr. Georg Hamm an Brett 2, dessen Königsstellung durch Bauernhebel entscheidend geöffnet wurde, wodurch der Angriff auf den König durchschlug. Während Thomas Mühlen an Brett 3 nach stets ausgeglichen verlaufender Partie zu einem Remis kam, verpasste Karl-Heinz Ulrich an Brett 4 den Ehrentreffer, als er nach Gewinn von zwei Bauern schon den Sieg vor Augen hatte, dann aber seinen Gegner nochmals Gegenspiel unter Läuferopfer einräumte, was dieser zu Dauerschach und Remis nutzte. Für die TSG blieb als Trost, sich als Zweiter ebenfalls für das Viertelfinale im Landespokal qualifiziert zu haben. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft: Sieger steht fest

In Runde 6 der Vereinsmeisterschaft fiel die endgültige Entscheidung über den Gesamtsieg. Während Karl-Heinz Ulrich gegen Andreas Ernst Remis spielte, unterlag der bis dahin ärgste Verfolger Georg Mollwitz gegen Frank Brock. Damit führt Ulrich uneinholbar mit 1,5 Punkten Vorsprung vor der letzten Runde und steht als neuer Vereinsmeister 2016 fest. Dahinter gibt es allerdings noch ein dichtes Gedränge im Kampf um die Plätze 2 und 3. Brock und Ralf Dahlke haben mit 4 Punkten die beste Ausgangsposition. Einen halben Zähler dahinter mit je 3,5 Punkten besitzen aber auch Mollwitz, Rainer Irrgang, Andreas Ernst und Steffen Sacher noch Chancen. Genügend Spannung also auch in Runde 7, die bereits ausgelost ist und ab sofort gespielt werden kann. ( von K.-H. Ulrich )


Salzlandliga: TSG Calbe III baut Tabellenführung aus

Am ersten Spieltag der Rückrunde musste Tabellenführer TSG Calbe zum ärgsten Verfolger SV Lok Aschersleben reisen. Die Gastgeber waren aufgrund ihrer Wertzahlen favorisiert. Doch der TSG gelang beim 2,5:1,5 Sieg eine dicke Überraschung. Rainer Irrgang hielt am Spitzenbrett gegen seinen fast fünfhundert DWZ-Punkte stärkeren Gegner die Partie ausgeglichen und kam zu einem Remis. Bemerkenswerter jedoch war der sensationelle Sieg von Mathias Stein über einen Gegner mit ähnlich hoher Wertzahl einzustufen. Dies umso mehr, als Stein seine erste Punktspielsaison überhaupt spielt und über noch gar keine Wertzahl verfügt. Die Sensation perfekt machte Ulrich Müller, der seine makellose Erfolgsbilanz auch diesmal fortsetzen konnte. Die Niederlage von Moritz Wieschke fiel nicht mehr ins Gewicht. Damit baut die TSG Calbe III ihre Führung in der Tabelle auf 2 Punkte vor der SG Einheit Staßfurt aus, die im zweiten Spiel des Tages zu einem glatten 4:0 über Union Schönebeck III kam. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksoberliga Süd: TSG Calbe gewinnt Spitzenspiel

Am vierten Spieltag der Bezirksoberliga Süd trafen die beiden bisher verlustpunktfreien Mannschaften vom SK Oschersleben und der TSG Calbe direkt aufeinander. Die TSG gewann nach zunächst ausgeglichenem Verlauf am Ende doch noch deutlich mit 5,5:2,5 und führt weiterhin verlustpunktfrei, nunmehr aber mit 2 Punkten Vorsprung vor dem SK Oschersleben. Die Gastgeber mussten ihr etatmäßiges Brett 6 ersetzen. Bei der TSG fehlten mit Alfred Weigelt und Andreas Ernst zwei Spieler aus dem Stammachter. Dafür rückten Lars Saretzki und Thomas Wieske in den Kader. Zunächst gingen die Gastgeber in Führung. Thomas Wieske hatte ein Abzugsschach übersehen und dadurch entscheidendes Material verloren. Lars Saretzki hatte nach Läufergewinn die Möglichkeit zum Ausgleich verpasst, als er den gegnerischen König an den Brettrand gedrängt hatte, aber den Gewinnweg nicht fand, so dass er sich mit Remis begnügen musste. Doch die TSG hielt weiter dagegen und kam durch Hartmut Backe zum Ausgleich. Backe hatte im Mittelspiel einen Bauern erobert und wickelte die Stellung in ein gewonnenes Bauernendspiel ab. Fast zeitgleich gewann auch Erik Wandsleb mit den schwarzen Steinen. Wandsleb hatte einen Freibauern auf der a-Linie geschaffen, und nach Zentralisierung des Königs eroberte nach einer Taktik er einen weiteren Bauern, so dass die Gewinnführung nur noch eine Frage der Technik gewesen war. In der vierten Spielstunde kam dann auch Thomas Mühlen am Spitzenbrett zum Sieg. Beide hatten zu unterschiedlichen Seiten hin rochiert und es entstand eine komplizierte Stellung, bei der der Oscherslebener einen Freibauern hinter der gegnerischen Bauernkette etablierte, während Mühlen Königsangriff hatte. Während der schwarze Angriff wirkungslos blieb, konnte Mühlen entscheidend auf den gegnerischen König vordringen und den Gegner zur Aufgabe zwingen. Die Entscheidung über den Mannschaftssieg führte dann Karl-Heinz Ulrich herbei, der im Schwerfigurenendspiel mit dem Turm über die offene a-Linie ins gegnerische Lager eindrang und den gegnerischen König über die Grundreihe ins Visier nahm. Durch Bauernopfer versuchte sein Gegner noch Verwicklungen und Dauerschachdrohungen, doch Ulrich parierte den Gegenschlag und drang dann auch mit der Dame zur Grundreihe vor, wo der gegnerische König im Mattnetz hängen blieb. Die TSG führte uneinholbar mit 4,5: 1,5. Bei diesem Spielstand konnte Dr. Georg Hamm seine Partie Remis geben. Sein Gegner hatte unter Bauernopfer einen schwungvollen Angriff gegen den schwarzen König geführt und schließlich sogar die Qualität für weiteren Angriff gegeben. Doch der Calbenser behielt kühlen Kopf und gab die Qualität schließlich zurück, während er weiterhin einen Mehrbauern besaß. Doch aufgrund ungleichfarbiger Läufer wäre eine Verwertung des minimalen Vorteils schwierig geworden, so dass Remis vereinbart wurde. Den Schlusspunkt setzte dann Ralf Dahlke nach fast fünf Stunden, der ein Turm- und Bauernendspiel mit Minusbauer geschickt verteidigte, so dass für seinen Gegner kein Durchkommen war. Deshalb wurde auch hier Remis vereinbart. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksklasse Süd: Calbe II mit zweitem Saisonsieg

In der Bezirksklasse Süd kam die TSG Calbe II zu einem 3:1-Heimsieg über Einheit Staßfurt II und schiebt sich dadurch ins Mittelfeld der Tabelle. Die Calbenser waren aufgrund ihrer Wertzahlen favorisiert und fuhren ungefährdet die Punkte ein. Ulrich Müller brachte seine Farben in Führung. Er hatte in der Eröffnung einen Bauern einkassiert und gab dann einen Turm für eine Leichtfigur, was aber zwangsweise zum Gewinn einer weiteren Leichtfigur führte. Mit dem nun überlegenen Material war der Gewinn bald realisiert. Müller´s Siegesserie, er gewann bisher sämtliche Spiele, hält damit weiterhin an. Unterdessen hatte Klaus Krausholz ebenso einen Bauern aus der Eröffnung heraus gewonnen, der zugleich noch ein Freibauer war. Nachdem Krausholz einem Sieg entgegen steuerte, konnte Rainer Irrgang seine Partie Remis geben. Krausholz verwandelte anschließend sicher, so dass der Mannschaftssieg unter Dach und Fach war. Das veranlasste anschließend auch Christian Krausholz, mit seinem Gegner in ausgeglichener Stellung Remis zu vereinbaren. ( von K.-H. Ulrich )


9. Runde Vereinsblitzmeisterschaft: Hartmut Backe sichert sich Gesamtsieg 2016

Mit nur drei Teilnehmern war die neunte Runde der Vereinsblitzmeisterschaft nur äußerst spärlich besucht. Hartmut Backe sicherte sich den Tagessieg vor Thomas Mühlen und Steffen Sacher. Backe machte dadurch zugleich letzte rechnerische Chancen für Mühlen zunichte. Der Gesamtsieg 2016 ist Backe jetzt nicht mehr zu nehmen. Platz 2 geht an Mühlen, der von Titelverteidiger Karl-Heinz Ulrich auf Platz 3 ebenso nicht mehr verdrängt werden kann. ( von K.-H. Ulrich )


Salzlandliga: Calbe III erklimmt die Tabellenspitze

Am dritten Spieltag der Salzlandliga kam die TSG Calbe III zu einem knappen 2,5:1,5 Heimsieg über Union Schönebeck III. Nachdem zeitgleich der stark besetzte SV Lok Aschersleben den bisherigen Tabellenführer SG Einheit Staßfurt V mit 3,5:0,5 bezwang, springt die TSG Calbe nach Abschluss der Hinrunde auf den ersten Tabellenplatz. Für Calbe siegten wiederum die beiden Neuzugänge Mathias Stein und Ulrich Müller. Steffen Sacher am Spitzenbrett steuerte ein Remis bei. Moritz Wieschke unterlag. ( von K.-H. Ulrich )


Weiter ohne Partieverlust: TSG Calbe schlägt Lok Aschersleben II 6:2

Am dritten Spieltag der Bezirksoberliga Süd konnte die TSG Calbe erstmals komplett in der Stammbesetzung antreten. Hingegen waren die Gäste vom SV Lok Aschersleben II mit nur 7 Spielern angereist, so dass Erik Wandsleb an Brett 8 nach Ablauf der Wartezeit von einer Stunde einen kampflosen Punkt einstrich. Die ohnehin als Favorit in die Partie gegangenen Calbenser konnten einen ungefährdeten 6:2 Sieg einfahren. Auch das dritte Saisonspiel überstanden die Rolandstädter ohne eigenen Partieverlust. Nach zwei Stunden Spielzeit lag die TSG bereits mit 3:0 in Führung. Hartmut Backe hatte zunächst die Kraft seines flankierten Läufers zur Geltung bringen können, der ihm das überlegene Spiel sowie zwei Plusbauern eintrug. Zwar suchte sein Gegner noch nach Verwicklungen, doch Backe umschiffte alles und fuhr den vollen Punkt ein. Nur wenig später erhöhte Thomas Mühlen, als sein Gegner einen scheinbar ungedeckten Bauern mit der Dame verspeiste. Er gab aber umgehend die Partie auf, denn ein Abzugsschach mit dem Läufer hätte die Dame gekostet. Bei diesem Spielstand konnte Kapitän Ralf Dahlke seine Partie Remis geben. Sein Gegner hatte zwar mehr Raum, doch nach zwangsweisem Tausch der Damen verflachte die Partie. Etwas Aufregung dann an Brett 6 bei Alfred Weigelt, der eine Figur zurecht rücken wollte, was durch die vorherige Ansage „Ich stelle zurecht" erlaubt ist. Doch der Mannschaftsführer der Gäste reklamierte „Berührt-Geführt", eine Regel, die besagt, dass die angefasste Figur gezogen werden muss, falls nicht zuvor das Zurechtstellen angesagt wurde. Ob die Ansage regelkonform erfolgte, war anschließend strittig. Schließlich einigten sich die beiden Spieler aber sportlich auf ein Remis. Beim Stand von 4:1 nahm Dr. Georg Hamm sodann das Remisgebot seines Gegenübers an, um den Mannschaftssieg frühzeitig sicher zu stellen. Dr. Hamm hatte zwar einen Minusbauern, stand aber solide, so dass ein Gewinn für den Gästespieler nicht in Sicht war. Es folgte Remis Nummer 4 des Tages durch Andreas Ernst, der zwar eine Druckstellung aufgebaut hatte, aber bei dem Spielstand nicht mehr das letzte Risiko gehen wollte. Karl-Heinz Ulrich setzte dann mit seinem Sieg zum 6:2-Endstand den Schlusspunkt. Knackpunkt war hier, dass Ulrich einen zentralen Springer auf d6 einnisten konnte, der den gegnerischen König in der Mitte festhielt, während Ulrich seine Stellung Zug um Zug verbessern und nach Qualitätsgewinn noch eine weiter Figur gewinnen konnte, was seinen Gegner zur Aufgabe zwang. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe II fährt die ersten Saisonpunkte ein

Die zweite Mannschaft der TSG Calbe kam in der Bezirksklasse Süd zum ersten Saisonsieg. Nachdem man zuvor zweimal unglücklich verloren hatte, wurde beim 3:1Auswärtssieg die weitgehend aus Nachwuchsspielern bestehende Mannschaft von Einheit Staßfurt II besiegt. Nach knapp einer Stunde hatte Ulrich Müller an Brett 4 seinen Gegner matt gesetzt. Damit geht die beeindruckende Serie des Calbenser Neuzugangs weiter, der sowohl im Kreispokal als auch mit der Mannschaft alle seine Partien bislang gewinnen konnte. Auch am Brett 3 hatte Steffen Sacher zu diesem Zeitpunkt bereits Materialvorteil erkämpft und kurze Zeit später auf 2:0 für Calbe gestellt. Klaus Krausholz, am Brett 2, erzielte ebenfalls Materialvorteil in Form einer Mehrfigur, musste seinem Gegner aber die Initiative überlassen. Dessen Angriff auf dem Königsflügel konnte dann durch Rückgabe einer Figur gestoppt werden. Durch den Abtausch weiterer Figuren hatte Krausholz dann einen Turm und 4 Bauern, während sein Gegner nur noch den blanken Turm besaß. Durch geschicktes Aufstellen der Figuren setzte der Staßfurter nochmals alle Hebel in Bewegung, um eventuell noch eine Pattstellung zu erreichen. Der Plan ging jedoch nicht auf und Krausholz gewann durch Matt. Den Ehrentreffer für die Gastgeber gab es an Brett 1, nachdem Lars Saretzki nach einem nicht korrekten Figurenopfer schließlich unterlag. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal Achtelfinale: Drei Calbenser erreichen die nächste Runde

Viel Spannung gab es bei den restlichen 6 Partien des Achtelfinales im Kreispokal 2016/17, die bei Union Schönebeck gespielt wurden. In zwei vorgezogenen Begegnungen hatten sich schon Hartmut Radonz (Einheit Staßfurt) über seinen Vereinskamerad Jonas Ahne und Thomas Mühlen (TSG Calbe) im Vereinsduell gegen Karl-Heinz Ulrich durchgesetzt. Die Partie fand aber erst im zweiten Durchgang des Blitzstichkampfes einen Sieger (3:1), nachdem die Turnierpartie Remis endete. In Schönebeck blieb der Ausgang einiger Partien lange offen, am Ende setzten sich aber doch überwiegend die Favoriten durch. Allerdings zählt der Sieg des derzeit formstarken Thomas Wieske (TSG Calbe) über den rund 300 DWZ-Punkte stärkeren Joachim Brandt (Union Schönebeck) doch zu den Überraschungen dieser Runde. Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg) war gegen Ralf Dahlke (TSG Calbe) ebenso klar favorisiert. Dahlke hielt die Partie aber offen zum Remis und so kam es auch hier zum Blitzstichkampf, der 1,5:0,5 für Schmidt endete. Das Viertelfinale wird im Rahmen der Blitzmannschaftsmeisterschaft des Salzlandkreises am 14.01.16 in Calbe ausgelost und voraussichtlich im Februar in Bernburg gespielt. ( von K.-H. Ulrich )


2. Spieltag Salzlandliga: Remis im Spitzenspiel

Am zweiten Spieltag der Salzlandliga trafen die beiden Sieger des ersten Spieltages aufeinander. Der aufgrund der Wertzahlen favorisierte SV Einheit Staßfurt IV empfing die TSG Calbe III. Am Ende trennte man sich 2:2, so dass Staßfurt aufgrund der besseren Brettpunktzahl auf Platz 1 bleibt. Thomas Wieske unterstrich seine gute Form der letzten Wochen und konnte am Spitzenbrett Sylvia Bachmann bezwingen. Und Calbes Neuzugang Ulrich Müller errang in seinem zweiten Einsatz den zweiten Sieg gegen Mirko Weigt. Die Staßfurter Horst Gronau-Pielsticker gegen Mathias Stein und Uwe Neugebauer gegen Moritz Wieschke gewannen dagegen ihre Partien. Im zweiten Spiel des Tages gewann der SV Lok Aschersleben III bei Union Schönebeck III mit 3:1. ( von K.-H. Ulrich )


Kreisblitzeinzelmeisterschaft des Salzlandkreises: Thomas Mühlen auf Platz 2

Mit 15 Teilnehmern war die Kreisblitzeinzelmeisterschaft des Salzlandkreises, die von Einheit Staßfurt ausgerichtet wurde, nur mäßig besucht. Nachdem u. a. einige frühere Pokalsieger am Start waren und dazu einige andere starke Blitzer, war dennoch ein spannender Wettkampf zu erwarten. Es wurde doppelrundig gespielt, so dass insgesamt 28 Runden zu gehen waren und Kondition gefragt war. Peter Lehmann (Aufbau Bernburg), der den Pokal 2008 schon einmal gewonnen hatte, schnappte sich den Pokal in überzeugender Manier. Er gewann 26 Partien und lag am Ende souverän mit vier Punkten Vorsprung vor dem Zweiten Thomas Mühlen (TSG Calbe). Platz 3 ging an Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg) dicht dahinter mit 21,5 Punkten. ( von K.-H. Ulrich )


8. Runde Vereinsblitzmeisterschaft: Backe gewinnt

Nur sechs Teilnehmer bei der achten Runde der Vereinsblitzmeisterschaft. Deshalb wurde doppelrundig gespielt. Hartmut Backe gewann vor Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich. Der Titelkampf wird zwischen Backe und Mühlen entschieden. Momentan hat Backe die Nase vorn, da er drei alleinige Turniersiege (gegenüber zwei von Mühlen) vorzuweisen hat. Da noch zwei Runden zu spielen sind, ist noch nichts entschieden. ( von K.-H. Ulrich )


Viertelfinale Bezirksmannschaftspokal: TSG Calbe zieht in Finalrunde ein

Im Viertelfinale des Bezirksmannschaftspokals bezwang die TSG Calbe die Mannschaft von SC Norbertus Magdeburg mit 2,5:1,5. Thomas Mühlen hatte am vierten Brett schon bald Vorteil in Form eines Figurengewinns und spielte die Partie dann sicher zum Sieg runter. Hartmut Backe an Brett 2 hatte zu diesem Zeitpunkt eine ausgeglichene Stellung und so wurde Remis vereinbart. Dr. Georg Hamm an Brett 3 hatte nach zunächst ausgeglichenem Partieverlauf am Damenflügel einen Mehrbauern, der zur Dame zu gehen drohte, so dass bald ein zweiter Bauer fiel und sein Gegenüber die Partie aufgab. Damit war der Mannschaftssieg für die TSG bereits sichergestellt. Die abschließende Niederlage von Karl-Heinz Ulrich, der zum Ende hin den Faden und dadurch die Partie verlor, fiel nicht mehr ins Gewicht. Die TSG Calbe steht damit im Halbfinale, welches am 18. Dezember ausgetragen wird. Dort trifft die TSG auf Aufbau Elbe Madgeburg, Eintracht Tangerhütte und den SK Oschersleben. ( von K.-H. Ulrich )


Neuer Teilnehmerrekord beim Kreispokal des Salzlandkreises

Mit 27 Teilnehmern aus allerdings nur vier Vereinen wurde ein neuer Teilnehmerrekord beim Kreispokal des Salzlandkreises 2016/2017 aufgestellt. Besonders erfreulich war, dass erstmals in verstärktem Maße auch Jugendspieler von Einheit Staßfurt am Start waren. Da einige gemeldete Teilnehmer entschuldigt waren und trotzdem möglichst viele Partien stattfinden sollten, musste die Turnierleitung einiges Geschick walten lassen. Deshalb wurden zunächst 11 Paarungen einer Vorrunde ausgelost, die durch 5 Freilose ergänzt wurden. Anschließend wurde zugleich das Viertelfinale ausgelost, von dem bereits eine Partie ausgetragen werden konnte. Bei der ersten Runde, die im Spiellokal der TSG Calbe ausgetragen wurde. setzten sich überwiegend die Favoriten durch. Zwei Überraschungen gab es dennoch, denn Andreas Kalusche (Union Schönebeck) unterlag dem vor allem im Endspiel stark aufspielenden Jugendlichen Justin Thiede (Einheit Staßfurt). Thomas Wieske von der gastgebenden TSG Calbe bezwang Erik Radonz (Einheit Staßfurt). Staßfurt stellte mit 12 Teilnehmern auch das größte Kontingent, gefolgt von Calbe mit 7 Spielern. Für die Calbenser gab es gleich zwei vereinsinterne Duelle in der Vorrunde. Während Karl-Heinz Ulrich gegen Mathias Stein favorisiert war und gewann, war die Partie zwischen Frank Brock und Ulrich Müller offen. Brock hatte zunächst das bessere Spiel, verlor dann aber den Faden und Müller siegte im Schlussspurt. Auch Ralf Dahlke und Thomas Mühlen von der TSG erreichten die nächste Runde, die am 17./18. November ausgetragen wird. Der Spielort steht noch nicht fest. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft Runde 5: Titelrennen fast entschieden

In Runde 5 der Vereinsmeisterschaft setzte sich Karl-Heinz Ulrich im Duell der beiden Setzlistenfavoriten gegen Ralf Dahlke durch und führt nun mit 1,5 Punkten Vorsprung vor Georg Mollwitz, der das Verfolgerduell gegen Rainer Irrgang gewann. Unterdessen trennte sich Titelverteidiger Andreas Ernst von Steffen Sacher Remis und liegt mit nunmehr drei Punkten zusammen mit Dahlke, Sacher, Frank Brock und Thomas Wieske mit je drei Punkten einen halben Zähler hinter Mollwitz. Ulrich benötigt aus den letzten beiden Runden noch einen Punkt, um sich den Titel zu sichern. Ernst kann das Rennen nochmals spannend machen, wenn er in Runde sechs das Duell gegen Ulrich für sich entscheiden kann. ( von K.-H. Ulrich )


Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände – Sachsen-Anhalter bleiben im Rahmen der Prognosen

?Baden ist Deutscher Seniorenmannschaftsmeister der Landesverbände 2016. Nach sieben Runden im Schweizer System setzten sie sich im fast längsten Kampf des Schlusstages mit 2,5:1,5 gegen Bayern 1 durch, das selbst mit einem Mannschaftssieg den Titel hätte gewinnen können. In einer packenden Schlussrunde mit vielen potentiellen Meistern profitierten die Badener dabei vom knappen Sieg von Berlin 1 gegen die bis dahin führende erste Vertretung von Nordrhein-Westfalen. Platz 2 ging an Württemberg 1, das mit einem hohen 3,5:0,5 Sieg gegen Sachsen-Anhalt 1 sich aufgrund der höheren Brettpunktzahl Platz 2 vor Berlin 1 sichern konnte. Für Sachsen-Anhalt 1 bedeutete die nicht unerwartete Niederlage gegen einen der Turnierfavoriten am Ende Platz 9, einen Platz hinter dem Setzlistenplatz 8 und auch in allen Feinwertungen punktgleich mit Rheinland-Pfalz 1. Damit endete eine sehr schöne und harmonische Meisterschaft, die im Maritim-Hotel in Magdeburg hervorragende Spielbedingungen gefunden hatte. Für die zweite Mannschaft von Sachsen-Anhalt kamen mit Dr. Georg Hamm (TSG Calbe) am Spitzenbrett sowie Prof. Jörg Schmidt und Jürgen Mohs (beide Aufbau Bernburg) auch drei Spieler aus dem Salzlandkreis zum Einsatz. Dr. Hamm und Prof. Schmidt hatten jedoch an den ersten beiden Brettern zum Teil erheblich stärkere Gegner (Internationale Meister und Fide-Meister) und kamen dadurch trotz hartnäckigem Widerstand nur zu jeweils einem Punkt aus fünf bzw. sechs Runden. Jürgen Mohs kam als Reservespieler zu lediglich einem Einsatz, bei dem er ein Remis erreichte. Das Team landete ebenfalls einen Platz hinter dem Setzlistenplatz auf Rang 19. Ein kleiner Trost bleibt dem ausrichtenden Sachsen-Anhaltinischen Verband mit einer Sonderwertung des Spielers Karl-Heinz Bondick, der mit 5 Siegen aus 5 Spielen eine große Verbesserung in seinem ELO-Rating erzielen kann. Die dritte Mannschaft Sachsen-Anhalts musste sich mit dem letzten Platz zufrieden geben, auch hier lag man einen Platz unter dem Setzlistenplatz. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe mit Kantersieg bei Aufbau Elbe Magdeburg IV

Die TSG Calbe gewinnt auch ihr zweites Spiel in der Bezirksoberliga Süd. Mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten 7:1 wurde die vierte Mannschaft von Aufbau Elbe Magdeburg bezwungen. Damit bleibt die TSG in der Tabelle weiter auf Platz 1. Die TSG musste Alfred Weigelt und Erik Wandsleb ersetzen. Dafür rückten Lars Saretzki und Thomas Wieske ins Team. Die erste Entscheidung des Tages fiel an Brett 1. Thomas Mühlen hatte im Damengambit in einer ausgeglichenen Stellung einen Bauern eingestellt. Dennoch nahm sein Gegner das folgende Remisangebot Mühlens an, weil die Stellung für beide keine besonderen Aussichten bot. Dann aber die Führung für die TSG durch Hartmut Backe, der seinem Gegner zunächst die etwas aktivere Stellung überlies, dann aber Zug um Zug die Initiative übernahm und Linien gegen den ungeschützten König öffnete, so dass schließlich nach einem Zwischenschach auf f5 die Dame entscheidend in die gegnerische Stellung einbrechen konnte. Karl-Heinz Ulrich baute die Führung dann nach gut 3 Stunden weiter aus, nachdem er in einer von beiden Seiten offensiv geführten Partie im Zentrum nach Bauerngewinn das bessere Spiel hatte und schließlich unter Qualitätsopfer einen durchschlagenden Mattangriff führen konnte. Nur kurz darauf stellte Thomas Wieske auf 3,5:0,5. In der französischen Verteidigung hatte sein Gegner zunächst die Initiative, die aber nichts einbrachte, weil Wieske die gegnerische Dame zurückdrängen und eine ausgeglichene Stellung erreichen konnte. Ein fehlerhafter Springerzug führte dann zu Gewinn zweier Leichtfiguren für den Turm. Auf der nun offenen c-Linie drang Wieske in die gegnerische Stellung ein und nach dem Gewinn einer weiteren Figur gab sein Gegner auf. Bei diesem Spielstand und inzwischen auch aussichtsreichen Stellungen an den anderen Brettern konnte Kapitän Ralf Dahlke seine Partie Remis geben. Den Mannschaftssieg sicherte Dr. Georg Hamm, der zunächst einen Angriff am Königsflügel zu überstehen hatte, dann aber seine Stellung konsolidierte und die gegnerischen Läufer durch Schließen des Zentrums aus dem Spiel nahm. Während der gegnerische Angriff am Königsflügel durch die lange Rochade ins Leere lief, konnte Dr. Hamm seinerseits am unzureichend geschützten Damenflügel angreifen und nach einem Bauerngewinn war das Eindringen der Dame mit Mattdrohungen zu stark, so dass sein Gegner die Partie aufgab. Lars Saretzki erhöhte schließlich auf 6:1. In der Alapin-Variante hatte er schon bald Entwicklungsvorsprung erzielt und kam aufgrund des unkoordinierten Figurenaufbaus zu Figurengewinn, während der Angriff immer weiter verstärkt wurde. Nach Gewinn einer weiteren Figur war das Matt die unabwendbare Folge. Den Schlusspunkt setzte Andreas Ernst in der längsten Partie des Tages. Nach zunächst ausgeglichenem Verlauf kam Ernst am Königsflügel zu Angriff, während der Gegenschlag verpuffte und zum Verlust einer Figur für den Magdeburger führte. Diesen Vorteil spielte er sicher nach Hause. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksklasse Süd: Erneute Niederlage für Calbe II

Auch das zweite Spiel in der Bezirksklasse Süd ging für die TSG Calbe II verloren. Der SV Wernigerode nahm beim 1:3 beide Punkte aus der Rolandstadt mit. In einem nach Wertzahlen in etwa ausgeglichenen Duell hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Lediglich Christian Krausholz und sein Bruder Hannes Krausholz konnten ihren Gegnern jeweils ein Remis abringen. Klaus Krausholz und Frank Brock mussten sich hingegen geschlagen geben. ( von K.-H. Ulrich )


Jungsenioren wollen bei der Deutschen Seniorenmannschaftsmeisterschaft angreifen

Vom 09.10. - 15.10.2016 findet im Hotel MARITIM in Magdeburg die 25. Deutsche Senioren-Mannschafts-Meisterschaft der Landesverbände statt. 26 Mannschaften aus nahezu allen Bundesländern sind dafür gelistet, lediglich Thüringen und das Saarland haben keine Mannschaft gestellt. Auch der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenschachbund ist mit einem Team vertreten. Sachsen-Anhalt als gastgebender Verband&xnbsp;kann nach derzeitigem Stand der Anmeldungen mit einer dritten Mannschaft starten, da sonst eine ungerade Zahl von Mannschaftsmeldungen entstünde. Voraussetzung ist, dass nicht doch noch eine Nachmeldung eines anderen Landesverbandes erfolgt. Gespielt werden 7 Runden nach Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie. Die Siegermannschaft erhält den Titel: „Deutscher Senioren-Mannschaftsmeister der Landesverbände 2016" Der Favorit nach den internationalen Wertzahlen ELO (Spielstärkebewertung) ist Nordrhein-Westfalen (u. a. mit dem Deutschen Senioren-Einzelmeister), gefolgt von Baden, Württemberg, Hessen, Bayern und Berlin. Auch Sachsen-Anhalt könnte in die Entscheidung um die Meisterschaft eingreifen und zumindest&xnbsp;seinen geteilten dritten Platz von 2014 wiederholen. In der Auswahl von Sachsen-Anhalt 1 gibt es eine Wachablösung. Die spielstarken Jungsenioren des Verbandes wollen in diesem Jahr angreifen und ihre Chancen stehen nicht schlecht. Sachsen-Anhalt 1 spielt in der Besetzung mit IM Heinz Liebert, Dr. Gerhard Köhler, Ralph Kahe (Seniorenmeister 2016), Gregor George und Heinz Schultheis (Setzlistenplatz 7). Für Sachsen-Anhalt 2 spielen an den beiden Spitzenbrettern mit Dr. Georg Hamm (TSG Calbe) und Prof. Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg) zwei Spieler aus dem Salzlandkreis. Zur Mannschaft gehören weiter Armin Mikolajewski, Dr. Hans Werchan und Karl-Heinz Bondick (Setzlistenplatz 18). Sachsen-Anhalt 3 tritt in der Besetzung Roland Rümmler, Joachim Just, Dieter Bocionek und Dr. Joachim Kirmas an (Setzlistenplatz 25). Auch der 2. und 3. Mannschaft, die mit erfahrenen Turnierspielern besetzt ist, sinddurchaus höhere Platzierungen zuzutrauen. ( von K.-H. Ulrich )


7. Runde Vereinsblitzmeisterschaft: Backe und Mühlen punktgleich vorn

9 Teilnehmer bei der 7. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft. Der in der Gesamtwertung führende Hartmut Backe lag auch diesmal vorn, musste sich aber den Tagessieg mit Thomas Mühlen teilen, der die gleiche Punktzahl hatte. Platz 3 ging an Dr. Georg Hamm. In der Gesamtwertung hat Backe seine Führung ausgebaut, da Titelverteidiger Karl-Heinz Ulrich zusammen mit Ralf Dahlke nur den geteilten vierten Platz belegte und nur noch theoretische Chancen auf den Gesamtsieg hat. ( von K.-H. Ulrich )


4. Runde Vereinsmeisterschaft: Karl-Heinz Ulrich vergrößert seinen Vorsprung

Karl-Heinz Ulrich baut nach seinem Sieg über Georg Mollwitz seine alleinige Führung aus. Dabei profitiert er von Ralf Dahlkes Sieg über den bis dahin ärgsten Verfolger Andreas Ernst. Unterdessen erreicht Rainer Irrgang gegen Steffen Sacher ein Remis und hält sich weiterhin im erweiterten Verfolgerfeld. Runde 5 ist ausgelost und bringt das Duell der beiden Setzlistenfavoriten Ulrich vs. Dahlke. Die Runde soll spätestens im Oktober ausgespielt worden sein. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe III gewinnt Auftaktspiel – Debütanten sichern den Heimsieg

Die TSG Calbe III startet mit einem Heimsieg in die Salzlandliga. Der SV Lok Aschersleben III konnte mit 2,5:1,5 besiegt werden. Beide Neuzugänge bei der TSG kommen zu Siegen. Bereits nach gut einer Stunde führte die TSG mit 1:0. Neuzugang Ulrich Müller hatte ein Endspiel mit jeweils einem Springer und Bauern auf dem Brett. Müllers Springer stand jedoch aktiver und dadurch gelang es ihm, Bauern zu gewinnen und zugleich den gegnerischen Springer an den Rand zu drängen, wo er keine Felder mehr hatte. Darum gab sein Gegenüber die Partie auf. Fast zeitlich übersah Moritz Wieschke einen Figurenverlust, wodurch seine Partie nicht mehr zu halten war und vom Gegner sicher nach Hause gespielt wurde. Doch der zweite Neuzugang der TSG, Mathias Stein, brachte seine Farben nach etwa anderthalb Stunden Spielzeit wieder in Führung. Nach einem Abzugsschach gewann er einen Turm, worauf hin sein Gegner sofort aufgab. Den doppelten Punktgewinn sicherte sodann Mannschaftskapitän Thomas Wieske. Er hatte mit der französischen Verteidigung nach 45 Zügen eine vorteilhafte Stellung mit guten Siegchancen herausgespielt. Doch sein Gegner konnte sich unter Turmopfer noch ein Dauerschach und damit Remis sichern. Im zweiten Spiel des Tages besiegte die SG Einheit Staßfurt V die dritte Mannschaft von Union 1861 Schönebeck glatt mit 4:0 und ist damit erster Tabellenführer der Salzlandliga. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe kampflos an die Tabellenspitze

Zum Saisonauftakt der Bezirksoberliga Süd hatte die TSG Calbe Heimrecht gegen Harzkalk Rübeland. Doch die Calbenser warteten vergebens auf das Eintreffen der Gäste. Bereits unter der Woche hatte sich angedeutet, dass die Gäste erhebliche Aufstellungssorgen hatten und Schwierigkeiten bekommen würden, überhaupt die vorgeschriebene Mindestanzahl von vier Spielern aufbieten zu können. So wurde auch bereits signalisiert, ggf. nicht zum Punktspiel anzutreten. Und so kam es denn auch. Nachdem die Calbenser zu Spielbeginn um 09:00 Uhr die Uhren in Gang gesetzt hatten, war das Match nach einer Stunde Wartezeit kampflos mit 8:0 für Calbe gewonnen. Dadurch ist die TSG Calbe erster Tabellenführer der Bezirksoberliga Süd. Am zweiten Spieltag müssen die Calbenser reisen, wenn es zu Aufbau Elbe Magdeburg IV geht. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe II unterliegt bei der Reserve von Halberstadt

Zum Punktspielauftakt in der Bezirksklasse Süd reiste die zweite Mannschaft zu Einheit Halberstadt II. Beide Teams hatten Besetzungssorgen und traten jeweils mit 3 Ersatzspielern an. Nach gut anderthalb Stunden hatte Thomas Wieske, der aus der Eröffnung heraus bereits im Nachteil war, eine Verluststellung auf dem Brett. Doch durch einen Fehler seines Gegenspielers bekam er plötzlich starkes Gegenspiel und hätte durchaus bei genauem Spiel einen halben Punkt retten können. Leider wurde die Chance durch zu schnelles Spiel vertan und nach Einstellen eines Turmes war die Stellung nicht mehr zu halten. Frank Brock hatte inzwischen am 2. Brett nach einem Generalabtausch eine sehr passive Stellung zurück behalten, die später zum Figuren- und Partieverlust führte. Mit dem 2:0 im Rücken konnten die Gastgeber die übrigen Partien, die zu dem Zeitpunkt ausgeglichen standen, verwalten und boten folgerichtig an den Brettern 1 und 4 je ein Remis an, was zum Verlust des Mannschaftskampfes geführt hätte und deshalb von den Calbensern abgelehnt werden musste. Eine Gewinnidee war indessen bei Krausholz noch nicht zu sehen. Dann gelang es ihm doch noch, eine aktivere Stellung mit einer Mattdrohung aufzubauen. Obwohl der Gegner seine Figuren kaum noch zu bewegen vermochte, gelang es Krausholz nicht mehr, mit seinem König die gegnerischen Bauern anzugreifen, so dass die Partie Remis endete. Nachdem der Mannschaftskampf verloren war, blieb es Rainer Irrgang vorbehalten, wenigstens zu verkürzen. Nach einem Fehler seiner Gegnerin gewann er einen Turm und spielte die nun überlegene Stellung sicher zum Sieg runter. ( von K.-H. Ulrich )


SV Sangerhausen Landesblitzmannschaftsmeister

Mit lediglich 7 Mannschaften aus 6 Vereinen wurde die Landesblitzmannschaftsmeisterschaft des Landes Sachsen-Anhalt in den Räumen des USV Halle ausgetragen. Erwartungsgemäß machten die drei Oberligisten vom SV Sangerhausen, Aufbau Elbe Magdeburg und der SG 1871 Löberitz den Sieger unter sich aus. Der SV Sangerhausen siegte mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung vor der ersten Mannschaft von Aufbau Elbe Magdeburg. Die SG Löberitz kam auf Platz 3 ein. Der SV Sangerhausen vertritt damit Sachsen-Anhalt bei der Deutschen Mannschaftsblitzmeisterschaft. Die TSG Calbe in der Besetzung Hartmut Backe, Thomas Mühlen, Dr. Georg Hamm und Karl-Heinz Ulrich schlug sich in dem starken Feld beachtlich und konnte immerhin die spielstarken Nachwuchsteams vom Gastgeber USV Halle und Aufbau Elbe Magdeburg II hinter sich lassen. Gegen den Verbandsligisten SK Dessau konnte die TSG einen Mannschaftssieg erringen, verlor aber das Rückspiel, so dass Rang vier außer Reichweite blieb. ( von K.-H. Ulrich )


Schnellschachvereinsmeisterschaft 2016: Karl-Heinz Ulrich gelingt Titelverteidigung

Mit verändertem Modus wurde die Schnellschachvereinsmeisterschaft 2016 ausgetragen. Wie bisher jedes Jahr wurden vier Spieltage mit jeweils fünf Runden CH mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten ausgespielt. Bei einem Streichergebnis konnten bis zu drei Tageswertungen in die Gesamtwertung eingebracht werden. Gezählt wurden aber nur die am Spieltag erzielten Brettpunkte und deren Addition musste über den Gesamtsieger entscheiden. Wie im letzten Jahr fiel die Entscheidung über den Gesamtsieg erst in der fünften Runde des 4. Spieltages. Karl-Heinz Ulrich gewann gegen Klaus Krausholz und kam dadurch in der Tageswertung auf 4,5 Punkte. Das reichte, um in der Gesamtwertung noch an dem bis dahin führenden Thomas Mühlen vorbei zu ziehen. Ralf Dahlke, der mit der gleichen Punktzahl selbst den Titel hätte gewinnen können, kam lediglich auf 2 Punkte und fiel dadurch in der Gesamtwertung auf Platz 3 zurück. Dr. Georg Hamm kam bei seiner einzigen Teilnahme am vierten Spieltag ebenfalls auf 4,5 Punkte. Platz 3 ging an Klaus Krausholz mit 3 Punkten. 12,5 Punkte standen in der Gesamtwertung für den Sieger auf dem Zettel. Mühlen kam auf 12 und Dahlke auf 10 Punkte. Ulrich konnte durch den Sieg zugleich seinen im Vorjahr errungenen Titel verteidigen. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirksschnellschachmeisterschaft: Favorit Ralf Kahe setzt sich durch

Mit 22 Teilnehmern war die Bezirksschnellschacheinzelmeisterschaft des Schachbezirks Magdeburg, die zugleich auch als Kreisschnellschacheinzelmeisterschaft des Salzlandkreises ausgetragen wurde, nur mäßig besucht. Gastgeber TSG Calbe war mit sieben Spielern zahlenmäßig am stärksten vertreten. Nach neun Runden im Schweizer System mit je 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie setzte sich der DWZ-Favorit Ralf Kahe (SV Rochade Magdeburg) mit 6,5 Punkten durch. Hinter dem neuen Bezirksschnellschachmeister 2016 gab es ein breites Verfolgerfeld, denn gleich fünf Spieler kamen auf jeweils 6 Punkte, so dass die Feinwertung über die weitere Platzierung entscheiden musste. Hartmut Backe (TSG Calbe) hatte bei der Buchholzwertung die Nase vorn und sicherte sich Platz 2 vor Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg). Backe sicherte sich als bester Spieler des Salzlandkreises zugleich den Titel des Kreisschnellschachmeisters des Salzlandkreises 2016. Bauer wurde auf Kreisebene Zweiter vor Jörg Schmidt (Aufbau Bernburg), ebenfalls mit 6 Punkten und Platz 5 in der Gesamtwertung. Beste Dame war Sylvia Bachmann (Einheit Staßfurt), bester Jugendlicher war Nils Franke (Union Schönebeck). ( von K.-H. Ulrich )

Endstand BEM 2016+


Vereinsschnellschachmeisterschaft – Runde 3: Thomas Mühlen gewinnt

Nur fünf Teilnehmer bei Runde 3 der Vereinsschnellschachmeisterschaft. Thomas Mühlen war nicht zu stoppen und fuhr 5 Siege aus fünf Runden ein. Dahinter Karl-Heinz Ulrich mit 4 und Frank Brock mit 3 Punkten auf den Plätzen. Mühlen übernimmt dadurch auch Platz 1 in der Gesamtwertung mit 12 Punkten. Dahinter folgt Karl-Heinz Ulrich mit 11,5 Punkten. Chancen auf den Gesamtsieg hat außer diesen beiden noch Ralf Dahlke, der in Runde drei pausierte. Die Entscheidung fällt somit in der letzten Runde am kommenden Freitag wiederum um 19:15 Uhr. ( von K.-H. Ulrich )


2. Runde Schnellschachvereinsmeisterschaft: Ralf Dahlke gewinnt

9 Teilnehmer starteten den 2. Durchgang der Vereinsschnellschachmeisterschaft. Nach fünf Runden lag Ralf Dahlke ungeschlagen mit 4,5 Punkten vorne. Dahinter Karl-Heinz Ulrich mit 4 und Thomas Mühlen mit 3,5 Punkten auf den Plätzen 2 und 3. In der Gesamtwertung liegt jetzt Ralf Dahlke mit einem halben Punkt Vorsprung in Führung. Die nächste Runde ist am 2. September um 19:15 Uhr. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe richtet Bezirks- und Kreisschellschachmeisterschaft aus

Das traditionelle Schnellturnier der TSG Calbe wird in diesem Jahr am Sonntag, den 11.09.2016 im kleineren Rahmen als Schnellschach-Bezirksmeisterschaft für den Schachbezirk Magdeburg und zugleich als Schnellschachmeisterschaft des Salzlandkreises durchgeführt. Austragungsort ist wie immer die Gaststätte Heger am Sportplatz in Calbe. Am Rande der Veranstaltung werden vom KFA-Vorstand des Salzlandkreises die Austragungsorte und Termine der Kreismeisterschaften für die Saison 2016/17 festgelegt. Gestartet werden soll traditionell der Kreispokal am Freitag, den 21.10.2016 im Spiellokal der TSG Calbe. ( von K.-H. Ulrich )


Saalepokal: Finale Thomas Mühlen vs. Burkhard Bauer

Inzwischen ist auch das zweite Halbfinale des Bernburger Saalepokals gespielt. Burkhard Bauer setzte sich in der Verlängerung gegen Titelverteidiger Jürgen Mohs durch. Das Finale lautet daher Thomas Mühlen gegen Burkhard Bauer. Ein Spieltermin steht noch nicht fest. ( von K.-H. Ulrich )


1. Runde Schnellschachvereinsmeisterschaft 2016:
Vier im Gleichschritt

Mit acht Teilnehmern begann der erste Spieltag der Schnellschachvereinsmeisterschaft. Nach fünf Runden CH gab es vorne gleich vier Spieler mit jeweils 3,5 Punkten. Ralf Dahlke, Hartmut Backe, Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich. Dahinter folgte unser Neuzugang Ulrich Müller mit guten 2,5 Punkten. Klaus Krausholz erzielte 2, Frank Brock 1 und Frank Hain einen halben Punkt. Der nächste Spieltag ist bereits am kommenden Donnerstag um 19:15 Uhr. ( von K.-H. Ulrich )


Halbfinale Saalepokal: Mühlen siegt in der Verlängerung

Das erste Halbfinale im Bernburger Saalepokal 2016 war ein Calbenser Vereinsduell zwischen Karl-Heinz Ulrich und Thomas Mühlen. Mühlen konnte die erste Partie mit den schwarzen Steinen trotz der zunächst bedrohlich aussehenden zentralen Mittelbauern von Ulrich aufgrund der aktiveren Figurenaufstellung für sich entscheiden. Ulrich verlor mit knapp werdender Bedenkzeit den Faden und stellte dann eine Figur ein. In der zweiten Partie wurde Ulrich nach langer Rochade am anderen Flügel zuerst aktiv und konnte sich die h-Linie öffnen. Auf dieser siegte er nach durchschlagendem Mattangriff, 1:1. Es folgte die obligatorische Verlängerung durch zwei Blitzpartien, die Mühlen beide sicher gewann. Mühlen steht damit erstmals im Finale des Bernburger Saalepokals. Auf seinen Gegner muss Mühlen noch etwas warten, da zunächst noch die beiden Viertelfinals gespielt werden müssen. ( von K.-H. Ulrich )


3. Runde Vereinsmeisterschaft: Nur Karl-Heinz Ulrich noch verlustpunktfrei

In Runde 3 der Vereinsmeisterschaft gab es Überraschungen. Rainer Irrgang bezwang Klaus Krausholz und Georg Mollwitz rang dem Vorjahresmeister Andreas Ernst ein Remis ab. Karl-Heinz Ulrich gewann unterdessen auch seine dritte Partie gegen Steffen Sacher und ist damit als einziger noch ohne Punktverlust. Dahinter folgen Mollwitz und Ernst mit je 2,5 Punkten sowie Sacher, Irrgang und Ralf Dahlke mit je 2 Punkten. Runde 4 ist ausgelost und kann ab sofort gespielt werden. ( von K.-H. Ulrich )


Saalepokal 2016: Calbenser Duell im Halbfinale

Zwei Calbenser sind beim Bernburger Saalepokal 2016 vertreten. Im Viertelfinale bezwang Thomas Mühlen Peter Lehmann (Aufbau Bernburg) mit 1,5 : 0,5. Mehr zu kämpfen hatte Karl-Heinz Ulrich, der sich gegen Arno Funke (Aufbau Bernburg) erst in der 2. Blitzverlängerung mit 2:0 durchsetzen konnte. Damit kommt es im Halbfinale zum Calbenser Vereinsduell zwischen Mühlen und Ulrich. Die anderen beiden Halbfinalisten werden in den Begegnungen Burkhard Bauer vs. Wolfgang Hentschel und Jürgen Mohs vs. Jörg Schmidt (alle Aufbau Bernburg) ermittelt. ( von K.-H. Ulrich )


6. Runde Vereinsblitzmeisterschaft: Mühlen gewinnt

Die 6. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft wurde im Rahmen des Sommergrillfestes ausgetragen. Dementsprechend war eine sehr gute Beteiligung mit 14 Startern zu verzeichnen. Nach 9 Runden CH siegte Thomas Mühlen mit 8,5 Punkten vor Hartmut Backe mit 8 Punkten und Lars Saretzki mit 6 Punkten. Mühlen meldete durch seinen zweiten Turniersieg auch Ambitionen auf den Gesamtsieg an. Er hat jetzt ebenso wie der derzeit vorne liegende Backe neben zwei alleinigen Turniersiegen noch einen weiteren geteilten ersten Platz vorzuweisen. Hingegen hat Titelverteidiger Ulrich erst einen geteilten Turniersieg landen können. Noch stehen aber vier Runden aus, so dass im Kampf um den ersten Platz noch alles offen ist. ( von K.-H. Ulrich )

Endtand Sommerblitz2016


Vereinsblitzmeisterschaft Runde 5: Mühlen und Backe gleichauf vorne

Mit sieben Startern wurde die fünfte Runde der Vereinsblitzmeisterschaft ausgetragen. Thomas Mühlen und Hartmut Backe lagen am Ende punkgleich vorne und teilten sich den ersten Platz. Auf Rang 3 folgte Karl-Heinz Ulrich. In der Gesamtwertung liegt jetzt wieder Backe vorne. Mühlen hat Boden gut gemacht, darf aber in den restlichen drei Runden nichts mehr auslassen, wenn er noch ganz vorne angreifen will. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft 2016: Vier mit weißer Weste nach Runde 2

Nach der 2. Runde der Vereinsmeisterschaft sind noch vier Spieler ohne Punktverlust. Titelverteidiger Andreas Ernst (gegen Frank Brock) und DWZ-Favorit Karl-Heinz Ulrich (gegen Klaus Krausholz) setzten sich erneut durch. Dazu kommt Steffen Sacher, der überraschend die Nummer 2 der Setzliste Ralf Dahlke bezwang, und Georg Mollwitz nach seinem Sieg über Thomas Wieske. Zwei Spiele der 2. Runde fehlen noch und sollten umgehend nachgeholt werden. Runde 3 ist ausgelost und führt die vier Führenden direkt gegeneinander. Die 3. Runde sollte möglichst noch vor den Sommerferien gespielt werden. ( von K.-H. Ulrich )


Landesblitzeinzelmeisterschaft 2016: Johannes Paul auch Landesmeister im Blitzschach

Johannes Paul (Aufbau Elbe Magdeburg) sichert sich nach dem Gewinn der Landeseinzelmeisterschaft 2016 auch den Landesmeistertitel im Blitzschach 2016. Nach 21 Runden hatte der Favorit bei lediglich einer Niederlage und drei Remis 18,5 Punkte auf dem Konto. Damit lag er anderthalb Punkte vor Roland Katz (SK Dessau 09) und Jeffrey Lopez-Rojas (Aufbau Elbe Magdeburg) mit jeweils 17 Punkten auf den Plätzen, die nur durch die Feinwertung getrennt waren. 21 Teilnehmer konnte Turnierleiter Klaus Krausholz im Sportlerheim am Heger in Calbe begrüßen. Den Pokal für die beste Dame erhielt Sylvia Bachmann (Einheit Staßfurt) mit 7 Punkten auf Platz 15. Der Pokal für den besten Jugendlichen ging an Marvin Henning (Reideburger SV), der bis zur elften Runde vorne lag, dann aber leicht einbrach. Am Ende standen 15,5 Punkte und ein starker Platz 5 für ihn zu Buche. Vom Gastgeber TSG Calbe erzielte Thomas Mühlen mit 16,5 Punkten und Platz 4 das beste Ergebnis. ( von K.-H. Ulrich )

Endstand 2016


4. Runde Vereinsblitzmeisterschaft: Thomas Mühlen siegt im Schlussspurt

Lediglich 6 Teilnehmer bei Runde 4. Kurzerhand wurde die 4. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft doppelrundig gespielt. Dabei sah Karl-Heinz Ulrich mit 1,5 Punkten Vorsprung vor dem letzten Duell mit Thomas Mühlen fast schon wie der Sieger aus. Doch Mühlen gewann beide Partien und sicherte sich dadurch den Tagessieg. Hartmut Backe wurde Dritter. In der Gesamtwertung liegt jetzt Ulrich einen halben Zähler vor Backe. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal: Burkhard Bauer siegt in der Verlängerung

Das Finale des Kreispokals des Salzlandkreises zwischen Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe) und Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg) wurde in Bernburg ausgetragen. Es kam ein Sizilianer aufs Brett, bei dem sich jedoch keiner einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Nach Remisschluss folgte die obligatorische Verlängerung durch zwei Blitzpartien, die Bauer beide gewann. Bauer gelang dadurch zugleich die Revanche für die Niederlage im Vorjahresfinale gegen Ulrich. ( von K.-H. Ulrich )


Landesblitzeinzelmeisterschaft in Calbe

Die Landesblitzeinzelmeisterschaft findet am 5. Juni bei der TSG Calbe statt. Spielbeginn ist 09:30 Uhr im Sportlerheim Heger, Am Heger 7, 39240 Calbe. Meldeschluss im Spiellokal ist um 09:15 Uhr. Der Sieger ist Landesblitzmeister und qualifiziert sich für die Deutsche Blitzeinzelmeisterschaft. ( von K.-H. Ulrich )

Ausschreibung


3. Runde Blitzmeisterschaft: Ernst und Ulrich punktgleich vorne

In der dritten Runde der Vereinsblitzmeisterschaft gab es viele überraschende Siege, so dass die Favoriten gehörig ins Straucheln gerieten. Zunächst ging Klaus Krausholz mit drei Siegen gegen Karl-Heinz Ulrich, Hartmut Backe und Andreas Ernst als Ausreißer in Führung, wurde dann aber im Verlauf des Turniers vom Feld wieder eingeholt und musste sich mit dem undankbaren und mit Hartmut Backe und Ralf Dahlke geteilten Platz 3.-5. zufrieden geben. Andreas Ernst vergab den alleinigen Turniersieg durch seine Niederlage in der Schlussrunde gegen Backe. Dadurch konnte Ulrich mit eigenem Sieg über Ralf Dahlke noch aufschließen und sich mit Ernst Platz 1.-2. teilen. In der Gesamtwertung liegt weiter Hartmut Backe klar vorne. ( von K.-H. Ulrich )

Gesamtstand Blitz 2016


Kreispokal: Neuauflage des Vorjahresfinales

Inzwischen ist auch die zweite Halbfinalpartie gespielt. Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg) setzte sich gegen Otfried Zerfass (Schönebecker SV) durch. Damit kommt es zur Neuauflage des Vorjahresendspiels zwischen Karl-Heinz Ulrich und Burkhard Bauer. Die Farbauslosung und der Spieltermin sind noch nicht festgelegt. ( von K.-H. Ulrich )


2. Runde Vereinsmeisterschaft: Keine Überraschungen

Die erste Runde der Vereinsmeisterschaft ergab im Gegensatz zum letzten Jahr keine Überraschungen. Die Setzlistenfavoriten konnten sich durchgehend mit Siegen durchsetzen. Runde zwei ist bereits ausgelost und kann ab sofort gespielt werden. Die Spiele sollten möglichst bis Mitte Mai durchgeführt werden, um vor den Sommerferien noch Runde drei anschließen zu können. ( von K.-H. Ulrich )


3,5:4,5 Niederlage bei Aufbau Elbe Magdeburg –
TSG Calbe steigt aus der Landesliga ab

Nach 10 Jahren Zugehörigkeit auf Landesebene, davon zwei Jahre sogar in der höchsten Spielklasse des Landes, muss die TSG Calbe aus der Landesliga absteigen. Die TSG verlor am letzten Spieltag mit 3,5:4,5 bei Aufbau Elbe Magdeburg. Die erhoffte Schützenhilfe aus Aschersleben kam nicht, denn der SV Gardelegen besiegte den SV Lok zuhause mit dem gleichen Ergebnis und zog damit in letzter Sekunde noch an den Rolandstädtern vorbei. Calbe rutscht auf Platz 9 ab, der den direkten Abstieg bedeutet. Dabei hatten die Calbenser nach dem Spielverlauf und bei einer zwischenzeitlichen 3:2-Führung durchaus noch Hoffnungen gehabt, wenigstens einen Punkt von der Elbe mitzunehmen. Karl-Heinz Ulrich hatte nach 23 Zügen das Remisgebot seines Gegenübers in ausgeglichener Stellung angenommen. Kurz darauf die Führung für die TSG durch Lars Saretzki, der einen Fehler seines Gegners sofort bestrafen und Materialvorteil erzielen konnte. Es folgte ein weiteres Remis von Thomas Mühlen, der zwar den König seines Gegners an den Brettrand hatte treiben können, woraus dann aber kein Kapital zu schlagen war. Die Magdeburger glichen dann an Brett 7 aus, als Klaus Krausholz nach einer kombinatorischen Abwicklung im Zentrum in positionellen Nachteil geriet, den der Magdeburger zum entscheidenden Materialvorteil nutzte. Hartmut Backe brachte Calbe dann nochmals in die Vorhand, als er nach einem Qualitätsopfer immer wieder kleine Drohungen gegen den gegnerischen König schaffen konnte, was seinen Gegner schließlich zur Rückgabe der Qualität nötigte. Backe wickelte anschließend durch Abtausch aller Schwerfiguren in ein gewonnenes Bauernendspiel ab. Doch die Gastgeber kamen zurück. Binnen gut einer Stunde war alles vorbei. Zunächst hatte Alfred Weigelt das Nachsehen, als er in schwieriger Stellung eine Drohung übersah und Material verlor. Andreas Ernst hatte derweil ein schwieriges Turm- und Bauernendspiel mit Minusbauer zu verteidigen. Das Remisangebot, welches er sofort annahm, war das Beste, was aus der Stellung noch rauszuholen war. Ralf Dahlke schließlich unterlag, weil sein Gegner am Königsflügel in die Stellung einbrechen und durch Mattangriff siegen konnte. So stand am Ende die bittere 3,5:4,5 Niederlage fest und das bange Warten am Nachmittag und das Eintreffen der anderen Ergebnisse brachte dann die Gewissheit. Die TSG ist abgestiegen. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe II trotz Punktgewinn abgestiegen

Die zweite Mannschaft der TSG Calbe kam in der Bezirksliga Süd-Ost zu einem 3:3-Unentschieden beim SV Rochade Magdeburg IV. Für die TSG siegten Rainer Irrgang, Christian Krausholz und Dominik Bauermeister. Hannes Krausholz, Georg Mollwitz und Tim Wandsleb unterlagen. Damit belegt die TSG den 6. Platz in der Abschlusstabelle. Aufgrund eines fehlenden Absteigers aus der Bezirksoberliga Nord verbleibt allerdings nur die punktbeste Mannschaft aus den vier Bezirksligen in der neuen Bezirksliga. Die übrigen drei Sechstplatzierten steigen in die neue Bezirksklasse ab. Calbe steigt als lediglich Vierter in dieser Querwertung ebenfalls ab und spielt nächste Saison in der neugegründeten Bezirksliga. Aufgrund des gleichzeitigen Abstiegs der ersten Mannschaft ist dies ein trüber Tag für den Calbenser Schachsport. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal Salzlandkreis: Ulrich zieht ins Finale ein

Die Losfee wollte es so: Das erste Halbfinale im Kreispokal war ein Calbenser Vereinsduell zwischen Thomas Mühlen und Karl-Heinz Ulrich. Mühlen hatte mehr vom Spiel durch seinen Freibauern auf der d-Linie, übersah dann aber in der Abwicklung eine Ressource, die es Ulrich ermöglichte, die Qualität zu erobern. Diesen Vorteil spielte Ulrich dann sicher nach Hause. Es war saisonübergreifend der achte Sieg für Ulrich im Kreispokal hintereinander. Der Gegner im Finale wird in der Partie zwischen Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg) und Otfried Zerfass (Schönebecker SV) ermittelt. ( von K.-H. Ulrich )


Salzlandliga: Calbe III unterliegt Staßfurt IV

Am letzten Spieltag der Salzlandliga empfing die TSG Calbe III die Mannschaft von Einheit Staßfurt IV. Nachdem mit Salzland Staßfurt II der Staffelsieger schon vorzeitig festgestanden hatte, ging es für die Calbenser darum, Platz 2 in der Tabelle zu verteidigen. Dazu hätte ein Unentschieden genügt. Den Gästen aus Staßfurt glückte jedoch beim 3:1-Sieg erfolgreich die Revanche für die in der Hinrunde erlittene Niederlage gegen die Rolandstädter. Für Calbe war lediglich Rainer Irrgang erfolgreich, Moritz Wieschke, Georg Mollwitz und Ralf Dahlke unterlagen. Unterdessen gewann der Staffelsieger auch sein sechstes Spiel mit 3:1 beim Schönebecker SV III und behielt damit seine weiße Weste. ( von K.-H. Ulrich )


Bezirkseinzelmeisterschaft: Platz 6 für Karl-Heinz Ulrich

Mit 37 Teilnehmern war die Bezirkseinzelmeisterschaft des Schachbezirks Magdeburg gut besucht. Gespielt wurden 5 Runden im beschleunigten Schweizer System. Souveräner Sieger und damit Bezirkseinzelmeister 2016 mit der optimalen Ausbeute von 5 Punkten wurde Jeffrey Lopez-Rojas (VfB Ottersleben). Dahinter tummelten sich gleich fünf Spieler mit jeweils 4 Punkten, weshalb deren Platzierung durch die Feinwertung ermittelt werden musste. Hier hatte Dr. Marco König (Burger SC) die Nase vorn und qualifizierte sich neben dem Sieger für die Landeseinzelmeisterschaft. Platz 3 ging an Kevin Schiffner (USC Magdeburg). Platz 4 ging gleichermaßen an Michael Görgens (Schönebecker SV) und an Alexey Anders (USC Magdeburg), die auch in allen Feinwertungen gleichauf waren. Platz 6 belegte Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe). Titelverteidiger Ralf Kahe (Rochade Magdeburg), nach Wertzahl leicht favorisiert, folgte mit 3,5 Punkten dahinter auf Platz 7. Ich startete mit einem Sieg über Nachwuchsspieler Ole Zeuner (Schachzwerge Magdeburg), der sich trotz seines jungen Alters schon gut aufbaute und seinen Weg machen wird. Erst im Endspiel zahlte sich hier mein besserer Aufbau aus, weil mein Springer in der Stellung den gegnerischen Läufer beherrschte und zwangsläufig die Bauern fielen. Das beschleunigte Schweizer System spülte mich sodann am Samstag zum ersten aber auch letzten Mal an Tisch eins, wo Jeffrey Lopez-Rojas auf mich wartete. Das Spitzenspiel der 2. Runde war allerdings keins, denn ich fand zu keinem Zeitpunkt zu meinem Spiel, wählte einen fragwürdigen Aufbau, so dass ich nur noch hinten drin stand und der Sieg des Otterslebeners nur eine Frage der Zeit war. Dafür hielt ich mich am Nachmittag mit einem Sieg über Jörn Nebelings Franzosen (TuS 1860 Magdeburg) schadlos. In bereits schwieriger Stellung für Nebeling lies mein Springeropfer die schwarze Königsfestung zusammenbrechen, so dass Matt die zwingende Folge war. Am Sonntag sollten dann wenigstens noch anderthalb Punkte rauskommen, hatte ich mir vorgenommen. Gegner Jörg Vogt (TuS 1860 Magdeburg) in Runde 4 wählte mit 1.b3 einen Flankenaufbau, forcierte dann aber verfrüht einen Angriff am Königsflügel und wurde auf der c-Linie ausgekontert. Das Loch konnte er zwar noch stopfen, dafür brach ich am anderen Flügel in seine Stellung ein und gewann einen Turm. Dann übersah ich jedoch ein einzügiges Matt, was die Partie dann noch unnötig in die Länge zog und erst 20 Züge später zur Aufgabe von Vogt führte. Viele Spieler hatten nach Runde 4 wie auch ich drei Punkte gesammelt, so dass der Kampf um die Plätze noch lange nicht entschieden war. Vorne an Tisch eins stand das absolute Topduell Lopez-Rojas gegen Michael Görgens an, die beide bereits 4 Punkte hatten. Das Ende ist bekannt, denn der Otterslebener gewann auch seine fünfte Partie. Ich selbst hatte Jens Windelband (Aufbau Elbe Magdeburg) gegenüber, der einen Drachenaufbau gewählt hatte. Nachdem wir das Zentrum nebst beiden Springern abgeräumt und auch die Damen getauscht hatten, bot ich Remis, was er angesichts der zu diesem Zeitpunkt wohl besseren Stellung zu Recht ablehnte. Es gelang mir aber, einen der starken Läufer zu tauschen und meine Türme ins Spiel zu bringen, was die Stellung zumindest ausglich. Im Bestreben, dennoch den vollen Punkt zu machen, verbrauchte er viel Zeit. Zuviel, denn einen Zug vor der ersten Zeitkontrolle fiel sein Blättchen. So wurden es am Ende doch vier Punkte für mich. Eine bessere Feinwertung, wahrscheinlich aber keine bessere Platzierung als Platz 6 für mich verhinderte, dass einige Spieler, darunter auch zwei meiner Gegner, einige Runden zwischendrin ausließen. Ich war gleich fünffach davon betroffen. Unschön, aber halt nicht zu ändern. ( von K.-H. Ulrich )

Tabelle BEM 2016


Das Zittern geht weiter – TSG unterliegt Rochade Magdeburg 3:5

Die TSG Calbe bleibt in der Landesliga A weiter in Abstiegsgefahr. In starker Aufstellung entführt der SV Rochade Magdeburg II beim 3:5 beide Punkte aus der Rolandstadt. Zugleich kam der SV Gardelegen zu einem knappen 4,5:3,5-Auswärtserfolg beim USC Magdeburg II und rückt damit bis auf einen Zähler an die TSG heran. Der Kampf um Platz 8, der wahrscheinlich den Klassenerhalt garantiert, bleibt damit bis zur Schlussrunde offen. Die TSG konnte zwar erstmals in der laufenden Saison ihre stärkste Formation aufbieten. Doch auch die Gäste hatten eine starke Mannschaft aufgeboten, die insbesondere im Unterhaus favorisiert war. Die erste Entscheidung des Tages fiel bereits nach knapp einer dreiviertel Stunde am Spitzenbrett. Im Nimzoinder konterte Karl-Heinz Ulrich den Angriffsversuch seines Gegners durch ein Springermanöver, bei dem die Damen zwangsweise getauscht wurden und die Partie daraufhin verflachte. Das Remisangebot seines Gegners nahm Ulrich nach 15 Zügen an. Nach gut einer Stunde die Führung für die Gäste an Brett 3. Hartmut Backe hatte die Deckung am Königsflügel vernachlässigt, was sein Gegner durch Eindringen mit dem Springerpaar ausnutzen und entscheidenden Vorteil herausspielen konnte. Es folgte Remis Nummer 2 durch Lars Saretzki, der durch konsequenten Tausch von Figuren in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abwickelte, das für keine Seite mehr zu gewinnen war. In der dritten Spielstunde wiederum Remis durch Erik Wandsleb. Der Königsangriff seines Gegners im Nimzoinder kam nicht zur Entfaltung, nachdem Wandsleb den Königsflügel abgeriegelt und im Zentrum alle Schwerfiguren getauscht hatte. Ein weiteres Remis dann durch Kapitän Ralf Dahlke, der zwar im Zentrum aufgrund Raumvorteils das etwas bessere Spiel hatte. Sein Gegner hielt aber die Linien geschlossen, so dass Dahlke keine Hebel mehr ansetzen konnte, um die Stellung zu öffnen. Deshalb wurde auch hier Remis vereinbart. Alfred Weigelt an Brett 6 hatte sein typisches Flügelspiel aufgezogen, dabei allerdings seinen weißfeldrigen Läufer selbst aus dem Spiel genommen und durch Tausch des Läufers eine ungünstige Bauernstruktur erhalten. Sein Gegner lies nun kein Angriffsspiel mehr zu und nahm durch weiteren Materialtausch den Schwung aus der Partie. Der Versuch, dennoch weiter den gegnerischen König zu attackieren, kostete zu viel Zeit, so dass im 32. Zug sein Blättchen fiel und die Partie durch Zeitüberschreitung verloren ging. Die TSG konnte dann zwar durch Thomas Mühlen noch einmal auf 3:4 verkürzen. Mühlen hatte seine Kräfte im Zentrum konzentriert und Raumvorteil durch drei vorgerückte verbundene Bauern. Sein Gegner verbrauchte viel Zeit, um immer wieder die sich auftuenden Lücken zu schließen und geriet dadurch in extreme Zeitnot. Der Versuch seines Gegners, im Zentrum Gegenspiel zu erlangen, kostete die Qualität. Wenige Züge später überschritt er die Bedenkzeit. Es war Mühlen´s vierter Saisonsieg. Mit sehr starken 6 Punkten aus acht Spielen ist er Calbes Topscorer der Saison. Doch ein Punktgewinn für die TSG war hier schon nicht mehr in Sicht. Andreas Ernst hatte zu diesem Zeitpunkt mit Minusfigur keine Aussichten mehr und gab nach knapp fünf Stunden die Partie auf. Ernst hatte gegen seinen favorisierten Gegner einen schweren Stand gehabt. Sein Versuch, durch Figurenopfer für zwei Bauern Gegenspiel zu erlangen, drang nicht durch und der Gästepieler spielte die Partie anschließend souverän nach Hause. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe II mit Kantersieg über Einheit Staßfurt II

Die zweite Mannschaft der TSG Calbe kam in der Bezirksliga Süd-Ost zu einem deutlichen 5:1-Heimsieg über die zweite Mannschaft von Einheit Staßfurt. Die TSG klettert durch diesen Sieg auf den Relegationsplatz und hat es weiter selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu sichern. Die Gäste hatten an den Brettern 5 und 6 jugendliche Nachwuchsspieler aufgeboten, gegen die die Calbenser Routiniers Georg Mollwitz und Rainer Irrgang ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und die TSG alsbald mit 2:0 in Front brachten. Bei diesem beruhigenden Zwischenstand konnte Steffen Sacher und bald darauf auch Hannes Krausholz ihre Partien Remis geben, zumal an den ersten beiden Brettern sich zumindest ein weiterer Sieg abzeichnete. Klaus Krausholz hatte im Mittelspiel eine Figur erobert und brachte diesen Vorteil im Schwerfigurenendspiel sicher nach Hause. Beim Stand von 4:1 für Calbe waren somit die Mannschaftspunkte bereits gesichert. Die Partie am Spitzenbrett war die längste und vom Spielverlauf her auch die interessanteste. Beide Seiten hatten zu unterschiedlichen Seiten hin rochiert und wollten den Sieg. Zunächst schien die Gästespielerin nach Bauerngewinn auch die etwas besseren Karten im Schwerfigurenendspiel zu haben. Doch der Mehrbauer war ein gedoppelter Bauer, so dass Christian Krausholz mit seinem König aktiv in die gegnerische Stellung eindringen und einen Freibauern schaffen konnte. Beide Seiten kamen durch Bauernumwandlung zu einer neuen Dame, doch Krausholz hatte nun das aktivere Spiel und kam durch konsequentes Zurückdrängen des gegnerischen Königs mit fortlaufenden Schachgeboten zum Damentausch und einem gewonnenen Bauernendspiel, so dass seine Gegnerin die Partie aufgab. ( von K.-H. Ulrich )


2. Runde Vereinsblitzmeisterschaft: Hartmut Backe gewinnt erneut

10 Teilnehmer bei Runde 2 der Vereinsblitzmeisterschaft. Hartmut Backe gewinnt mit optimaler Punkteausbeute von 9 aus 9 vor Karl-Heinz Ulrich, der lediglich das direkte Duell verlor. Platz 3 mit 7 Punkten ging an Andreas Ernst. ( von K.-H. Ulrich )


Bergmannsturnier in Staßfurt: Moritz Wieschke auf Platz 6 in der U13; Enrico Müller bei den Einsteigern auf Platz 10

Mit 95 Kindern in fünf verschiedenen Altersklassen fand im Jugend und Bürgerhaus Staßfurt das 1. Staßfurter Bergmannsturnier statt. Das Turnier für Jugendliche mit oder auch ohne Turniererfahrung ist Teil des Altmark-Börde-Cup`s. Von der TSG Calbe war Moritz Wieschke in der U13 am Start. Unter 16 Teilnehmern erreichte er mit 3 Siegen bei zwei Niederlagen einen guten Platz 6. Bei den Einsteigern gelang Enrico Müller unter 29 Teilnehmern ebenfalls mit 3 Siegen bei zwei Niederlagen ein erfolgreiches Debut und kam auf Platz 10 ein. ( von K.-H. Ulrich )


Salzlandliga: Salzland Staßfurt II sichert sich vorzeitig den Staffelsieg

Tabellenführer Salzland Staßfurt II gewinnt auch das fünfte Spiel der Salzlandliga gegen die TSG Calbe III mit 3,5:0,5 und sichert sich dadurch bereits einen Spieltag vor Saisonende und weiterhin verlustpunktfrei den Staffelsieg. Lediglich Georg Mollwitz am Spitzenbrett konnte für Calbe wenigstens ein Remis sichern. Rainer Irrgang, Moeitz Wieschke und Tim Wandsleb unterlagen. Im zweiten Spiel des Tages kam Einheit Staßfurt IV zu einem 3,5:0,5-Erfolg über den Schönebecker SV III. ( von K.-H. Ulrich )


Auslosung Kreispokal: Calbenser Halbfinalduell

Im Rahmen der Kreiseinzelmeisterschaft wurde das Halbfinale des Kreispokals ausgelost. Dabei treffen die beiden noch im Feld verbliebenen Calbenser aufeinander. Thomas Mühlen führt die weißen Steine gegen Pokalverteidiger Karl-Heinz Ulrich. Es ist zugleich das Duell der beiden Kreispokalsieger der letzten beiden Jahre. Im zweiten Halbfinale trifft Vorjahresfinalist Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg) auf Otfried Zerfass (Schönebecker SV). Ein Spieltermin steht noch nicht fest, als Spielort ist Calbe vorgeschlagen. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft 2016 startet

Mit 14 Teilnehmern startet in diesen Tagen die Vereinsmeisterschaft im Turnierschach für 2016. Gespielt werden wie immer 7 Runden CH mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für die ersten 36 Züge plus je eine halbe Stunde Zugabe für den Rest der Partie. Die Auslosung der ersten Runde, die im März ausgespielt werden soll, ist bereits erfolgt. Grundsätzlich ist der mit Weiß geloste Spieler für die Vereinbarung eines Spieltermins im Spielmonat verantwortlich. Gelingt dies nicht, muss beim Schiedsrichter und Turnierleiter Klaus Krausholz ein Antrag auf Spielverlegung gestellt werden. Die Auswertung des Turniers erfolgt zunächst nach der Anzahl der erspielten Punkte, dann nach Buchholzwertung und danach anhand der Buchholzsummen. Herrscht auch dann Gleichstand, entscheiden zwei Blitzpartien über die Platzierung. Titelverteidiger ist Andreas Ernst. ( von K.-H. Ulrich )


TSG holt Punkt in Wahrburg

Am siebten Spieltag der Landesliga A wollte die TSG bei Schlusslicht Turm Wahrburg die ersten Auswärtspunkte einfahren. In einer schwachen Begegnung mit hoher Fehlerquote auf beiden Seiten kam die Calbenser jedoch wie im Vorjahr nicht über ein 4:4 hinaus. Das letztlich leistungsgerechte Unentschieden bedeutet aber noch nicht den angestrebten Klassenerhalt für die Rolandstädter. Die TSG wie schon des Öfteren in dieser Saison ersatzgeschwächt. Diesmal fehlten aus der Stammacht Alfred Weigelt und Erik Wandsleb. Christian Krausholz und Frank Brock rückten dafür ins Team. Aber auch die Gastgeber hatten Besetzungsnöte, mussten auf die etatmäßigen Bretter 2 und 3 verzichten. In der Anfangsphase lief noch alles nach Plan, hatten die TSG-Spieler sich leichte Vorteile in ihren Stellungen erarbeiten können. Klaus Krausholz hatte einen Mehrbauer, dessen Verwertung wohl nicht einfach gewesen wäre. Ein Turmeinsteller seines Gegners brachte jedoch die sofortige Entscheidung und die schnelle Führung für die Calbenser. Doch die Freude darüber währte nicht lange. Karl-Heinz Ulrich hatte gegen die Drachenvariante lang rochiert und einen verheißungsvollen Angriff auf die gegnerische Königsstellung eingeleitet. Doch er fand nicht die beste Fortsetzung, geriet stattdessen bei einem Konterangriff auf den eigenen König in eine Fesselung, die schließlich einen Turm und damit die Partie kostete. Kapitän Ralf Dahlke stellte dann auf 2:1 für Calbe. Nachdem sein Gegner Springer und Läufer gegen Turm und Bauer gegeben hatte, hatte Dahlke mit seinen Leichtfiguren im Zentrum das bessere Spiel. Nach weiterem Figurengewinn gab sein Gegner auf. Mit einem Doppelschlag drehten die Gastgeber dann die Partie. Frank Brock hatte mit den schwarzen Steinen lang rochiert und begann einen Angriff auf die gegnerische Königsstellung. Doch auch hier beendete ein Figureneinsteller die Partie schnell, diesmal allerdings zugunsten der Gastgeber. Die Führung gelang an Brett 7 in einer Partie, die hin und her wogte. Zunächst hatten die Gastgeber nach Qualitätsgewinn die besseren Aussichten. Doch Christian Krausholz gelang es, die Qualität zurück zu erobern und schuf sich einen Freibauern, der nur noch zwei Felder bis zur Umwandlung hatte. Dabei vernachlässigte er die eigene Königsstellung und geriet in einen Mattangriff. Es folgte ein Doppelschlag für Calbe. Hartmut Backe stellte zunächst auf 3:3. Backe war besser aus der Eröffnung gekommen; der Lohn waren schließlich zwei Mehrbauern. Das Turmendspiel mit den Mehrbauern führte er dann sicher zum Gewinn. Das 4:3 für die TSG dann durch Thomas Mühlen. Der Nimzoinder verlief zunächst eher verhalten, ehe Mühlen die Qualität gab, während er selbst zwei gedeckte Freibauern behielt. Einen der Freibauern trieb Mühlen bis zur vorletzten Reihe und dessen Umwandlung in einer Dame konnte sein Gegner nur durch Hergabe einer Figur verhindern. Doch ein gefährlicher Freibauer seines Gegners am anderen Flügel hätte die Partie fast noch kippen können, denn das Rückopfer des Turms stellte materiellen Gleichstand für seinen Gegner her. Aber ein fehlerhafter Königszug nach Schachgebot ermöglichte es Mühlen, seinen Turm hinter den gegnerischen Freibauern zu bekommen, womit der wichtige Sieg unter Dach und Fach war. Wie wichtig der war, zeigte sich in der letzten laufenden Partie des Tages. Andreas Ernst hatte sich eine aussichtsreiche Stellung mit Angriff auf die Rochadestellung des gegnerischen Königs aufgebaut. Nach Tausch seines Läufers blieb jedoch ein isolierter Doppelbauer auf der e-Linie zurück, die der gegnerische Springer zudem optimal blockieren konnte. Ernst hatte zwar die gegnerische Dame durch seine vor den Bauern postierten Türme aus dem Spiel genommen, geriet jedoch seinerseits durch die gegnerischen Türme über die offene d-Linie in Bedrängnis. Diese drangen nacheinander in die Stellung ein und nach einer Springergabel ging zunächst die Qualität und schließlich ein ganzer Turm verloren, so dass Ernst die Partie aufgab. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe II rutscht ans Tabellenende

Nach der 2:4 Heimniederlage gegen den VfB Ottersleben II wird der Klassenerhalt für die zweite Mannschaft der TSG immer unwahrscheinlicher, zumal das Restprogramm keineswegs leichter werden wird. Die Gäste konnten Calbe in der Tabelle überholen und gaben zugleich die rote Laterne an die Rolandstädter ab. Nur Steffen Sacher und Georg Mollwitz konnten Siege für die TSG erringen. ( von K.-H. Ulrich )


1. Runde Vereinsblitzmeisterschaft: Hartmut Backe souverän

Die erste Runde der Vereinsblitzmeisterschaft, mit 10 Spielern durchschnittlich besucht, war eine sichere Beute für Hartmut Backe. Neun Spiele, neun Siege standen für ihn am Ende auf dem Zettel. Platz 2 und 3 teilten sich mit je 7 Punkten Andreas Ernst und Karl-Heinz Ulrich. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft im Turnierschach 2015
Andreas Ernst erstmals Vereinsmeister

Mit einer Überraschung endete die Vereinsmeisterschaft im Turnierschach 2015. Nicht der an eins gesetzte DWZ-Favorit Karl-Heinz Ulrich oder die Nummer 2 der Setzliste Ralf Dahlke lagen nach sieben Runden Schweizer System vorn, sondern der dritte im Ranking der gemeldeten Spieler, nämlich Andreas Ernst. Mit sechs Punkten sicherte er sich ungeschlagen bei lediglich zwei Remis den Gesamtsieg vor Ulrich, der einen halben Zähler dahinter auf Platz 2 einkam. Wiederum einen Zähler dahinter sicherte sich Ralf Dahlke aufgrund der besseren Feinwertung den Bronzerang vor den punktgleichen Klaus Krausholz und Jürgen Sowada. Einen sehr guten Platz 6 belegte Rainer Irrgang mit 3,5 Punkten. Den Auftakt zu dieser guten Serie machte er in Runde eins, als er dem späteren Sieger Ernst ein Remis abtrotzte. Die absolute Überraschung der Meisterschaft war aber der sensationelle Sieg in Runde eins von Thomas Wieske mit den schwarzen Steinen über den Titelverteidiger Ulrich. Diese Partie entschied letztlich die Meisterschaft, denn Ulrich schaffte es nicht mehr, ganz nach vorne zu kommen. Das direkte Duell zwischen Ernst und Ulrich in Runde 5 endete Remis, Ernst blieb dadurch an der Spitze und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe ohne Punkte im Derby

Auch das dritte Auswärtsspiel der TSG Calbe in der Landesliga A ging verloren. Mit einer 3:5-Niederlage kehrten die Rolandstädter vom Derby beim SV Lok Aschersleben zurück. Die TSG auch diesmal ersatzgeschwächt. Karl-Heinz Ulrich war aufgrund der Ferien und Urlaub nicht dabei. Für ihn rückte Thomas Wieske in die Mannschaft. Bei den Gastgebern fehlte aus der Stammformation Jan Wölfer. Die favorisierten Gastgeber nutzen ihre Wertzahlenvorteile an den hinteren Brettern zu vollen Punkten. Klaus Krausholz und Thomas Wieske unterlagen ihren nominell stärkeren Gegnern. Auch Andreas Ernst hatte an Brett 4 mit Michael Knippertz ein fast 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner und musste eine Niederlage quittieren. Thomas Mühlen, Hartmut Backe, Ralf Dahlke und Erik Wandsleb spielten Remis. Den einzigen Sieg für Calbe errang Alfred Weigelt in der längsten Partie des Tages. ( von K.-H. Ulrich )


Kreispokal: Mühlen und Ulrich ziehen ins Halbfinale ein

Nachdem in einer vorgezogenen Partie bereits zu Jahresanfang Pokalverteidiger Karl-Heinz Ulrich (TSG Calbe) mit den schwarzen Steinen Michael Görgens (Schönebecker SV) bezwungen hatte,zog mit Thomas Mühlen auch der zweite im Feld verbliebene Calbenser nach, indem er Sören Brüchner (Einheit Staßfurt) besiegte. Ebenfalls im Halbfinale ist Burkhard Bauer (Aufbau Bernburg) nach seinem Erfolg über Andreas Mann (Einheit Staßfurt). Der vierte Halbfinalist wird in der Partie zwischen Otfried Zerfass (Schönebecker SV) und Arnold Funke (Aufbau Bernburg) ermittelt. ( von K.-H. Ulrich )


Salzlandliga: Calbe III festigt Platz 2

Durch einen knappen 2,5:1,5 Sieg über den Schönebecker SV III festigt die TSG Calbe III ihren zweiten Platz in der Salzlandliga. Steffen Sacher gewann seine Partie gegen Walter Wiedermann ebenso wie Rainer Irrgang gegen Werner Worschech. Moritz Wieschke remisierte mit Vladimir Lipkin. Georg Mollwitz unterlag am Spitzenbrett Walter Görgens. Im zweiten Spiel des Tages kam Salzland Staßfurt II im Stadtderby gegen Einheit Staßfurt IV zu einem glatten 4:0-Sieg und führt damit weiterhin verlustpunktfrei die Tabelle an. ( von K.-H. Ulrich )


Wichtige Punkte im Abstiegskampf – Calbe bezwingt USC Magdeburg II

Die TSG Calbe behält beim knappen 4,5:3,5-Heimsieg über den USC Magdeburg II beide Zähler in der Rolandstadt. Die Begegnung war hart umkämpft. Erst nach fünf Stunden fiel die Entscheidung. Am Ende hatte Calbe auch das nötige Quäntchen Glück. Die TSG kann sich damit zunächst wieder etwas Luft im Abstiegskampf schaffen. Calbe ging ohne Kapitän Ralf Dahlke in das richtungweisende dritte Heimspiel der Saison. Für ihn rückte Geburtstagskind Steffen Sacher in die Mannschaft. Bei den Gästen fehlten die etatmäßigen Bretter drei und vier. Nach knapp einer Stunde gab Erik Wandsleb seine Partie Remis, nachdem sein Springerpaar im Zentrum durch Tausch beseitigt und für keine Seite Vorteil zu erkennen war. Nur eine halbe Stunde später folgte Remis Nummer 2 durch Lars Saretzki. Im Dameninder konterte er den Angriff seines Gegners in der c-Linie mit einem Gegenangriff im Zentrum, etablierte dort einen Springer und sicherte sich so gleiches Spiel. Es folgte das dritte und letzte Remis des Tages an Brett 3. Hartmut Backe sah sich nach langer Rochade seines Gegners einem Angriff am anderen Flügel ausgesetzt, der aber nicht durchzudringen vermochte, weil Backe geschickt die Linien geschlossen hielt. Sein Gegner verlagerte daher den Angriff auf den Damenflügel, gewann auch einen Bauern, der aber wegen der ungleichfarbigen Läufer der Kontrahenten und der geschlossenen Position nicht zu verwerten war. Daher wurde Remis vereinbart. Dann die Führung für die Gäste. Auch hier gab es die lange Rochade des Gegners und ein Versuch des Königsangriffs am anderen Flügel, der jedoch im Ansatz stecken blieb. Nach Öffnen der a-Linie geriet Alfred Weigelt jedoch in positionellen Nachteil und der Versuch, durch Turmabtausch zu vereinfachen führte zu entscheidendem Bauernverlust. Andreas Ernst besorgte dann den nach dem Spielverlauf glücklichen Ausgleich. Ernst hatte im Damengambit einen zweischneidigen Angriff am Damenflügel inszeniert, der zu deutlichem Stellungsvorteil geführt hatte. Ein ungenauer Damenzug ließ die Partie jedoch völlig umkippen, nachdem sein Läufer im Zentrum von gegnerischen Bauern eingekreist war und verloren ging. Die Partie schien verloren, doch nachdem sein Gegner nicht konsequent nachgesetzt hatte, kam Ernst durch den Vormarsch seines e-Bauern gegen den gefesselten schwarzen Springer wenigstens zu Ausgleich. Ein Figureneinsteller beendete jedoch die Partie sofort zugunsten von Ernst. Dann die erneute Führung für die Gäste, nachdem Steffen Sacher zu viel Zeit verbraucht hatte, seinen Gambitbauern zurück zu erobern, während sein Gegner wiederum seine Figuren optimal zum Konterangriff aufstellen konnte. Zwangsläufig fiel dadurch der nächste Bauer und nach Abtausch aller Figuren drang der Gästespieler mit seinem Freibauern entscheidend zur Grundreihe durch. Doch Thomas Mühlen gelang der erneute Ausgleich für die TSG. Er hatte seinen Läufer gegen einen Springer getauscht und dadurch Bauernschwächen am Damenflügel geschaffen, die sein zweiter Springer auszunutzen gedachte. Der Versuch eines Gegenspiels im Zentrum blieb stecken, während Mühlen nach Bauerngewinn einen gedeckten Freibauern auf der a-Linie behielt. Durch konsequenten Abtausch aller Figuren blieb ein Endspiel mit drei verbundenen Freibauern auf dem Brett das technisch leicht zum Gewinn zu führen war, weshalb sein Gegner die Waffen streckte. Alles konzentrierte sich nun auf die letzte laufende Partie von Karl-Heinz Ulrich. Im Sizilianer blieb der Figurenangriff seines Gegners im Ansatz stecken. Ulrich tauschte den starken schwarzfeldrigen Läufer seines Gegners ab und etablierte einen ideal postierten Springer auf c5, der den weißfeldrigen Läufer seines Gegners zum Statisten degradierte. Nach Abtausch beider Türme beherrschte er die einzig offene Linie. Zug um Zug verbesserte er sodann seine Stellung, während der Gegner nur tatenlos zusehen und immer wieder kleine Drohungen abzuwehren hatte. Schließlich drang Ulrich nach Tausch der Damen mit seinem zentralisierten König in die weiße Stellung ein und schuf sich einen Freibauern, der die Partie entschied. ( von K.-H. Ulrich )


Calbe II unterliegt deutlich beim Tabellenführer

Die zweite Mannschaft der TSG unterlag in der Bezirksliga Süd-Ost bei Tabellenführer USC Magdeburg IV am Ende deutlich mit 0,5:5,5. Aus der Stammsechs halfen Lars Saretzki und Steffen Sacher in der ersten Mannschaft aus, zudem musste Christian Krausholz ersetzt werden. Die Reservespieler taten sich gegen die klar favorisierten Gastgeber schwer. Tim Wandsleb unterlag seinem um gut 300 DWZ-Punkte besser eingestuften Gegner nach anderthalb Stunden. Hannes Krausholz war es vorbehalten, den einzigen halben Zähler für die Gäste zu sichern. Frank Brock hatte bereits in der Eröffnung Material verloren, geriet dann durch die schlechtere Bauernstruktur in entscheidenden Nachteil. Dominik Bauermeister geriet im Mittelspiel in eine Fesselung und büßte dadurch eine Figur ein. Georg Mollwitz hatte ebenso nach Bauernverlust in der Eröffnung Positionsnachteil, der später die Partie entschied. Kapitän Klaus Krausholz hatte immerhin eine Resultatsverbesserung vor Augen, als er nach guter Verteidigung in der Anfangsphase zum Gegenangriff am Königsflügel kam. Doch statt weiter konsequent anzugreifen, machte er einen Verteidigungszug im Zentrum, der schließlich das entscheidende Tempo kostete und zum Partieverlust führte. Calbe steht damit vorerst auf einem Abstiegsrang und wird es schwer haben, die Klasse zu halten. ( von K.-H. Ulrich )


Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft Salzlandkreis: Halber Brettpunkt fehlt der TSG Calbe zum Pokalgewinn

Mit sechs Mannschaften aus vier Vereinen war die Kreisblitzmannschaftsmeisterschaft des Salzlandkreises durchschnittlich besucht. Gastgeber Schönebecker SV stellte ebenso wie der SV Einheit Staßfurt zwei Mannschaften. Aufbau Bernburg und Pokalverteidiger TSG Calbe komplettierten mit je einer Mannschaft das Feld. Gespielt wurde im halben Scheveninger System, bei dem jede Mannschaft zunächst mit den weißen Steinen und hernach sogleich mit den schwarzen Steinen gegen alle anderen Mannschaften zu spielen hatte. Die Auslosung wollte es, dass die Favoriten Aufbau Bernburg und Pokalverteidiger TSG Calbe gleich in Runde eins aufeinandertrafen. Bernburg gewann mit dem knappsten aller Ergebnisse, mit 4,5:3,5 und lies dann auch in den folgenden Begegnungen nichts mehr anbrennen, sicherte sich mit 10:0 Mannschaftspunkten verlustpunktfrei den Titel. Calbe hatte am Ende mit 27,5 zwar die höchste Brettpunktzahl erspielen können, so dass ein Unentschieden gegen Bernburg zur Pokalverteidigung ausgereicht hätte. Entscheidend waren aber die Mannschaftspunkte. Ganz dicht dran an den beiden Favoriten war die Mannschaft von Einheit Staßfurt I, die in den direkten Duellen jeweils nur höchst knapp mit 3,5:4,5 den Kürzeren zog und sich mit Platz 3 begnügen musste. Die TSG Calbe spielte in der Besetzung Thomas Mühlen (7,5 aus 10), Hartmut Backe (7,5), Karl-Heinz Ulrich (8,5) und Ralf Dahlke (4). ( von K.-H. Ulrich )

Endstand I Einzelergebnisse


6. Runde Vereinsmeisterschaft: Andreas Ernst einen Schritt vor dem Titelgewinn

Keine Veränderungen an der Spitze nach Runde 6. Andreas Ernst gewann auch gegen Steffen Sacher und bleibt damit weiterhin alleine an der Spitze. Das Verfolgerduell gewann Karl-Heinz Ulrich gegen Ralf Dahlke. Klaus Krausholz hat durch seinen Sieg über Rainer Irrgang aber Schritt gehalten und liegt ebenso wie Ulrich einen halben Zähler hinter Ernst in Lauerstellung. Die 7. Runde wird nun die Entscheidung bringen. Ernst spielt mit den weißen Steinen gegen Georg Mollwitz, während die Verfolger Ulrich und Krausholz aufeinandertreffen. ( von K.-H. Ulrich )


Hartmut Backe gewinnt Weihnachtsblitzturnier

15 Teilnehmer, darunter mit Holger Düvel ein ehemaliger Jugendlicher aus Calbe und Pavel Bojaka aus Zielitz zwei Gäste, waren zur letzten Entscheidung des Jahres, dem traditionellen Weihnachtsblitzturnier erschienen. Nach neun Runden setzte sich Hartmut Backe souverän und ungeschlagen mit 8,5 Punkten durch. Platz 2 ging an Thomas Mühlen. Den schon sicher geglaubten dritten Platz verlor Karl-Heinz Ulrich in der letzten Runde durch die Niederlage gegen Andreas Ernst, der sich dadurch hauchdünn auf den dritten Platz schieben konnte. Jeder der Teilnehmer konnte anschließend sich einen Preis aus dem von Frank Hain gestifteten Preisfonds aussuchen. Möge das Jahr 2016 für die TSG Calbe ähnlich erfolgreich sein wie dieses. ( von K.-H. Ulrich )


2: 6 - TSG chancenlos in Tangerhütte

Auch im zweiten Auswärtsspiel kassierte die TSG Calbe beim 2:6 in Tangerhütte eine deutliche Niederlage. Die Altmark war diesmal keine Reise wert für die Rolandstädter. Die TSG rutscht damit auf Platz 8 ab. Während die Gastgeber bis auf Thomas Woost in Bestbesetzung auflaufen konnten und sichtbar motiviert die Niederlage aus dem letzten Jahr wettmachen wollten, musste die TSG wiederum auf Alfred Weigelt und Erik Wandsleb verzichten. Auch Lars Saretzki fehlte. Klaus Krausholz, Frank Brock und Rainer Irrgang mit seinem Debüt in der Landesliga rückten dafür ins Team. Tangerhütte hatte deshalb im Schnitt gut 150 DWZ-Punkte mehr an den Brettern und wurde schließlich seiner Favoritenrolle gerecht. Hartmut Backe hatte nach gut einer Stunde das erste Remis vereinbart. In der Drachenvariante hatte sein Gegner die Qualität plus 2 Bauern gegeben und Backes Königsangriff abgewehrt. Die Stellung bot dann keine Angriffsmöglichkeiten mehr, so dass Backe Remis bot und bekam. In der Folge erhöhten die Gastgeber den Druck vor allem im Unterhaus. Rainer Irrgang hatte nach Läuferopfer auf f7 frühzeitig einen Bauern und die Rochade eingebüßt und hatte danach einen schwierigen Verteidigungskampf zu führen gehabt, der dem Gegner bald entscheidenden Vorteil brachte. Klaus Krausholz hatte den Damenflügel abgeriegelt, geriet dann am seinerseits am Königsflügel durch Linienöffnung in einen gefährlichen Angriff, den sein Gegner zu Figurengewinn bei überlegener Position führte. Frank Brock hatte einen zweischneidigen Angriff unter Figurenopfer geführt, verbrauchte jedoch dafür sehr viel Zeit. Zuviel, denn im Zug 25 fiel sein Blättchen und die Partie war durch Zeitüberschreitung verloren. Aussichten auf ein besseres Ergebnis waren zu diesem Zeitpunkt bei keinem der noch spielenden Calbenser zu erkennen. Karl-Heinz Ulrich bot in ausgeglichener Stellung Remis, was jedoch abgelehnt wurde, weil das Endspiel mit je einem weißfeldrigen Läufer plus Bauern ungünstig für Ulrich stand, nachdem sämtliche seiner Bauern auf den weißen Feldern standen. Die Partie wäre gleichwohl zu halten gewesen, doch Ulrich übersah eine Variante, die das Eindringen des gegnerischen Läufers ermöglichte, wo durch die Stellung zusammenbrach. Damit war der Mannschaftssieg für Tangerhütte bereits unter Dach und Fach und es ging nun noch darum, die Niederlage wenigstens in Grenzen zu halten. Doch auch Andreas Ernst geriet mit Minusbauer im Endspiel Läufer gegen Springer in Nachteil und musste die nächste Niederlage quittieren. Auch bei Thomas Mühlen, ebenfalls mit Minusbauer, schien eine schwierige Abwehrschlacht bevorzustehen. Sein Gegner übersah jedoch eine Damenfesselung, die zu Turmgewinn für Mühlen führte. Danach passte alles und Mühlen gewann durch Mattangriff. Die letzte Partie des Tages von Kapitän Ralf Dahlke wurde sodann Remis gegeben. Dahlke hatte zwar die Qualität in Form eines Turms gegen einen Springer. Dahlkes Doppelbauer jedoch bot keine Möglichkeiten mehr, den minimalen Materialvorteil zu verwerten, so dass man sich auf Remis einigte. ( von K.-H. Ulrich )


Vereinsmeisterschaft 5. Runde: Andreas Ernst bleibt vorne

Keine Veränderung an der Spitze nach Runde 5 der Vereinsmeisterschaft. Das Spitzenspiel zwischen Andreas Ernst und Titelverteidiger Karl-Heinz Ulrich endete Remis. Ernst bleibt somit weiterhin vorne mit einem halben Zähler vor Ulrich und hat es selbst in der Hand, sich den Titel zu sichern. Klaus Krausholz hat durch seinen Sieg über Jürgen Sowada zu Ulrich aufschließen können. Auch Ralf Dahlke nach seinem Sieg über Frank Brock hat gleichfalls noch 3,5 Punkte. Ernst, Ulrich, Krausholz und Dahlke sind die vier Kandidaten, die sich nach Runde 5 noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen können. Runde 6 ist bereits ausgelost und soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr zu Ende gespielt werden. ( von K.-H. Ulrich )


TSG Calbe unterstützt Schach im Kindergarten

Die Schachabteilung der TSG Calbe unterstützt mit Hilfe von Calbenser Kindergärten das vom Landesschachbund Sachsen-Anhalt geförderte Projekt „Kinderschach in Mitteldeutschland". Im Juni des Jahres übergab der Innenminister Sachsen-Anhalts, Holger Stahlknecht, an den Präsidenten des Vereins „Kinderschach in Deutschland e.V.", Dr. Gerhard Köhler, einen Förderbescheid in Höhe von 77.500 Euro. Im Rahmen des Projektes „Kinderschach in Mitteldeutschland" werden ErzieherInnen (Kita/ GS Hort) mit dem Regelwerk des Schachsports und Methoden der kindgerechten Vermittlung vertraut gemacht. Sie wurden ab Herbst des Jahres in einer Ganztagsschulung befähigt, Kinder spielerisch an Schach heranzuführen. Insgesamt werden danach ErzieherInnen aus bis zu 100 Kitas in Sachsen-Anhalt geschult und mit Sport-, Lehr,- und Übungsmaterial ausgestattet. Das Projekt dient mittelfristig auch dem Ziel, Mitglieder für den organisierten Schachsport zu gewinnen. In Calbe beteiligen sich die Arbeiterwohlfahrt-Kita „Haus des Kindes" und die integrative Kita „Zwergenland" (Lebenshilfe Bördeland gGmbH) an der Durchführung des Projekts. So konnte nach Gesprächen von Klaus Krausholz, Abteilungsleiter Schach bei der TSG mit der Leiterin des Kindergartens am Markt, Frau Espenhahn, die Erzieherin FrauKirst für diese interessante Aufgabe gewonnen werden.

In der Kita am Markt in Calbe ist es die sog. „Hummeltruppe", etwa 14 Kinder aus dem letzten Kindergartenjahr vor Eintritt in die Schule, die unter der fachlichen Anleitung von Frau Kirst die ersten Schritte zum Erlernen des königlichen Spiels gehen. Stets herrscht große Begeisterung unter den Kindern, wenn einmal pro Woche Schach auf dem Programm steht. Begeistert sind die Kinder dabei, spielerisch die Grundlagen des Schachs zu erkunden. Der Spaß kommt dabei keineswegs zu kurz, wenn etwa mit den beiden Königen auf dem Spielfeld verteilte Gummibärchen durch geschicktes Manövrieren eingesammelt werden oder Wettläufe der Bauern zum Umwandlungsfeld stattfinden. Eine enge Zusammenarbeit mit der Schachabteilung der TSG Calbe soll es ermöglichen, Kinder für den Schachsport zu gewinnen. In diesem Zusammenhang plant die Schachabteilung im nächsten Jahr u. a. auch kleine Wettkämpfe für die Schacheleven zu organisieren. Durch eine Beschäftigung mit Schach im Kindesalter werden Konzentrationsdauer, Merkfähigkeit, Selbstvertrauen und Kommunikationsfähigkeit positiv beeinflusst. Es ist in wissenschaftlichen Studien bereits nachgewiesen worden, dass Schach im Kindergarten als pädagogisches Hilfsmittel geeignet ist und die soziale und individuelle Entwicklung der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren bestmöglich stimuliert. Schach trägt zur Charakterbildung bei. Konfliktpotentiale werden zunehmend vernünftiger relativiert und die Verschiedenheit der Spielpartner im Miteinander respektiert. Die Atmosphäre im Kindergartenalltag beruhigt sich. Ordnung und Disziplin stellen sich beim Schachspielen ein. Überraschend sind die, nach relativ kurzer Laufzeit bereits erkennbaren vielseitigen Auswirkungen der durch das Schach vermittelten frühkindlichen Förderung und Bildung für die sozialen Beziehungen, ihren Willen, etwas gut und richtig zu machen, die Regeln zu achten, sich vernünftig zu verhalten, zu lernen und neue Herausforderungen zu meistern. „Schach ist schön. Ich fühle mich gut. Ich fühle mich groß!" So lautet vielfach der Grundtenor aus den Gesprächen mit Kindern über das Schach spielen in den Kindergärten. Konzentrationsausdauer, Merkfähigkeit, Selbstvertrauen, Lust auf neue Lernabenteuer, Voraussetzungen für Kommunikationsfähigkeiten und den Erwerb der Kulturtechniken wie Lesen, Rechnen und Schreiben bahnen sich an. Auf spielerische Weise lernen die Kinder, sich an vereinbarte Regeln und Normen zu halten, konzentriert an einem Spiel teilzunehmen sowie mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen. Mit dem frühzeitigen Erlernen des Schachspiels wird somit auch ein Beitrag zum Bildungs- und Erziehungsprozess im Kindesalter geleistet. Fähigkeiten wie Kombinations- und Konzentrationsfähigkeit, problemhaftes Denken, Speicherfähigkeit und Entscheidungsfreudigkeit, die sich nutzbringend in bestimmten Berufskategorien und Berufszweigen auswirken, werden entwickelt. ( von K.-H. Ulrich )